Logic Pro X Grundkurs

Track Stacks erzeugen

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Mehrere Audiospuren können in Logic Pro X in einem Track Stack, welcher sich auf zwei unterschiedliche Arten erzeugen lässt, zusammengefasst werden. Dadurch bleibt die Übersicht innerhalb eines Projekts gewahrt.

Transkript

Um das in Logic Pro X neu eingeführte Konzept von Track Stacks zu erklären, habe ich eine kleine Audiodatei vorbereitet. Es handelt sich hier um ein Projekt mit einem virtuellen Drummer und zwei Synthesizer-Sounds. Hören wir kurz einmal hinein. Ich denke, Sie verstehen das Konzept. Der Sound ist schon ganz gut, allerdings brauche ich für meine Melodie ganz einfach noch eine etwas basslastigere Grundlage. Und hier habe ich gedacht, einen eher sphärischen Synthesizer-Sound, den ich in den Hintergrund legen möchte. Dazu wähle ich also jetzt Spur Neue Spur für Software-Instrument und diese wird hier angelegt. In meiner Bibliothek habe ich jetzt vorhin einen Sound herausgesucht, der bereits als solches Track Stack angelegt ist, also als solcher Spurordner. Ich wähle hier Synthesizer Pad und dann zum Beispiel Analog Spheres. Dies wird jetzt als einzelne Spur hinzugefügt, Sie sehen auch hier die Nummer 4, aber an dem kleinen Dreieck, das wir ja aus OS X und allen anderen Programmen darin kennen, bemerken Sie schon, dass sich hier noch mehr verbirgt. Ich klicke einmal darauf und bekomme eingerückt dargestellt zwei weitere Spuren. Also die beiden Spuren, die in diesem Track Stack enthalten sind. Jetzt kann ich also individuell die Lautstärke zum Beispiel des Track Stacks regeln und die Lautstärke der einzelnen Spuren darin. die bleibt erhalten. Das ist dann praktisch die Summenregelung für diese enthaltenen Spuren. Es gibt aber noch viele Einstellungen mehr, die Sie hier auf der linken Seite sehen. Und konkret erkennen Sie hier, dass zum Beispiel dieses gesamte Track Stack jetzt mit einzelnen Effekten belegt ist. Allerdings steht hier als Instrument nicht etwa ein Synthesizer sondern ein Bus . Sehen wir uns das ganz kurz einmal im Mixer an. Ich rufe diesen mit Command+2 auf und habe hier jetzt mal alle Spuren. Aktuell ist auch mein Track Stack jetzt gerade aktiviert, wie Sie sehen. Diese Spur 4 eben. Wechseln wir nochmals zum Mixer und auf den ersten Blick fällt hier noch nicht auf, wo jetzt die enthaltenen Spuren sind. Schalten Sie hier aber auf Einzeln um, dann sehen Sie diese enthaltenen Spuren hier rechts davon. Und zwar handelt es sich in diesen Spuren jeweils um einen Synthesizer, ES2, und entsprechende Einstellungen dafür, zum Beispiel hat der Bus-Layer einfach einen Channel-EQ, bei dem die Höhen herausgefiltert sind. Schließen wir den Mixer nochmals und sehen uns an, was wir in dem Hauptfenster von Logic Pro jetzt erreichen können. Ich kann in diesem Fall auch einmal die Bibliothek schließen. Ich klappe nun einfach diesen Track Stack auf und kann in diesem wie mit anderen Spuren verfahren. Beispielsweise teste ich jetzt mal diesen Sound hier direkt ohne etwas abzuspielen. und Sie hören jetzt diese Kombination aus eher höheren Tönen und diesem dumpfen Bass. Um dies noch mehr zu verdeutlichen, werde ich die Lautstärke in etwa anpassen und dann auch mal nur zum Beispiel diese hohen Anteile abspielen. Der Bass, der ist jetzt im Moment gemuted. Und das Gleiche kann ich natürlich auch für den Bass ausführen und diese beiden Spuren insgesamt ergeben dann eben dieses Track Stack. Wenn ich es hier aktiviert habe, dann erreiche ich genau diesen Sound. Sobald ich eine Spur innerhalb des Track Stacks aktiviere, bekomme ich diese natürlich auch hier links angezeigt. Allerdings ist die Darstellung jetzt etwas anders als Sie es sonst gewohnt sind, ich habe nämlich als rechten Channel-Strip nicht den Output, sondern