Social Media-Marketing – Grundlagen

Tools, Automatisierung und Monitoring

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Tools können Ihnen viele Aufgaben abnehmen und lassen Sie erkennen, welche Inhalte für Ihre Kunden "funktionieren".
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Transkript

Lassen Sie uns auch einmal über Tools reden. Es gibt mittlerweile eine Unmenge an Tools für das Monitoring und die Automatisierung in Social Media. Die Preisspanne reicht dabei von kostenlos bis zu mehreren Hundert Euro pro Monat. Meiner Meinung nach machen teure Tools zum Monitoring am Anfang gar keinen Sinn. Der Kosten-Nutzen steht oft noch in keinem Verhältnis und gleichzeitig bieten Ihnen fast alle Social Media-Netzwerke mittlerweile zum Teil sehr umfangreiche Statistiken an. Starten Sie also mit ein paar Kennzahlen von Hand und lernen Sie, daraus Schlüsse zu ziehen. Das reicht und ist bereits eine große Aufgabe, die Ihnen auch kein Tool so einfach abnimmt. Wenn Sie am Anfang händisch starten, dann setzen Sie aus meiner Erfahrung auch schneller etwas um bzw. das Ausprobieren, was funktioniert, ist effektiver. Sie können später immer noch auf ein Tool setzen bzw. hilft Ihnen Ihr gewonnenes Wissen bei der Auswahl, später eine bessere Entscheidung zu treffen. Ein normales Monitoring über Kennzahlen hinaus können Sie zusätzlich selber aufsetzen. Nutzen Sie dafür Google Alerts und lassen Sie sich informieren, wenn Sie und Ihr Unternehmen irgendwo erwähnt wird. Eine gute Übersicht zu weiteren freien Tools, um zu prüfen, wie und wo Sie erwähnt werden, finden Sie in diesem Blog-Eintrag bei den Kollegen von "brandwatch". Der zweite große Bereich von Tools umfasst die Automatisierung. Generell finde ich es durchaus in Ordnung, nicht-zeitkritische Beiträge vorab zu planen. Wenn möglich, dann sollte dies aber nativ auf dem jeweiligen Netzwerk passieren. Dort hat man die beste Kontrolle und sogar die meisten Möglichkeiten für die Planung. Es sollte aber immer mit Bedacht und Wissen geplant werden, denn ein automatisch geplanter Beitrag kann auch nach hinten losgehen. Das ist durchaus öfter schon passiert, gerade bei Katastrophen. Ganz Social Media redet über einen Anschlag in einer Stadt und auf einmal wird ein geplanter Beitrag veröffentlicht, der dieselbe Stadt in einem witzigen Kontext nutzt. Negativer geht es kaum, und es ist wirklich schon passiert. Also, bei einer Automatisierung sollte dies auch immer im Auge behalten werden. Wovon ich allerdings gar nichts halte, das ist es, einen Beitrag automatisch auf mehrere Netzwerke zu teilen. Das macht für mich gar keinen Sinn. Auch weil man die einzelnen Stärken komplett außer Acht lässt und den kleinsten gemeinsamen Nenner finden muss. Das funktioniert nicht und ist für mich Bad Practice. Ich empfehle immer, die Plattform zu respektieren und den Inhalt entsprechend anzupassen. Als Beispiel, kurz und knapp bei Twitter, Bild und fast gar kein Text bei Instagram und ein ausgewogenes Bild- und Textverhältnis bei Facebook. Das kann alles denselben Inhalt transportieren, passt sich aber den Netzwerken und auch, viel wichtiger, den Nutzererwartungen an gute Inhalte auf diesem Netzwerk an.

Social Media-Marketing – Grundlagen

Lernen Sie, welche Möglichkeiten Ihnen Social Media-Marketing bietet und wie und wo Sie am besten damit starten.

1 Std. 50 min (49 Videos)
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