SQL Server 2016 Grundkurs: Architektur, Komponenten und Installation

Transaktionsprotokolle versenden

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Über den Versand von Transaktionsprotokollen lässt sich eine grundsätzliche Sicherung von SQL Server Datenbanken realisieren.
05:48

Transkript

In diesem Film möchte ich Ihnen das Thema "Protokollversand" vorstellen, auch eine Technologie, die in den Bereich "Hochverfügbarkeit", genau wie die Datenbankspiegelung fällt, wobei bei der Datenbankspiegelung das Ganze Hot ist und beim Protokollversand mehr oder weniger Cold-Standby-Lösung. Im SQL-Server, auf SRVSQL1, habe ich eine Datenbank "VideoTraining". Ich gehe mit der rechten Maustaste drauf, wähle "Tasks" "Transaktionsprotokolle senden". Anschließend möchte ich diese Datenbank als primäre Datenbank in einer Protokollversandkonfiguration aktivieren. Da der Protokollversand aus automatisierten Sicherungen und Wiederherstellungen besteht, wähle ich "Sicherungseinstellungen", um einen Zeitplan einzurichten, unter anderem, aber es gibt noch ein bisschen mehr dahinter, das heißt, ich habe jetzt hier zum Beispiel einen Pfad, nehmen wir mal "\\srvsql1" - oder meinetwegen auch 2 - "\c$". Netzwerkpfad, also ein Sicherungsordner, wo jetzt das Backup von dem Primären, wenn die Sicherung erfolgt, reingepackt wird, und dann gibt es hier geschedulten Zeitplan, im SQl Server-Agent wird ein Job eingelegt "LSBackup_Video Training" mit einem entsprechenden Zeitplan, täglich alle 15 Minuten. Sicherungskomprimierung beruht auf den Einstellungen der Instanz. Mit diesen Standardeinstellungen lege ich das jetzt mal an. Die primäre Instanz mit der Datenbank ist bereits aktiviert, und jetzt füge ich hier unten sekundäre Instanzen mit der Datenbank hinzu. Es können also auch mehrere sein. Wähle also hier mal eine sekundäre Serverinstanz aus. Dazu verbinde ich mich mit der SRVSQL2, als sekundäre Serverinstanz. So, jetzt habe ich wieder ein paar Einstellungen. "Sekundäre Datenbank initialisieren", wenn die also auf dem noch nicht vorhanden ist. Möchte Sie, dass Management Studio eine Sicherung wiederherstellt? Ja, eine vollständige Sicherung, und diese Sicherung in der Sekundären wiederherstellen und die neue Datenbank erstellen, falls diese nicht vorhanden ist. Hier habe ich jetzt Sicherungsoptionen. Falls beim Wiederherstellen die Sekundäre erstellt wird, können Sie den Ordner angeben, das heißt, ich muss natürlich jetzt schauen, dass die Pfade stimmen für die sekundäre Instanz. Dazu begebe ich mich jetzt hier mal auf "\\srvsql2\c$" "Programme" "SQL Server" "MSSQL Server" "MSSQL", und dann wähle ich mein Verzeichnis, jeweils für Daten und Protokoll, in dem Fall liegen die in den Standardverzeichnisse, also beide in einer Struktur, kopiere mir das hier rein, so, sage jetzt hier "c:\", und anschließend für die Protokolle auch, habe also meine Pfade. "Dateien kopieren", ein Zielordner jetzt, also hier kann ich jetzt wieder wählen "\\srvsql2\c$", das ist jetzt der Copy-Job, also ich habe zum einen einen Backup-Job, dann habe ich einen Copy-Job, und hier habe ich das Thema, ich muss ja das letztendlich auf dem Sekundären, wenn ich ein Protokollversand einrichte, müssen ja die ständig gesicherten Protokolle auf dem Primären auch auf dem Sekundären wiederhergestellt werden. Dazu kann ich sagen, ich möchte das Standby machen, also auf dem Sekundären lesend, oder kein Wiederherstellungsmodus, ich wähle jetzt mal Standby, sage an der Stelle Okay, OK, und schaue, ob der Assistent dort ordentlich durchgeht, primäre Datenbank wird gesichert, Sicherung wird in der Sekundären wiederhergestellt, Sekundäre wird gespeichert, Setup für primäre Sicherung wird gespeichert. Das heißt, das ist erfolgreich erledigt, der Dialog geht zu, und ich kann mich jetzt mal zu meinem sekundären Server begeben und sehe, dass ich hier die Datenbank im Modus "Schreibgeschützt" befindet, das heißt, ich kann also hier zugreifen und hier oben im Primären. Im SQL Server-Agent wurden entsprechend Jobs angelegt, das heißt, auf dem Primären gehe ich mal zum SQL Server-Agent, zu den Aufträgen, und sehe, dass ich hier diesen LSBackup, also diesen Backup-Job habe, und wenn ich auf dem Sekundären nachsehe, im SQL Server-Agent unter "Aufträge", sehe ich, dass ich hier diesen Copy-Job habe und den Restore-Job zusätzlich noch zur Alert, also zur [unverständlich], sodass also hier das Prinzip vom Protokollversand eben darauf beruht, dass auf einer primären Instanz eine Datenbank gesichert wird, und dies via Zeitplan dann kopiert und auf dem Sekundären auch das Ganze automatisiert angewandt. Im Grunde, wenn man es zusammenfasst, kann man sagen, der Protokollversand ist eine automatisierte Backup- und Recovery-Lösung auf dem zweiten Server, also Cold-Sandby. Sie sparen sich also das Backup und Restore von Hand, sondern Sie haben immer eine Maschine, die Cold-Standby ist, ist zeitlich etwas versetzt, die quasi sofort in Betrieb genommen werden kann ohne, ich übertreibe jetzt, aus dem Keller zu gehen, Server zu holen, ausführen die ganzen Installationen und dann Ihre Restore-Prozesse anzuschieben.

SQL Server 2016 Grundkurs: Architektur, Komponenten und Installation

Lernen Sie die Architektur und Komponenten des SQL Server 2016 kennen, installieren Sie ihn und unternehmen Sie die ersten Schritte in der Administration.

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Erscheinungsdatum:19.04.2017

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