After Effects CC Grundkurs

Transformieren

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Transformieren Sie Ihr Footage (unbearbeitetes Rohfilmmaterial) in eine erste Komposition und lernen Sie die Basics bei der Bearbeitung kennen, von Rotation bis hin zu Ankerpunkt.

Transkript

Transformieren sind die Basiseigenschaften jeder Ebene, die man in After Effects nutzen und auch animieren kann. Und ich möchte Ihnen jetzt in diesem Video zeigen, wie man diese benutzt. Das ist auch ganz einfach. Da kann man auch gar nicht viel falsch machen. Zuallererst fällt hier bei meinem Footage, was ich hier im Kompositions fenster sehe, das es auf dem Kopf steht. Die GoPro Kamera hat hier die Möglichkeit, Footage auch über Kopf aufzuzeichnen. Und wenn man diese Funktion nicht zurückstellt, hat man ganz schnell mal diesen Effekt, dass man hier beim Snowboarden Footage verkehrt herum aufgenommen hat. Drum gehe ich hier auf die Transformation Drehung, drehe das mal um 180 Grad. Also, ich kann entweder hier ziehen oder den Wert direkt eingeben und schauen, ist das Footage wieder richtig herum gedreht. Der vordere Wert, den ich hier eingeben kann, zeigt mir, sobald ich über 360 Grad hinausgehe, springt er auf die Eins und merkt sich, dass er eine ganze Umdrehung gemacht hat. Das wird dann später beim Thema "Animationen" eine Rolle spielen. Direkt darunter habe ich die Einstellung für die Deckkraft. Ja, und wieder schon vollkommen selbsterklärend ist, kann ich hier eine Ebene ein- oder ausblenden oder transperent halten. Das fällt auf, wenn ich jetzt noch eine zweite Eben hinzufüge. Mit Command+D oder Steuerung+D kann ich die Ebene duplizieren. Und wenn ich jetzt diese unter Transformationen Position etwas nach rechts schiebe, dann kann ich diese Transperenz hier auch in diesem Doppelbild erkennen. Mache ich das mal wieder rückgängig, stelle die Deckkraft auf 100%. Bei der Skalierung werden wir jetzt zwei Parameter eingebunden. Diese sind jetzt über dieses Schloss proportional gefixt. Und wenn ich jetzt das Schloss auflöse, kann ich die Skalierung über die X-Achse und die Skalierung über die Y-Achse getrennt voneinander behandeln. Wenn ich jetzt anschließend das Schloss wieder hinzufüge, bleibt es proportional gleich. Bei der Position ist es ähnlich. Ich kann die X-Achse und die Y-Achse getrennt voneinander bewegen beziehungsweise hier auch nummerische Werte einstellen, zum Beispiel die Ebene auf den Ursprung legen. Warum kann ich jetzt die Ebene da oben noch stellen? Ich wollte sie doch auf den Ursprung legen. Der Ursprung ist bei After Effects hier oben links in der Ecke. Also, der Ursprung ist der Punkt 0,0. Der Bezungspunkt der Ebene, von der aus die Position berechnet wird, das ist der Ankerpunkt. Diesen kann ich mit dem Ankerpunkt - verschieben-Werkzeug verschieben, zum Beispiel hier auf diese Ecke. Und jetzt sehen Sie, dass der Ankerpunkt bei 0,0 ist. Wenn ich hier jetzt die Position auch auf 0,0 setze, dann ist mein Videoclip hier oben in der Ecke verschwunden. Er liegt jetzt sehr außerhalb der sichtbaren Kompositionsbereiche ist. Der Ankerpunkt ist eine wichtige Funktion, der später beim Animieren eine wichtige Rolle spielt. Ich mache das Fenster mal etwas größer, skaliere das Footage noch etwas kleiner. Und hier sehen Sie schon, auch die Skalierung berechnet sich vom Ankerpunkt aus, das heißt, dieser Punkt des Ankerpunktes ist gefixt. Und ich skaliere sozusagen vom Ankerpunkt weg. Das Gleiche bei Rotation. Wenn ich jetzt wieder zurück auf die Drehung gehe, drehe ich jetzt meine Ebene um den Ankerpunkt herum. Das waren jetzt auch schon alle Transformiereneinstellungen. Ich möchte Ihnen jetzt noch die Shortcuts dazu erklären. Mit "P" blende ich nur die Position ein, mit "S" nur die Skalierung, mit "R" für Rotation die Drehung, mit "T" die Deckkraft für Transperenz und mit "A" den Ankerpunkt. Mit Shift und jeweiligen Shortcut kann ich jetzt einzelne Funktionen hinzufügen, wie zum Beispiel die Position und die Skalierung. Zu guter Letzt möchte ich Ihnen noch eine neue Einstellungsmöglichkeit in der aktuellen After Effects Version zeigen. Dafür skaliere ich das Material mal weit über 100 % hinaus. Man muss hier auch auf 100 % gehen, und muss man mal eine geeignete Stell suchen, cielleicht noch stärker skalieren. Ich sehe, wie hier dieses Bild umschaffelt. Jetzt haben Sie die Möglichkeit, unter Qualität und Sampling vom linearen auf das bikubrische Sampling umzuschalten. Jetzt berechnet After Effects die Skalierung anders. Schauen wir mal, ob das in unserem Beispiel irgendetwas bringt? Ich kann soviel, ich muss mal noch bisschen weiter reinskalieren. Man sieht fast keinen Unterschied. Ganz klein in diesem Pixelbereich. Lassen wir das mal eingeschaltet und gehen zu einer anderen Stelle beziehungsweise schieben das Footage etwa mal hier an diese halben Kanten. Hier kann man das ein bisschen erkennen, hier an dem Schuh und an der Werkkante. Machen Sie mal drauf, wenn ich hier das bikubische Sampling einschalte, wie sich das verändert beziehungsweise wenn ich es wieder ausschalte. Genau jetzt. After Effects hat hier eine neue Methode eingeführt, die das Berechnen von überskalierten Material anders interpoliert, indem die Kantenstärker betont werden. Die doch ist bei dieser Einstellung vorsicht geboten, denn sie ist auch kein Einhaltmittel. Zum Abschluss fasse ich noch einmal alles zusammen. Sie haben gelernt, welche Basiseinstellungen, welche Transformationen Sie in After Effects standardmäßig für jede Ebene anwenden können, und was der Unterschied zwischen bikubischen und dem linearen Sampling ist.

After Effects CC Grundkurs

Lernen Sie das Funktionsprinzip und die Werkzeuge von After Effects CC von der Pike auf kennen, um anschließend eigene professionell anmutende Videoprojekte realisieren zu können.

10 Std. 7 min (115 Videos)
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Erscheinungsdatum:17.06.2013

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