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Brudal schnell 3

Training, knallhart

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Hart, rau und schmutzig - so muss für Calvin Hollywood echtes Männer-Training sein. Mit den richtigen Kontrasten, der richtigen Farbtonkorrektur und weiteren Feinjustierungen schaffen Sie in wenigen Minuten den perfekten Jailhouse-Workout.

Transkript

So jetzt gibt’s mal wieder ein bisschen mehr Calvin Hollywood Style mit “look”, Kontraste, Details, usw. Ihr seht hier ein Bild von meinem Personal Trainer, Andreas Drinbacher, den ich fotografiert habe. Es handelt sich dabei um Bilder, die für verschiedene Promotion Zwecke genutzt werden, also wie gesagt, er ist halt Fitness Trainer und was ich hier halt zeigen wollte oder worum es mir bei diesem Bild geht, ist hartes Training. Also es gibt so Sprüche wie “no pain, no gain”, “niemals aufgeben”, “hart trainieren” und dazu will ich einfach die passende Bildwirkung schaffen Also das Bild, was wir jetzt bearbeiten, soll alles andere als soft werden. Das muss hart sein, rau sein. Das muss nach Schweiss, nach … ach ich muss aufpassen, dass ich hier nicht ausflippe. Ihr versteht, was ich meine. Darauf kommt’s jetzt an. Und ich zeige Euch jetzt die Retusche. Wir beginnen jetzt mit diesem Bild. Und bevor wir jetzt irgendwelche Raw Regler schieben, werde ich jetzt als erstes mal den Beschnitt ändern. Das kann ich jetzt direkt hier schon in der ersten Raw Ebene machen. Ich bin auf das Freistellwerkzeug gegangen halte jetzt die “shift” Taste gedrückt und gehe einfach mal etwas näher ran, weil, hier geht’s jetzt weniger um die Kulisse, sondern hier geht’s um ihn. Ich dreh auch das Bild noch so ein klein wenig, so, ich schau’s mir erstmal an. Ich glaub’, ich muss noch ein bisschen mehr drehen. Ja, das sieht man ja unten ganz gut, an den Linien hier im Hintergrund, ja, so sieht es ganz gut aus. Also ist es wirklich auf ihn jetzt reduziert, aufs Wesentliche, vielleicht können wir noch ein bisschen mehr Luft nach oben geben. Ja, das man noch so ein bisschen mehr von diesem harten, rauen Hintergrund sieht. Ich finde es auch sehr unterstützend für die Aussage, dass er nicht in so einem “cleanen” Fotostudio ist, sondern wirklich in so einer rauen, harten Kulisse. Ok, jetzt öffnen wir uns die Raw Datei. Ich hab’ noch keine Korrekturen durchgeführt. Die will ich wirklich auf einer extra Ebene machen. Das war jetzt einfach nur den Bildschnitt angepasst. Das hätte ich auch fotografisch besser machen können. Ja, gut, jetzt gehen wir in die Raw Datei. Also, bei so einem Bild wie diesem hier, an welchen Reglern schiebt man jetzt? Und da will ich Euch jetzt ein paar ganz entscheidende Tips geben. Ich werde ja auch ständig gefragt: “Calvin, wie gehen Deine Bilder vom look … wie kriegt man das hin?” Als erstes Mal, ohne das passende Motiv geht schon mal gar nichts. Das heisst, wenn ich da jetzt vor einem weissen Hintergrund stehe kommt es niemals so gut wie wenn der Andreas vor so einer rauen Wand steht. Wenn Ihr aber so ein Motif dann habt, und auch passend ausgeleuchtet habt, schön kontrastreich mit Streiflichtern, usw. Also, von vorne kam eine “soft box” und von links ein Aufsteckblitz, den wir da reingehalten haben für die Reflektion. Dann könnt Ihr folgendes machen, wenn Ihr den Lichterregler nach unten zieht, und den Tiefenregler nach oben, wird das Bild unnatürlicher, weil wir plötzlich überall Details haben. Das erinnert so ein bisschen an HDR, und HDR ist künstlich, jetzt müsst Ihr aber überlegen, passt eine Künstlichkeit zu diesem Bild? Oder wollen wir hier eine Aufnahme erstellen, die sehr authentisch, so