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Mitarbeiter entwickeln

Training (on the job)

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Training ist ein gutes Instrument, um neue Fähigkeiten hinzuzugewinnen. Dies kann einerseits in Form von Seminaren erfolgen, andererseits als Training "on the job". Bei der letztgenannten Form werden die Fähigkeiten unmittelbar im Rahmen des Alltagsgeschäfts ausgebaut.

Transkript

"Machen Sie doch mal ein Kommunikationsseminar". So oder ähnlich könnte ein Vorgesetzter reagieren, wenn ein Mitarbeiter auf ihn zukommt und sich bspw. über mangelnde Resonanz auf seine Vorschläge im Kreis seines Teams beklagt. Recht hat er, gute Idee. Oder doch nicht? Leider lässt sich das nicht pauschal beantworten. Trainings können als Bestandteil der Personalentwicklung sehr hilfreich sein. Das setzt aber voraus, dass Sie in ein Personalentwicklungsprogramm eingebunden sind. Der lapidare Hinweis auf ein Seminar, weil der Vorgesetzte glaubt, Defizite beim Mitarbeiter erkannt zu haben, genügt nicht. Schauen wir uns an, welche Funktionen Trainings haben. Der Zweck eines Trainings besteht darin, einer Person eine oder mehrere Fähigkeiten zu vermitteln, die ihr fehlen, nicht mehr, aber auch nicht weniger. Damit ein Training greift und seine Ergebnisse nachhaltig wirken, sollten Sie vor allem fünf Punkte beachten, die ich Ihnen im Folgenden erläutern möchte. Der erste Punkt betrifft die Frage, ob offene Seminare oder Inhouse-Trainings sinnvoller sind. Das Trainingsangebot ist riesig. Zunächst haben Sie die Wahl, ob Sie Ihren Mitarbeiter zu einem offenen Training außer Haus schicken oder ob Sie ein Training in-house für mehrere Mitarbeiter ansetzen sollten. Ein externes Training hat den Vorzug, dass Ihr Mitarbeiter sich mit Mitarbeitern aus anderen Unternehmen austauschen und im Zuge dessen andere Perspektiven kennenlernen kann. Engagieren Sie hingegen einen Trainer für eine Inhouse-Schulung, so haben Sie einen wesentlich stärkeren Einfluss auf die Inhalte. Hinzu kommt der Kostenfaktor. Je nach Anbieter und Kosten für den Inhouse-Trainer fallen Inhouse-Seminare oft schon ab einer relativ kleinen Teilnehmerzahl günstiger aus. Punkt zwei betrifft die Wahl des Anbieters bzw. Trainers. Auch hier haben Sie die freie Auswahl aus einem großen Angebot. Manche Anbieter und Trainer sind auf bestimmte Branchen spezialisiert. Das kann von Vorteil sein. Bei anderen wiederum achten Sie möglicherweise auf die räumliche Nähe, sodass Ihr Mitarbeiter oder der Trainer keinen zu langen Anreiseweg hat. Wichtig ist, Sie müssen den Eindruck haben, dass der Anbieter oder Trainer zu Ihnen passt. Wenn Sie unsicher sind, fragen Sie nach. Bei einem einzelnen Trainer ist das einfacher, weil Sie zu einem Gespräch bitten können. Handelt es sich um ein Unternehmen, das verschiedenartige Schulungen anbietet und dafür mehrere Trainer einsetzt, so sollten Sie ebenfalls nachfragen oder sich Referenzen geben lassen. Kommen wir zum dritten Punkt, der Auswahl des passenden Trainings. Hier stehen die Inhalte im Vordergrund. Was soll Ihr Mitarbeiter in dem Training lernen? Suchen Sie nach einem Einsteigertraining oder nach einem weiterführenden Training für einen erfahrenen Mitarbeiter? Erst wenn diese Fragen beantwortet sind, können Sie das passende Training auswählen. Punkt vier betrifft die Kombination verschiedener Trainingsmethoden. Da Sie sich gerade ein Videotraining anschauen, muss ich Ihnen nicht erklären, dass es nicht nur Präsenztrainings gibt. Im Idealfall können Sie für Ihren Mitarbeiter eine Mischung aus Präsenztrainings und E-Learning-Einheiten herstellen, die er dann selbst möglicherweise noch durch Bücher und andere Mittel ergänzen kann. Alle Methoden haben Ihre Vorteile, kombiniert garantieren sie von der Methodenseite her den besten Lernerfolg. Schließlich und letztlich Punkt fünf: Die Sicherung des Lernerfolgs im Arbeitsalltag. Wer hat das nicht schon erlebt? Der Kollege oder Vorgesetzte kommt von einem Training zurück und sprudelt förmlich über vor neuen Ideen, die er unbedingt sofort umsetzen möchte. Zwei Wochen später spricht niemand mehr darüber. Schade. Das passiert, wenn das in einem Training Gelernte im Arbeitsalltag nicht eingesetzt wird. Um solche schnell verlöschenden Strohfeuer zu vermeiden, gibt es unterschiedliche Möglichkeiten. Der erste Schritt besteht immer darin, die Ergebnisse des Trainings für das Umfeld transparent zu machen. Ob Sie dazu auf ein Reporting zurückgreifen oder den Mitarbeiter in der Teambesprechung bitten, die wichtigsten Ergebnisse des Trainings vorzustellen, bleibt Ihnen überlassen. Sie sollten aber unbedingt ein Gespräch darüber führen, wie Sie die Ergebnisse aus dem Training sinnvoll in den beruflichen Alltag integrieren. Möglicherweise möchte Ihr Mitarbeiter nach dem Training ein paar Dinge verändern und benötigt dazu Ihre Unterstützung. Eine letzte Bemerkung noch zum Thema Training-on-the-job: Manche Unternehmen stellen ihren Mitarbeitern einen Trainer im Alltag zur Seite, der sie begleitet, das Verhalten während des Tages auswertet und gemeinsam mit dem Mitarbeiter Verbesserungen erarbeitet. Im Prinzip halte ich das für eine gute Lösung. Sie muss aber aus meiner Sicht sehr gut vorbereitet werden. Vor allem aber setzt sie ein gutes Vertrauensverhältnis zwischen dem Trainer und seinem Schüler voraus. Andernfalls dürften die direkten Beobachtungen des Trainers kein realistisches Bild von der Arbeit des Schülers abgeben. Der Mitarbeiter wird geneigt sein, zu versuchen, sich von seiner guten Seite zu präsentieren. Überdies führen sich Mitarbeiter in Anwesenheit eines Trainers nicht selten in eine Prüfungssituation versetzt und werden deshalb nervös. Wenn Sie sich also für ein begleitetes Training-on-the-job entscheiden, dann sollten Sie zuvor gemeinsam mit Ihrem Mitarbeiter das Ziel und die Spielregeln klären. Schließlich geht es darum, Erkenntnisse aus der Begleitung zu ziehen, die den Mitarbeiter bei seiner Entwicklung unterstützen können.

Mitarbeiter entwickeln

Lernen Sie die Grundlagen, Spielregeln und Instrumente zur Entwicklung Ihrer Mitarbeiter kennen.

1 Std. 6 min (19 Videos)
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Erscheinungsdatum:17.02.2017
Laufzeit:1 Std. 6 min (19 Videos)

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