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Content-Marketing – Grundlagen

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Ohne gute Tools bleibt Content-Marketing bloßes Stückwerk. Es gibt inzwischen vollintegrierte Lösungen auf dem Markt, die das Arbeiten des einzelnen Content-Produzenten, aber auch die Kooperation im Team erheblich vereinfachen.
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Transkript

Im Grunde gibt es für jeden Schritt in der Wertschöpfungskette des Content-Marketings leistungsfähige Werkzeuge. Im Zentrum steht natürlich der Redaktionsplan, aber auch Tools zur Themenfindung, zum Seeding oder zum Social-Media-Monitoring gehören in den Werkzeugkasten. Einige davon sind kostenlos. Ohne gute Werkzeuge funktioniert Content-Marketing nicht effizient. Das beginnt bereits bei der Recherche, geht weiter über die Herstellung, dann die Optimierung, schließlich die Verteilung und Analyse der Inhalte. Die gezeigten Beispiele sind nur exemplarisch zu sehen. Für jeden Prozessschritt gibt es Hunderte von Werkzeugen, von denen viele auch kostenlos zur Verfügung stehen. Z. B. kann man sich bei der Herstellung der Inhalte auch mal mit den diversen Foto-Apps beschäftigen, die Bilder verfremden, oder mit den Video-Apps, die aus Videos Zeitrafferaufnahmen machen. Wir beginnen mit der Bunkrapp. Die Bunkrapp startete mal als Bookmarking-Werkzeug. Man konnte alles, was man im Netz gesehen hat, hineinschmeißen und später wieder durchsuchen. Inzwischen macht die App aus den Inhalten komplette Präsentationen. Das ist nach wie vor sehr hilfreich beim Sammeln, ermöglicht dann aber auch den schnellen und effizienten Austausch mit Kollegen oder die Mitnahme zum Meeting. Und wenn es um Contentstücke geht, bei denen man z. B. Websites zeigen will, taugt das Präsentationsformat auch ganz allein. Lingulab ist eine Sprachanalysesoftware. Auch sie steht stellvertretend für eine ganze Softwarekategorie, vor allem aus der SEO-Szene, also von den Suchmaschinenoptimierern, kommen solche Werkzeuge, die z. B. die Keyword-Dichte analysieren. Bei Diconium in Stuttgart befindet sich gerade ein Tool in Entwicklung, das die Content-Qualität umfassend abzubilden versucht. Da geht es dann auch um Grammatik, transitive Verben und die schönere Sprache, was immer das bedeutet. Piktochart macht Infografiken aus Datensätzen. Man gibt auf der Website die Daten und Texte dazu ein, kann auch eigene Bildelemente hinzufügen und drückt auf einen Knopf. Fertig ist die Infografik! Die hier gezeigten kostenlosen Templates sind allerdings optisch nicht wirklich gut. Da muss man schon zur bezahlten Premiumvariante greifen. Die Plattform Fiverr bekommt hier eine Sonderstellung, weil sie in Mitteleuropa nicht sonderlich bekannt ist. Alles, was auf Fiverr angeboten wird, kostet 5 Dollar; daher der Name. Die Plattform kann aus Sicht des Content-Marketings drei Dinge. Sie kann zum einen inspirieren. Da gibt es sehr viel kreative Ansätze zum Umgang mit Firmenlogos oder Produkten. Sie kann außerdem kleine, "snackable" Contents für zwischendurch produzieren. Lassen Sie doch mal Ihren CEO als Comicfigur zeichnen. Aber sie kann auch sehr konkrete Produktionsaufgaben leisten. Die Bewertungen bei den Dienstleistern und die ausgestellten Arbeitsproben helfen bei der Auswahl. Ein gutes, englisches Briefing ist dann die Pflicht. Im Grunde ist diese Aufstellung eine Ergänzung zu Fiverr. Immer dann, wenn man externe Hilfe benötigt, kann man sich entweder an die Agentur seines Vertrauens wenden, an die eigene Community, wenn man eine hat, oder an jedermann. Und das ist Crowdsourcing. Die hier aufgelisteten