Unsere Datenschutzrichtlinie wird in Kürze aktualisiert. Bitte sehen Sie sich die Vorschau an.

Photoshop CC 2017: Freistelltechniken

Transparenzen freistellen

Testen Sie unsere 2015 Kurse

10 Tage kostenlos!

Jetzt testen Alle Abonnements anzeigen
In diesem Film lernen Sie eine universell anwendbare Vorgehensweise kennen, mit der Sie Transparenzen aller Art freistellen können.
11:31

Transkript

In diesem Film geht es darum, wie Sie Transparenzen freistellen. Und im Prinzip machen Sie hier nichts anderes, wie bei den ganzen Technicken zur Detailsbewahrung und zwar nutzen Sie Füllmethoden und kombinieren diese, um die einzelnen Aspekte eines Bildes vor dem neuen Hintergrund sichtbar werden zu lassen, oder herauszuarbeiten. Also wodurch ist Transparenz gekennzeichnet? Naja, erstmal dadurch, dass man sie eigentlich gar nicht sieht. Aber natürlich was man sieht sind Spiegelungen, kleine Reflexe in den Randbereichen. Einige Bereiche sind nicht durchsichtig. So bei dieser Flasche. Durch diese Teile wird man eher nicht durchschauen können, also an den Randbereichen. Während man hier im zentralen Bereich doch eher durch die Flasche durchschauen könnte. Und hier geht es natürlich jetzt auch darum, wie Sie ein Foto fotografiert haben. Dann nehmen wir mal an Sie hätten diese Flasche vor dem neuen Hintergrund fotografiert. Also vor diesem hier, der ziemlich unruhig ist und hätten die hier einfach irgendwo reingesetzt und wollen dann diese Flasche später irgendwo anders reinbauen. Und wenn dann der komplizierte Hintergrund, also so einer, wie dieser hier durchscheint durch die Flasche, durch das Glas, was immer Sie da gerne freistellen möchten, dann macht das sehr viel Arbeit diesen unruhigen Hintergrund wieder loszuwerden. Also die erste Voraussetzung für ein einfaches Freistellen von Transparenzen ist, dass Sie zumindest einen halbwegs gleichmäßigen Hintergrund nutzen, um ihr Objekt zu fotografieren. Also in diesem Fall habe ich hier eine graue Studiowand. Idealerweise wäre diese glatt gewesen. Nun ist diese etwas strukturiert, aber im späteren Bild sieht man das dann nicht mehr, oder fällt zumindest nicht auf den ersten Blick auf, so dass es nicht so schlimm ist. Das heißt, das ist eigentlich schon ein Kompromiss, also nicht optimal fotografiert. Optimal wäre, wenn Sie beispielsweise eine schön beleuchtete Flasche vor einem schwarzen Hintergrund fotografiert hätten. Den dann brauchen Sie einfach nur diese Flasche nehmen, oder das Glas, oder was auch immer Sie da fotografiert haben und die Füllmethode auf dem neuen Hintergrund in "Negativ multiplizieren" zu ändern und vielleicht an den Rändern etwas zu maskieren. Ja, und so ähnlich machen wir das jetzt hier auch. Nur das wir nicht mit "Negativ multiplizieren" arbeiten, weil wir hier ja einen grauen Hintergrund haben, sondern mit einer der Füllmethoden, die Sie hier finden in diesem Bereich, also von "Ineinanderkopieren" bis "Hart mischen". Und in der Regel können Sie dann hier arbeiten mit "Lineares Licht", mit "Strahlendes Licht", "Hartes Licht" und so weiter und kombinieren das Ganze dann mit der Füllmethode "Normal". Was Sie als aller erstes machen müssen ist es natürlich diese Flasche freizustellen. Und hier habe ich einen ganz einfachen Freisteller und zwar dem Schnellauswahlwerkzeug gemacht und habe den hier als Maske drangehängt, also diese Auswahl