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Photoshop für Designer: Farbe

Tonwertkorrektur automatisch durchführen

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Adobe Photoshop stellt eine Funktion zur Verfügung, um eine Tonwertkorrektur automatisch innerhalb eines Bilds durchzuführen.

Transkript

Die Korrekturebene Tonwertkorrektur bietet jetzt auch die Möglichkeit, ein Bild automatisch korrigieren zu lassen. Bevor ich das mache, möchte ich jetzt wieder im Info-Bedienfeld ein paar Punkte setzen. Und zwar einmal einen hier in das Blau des Himmels, dann vielleicht hier in den hellen Bereich des Bildes und auch hier im dunklen Bereich des Bildes. Damit ich jetzt die Änderungen besser sehen kann, nehme ich das Info-Bedienfeld und lege es hier unten links hin. Jetzt möchte ich noch die RGB Werte auf HSB umstellen. Also hier mal drauf klicken ALT Klick auf HSB. Dann stellen sich alle drei Werte auf HSB um. Jetzt kann ich auf die Tonwertkorrektur Einstellungsebene gehen. Man sieht: hier in der Tonwertkorrektur gibt es einen Auto-Button. Wenn ich auf diesen Auto-Button normal klicke, dann wird die letzte Korrektur, die man hier bei automatisch eingestellt hat angewählt. Das ist diese hier. Ich mach das jetzt aber einmal rückgängig. Und mache jetzt einen ALT Klick auf den Auto-Button. Und dann komme ich jetzt in die Optionen für die automatische Farbkorrektur. Und hier sieht man, das es vier verschiedene Algorithmen gibt. Jetzt aktuell eingestellt ist Helligkeit und Kontrast verbessern. Hier sieht man jetzt, wenn man auf das Info-Bedienfeld achtet und hier auf die einzelnen Sample Punkte, dass der Farbton relativ gleich und identisch bleibt. Also hier im Himmel habe ich nur eine ganz leichte Veränderung bei den Wolken gar keine Veränderung und im Schatten auch nur eine leichte Veränderung des Farbtons. Des weiteren die Sättigung, verändert sich auch kaum, vielleicht hier im dunklen Bereich etwas mehr, und die Helligkeit wird entsprechend angepasst. Was sind jetzt die anderen Optionen? Da starte ich jetzt einmal ganz oben, bei diesem Algorithmus hier. Schwarzweiß Kontrast verbessern. Und hier sieht man, wenn ich da jetzt drauf klicke, wie das Bild entsprechend verändert wird. Also man sieht, über diesen Schwarzweiß Kontrast ändert sich das Bild eigentlich relativ stark im Vergleich zu vorher. Ich gehe da mal raus. Abbrechen. So hat es vorher ausgesehen. ALT Klick. Schwarzweiß Hier sieht man, das der Kontrast so richtig herauskommt und das es eigentlich eine sehr gute Verbesserung ist. Die Farbe, das sieht man auch hier im Tooltip, wird aber möglichst erhalten. Also man sieht eben auch hier wieder bei den Samplern: die Farbe verändert sich kaum, die Sättigung hingegen schon. Gerade hier im unteren Bereich beim dunklen sieht man: die Sättigung verändert sich relativ stark. Da ich aber sehr sehr dunkel bin ist das kaum zu merken. Darunter gibt es dann den Punkt Kanalweise Verbesserung. Hier, wenn ich da drauf klicke, sieht man das Bild ändert sich relativ stark und im Hintergrund passiert jetzt das, dass jetzt die Einstellung also die Anpassung des Kontrastes pro Kanal durchgeführt wird. D.h. hier in diesen einzelnen Kanälen wird jetzt eine Verbesserung durchgeführt. Wir schauen uns das einmal an. Ich klicke hier auf OK. Und wechsle jetzt durch die Kanäle. Man sieht: der Rotkanal ist automatisch angepasst worden, der Grünkanal entsprechend und auch im Blaukanal wurde der Schwarzpunkt und der Weißpunkt entsprechend angepasst. Ich setze das wieder zurück. Und mache wieder einen ALT Klick hier auf Auto, damit ich wieder in diese Optionen reinkomme. Der dritte Punkt ist dunkle und helle Farbe im Bild suchen. Da schaut jetzt Photoshop, was jetzt die dunkelste und hellste Farbe in diesem Bild ist und passt das entsprechend an. Jetzt ist natürlich die Frage, was jetzt diese dunkelste oder hellste Farbe ist. Das kann man hier im unteren Bereich einstellen: Zielfarben & Beschneiden Ich kann hier sagen, was meine Zielfarbe für die Tiefen sein soll und wenn ich hier drauf klicke, sieht man, dass Photoshop im RGB Modus 