After Effects CS6 Grundkurs

Transformationseigenschaften

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Jede Animationsebene in After Effects beinhaltet automatisch die Transformationseigenschaften. Diese ermöglichen das Bearbeiten der Animation mit grundlegenden Funktionen.
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Transkript

In diesem Kapitel geht es jetzt um das Herzstück von After Effects, die Animationseigenschaften und die Keyframes. Importieren wir uns als allererstes mal hier eine Grafik, wir nehmen mal hier diese Illustrator-Grafik, so ein Schild, ruhig auf eine Ebene reduziert, und erzeugen uns auch gleichzeitig eine neue Komposition, hier unter Komposition Neue Komposition . Da das Schild nicht sehr groß ist, ist Full HD wohl etwas übertrieben, nehmen wir hier einfach mal PAL 16:9 Quadratische Pixel, und eine Länge von vielleicht 10 Sekunden reicht mir hier auch. Ich kann hier auch noch eine Auflösung vergeben, ich stelle das aber in der Regel später über das Kompositionsfenster ein, hier sehe ich, ist ja momentan auch die automatische Auflösung gewählt, das heißt, die passt sich dann der Größe im Kompositionsfenster an. Bestätigen wir das Ganze mit OK, und ziehen als allererstes unser Schild mal hier irgendwo in den Bereich des Kompositionsfensters, After Effects legt dann hier netterweise gleich eine Ebene für das Schild an. Das meinte ich vorhin mit der automatischen Auflösung, die steht hier auf automatisch, das heißt, wenn mein Zoom-Faktor auf 50 % und darunter fällt, dann rechnet After Effects hier nur noch jeden zweiten Pixel, wird das Fenster noch kleiner, sieht man, dass hier bei 31 % sogar nur noch jeder dritte Pixel berechnet werden muss, mehr ist ja auch momentan gar nicht sichtbar. Wenn ich die Auflösung wieder nach oben setze, also über 50 %, dann berechnet er das Ganze auch wieder in der vollen Qualität. Aber jetzt zu unseren Animationseigenschaften. Um mir die Animationseigenschaften von dem Schild anzuschauen, klicke ich bekanntermaßen hier auf dieses kleine Dreieck, und ich sehe als allererstes die Transformieren-Kategorie, die hat tatsächlich jede Ebene innerhalb von After Effects automatisch, es sei denn, es ist eine Tonebene, also eine WAV oder eine MP3 Datei. Aber egal, ob Videoclips, Grafiken oder Bilder, selbst wenn ich in After Effects irgendeine Ebene anlege, das Transformieren bekomme ich quasi immer gratis dazu. Das kann ich hier jetzt auch wieder aufklappen, und dann sehen wir, die fünf Grundeigenschaften, die jede Ebene hat, nämlich Ankerpunkt, Position, Skalierung, Drehung und Deckkraft. Um jetzt hier nicht ständig mit diesen Pfeilen arbeiten zu müssen und zu klappen, ist jeder dieser Eigenschaften ein Tastenbefehl zugewiesen. A wie Ankerpunkt, P wie Position, S wie Skalierung. Für die Drehung denkt man aber auf die Taste R an Rotation, und bei Deckkraft ist es die Taste T auf der Tastatur, wie Transparenz, das sind die englischen Begriffe dieser Eigenschaften. Und das ist tatsächlich sehr praktisch, denn wenn ich zum Beispiel hier mehrere Ebenen habe dann kann ich beide gleichzeitig anwählen, und jetzt die Taste P drücken, dann bekomme ich von beiden Ebenen die Position markiert. möchte ich zusätzlich die Transparenz, dann drücke ich die Umschalttaste und die Taste T, und ich sehe hier auch die Deckkraft. Also, so kommt man ganz schnell an die fünf verschiedenen Grundeigenschaften. Ich habe jetzt mal eine Ebene wieder gelöscht, und möchte jetzt einmal kurz erklären, was mit diesen Eigenschaften Ankerpunkt, Position, Skalierung, Drehung und Deckkraft gemeint ist. Die Position ist ganz einfach, ich verschiebe mal die Grafik hier in der Komposition, und wir sehen, die Positionswerte werden geändert. Der Nullpunkt, wenn wir beides auf 0 setzen, ist in der linken, oberen Ecke, da ist das Ganze dann sozusagen zu Hause. Was ist jetzt der Ankerpunkt? Wenn ich hier mal dichter herangehe, sehen