in eine Maske umgewandelt. Einfach hier unten draufgeklickt. Und ja, so sehe das Ganze aus mit dem traditonellen Freisteller. Was Sie probieren können, was manchmal funktioniert ist folgendes, hier einfach die Maske zu aktivieren und dann auf "Auswählen" und "Auswählen und maskieren" zu gehen, sich den "Kante verbessern"-Pinsel zu nehmen und dann einfach mal über die Bereiche pauschal drüberzumalen, die durchsichtig werden sollen. Nehmen Sie hier die dunkelen Bereiche, dann bleiben vielleicht die hellen erhalten. Wir schauen mal, ob das Ganze funktioniert. Und Photoshop versucht hier automatisch diese Bereiche zu optimieren, also es entfernt hier anscheinend vor allem die hellen Bereiche und ja, im Prinzip könnte man das alles einer Transparenz durchgehen lassen. Was Sie dann machen müssten, ist es natürlich hier die Ebene zu dublizieren, diese Optimierung wieder zurückzunehmen und dann an den Kanten wieder etwas herzustellen. Aber das ist im Prinzip jetzt eine reine Glückssache, ob das mal funktioniert oder nicht, so dass ich Ihnen das so nicht empfehlen würde. Also breche ich hier mal ab und zeige Ihnen, wie ich das gemacht habe. Mein Ergebnis sehe dann so aus. Sie sehen hier ist sogar eine kleine Brechung eingebaut der Herzen im Hintergrund. Die ist zwar realistisch, weil hier das Ganze zu weit nach oben geht, aber sei es drum. Das Ganze sieht so auf jeden Fall zumindest mal glaubhafter aus, als wenn man das einfach wegließe. Ja, und ich habe hier noch eine Farbanpassung drin. Das Ganze kann man dann nach Geschmack hier natürlich abstimmen und ja, die Flasche steht hier nicht wirklich. Wenn das realistisch sein sollte, müsste man diese hier weiter nach unten setzen und natürlich dann genauso unscharf sein lassen, wie hier den Hintergrund. Also sehen Sie das Ganze jetzt nicht als eine realistische Montage, sondern nur als Strategie, wie Sie es schaffen können das die Flasche hier durchsichtig wird und den neuen Hintergrund durchscheinen lässt. Ja, was habe ich da jetzt gemacht? Ich habe zum einen hier oben die normale Ebene. Wählen Sie hier drin, das ist diese Ebene, die ich hier oben habe mit dem normalen Freisteller und da habe ich jetzt einfach hier so eine grobe Maske hinzugefügt, die diese Ebene an der Rändern einblendet. Und dadurch habe ich hier an den Randbereichen eine normale deckende Flasche und darunter habe ich die Ebene. Das ist diese hier in der Füllmethode "Lineraes Licht" überlagert. Und dadurch bleiben hier einige der Reflexe wunderschön erhalten und darunter wiederrum habe ich hier den Hintergrund auf eine neue Ebene gehoben und ein bisschen transformiert. Ja, und damit Sie jetzt auch verstehen, wie das Ganze dann von statten geht, gehen wir das mal Schritt für Schritt durch. So, ich blende das mal aus hier den herkömmlichen Freisteller, ziehe mal diese Originalebene über den Hintergrund. Also das wäre jetzt die Ausgangsbasis, dass Sie hier zunächst mal diese Flasche freistellen. "Schnellauswahlwerkzeug", "Kante verbessern", oder noch besser wäre hier eine exakte Auswahl mit dem Zeichenstift und dann maskieren Sie das Ganze. So, das ist der erste Schritt. Und dann, wie gehabt beim "Quick Composing", oder beim Details bewahren. Kopieren Sie diese Flasche zunächst einmal nach unten. Alt-Taste halten und nach unten ziehen und jetzt können wir zunächst mal die obere Ebene