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Illustrator CC 2015 Grundkurs

Transparenz anpassen

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Die Einstellung der Transparenz einer Fläche erfolgt in Adobe Illustrator durch die entsprechende Anpassung der Deckkraft. Hierfür steht ein spezielles Bedienfeld zur Verfügung.
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Transkript

In Illustrator kann man nicht nur Flächen deckend erstellen, sondern man kann natürlich die Transparenz über die Deckkraft anpassen. Am einfachsten kann man das wie folgt machen. Ich markiere mir ein Element und hier im oberen Bereich kann ich die Deckkraft ganz einfach zurückstellen. Und wenn ich hier z.B. so 60% einstelle, dann sieht man, dass hier das obere Quadrat jetzt durchscheinend ist und ich hier auf das Untere sehe. Wenn ich hier jetzt über Ansicht in den Transparenzraster wechsele, dann ist es natürlich so, dass ich hier durch dieses Element durchschauen kann und eben auch hier jetzt Transparenz darunter habe. Wenn ich die Deckkraft genauer oder mehr einstellen will, kann ich hier auf das Transparenz-Bedienfeld gehen und das möchte ich mir mal gesamt öffnen. Und zwar findet man das unter Fenster und dann hier unter Transparenz und es liegt eben hier herum. Da gibt es auch wiederum verschiedene Einstellungen, wenn ich es nicht zumachen würde. Und zwar mit diesem Doppelpfeilchen kann ich wieder verschiedene Einstellungsmöglichkeiten aufmachen. Für uns relevant ist jetzt der oberste Bereich. Und zwar kann ich hier die Deckkraft eben anpassen auf 100%, oder ich kann sie natürlich auch einstellen, wie ich es haben will. Das Gleiche kann ich natürlich auch für Schrift machen. Wenn ich hier die Schrift in der Deckkraft zurücknehme, also dieses T, dann scheint es durch und wenn ich das hier ein wenig nach unten ziehe, dann habe ich hier so ein durchscheinendes T. Ich lasse das aber jetzt da so stehen oder weiter hier drüben. So z.B. Jetzt gibt es noch andere Möglichkeiten, als einfach nur die Transparenz zu verändern. Ich schiebe das mal da nach oben, lasse die Transparenz hier jetzt auf 75, das passt soweit, und markiere wiederum dieses grüne Quadrat hier. Und zwar kann ich jetzt den Blendmodus auch verändern. Der Blendmodus ist jetzt wie ein Element, also wie die Farbe eines Elementes mit den darunterliegenden Elementen verrechnet wird. Aktuell ist das auf Normal eingestellt, d.h. dieses Grün ist bei 100% Deckkraft einfach Grün und überdeckt alles was darunter ist. Wenn ich jetzt die Deckkraft anpasse, dann wird einfach nur die Sichtbarkeit dieser grünen Fläche reduziert. Jetzt kann ich aber auch auf verschiedene Blendmodi zugreifen, z.B. Multiplizieren. Hier wird jetzt diese grüne Farbe mit der darunterliegenden Farbe, eben mit diesem Magentaton zusammengerechnet, zusammenmultipliziert und das Ergebnis ist dann dunkler. Wenn ich jetzt den Blendmodus auf Negativ multiplizieren stelle, wird das wiederum mit den darunterliegenden zusammengerechnet und das Ergebnis ist heller. Und da gibt es noch verschiedene andere Einstellungen, die wirklich interessant sein können. Generell kann man sagen, diese drei Elemente, diese drei Blenmodi dunkeln ab, diese drei Blendmodi hellen auf, diese drei hier machen das Bild im Kontrast, also verstärken den Kontrast. Schauen Sie mal an, was ich damit meine bevor ich darüber rede. Und zwar wenn ich da jetzt ein Rechteck einmal erstelle und ganz einfach einen schwarzen Verlauf von links nach rechts einstelle, und zuvor hier wiederum von Normal auf -- also von Negativ multiplizieren auf Normal gehe, und auch beim T die Deckkraft auf 100 stelle und jetzt diesen Verlauf hier einfach einmal drüber ziehe, also von links nach rechts an dieses Rechteck, dann ist es so, wenn ich jetzt auf Multiplizieren gehe, dann sieht man, ich blende mal den Transparenzraster wieder aus, Command+Shift+D, dass obwohl dieser Verlauf original so ausgeschaut hat, also von Weiß nach Schwarz gegangen ist, ich lege da einmal drüber, ist es jetzt so, dass wenn ich auf multiplizieren bin, der dunkle Bereich, also hier dieser dunkle Verlauf, die Farben von darunter abdunkelt und Weiß einfach nicht mehr vorhanden