Panoramafotografie: Virtuelle Touren mit Panotour Pro

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Die Elemente im Tab "Stil" funktionieren wie ein Baukasten. Das Ergebnis kann erst begutachtet werden, wenn man die Tour zusammenbaut und ausgibt. Dafür bietet Panotour Pro einen integrierten Webserver, der die Tour so ausliefert, wie sie später von Besuchern im Web gesehen wird. Hier erfahren Sie, wie diese Ausgabe konfiguriert wird.

Transkript

Während wir bis jetzt beim Aufsetzen der Tour noch relativ anschaulich unterwegs waren, die Panoramengruppen sortiert haben, und einfach einzelne Panoramen auch in interaktiver Ansicht anschauen konnten, wenn es darum geht die miteinander zu verbinden und sich einfach dort interaktiv zu bewegen in der ganzen Geschichte, stoßen wir jetzt bei dem Design des Interfaces relativ schnell an Grenzen, aber können nicht wirklich sehen, was wir da machen, es gibt keine Live-Vorschau in diesem Bereich, sondern wir müssen jetzt dann jedes Mal, wenn wir Dinge ändern, das Ganze wirklich fertig machen, und wirklich erstellen, das ist der letzte Tab, weil natürlich, dass eine Bibliothek ist ein Baukasten, und wir machen jetzt hier noch mal nur so eine Art Kochrezept, wie dann aus diesem Baukasten das fertige Interface entstehen wird. Das muss man allerdings dann erstmal zusammenleimen die ganzen Einzelteile zu einem Ganzen, und das geschieht eben mit Bild-Tour, das ist also dieses Zahnrad hier, und dann wird das im Browser dargestellt, so wie es dann wirklich auch schon der Besucher sieht beziehungsweise der Kunde, und wir können das dann hier aufrufen in dem ganzen Bereich. Das heißt, wir müssen uns jetzt einmal zwischendurch, bevor wir mit der Interfacegestaltung weitermachen, uns mal damit beschäftigen, wie wir das Ganze jetzt ausgeben. Wenn wir hier auf "Erstellen" gehen, dann können wir hier einige Dinge angeben, die wir brauchen, damit das Ganze ordentlich darstellbar wird im Browser. Zunächst einmal wird das Ganze in ein Ordner ausgegeben, der steht immer standardmäßig auf dem Bilderordner des eingeloggten Users, das ist in unsem Fall natürlich nicht so interessant. Und ich gebe jetzt mal hier, in meinem Arbeitsordner, gebe ich jetzt mal einen neuen Ordner und nenne ich mal "_output", einfach nur einen Unterstrich davor, damit er immer schön oben steht, und ich den schnell finde. Und da sage ich mal "Create", da soll das drin landen. Das Ganze ist nichts anderes als eine kleine Website, und eine Website, die man dann zum Beispiel nur mit einem Ordner auf dem Webserver adressieren möchte, da sollte die HTML-Datei, es wird ohnehin nur eine einzige erzeugt, die sollte "index.html" heißen, weil dann hat man nämlich auch wirklich sofort, wenn man in das Verzeichnis reinspringt, diese Datei am Wickel, und die wird dann auch dargestellt. Also das ist eine Standardeingabe, einfach "wo soll es hin", und dann heißt die Datei in der Regel heißt die "index.html". Kann man anders machen, muss man aber nicht, und standardmäßig heißt sie, wie gesagt, "index.html". Dann ist es noch recht gut, das "Flash-Fallback" zu aktivieren, mittlerweile gibt es leichte Unterschiede zwischen der "Flash" und der "HTML5" Version. Flash ist aber eigentlich in diesem Fall, wenn man dieses Häkchen anmacht, nur noch dann von Interesse, wenn ich sichere, wird man gefragt, das wird jetzt hier kurz moniert, ich habe einfach mal automatisch wieder "Command +S" gedrückt zwischendurch, das habe ich mir schon so angewöhnt, da denke ich gar nicht mehr darüber nach, und hier sage ich einfach, ich möchte das Bild umbenennen, und das Projekt muss neu zusammengesetzt