ausblenden. So, und jetzt müssen wir hier eine geeignete Füllmethode finden, um diese Flasche mit dem Hintergrund zu verrechnen. Und da können Sie im Prinzip jetzt alles mal durchgehen. "Negativ multiplizieren" funktioniert wie gesagt sehr gut. Wenn der Hintergrund schwarz wäre, wenn ich hier also beispielsweise mal mit der Tonwertkorrektur diese Ebene nachkorrigiere und mal den Hintergrund sehr dunkel mache und die Details vorne sehr hell, dann sehen Sie, wie das hier in den Bereichen, wo es wirklich sehr dunkel ist sehr gut funktioniert, aber natürlich hier oben in diesen Bereichen nicht. Also da geht zu viel verloren von der Flasche, also kümmern wir uns jetzt mal um diese Füllemthoden hier. "Ineinanderkopiern" ist zu schwach, "Weiches Licht" scheitet völlig aus. "Hartes Licht" das könnte funktionieren, "Strahlendes Licht" da geht zu viel verloren wiederrum. "Lineares Licht" finde ich hier eigentlich am besten. Der Unterschied zu "Hartem Licht" ist hier eigentlich zu vernachlässigen, aber insgesamt wirkt mir hier das Ergebnis mit "Linearem Licht" etwas kräftiger und damit etwas glaubhafter. So, also das wäre jetzt im Prinzip die grundsätzliche Verrechnung mit dem Hintergrund. Jetzt muss die Flasche natürlich noch ein bisschen realistischer werden. Und dazu blende ich die obere Ebene wieder ein im Modus "Normal" und die würde ich jetzt gerne mal ausblenden und dazu müsste ich hier die Maske zunächst mal loswerden, die lösche ich mal und daurch kommt natürlich hier der neue Hintergrund wieder raus. Müsste also hier mit gehaltener Alt-Taste eine Schnittmaske erstellen und oh Schreck, was passiert? Die Füllmethode der überlagerten Ebene wird die gleiche, wie die der darunterliegenden Ebene. Und das möchte ich natürlich auch nicht, Da können Sie wiederrum probieren einen Doppelklick hier auf die Ebene zu machen. Und dann eine dieser Optionen hier zu variieren, aber in diesem Fall kann ich Ihnen schon veraten das funktioniert nicht. Also egal was Sie machen, diese Ebene wird in der gleichen Füllmethode, wie die darunterliegende verrechnet. Die soll aber normal bleiben. Was können wir also tun? Ja, zunächst mal alles rückgängig machen. Command Z und nochmal, um die Maske wiederzuhaben. Ja, und jetzt brauche ich hier eine weitere Maske und da gibt es einen kleinen Trick. Sie können einfach diese Ebene gruppieren mit Command und G und dann an diese Gruppe noch eine Maske anhängen. Und damit diese Maske schwarz wird, weil ich hier alles ausblenden möchte zunächst, halte ich die Alt-Taste gedrückt und klicke hier auf "Maske hinzufügen". So, jetzt ist erstmal alles wieder beim Alten. Dann wechsle ich zum Pinsel, nehme hier mal eine mittlere Deckkraft von 50 Prozent und male über die Bereiche mit einer geeignet großen Pinselspitze, die nicht durchsichtig sein sollen. Also das ist einmal hier oben der Fall. Natürlich muss ich hier mit weißer Farbe malen. Ich möchte ja an den Stellen diese Ebene wieder einblenden. Also hier mal auf den Pfeil geklickt, um weiß als Vordergrundfarbe zu haben. Und dann male ich hier mal drüber. Das ist der Deckel, okay. So, und dann halte ich die Shift-Taste gedrückt, klicke einmal hier und klicke einmal hier und klicke jetzt hin und her, alles bei gehaltener Shift-Taste. Dadurch erhalte ich nämlich eine gerade Linie bei diesem Pinsel bis ich denke, dass hier das Ergebnis gut aussieht. Ja, und