eben die übergeordnete Spur, also das Track Stack selbst. Klicke ich zum Beispiel auf den Bass Layer, dann bekomme ich hier links eingeblendet diesen Channel-Strip dafür und hier rechts davon Analog Spheres. Um das noch mehr zu verdeutlichen, möchte ich das jetzt mal hier umbenennen, zum Beispiel nennen wir das mal Synth Ebene. Und jetzt sehen wir das normale Verhalten hier in den Channel-Strips, wenn ich das Track Stack selbst auswähle und wenn ich eben eine einzelne Spur aktiviere, dann habe ich links den Channel-Strip für diese Spur und rechts den übergeordneten, also diesen Track Stack Synth Ebene. Sie können diese Technologie für unterschiedliche Anwendungszwecke verwenden, beispielsweise kann es einfach verwendet werden, um bestimmte Spuren zu kopieren und damit einfach ein- und ausblendbar zu machen und eine bessere Übersicht hier im Hauptfenster zu erreichen. Achten Sie darauf, dass beim Verschieben, zum Beispiel dieses Track Stacks, natürlich auch eine Neuanordnung der Spuren erfolgt. Ich ziehe es zum Beispiel mal an diese zweite Stelle, jetzt habe ich eben hier das Track Stack selbst mit 2 benannt und da hier zwei Spuren enthalten sind, nämlich die Spur 3 und 4, geht es dann weiter mit der Nummerierung 5 und 6. Das ist also ein guter Hinweis darauf, dass sich hier eben eine gewisse Anzahl an Spuren verbirgt. Außerdem wird zwischen zwei verschiedenen Typen von Track Stacks unterschieden, nämlich dem Ordnerstapel und dem Summenstapel. Ich kann beispielsweise mal diese beiden Synthesizer, die ich zuvor angelegt habe, zu einem solchen Track Stack zusammenfassen, indem ich sie einfach beide markiere, also den ersten angeklickt und mit der Command-Taste auch den zweiten und jetzt einen rechten Mausklick. Nun wähle ich Track Stack erzeugen. Logic Pro schlägt mir nun vor, den Ordner- oder einen Summenstapel anzulegen. Ich wähle jetzt mal den einfachen Ordnerstapel und hier unten bekomme ich auch eine Erklärung, worum es sich handelt. Ich klicke auf Erzeugen, das Ganze wird jetzt als Gruppe Sub 1 abgelegt, Sie sehen auch eine eigene Audioregion, die eben das jetzt enthält und wenn ich es aufklappe, dann bekomme ich die Inhalte hier sehr schön geliefert. Für die Spur selbst kann ich aber hier im Channel-Strip so gut wie gar nichts außer die Gesamtlautstärke regeln. Machen wir das nochmals rückgängig, also Command+Z. Die zweite Variante, die ich einfach über eine rechte Maustaste, Track Stack erzeugen aufrufen kann, ist der Summenstapel. Er bietet mehr Möglichkeiten innerhalb des Channel-Strips. Ich klicke auf Erzeugen, bekomme dann diese Summe und auch ein anderes Symbol und dieser Regler weist mich darauf hin, dass ich jetzt diesem Track Stack eben einzelne Effekte oder auch Sends hinzufügen kann. So sind also komplexe Routing-Aufgaben auch mit Hilfe von Track Stacks lösbar. Ein schönes Beispiel für eine solche Anwendung finden Sie übrigens im Demoprojekt von Logic Pro. Wenn Sie es über das Hilfe-Menü, Logic Pro Demoprojekt aufrufen, dann gibt es hier im Hauptfenster ja eine ganze Menge Spuren. Wenn wir das mal ein wenig zusammenklappen, dann sehen Sie anhand der Zahlen schon, dass hier einige solcher Track Stacks enthalten sind. Hier zum Beispiel Background-Sänger. Wenn ich das aufklappe, sehen Sie auch die große Anzahl an einzelnen Spuren, die hier zusammengefasst wurden. Eben alles, was mit Backing Vocals zusammenhängt. So können Sie also auch in ziemlich komplexen Projekten mithilfe von Track Stacks sehr gut die Übersicht bewahren.

Logic Pro X Grundkurs

Nutzen Sie die Digital Audio Workstation (DAW) Logic Pro von Apple und lernen Sie, wie Sie Ihre Musikproduktion von der Aufnahme bis zur fertig abgemischten Audiodatei umsetzen.

4 Std. 57 min (40 Videos)
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