werden. Das sagt er ab und zu, wenn er vorher mal was anderes gemacht hat. Hier geht's jetzt darum, das Ganze eben mit einer HTML-Vorlage zu versehen, da gibt es "generic" und "fullpage", ich nehme normalerweise "fullpage", das heißt die HTML-Seite ist komplett mit dem Panorama ausgefüllt. Da gibt es noch eine ganze Reihe anderer Vorlagen, zwei sind hier schon fix dabei. Und dann haben wir hier die Möglichkeit, unter "Kacheln" einzustellen, was wir machen mit großen Panoramen, hier gibt es das Verfahren "Standard" und wir können jedesmal, wenn wir das Ding erstellen, können wir alle Panoramen zerlegen, und in lauter einzelne Schnipsel, denn hier ist das Häkchen "Multiresolution nutzen" angekreuzt. Multiresolution heißt einfach nichts anderes, - das Panorama, im Moment hier ein equirectangulares Bild, eine Kugelabwicklung - die ist so nicht wirklich darstellbar, oder nicht so leicht darstellbar, vielleicht geht das mit Würfelseiten, und diese Würfelseiten, das sind nicht nur 6 Dateien, 6 JPG-s, sondern die werden auch noch in lauter kleine Schnipsel zerteilt, und zwar erst halbiert, geviertelt, geachtelt und dann Sechzehntel, zweiunddreißig und so weiter. Immer in einer Standardgröße von 512 * 512 Pixeln. Das sind dann relativ kleine einzelne JPG-s, von denen auch immer nur die übertragen werden, die zu aktuellen Zoomstufe passen, und zur aktuellen Blickrichtung. Das heißt, das sind nur einige wenige, im Moment. Da kann das Panorama etliche Gigapixel groß sein, es wird immer nur genau soviel geladen, als wenn ich ein ganz niedrig aufgelöstes Panorama hätte. Der Vorteil ist, es funktioniert auf jeder Bildschirmgröße, es funktioniert auf Mobilgeräten, es ist Bandbreiten schonend, und man kann auch riesige Panoramen darstellen, und trotzdem reinzoomen bis in die letzten Details. Dieses Verfahren hat sich durchgesetzt, ähnlich wie bei Google Maps wenn man immer weiter reinzoomt in die Karte, sogenannte Bildpyramide nennt sich das technisch, das wird eben hier auch eingesetzt. Und wenn ich bei Verfahren "Standard" angebe, dann heißt das, wenn ich auf "Erstellen" klicke, und diese ganzen Kacheln, das ist nämlich recht ein langwieriger Prozess, wenn der einmal durch ist, dann werden diese ganzen Dinger gespeichert und dann wird nur noch das geändert, was ich zum Beispiel beim Interface ändere, oder an der Konfigurationen nicht, aber mit die Bilddaten, also das was am längsten dauert, wird im Idealfall nur ein einziges Mal gemacht, und dann gibt das Ding Ruhe. Wenn ich allerdings an den Bildern etwas ändere, dann müssen die alle neu gemacht werden. Das ist dieses Verfahren "Standard". Wenn ich sage "Alle erstellen", dann heißt das, dass ich jedesmal wenn ich auf "Erstellen" klicke, alle Kacheln neu generiert werden müssen. Und das ist bei einer Tour in dieser Größe, wir haben jetzt hier runtergerechnete Dateien, aber wenn wir die originalen 140 Megapixel Dateien nehmen, das Ganze mal 14, da hat er schon eine ganze Weile zu tun, das sind zehntausende von Dateien, letzten Endes. Und da sollte man also ein bisschen vorsichtig sein, deswegen hier Standard "Multiresolution", Qualität 90% bei JPG ist mehr als gut. Bei dem Punkt "Schutz" kann man noch angeben, ob man jetzt den XML-Code, das ist praktisch der Code, der hier rauskommt, und der das Ganze konfiguriert, ob man da Kommentare rauslöschen möchte, und zum Beispiel Leuten, die sich dafür interessieren, "wie habe ich das jetzt gemacht", das denen etwas schwieriger macht, man kann sogar so weit gehen, dass die XML-Dateien komplett verschlüsselt werden, und dann kann uns niemand in die Karten gucken, wie wir