000 nimmt, als tiefste Farbe. Das ist natürlich sehr gut, wenn ich jetzt für den Monitor ausgebe. Wenn ich für den Druck ausgebe, könnte es sein, dass das ein wenig zu dunkel ist. Hier gibt es einerseits die generelle Empfehlung: direkt beim Druckdienstleister nachfragen, was der empfiehlt. Oder man kann jetzt diese Werte eingeben für Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz und zwar 65, dann 53, hier 51 und im unteren Bereich 95 Jetzt sieht man, das ich kein komplettes Schwarz mehr habe, sondern hier so ein dunkles Grau. Das resultiert darin, das mir im Druck die Bereiche nicht komplett absaufen, also dass jetzt Schwarz komplett zuschmiert, und ich noch ein wenig Farbinformationen habe. Aktuell ist das jetzt bei den Lichtern genau umgekehrt. Also wenn ich jetzt da drauf klicke, sieht man, die Lichter sind für RGB aktuell gut eingestellt, also 255 für alle drei Werte. Das ergibt natürlich ein komplettes Weiß. Im Druck könnte das wiederum zu Problemen kommen und zu Abrissen. Also hier kann es sein, dass ich wo es ganz hell ist, keine Farbinformation mehr habe und dass könnte unter Umständen nicht optimal aussehen. Da wiederum fragen Sie bei Ihrem Druckdienstleister nach, was der für die aktuell von Ihnen gewählte Drucktechnik empfehlen würde. Aber so ein genereller Wert ist hier bei Cyan 3, bei Magenta 2 und bei Gelb auch 2. D.h. ich bekomme jetzt einen ganz leichten Grauton und wenn jetzt Photoshop diese Anpassung vornimmt, dunkle und helle Bereiche, dann wird jetzt eben der tiefste Punkt nicht komplett schwarz, und der hellste Punkt nicht komplett weiß und ich habe im Druck noch einen kleinen Farbauftrag im weißen Bereich bzw. keinen kompletten Schwarzpunkt oder schwarzen Bereich hier in den Tiefen. Beim Beschneiden kann ich jetzt noch sagen, wie stark Photoshop jetzt noch drüber gehen darf. Da sind 0,10% der Standard und das passt soweit. Wenn ich diese Einstellungen jetzt für die nächsten Einstellungen als Standard speichern möchte, dann kann ich hier dieses Häkchen setzen: Als Standard speichern und wenn ich jetzt auf OK klicke, sind diese Einstellungen jetzt die Standardeinstellungen, wenn ich hier auf den Auto Button klicke. Ich gehe jetzt ein letztes Mal mit ALT Klick hier rein. Jetzt sieht man, das es hier noch einen Punkt für Neutrale Mitteltöne ausrichten gibt. Das heißt, das die Farben entsprechend auf diese Mitteltöne zugeordnet werden. Photoshop sucht also die neutralen Farben. Und ich kann hier wieder sagen, welche die neutralen Farben sein sollen und das sind jetzt 128, 128, 128. Also genau die Mitten im Grau. Und diese Einstellung passt eigentlich, die braucht man nicht verändern. Und jetzt kann man sich überlegen, gefällt mir das so besser oder so. Und über allen diesen automatischen Algorithmen muss man immer sagen, dass es eigentlich darauf ankommt, ob mir das Bild gefällt. Also ob es mir so besser gefällt oder so. Denn nur, weil diese automatische Anpassung das Bild jetzt mit den neutralen Mitten genau so einstellt, heißt das nicht, dass das jetzt der goldene, richtige Weg ist, sondern über diesen Einstellungen steht immer das subjektive Empfinden. Also immer das, was ich sehen und das, wie ich das Bild haben möchte. Und in diesem Fall möchte ich das Bild so haben. Ich bestätige das, und kann jetzt einmal das Vorher und das Nachher einblenden und bin eigentlich mit dieser Einstellung wirklich zufrieden. Also man sieht: bei der Tonwertkorrektur gibt es auch den Auto-Button für verschiedene automatische Algorithmen. Diese kann man als Grundlage verwenden, man kann jederzeit noch rein gehen und die einzelnen Kanäle oder die Tonwertkorrektur gesamt anpassen, und das Bild so einstellen, wie man es selbst als richtig empfindet.

Photoshop für Designer: Farbe

Lernen Sie alle Begriffe und die Verwendung von Farbe in Photoshop kennen.

5 Std. 30 min (64 Videos)
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Dieses Training wurde mit Photoshop CC aufgezeichnet. Seine Inhalte sind aber auch mit älteren Versionen nachvollziehbar.

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