ein bisschen auf Reportage geht, usw. Ich würde jetzt sagen, künstlich passt hier. Richtig hart, rau, aggressiv, filmisch, dann ist es ok, diese Regler zu betätigen. Wenn Ihr jetzt eine authentische Beauty Retusche machen wollt, oder ein Baby bearbeitet, auf keinen Fall in diese Richtung gehen. So, das ist schon mal das Erste. Jetzt haben wir eine Unnatürlichkeit ins Bild gebracht, also wir haben unnatürlich viel Zeichnung, Details, usw. Das Ganze können wir jetzt auch noch ein bisschen verstärken indem wir den Klarheitregler nach rechts ziehen. Der Klarheitregler macht ein Bild eigentlich immer so hart, rau und schmutzig. Ja also diese Begriffe merk ich mir immer. Hart, rau und schmutzig. Passt das hier? Oh, ja, das passt. Also gehen wir hier ein bisschen nach rechts. Jetzt kommt ein kleiner “hardcore” Trick. Und zwar - habt Ihr ja gesehen - ich kann mit diesem Regler, nicht noch weiter nach rechts gehen. Wer jetzt nur ältere Versionen von Photoshop hat, muss jetzt sagen: “ Reicht. Mehr geht nicht.” Für alle die jetzt die aktuellste Photoshopversion haben, Ihr drückt “ok”, und wendet auf diese Raw Datei, wendet Ihr nochmal den Camera Raw-Filter an. Und dann habt Ihr, den gleichen Regler nochmal und könnt noch mehr Details gewinnen und noch mehr Kontrast reinbringen. Aufpassen, das Bild wird jetzt natürlich in der technischen Bildqualität, ja, also was das Rauschen angeht, usw. nicht unbedingt angenehmer. Ja, das geht noch, ist noch eine gute Qualität - ich gebe dem Bild hier übrigens nochmal so ein bisschen Grundschärfe - aber es wird natürlich nicht unbedingt vorteilhafter im technischen Sinne. Muss es ja aber auch gar nicht. Der nächste Punkt ist, ich schau mir die Tonwertverteilung an. Und das könnt Ihr am besten, wenn Ihr mal weit heraus zoomt aus dem Bild. Ja, zoomt mal ganz weit heraus und jetzt schaut mal, wo ist das Bild hell, und wo ist es dunkel. Da werdet Ihr sehen, hier oben ist es sehr hell und hier ist es noch ein bisschen dunkel. Aber darum geht’s doch hier bei dem Bild. Also, nehmen wir eine Radial-Filter zieht eine Kreis auf und sagt, alles was drumherum liegt, dunkelt Ihr ein klein wenig ab. Weissabgleich setzten wir zurück. So, und dann könnt Ihr einen neuen Radial-Filter erstellen Z.Bsp, hier noch mal einen und sagt, alles was jetzt innen ist, hellt Ihr auf. Wie gesagt, wenn Ihr diese Funktion nicht habt in Eurer Version, weil Ihr irgendwie alte Versionen habt, macht nichts, sowas kann man auch mit Photoshop machen einfach Aufhellen/Abdunkeln. Konzentriert Euch hier weniger auf das Technische, sondern eher was ich tue und warum ich es tue. So, jetzt haben wir auch von der Lichtverteilung auch Unnatürlichkeit reingebracht. Ja, weil so haben wir es ja nicht fotografiert. Hätte ich so passend fotografiert, weil ich von vorne vielleicht ein Beauty Licht genommen hätte mit Wabe, dann hätte ich aber auch eine andere Schattenwirkung gehabt. Und das macht das Ganze jetzt surreal. Ich habe die Licht - und Schattenwirkung von einer Soft Box, Hab aber dann trotzdem diese extreme Vignette wie wenn ich irgendwie einen kleineren Lichtformer gehabt hätte mit einer Wabe noch drin. Und je unnatürlicher es wird, umso besser ist es. In dem Fall, jetzt bei dem Bildbeispiel, weil immer mehr Leute dann sagen werden: “Ah, das sieht so gemalt aus.” Und diesen Eindruck hat man immer oft, wenn etwas sehr künstlich ist. Farben, Farben sind aktuell noch, ja, relativ natürlich. Aber ich möchte auch hier jetzt unnatürliche Farben haben. Und zwar, welche Farbigkeit wirkt so ein bisschen nach Hitze, Schweiss, episch, Krieger? Ist es eher so das Kühle? Oder ist es eher so das