das gemacht haben. Der nächste Punkt ist nicht ganz unwichtig. Hier kann ich dafür sorgen, dass meine Tour nicht zum Beispiel von jemandem beliebigen per iFrame zum Beispiel in die eigene Webseite eingebunden werden kann, oder sonst irgenwie geräubert werden kann. Und hier gebe ich einfach die Domains an, das ist eine sogenannte Whiteist, auf denen dieses Projekt überhaupt laufen darf, da gebe ich normalerweise meine eigenen, mein Test- und meine Echtdomains ein, und dann die Domain vom Kunden. Das heißt, wenn irgendjemand anders das woanders laufen lassen will, dann kommt ein schwarzer Bildschirm und eine Fehlermeldung. Weil sowas wird ganz gerne mal mißbraucht, weil das sind meistens ganz ansehnliche Projekte, und hier kann man noch sagen, ob Fehler angezeigt werden sollten, wenn die Tour läuft, wenn man das Häkchen wegmacht, dann gibt es keine Fehlermeldungen mehr, das sollte man aber erst wegnehmen dieses Häkchen, wenn man das Projekt wirklich fix und fertig hat, weiß, dass alles läuft, und dass der Kunde zufrieden ist, dann mache ich dieses Häkchen weg und generiere das Ganze noch mal. Hier kann man die Tour mit einem Passwort versehen, das kann man natürlich beim ganz normalen Webserver auch machen, hier geht's auch auf diese Art und Weise. Praktisch ist der Punkt hier, dass man die Daten direkt auf einen FTP-Server laden kann, hier kann man einfach FTP-Accounts hinterlegen, um das Ganze von hier aus hochzuladen. Ich würde das nicht unbedingt empfehlen, weil FTP ist nicht gleich FTP, es gibt eine ganze Reihe von verschiedenen Protokollen bei FTP, und nicht alle Protokolle versteht "Panotour Pro", deswegen ist das eher interessant das Erstellen wirklich in einem lokalen Ordner zu machen, und von da aus mit einem FTP-Programm auf den Web-Server zu schieben, von dem man weiß, dass es auch funktioniert. Also da habe ich bei einigen Domains, bei einigen Kunden schon mal Probleme gehabt mit dem FTP, bei vielen funktioniert, muss man einfach ausprobieren, ob es geht, aber es ist zu empfehlen, das erstmal lokal wo hinzugeben und dann einfach über ein separates FTP-Programm, die oft sehr viel mehr Fähigkeiten haben, hier kann man kaum etwas anstellen. Es ist natürlich bequem, aber kommt man eben bei manchen Sachen schnell an Grenzen. Der Panotour Viewer ist eine Applikation, ein Programm, mit dem man solche Sachen offline angucken kann, wo einfach praktisch so ein Paket erstellt wird aus der ganzen Tour und mit diesem Viewer kann man PTV-Datei anzeigen lassen. Das ist für Präsentationen, zum Beispiel bei Messeständen oder Schaufenstern, ganz interessant, aber meistens wird es nicht wirklich gebraucht. Per fortgeschrittenen Einstellungen kann man noch dafür sorgen, dass eine Tour mehrsprachig wird, also hier zum Beispiel einfach mit ",en" könnte ich eine englische Version hinzufügen, dann wird es relativ schnell ziemlich aufwendig, aber gehen tut das, wenn man das braucht. Hier kann man noch dafür sorgen, dass zum Beispiel zu kleine Benutzerelemente auf der Desktop-Version dann bei Mobilgeräten vergrößert werden, weil zum Beispiel so eine Maus ist viel feiner als eine Fingerspitze, dann ist der Bildschirm auch noch kleiner, und das sagt dieses "Increase scale", heißt man kann praktisch das Interface einfach ein bisschen vergrößern, sodass man es besser mit den Fingern erwischt auf einem Mobilgerät.

Panoramafotografie: Virtuelle Touren mit Panotour Pro

Lernen Sie, wie Sie aus einzelnen Panoramen eine interaktive, klickbare Besichtigungs-Tour für die Präsentation im Web erstellen.

8 Std. 49 min (75 Videos)
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