Plattformen arbeiten entweder mit festen Ausschreibungen oder in Form von Wettbewerb. Bei Textanbietern wie Clickworker lassen sich auch Rahmenverträge aushandeln, die dann eine bestimmte Menge Inhalte umfassen. Amazons MTurk auf der rechten Seite ist hier speziell. Neben Textarbeiten kann man dort auch ganz andere Aufträge an die Crowd vergeben. So könnte man als Reiseanbieter nach den Lieblings-Geheimtipps in der jeweiligen Stadt des Nutzers fragen. So erhält man sehr schnell zumindest grundlegende Inhalte. Man darf in Sachen Qualität allerdings nicht zu viel erwarten. Tue Gutes und sprich darüber. Auch wenn die eigene Website in den meisten Fällen nicht wirklich der Traffic-Magnet ist, so kann man dort doch die Inhalte bündeln, die man in den Social-Media-Kanälen gesammelt hat. Genau das macht Rebelmouse. Man kann das Tool so konfigurieren, dass es nur die Bewegungen auf den eigenen Social-Media-Konten anzeigt oder man scannt einfach einen Twitter-Hashtag und lässt alle entsprechenden Inhalte in die Seite einfließen. Und man kann Keywords ausschließen, damit die Konkurrenz hier nicht plötzlich auftaucht. Der coSchedule steht stellvertretend für die eher einfachen Tools im Content-Marketing. Sie bedienen meist nur die Ebene der Redaktionspläne und der Veröffentlichung. Das macht dann Sinn, wenn man bereits ein gutes Tracking im Unternehmen installiert hat und in Sachen Strategie und Zielgruppe klar strukturiert ist. Ansonsten sollte man sich den komplexeren Content-Marketing-Werkzeugen widmen. "Redaktionssysteme" ist an dieser Stelle untertrieben. Scompler und auch die anderen Werkzeuge auf der nächsten Seite sind komplexe Content-Marketing-Suites. Sie bündeln in der Regel vier Aufgaben: Content im Redaktionsplan organisieren, Content erstellen, Content an die verschiedenen Kanäle ausspielen und Content auf Leistungsdaten hin analysieren. In diesem Screenshot aus Scompler sieht man die Historie der veröffentlichten Beiträge samt damit erzielter Social-Signals. In der Kopfleiste ist zu erkennen, dass Scompler im Team auch als Hub für Ideen genutzt werden kann und somit die komplette Prozesskette abbildet. Der schärfste Konkurrent von Scompler ist wohl Sprinklr, ein Tool, das aus dem Social-Media-Management kommt. Bei NewsCreed gibt es die Besonderheit, dass bereits fertig lizensierte Inhalte enthalten sind. Ein Thema, bei dem vermutlich viele Marketer die Nase rümpfen. Allen diesen Tools ist gemein, dass sie derzeit sehr viel Zuspruch von Kapitalgebern verzeichnen. Content-Marketing geht nicht mehr weg, meinen die Investoren, deshalb sind Tools dafür unverzichtbar. Und nicht nur Tools; die aufgelisteten Websites stellen einen Auszug aus der Creme de la Creme des Content-Marketing dar, allen voran vermutlich das "Content Marketing Institute" von Joe Pulizzi. Mein persönlicher Favorit ist aber "inbound.org". Hier teilen sich Marketer untereinander so viele Tipps und Cases, dass man kaum aufhören kann, darin zu recherchieren. Und die Diskussionen über die Qualitäten von Werkzeugen oder Dienstleistern sind sehr offen und teilweise sehr hart geführt. Wenn Sie bisher noch mit Excel arbeiten, probieren Sie mal ein Werkzeug wie Scompler aus. Es ist verblüffend, wie gut es den durchschnittlichen Arbeitsalltag des Content-Marketers begleitet und unterstützt. Sie werden Zeit sparen und einen besseren Überblick bewahren. Die Ein-Personen-Lizenz bei Scompler ist übrigens kostenlos.

Content-Marketing – Grundlagen

Lernen Sie die Sichtbarkeit Ihrer Marke oder Produkte zu erhöhen, Social Media effizienter zu nutzen und mehr zu verkaufen.

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