da muss man ein bisschen abstimmen. Ich kann zum Beispiel hier mal mit noch weniger Deckkraft auch über die mittleren Bereiche malen, um hier vielleicht etwas mehr der Flalsche zurückzuholen. Und würde sagen:" Ja, so kann man das schon vorzeigen, oder?" Gut und jetzt kommt natürlich noch die Verzerrung des Hintergrundes hinzu. Beispielsweise bei einem Weinglas, wo Sie dann auch noch Wasser drin haben, wäre das deutlich ausgeprägter und wie Sie da vorgehen können das möchte ich Ihnen mal zeigen und zwar brauchen Sie eine Kopie des Hintergrundes, der der Flasche entspricht. Und diese Kopie, die erhalten Sie einfach, indem Sie zunächst mal hier die Flaschenauswahl laden, als Auswahl wiederrum, also die Maske. Dazu halten Sie die Steuerungs-, beziehungsweise Command-Taste gedrückt, klicken hier einmal auf die Maske, gehen dann in den Hintergrund und drücken Command, beziehungsweise Steuerung und J. So, und da ist einmal der Hintergrund in flaschform hier übetragen worden. und den müssen wir jetzt nur noch entsprechend verzerren. Dazu gehen Sie über "Bearbeiten", "Transformieren" und "Verformen" beispielsweise und können jetzt hier die Herzchen mal ein bisschen, wie gesagt verformen. Also das muss jetzt nicht fotorealistisch sein. Das muss nicht unbedingt extrem der Physik entsprechen, sondern so ein kleiner Bruch hier drin, der sorgt schon dafür, dass das Ergebnis ein bisschen glaubhafter aussieht. So, und dann klicken Sie auf "Okay" und stellen fest, ohah, durch das Verzerren habe ich natürlich hier auch die Außenbereiche verändert. Und um die wieder loszuwerden, ziehen Sie einfach die Maske der Flasche hier auf diese Ebene und zwar wollen Sie die nicht einfach rüberziehen, sondern kopieren und dazu halten Sie die Zaubertaste gedrückt. Das ist immer die Gleiche und zwar die Alt-Taste, klicken die Maske an und ziehen die hier drauf und haben damit den Außenbereich maskiert und haben damit die Verzerrung nur noch im inneren der Flasche. Ja, und so geht das mit der Transparenz. Wie gesagt, wenn Sie vor schwarz fotografieren, dann nehmen Sie "Negativ multiplizieren", holen dann auf die gleiche Art und Weise Randbereiche zurück, die nicht durchsichtig sein sollen. Und wenn Sie wie ich hier denn diesen Fall vor grau fotografiert haben, dann nehmen Sie eine Füllmethode, die aus diesem Bereich, also in der Regel entweder "Hartes Licht", oder "Lineares Licht".

Photoshop CC 2017: Freistelltechniken

Lernen Sie, wie Sie in Photoshop Bilder freistellen, also den Vordergrund vom Hintergrund lösen. Erstellen Sie schnelle Auswahlen und exakte Masken.

4 Std. 4 min (33 Videos)
Derzeit sind keine Feedbacks vorhanden...
 

Dieser Online-Kurs ist als Download und als Streaming-Video verfügbar. Die gute Nachricht: Sie müssen sich nicht entscheiden - sobald Sie das Training erwerben, erhalten Sie Zugang zu beiden Optionen!

Der Download ermöglicht Ihnen die Offline-Nutzung des Trainings und bietet die Vorteile einer benutzerfreundlichen Abspielumgebung. Wenn Sie an verschiedenen Computern arbeiten, oder nicht den ganzen Kurs auf einmal herunterladen möchten, loggen Sie sich auf dieser Seite ein, um alle Videos des Trainings als Streaming-Video anzusehen.

Wir hoffen, dass Sie viel Freude und Erfolg mit diesem Video-Training haben werden. Falls Sie irgendwelche Fragen haben, zögern Sie nicht uns zu kontaktieren!