ist. Negativ multiplizieren ist genau anders rum. Hier wird Schwarz rausgerechnet, Schwarz verändert quasi nichts, und je heller der Verlauf wird, umso heller wird die darunterliegende Farbe, also das Ergebnis, das man daraus berechnet. Wenn man jetzt auf die Bereiche für die Kontraststeigerung geht, also Ineinanderkopieren, Weiches Licht und Hartes Licht, ich bleibe mal bei Ineinanderkopieren, dann sieht man, dass der dunkle Verlauf die Farbe abdunkelt, der helle Verlauf, also der helle Bereich des Verlaufs die Farbe aufhellt und 50% Grau, also hier in der Mitte, die Original-Farbe nicht beeinflusst. Bei Ineinanderkopieren ist es jetzt so, dass auch die Farbigkeit, also der Farbton ein wenig verändert wird. Wenn ich jetzt auf Weiches Licht gehe, da sieht man, dass das jetzt nicht der Fall ist. Da wird jetzt wirklich aufgehellt bzw. hier abgedunkelt. Zwei Blendmodi, die man wahrscheinlich nicht oft brauchen wird, sind Differenz und Ausschluss. Differenz ist jetzt so, dass wenn ich zwei Elemente habe, die übereinander liegen, also kopiere das mal hier nach rechts, mach's ein wenig kleiner, dass ich mehr Platz habe und zoome vielleicht auch ein bisschen aus, schiebe den da jetzt nach unten und stelle da jetzt diesen Blendmodus für das Obere auf Differenz Dann sieht man, in dem Bereich, wo jetzt die Farbe exakt gleich ist, habe ich hier jetzt Schwarz. D.h. wenn ich diese Elemente deckend oder genau übereinander lege, sind sie jetzt, an dieser Stelle, wo sie übereinander gleich sind, exakt schwarz. Also das ist auch ab und an sehr, sehr praktisch. Wenn ich das jetzt auf eine andere Farbe lege und vielleicht auch in den Vordergrund schiebe, dass man das auch sieht, dann sieht man, dass man über diese Berechnung der Differenz hier eben andere Farben erhält. Ich lege das mal da rein und schiebe das vielleicht da nach oben. Oder eigentlich lösche ich es einfach weg. Brauchen wir nicht mehr. Und zu guter Letzt, gibt es jetzt noch die Bereiche Farbton, Sättigung, Farbe also die haben immer etwas mit Farbe zu tun. Und das funktioniert jetzt so. Wie könnte ich das herzeigen? Genau, ich nehme einfach einmal von diesem grünen Quadrat die Deckkraft ein wenig nach unten, so. Dann rechnet sich das Grün mit dem Magenta zusammen in Orange. Diese beiden Verläufe lasse ich einfach mal stehen. Und ganz drüber, gesamt lege ich jetzt ein blaues... nehme ich ein blaues Quadrat oder ein blaues Rechteck und stelle das jetzt auf Farbton. Jetzt nehme ich das Aussuch-Werkzeug und ziehe das einmal da drüber. Und jetzt sieht man, da wo ich das drüber ziehe, wird die Original-, die ursprüngliche Farbe also dieses Grün und dieses Orangige-Bräunliche und dieses Magenta ersetzt und der Farbton meiner Original-Fläche ist dann das resultierende oder greift auf die resultierende Helligkeit der Grafiken darunter zurück. D.h. also wenn ich das jetzt umfärben möchte, z.B. in Grün gesamt, kann ich das so machen, oder in Braun und eben über den Blendmodus Farbton wird alles darunter zusammengerechnet. Wenn ich da jetzt auf Farbe gehe, im Unterschied zu Farbton sieht man, dass jetzt dieser Verlauf, der ja ursprünglich, wenn ich da jetzt wieder auf Farbton gehe und das jetzt so ein wenig kleiner ziehe, der Verlauf hat ja keine Farbinformation drinnen. Der hat immer Sättigung null. Geht von ganz hell bis ganz Schwarz über Grau, hat aber keine Farbinformation enthalten. Und wenn ich da jetzt bei diesem Rechteck eben auf Farbton gehe, dann verändern sich alle Farbtöne, aber weil ich ja hier keine Farbtöne enthalten habe in diesem Verlauf, verändert sich eben nichts. Wenn ich aber jetzt diesen Blendmodus für mein Rechteck auf Farbe stelle, sieht man, wie auch hier dieser Verlauf eingefärbt wird. Also eine sehr praktische Möglichkeit, wenn man Dinge umfärben will. Generell geht es mir darum, dass man am Anfang einmal mit Deckkraft zu experimentieren beginnt, das ist glaube ich relativ logisch, und danach die verschiedenen Blendmodi einmal durchprobiert und schaut, was Illustrator da an Möglichkeiten anbietet.

Illustrator CC 2015 Grundkurs

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5 Std. 32 min (54 Videos)
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