Gold, Bronze, Braune? Ja, und wenn man so an die ganzen Filme denkt wie “Gladiator” und “300”, es ist dieser gold Look. Jetzt bitte nicht die Farbtemperatur einfach nach rechts schieben. Das Bild wird extrem aufgehellt, die Lichter werden eingefärbt, es sieht nicht schön aus. Geht in die Teiltonung. In der Teiltonung haltet Ihr zuerst die “alt” Taste gedrückt und dann seht Ihr einen aggressiven Wert immer. Und jetzt sucht Ihr Euch so einen schönen goldenen Farbton aus. Und dann erst gebt Ihr die Sättigung hier noch mit dazu. Ja, so in etwa. Jetzt hell ich das Bild vielleicht noch ein bisschen auf. Gut. Das ist erstmal nur die Grundlage in Raw. Ja, wir schauen uns mal einen vorher/nachher Vergleich an. Vorher. Nachher. Vorher. Nachher. Und in Photoshop machen wir jetzt nur noch ganz dezente Korrekturen. Und zwar werde ich Euch eine Einstellungsebene zeigen, die kommt übers Bild. Und diese eine Einstellungsebene, die macht schon sehr viel vom Look aus. Und zwar ist das eine Einstellungsebene: Farbton/Sättigung, und die setzt Ihr jetzt erstmal auf Weiches Licht. Dadurch wird der Kontrast im Bild extrem stark. Jetzt müsst Ihr Euch fragen: “Passt das zum Bild? Starker Kontrast? Wofür steht starker Kontrast?” Ja, harte Konturen, hart, rau passt hier. Wenn ich jetzt ein anderes Bild hätte, würde ich vielleicht sagen, na so starker Kontrast passt nicht. Aber zu so einem Bild passt es ja. Die Farbigkeit ist jetzt aber noch nicht… sie ist zu rot. Was Ihr jetzt macht, wenn Ihr diese Einstellungsebene Farbton/Sättigung habt, ja, im Modus Weiches Licht, klickt mal auf Färben und sucht Euch dann hier so einen Braunton raus. Ja, und dann können wir die Deckkraft hier noch ein bisschen steuern, von diesem Effekt. Ja, und das sieht jetzt schon richtig stark aus. Und alles was jetzt noch kommt, ist wirklich Fine Tuning. Also, Ihr könnt jetzt noch ein bisschen mit den Farbkorrekturen spielen. Vielleicht noch ein bisschen mehr gelb hinzu. Vielleicht das ganze Bild noch ein bisschen abdunkeln. Vielleicht die Sättigung noch ein bisschen rausziehen. Das entscheidet Ihr. Wichtig war hier diese Denkweise, diese übertriebene Denkweise, dieses Künstliche, dieses Lichtstativ und das passende Ausgangsmaterial, die Wahl der Kontraste, usw. Fürs finale Bild, also, ich hab ja wo ich damals diese Version erstellt habe, noch ein bisschen mehr Zeit investiert. Also, ich bin dann noch ein bisschen reingegangen, Hab ihn ein bisschen aufgehellt, abgedunkelt, er war frisch beim Frisör ich habe hier noch ein bisschen abgedunkelt, aufgehellt. Aber was die Grundstimmung angeht, schaut Euch die mal an. Ich zeig Euch nochmal einen vorher nachher Vergleich. Vorher. Nachher.Vorher. Nachher Affengeil! Darf ich das so sagen hier auf diesem Training? Und das ist eine Retuschezeit von 1 bis 2 Minuten. Ja, also das geht rasend schnell. Aber man muss die richtigen Entscheidungen treffen. Und wenn Ihr jetzt mal ein ähnliches Ausgangsmaterial habt, und bitte unterschätzt nicht das Ausgangsmaterial. Das braucht Ihr einfach. Nochmal, wenn ich mich in einem grauen Studio auf den Boden setzte, oder auch so diese Pose mache, das wirkt so nicht. Du brauchst einen Typ, du brauchst eine Kante, du brauchst diese Kulisse und du brauchst diese harte Ausleuchtung. Ja, und dann sind es immer nur ein paar Regler, und du kommst zu so einem geilen Resultat. Ich hoffe, es hat Euch gefallen.

Brudal schnell 3

Bearbeiten Sie zehn Bilder aus verschiedenen Genres von A bis Z und das in maximal zehn Minuten. Dabei wenden Sie Retuschetechniken an, üben diese ein und werden laufend besser.

2 Std. 13 min (11 Videos)
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