wir ja in der Mitte so einen - ja, wie soll man das beschreiben - hier so ein kleines Zielkreuz, mal beides auf 0 setzen, das ist der sogenannte Ankerpunkt, und der Ankerpunkt liegt zu Beginn, wenn ich etwas importiere, immer in der Mitte des Elements, also jedes Element bekommt so einen Rechteckrahmen hier, der Ankerpunkt liegt erstmal direkt in der Mitte. Das heißt, der berechnet sich auch, und wenn das 202 mal 219 groß ist, ist der Ankerpunkt dementsprechend bei 101, 109,5. Wenn ich den jetzt auch auf 0 setze, dann sieht man, dass der jetzt sozusagen mit der Position übereinstimmt, und dadurch liegt das Ganze jetzt hier in der linken, oberen Ecke. Der Ankerpunkt wird für die Skalierung und für die Drehung verwendet, das heißt, wenn ich mein Logo jetzt skaliere, dann sieht man, das passiert in Richtung des Ankerpunkts, bei der Drehung, das heißt, ich drehe ihn um den Ankerpunkt. Also, Position bezieht sich auf die Position des Ankerpunkts, der Ankerpunkt, die Werte, die ich hier hab, beziehen sich sozusagen auf die Position des Ankerpunkts innerhalb des Ebenenelementes. wir können jetzt die Werte für die Position hier ändern, indem wir die Grafik hier hin- und herschieben, wir können die Werte für die Drehung ändern, indem ich auf das Drehen-Werkzeug gehe, und jetzt hier ein Grafik-Element im Kompositionsfenster drehe, alternativ kann ich auch den Drehungs-Wert hier eingeben, und Drehungen werden immer in ganzen Drehungen und Grad angegeben. das heißt, jetzt habe ich hier, wenn ich das Ganze noch mal auf 0 setze, und jetzt eine ganze Drehung eingebe, habe ich das Ganze, entspricht also einer Drehung um 360 Grad. Das sieht man jetzt hier nicht, aber wenn man das später animiert, ist das wichtig. Und die Skalierung kann man durchführen, indem man einen dieser Eckpunkte anfasst, und jetzt verschiebt. damit das Ganze nicht unproportional wird, drückt man die Umschalttaste, dann skaliere ich proportional. In der Regel gibt es dafür auch dieses Verketten-Symbol, wenn ich das deaktiviere, dann kann ich meine Grafik hier verzerren, in beide Richtungen, nehmen wir das Ganze mal wieder zurück, alles zurücksetzen und ich aktiviere das Verketten, dann sieht man, X- und Y-Werte werden immer gleich skaliert. Also, Skalierung für die Größe, im Falle meiner Illustrator-Grafik bietet es sich an, weil wir hatten über 100 %, das Optimieren einzuschalten, damit das wieder gestochen scharf ist. und zu guter Letzt bleibt dann noch die Eigenschaft der Deckkraft, hiermit kann ich ein Element ein- oder ausblenden, das ist auch der einzige Wert, der sich hier oben nicht einstellen lässt, sondern wirklich nur über Deckkraft. Ja, Moment, wie stellt man denn den Ankerpunkt da oben ein? Da gibt es auch einen Trick, nämlich das Ausschnitts-Werkzeug hier, wenn ich das anwähle, kann ich auf den Ankerpunkt klicken, und ihn an eine beliebige Position schieben innerhalb der Grafik, aber dadurch ändert sich natürlich auch die Position meiner Grafik, weil letztendlich die Positionsdaten beziehen sich ja hier auf die Ankerpunktkoordinate, und wenn ich den Ankerpunkt hier verschiebe, dann bleibt der Ankerpunkt zwar innerhalb der Komposition an der gleichen Stelle, aber die Grafik verschiebt sich relativ dazu. Verschiebe ich den Ankerpunkt hier über das Ausschnitts-Werkzeug, zum Beispiel hier auf das Auge vom Känguru, dann wird automatisch der Positionswert angepasst, damit es dann nicht später zu Fehlern kommt, damit das Element noch so aussieht, als würde es an der gleichen Stelle stehen. Jetzt kennen wir die verschiedenen Grundeigenschaften, und das sind die Sachen, die ich wirklich in jeder Grafik finde, in jedem Element, in jedem Videoclip, und die ich dann später auch hauptsächlich für Animationen benutzen kann.

After Effects CS6 Grundkurs

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5 Std. 23 min (43 Videos)
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