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Photoshop CS6: Retusche & Restaurierung

Tonwertkorrektur

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Dieser Film zeigt, wie Sie mittels einer Tonwertkorrektur die Tonwerte Ihres Fotos verbessern können. Ein einleuchtendes Praxisbeispiel sehen Sie an den drei vorgestellten Bildern.
06:41

Transkript

In diesem Film zeige ich Ihnen, wie Sie mittels einer Tonwertkorrektur die Tonwerte Ihres Fotos erheblich verbessern können. Ich zeige es Ihnen anhand der 3 Beispiele "high key", "low key" und "mid key". Wenn ich mir das "high key" hier anschaue und das Fenster "Histogramm" - das ist schon eingeblendet hier oben, falls Sie es noch nicht haben, können Sie es jederzeit hier über die Option "Fenster - Histogramm" anzeigen lassen. Dann sieht man hier schon ganz deutlich, dass hier zu Beginn Tonwerte fehlen, und auch in den Lichtern fehlt hier etwas. Das könnte man noch korrigieren und das geht ganz einfach über eine Tonwertkorrektur-Einstellungsebene. Sie sehen, auch hier wird das Histogramm abgebildet. Hier haben wir noch die einzelnen Kanäle angezeigt; hier wird es einfach als eine weiße Art Maske eingeblendet. Dann habe ich hier den Schwarzpunkt, den Neutralgraupunkt und den Weißpunkt, und die kann ich jetzt anpassen. Sie sehen, hier beginnt eigentlich erst in diesem Bereich, auf diesem kleinen Berg, da beginnt die Bildinformation in den Tiefen erst zu wirken, denn hier liegt kein Schwarz vor, in dem Bild. Also nehme ich hier einfach den Schwarzregler und schiebe das mal so ganz vorsichtig hier rein. Und dann sehen Sie schon, in dem Moment, wo ich hier in diesem Bereich mich bewege, da tut sich wirklich was auf dem Foto. Ich ziehe das jetzt mal extrem hoch, dann würde mir das Ganze hier unten absaufen. Also der Schwarzpunkt, der wird jetzt auf diese Bildinformation hier gesetzt. Da sieht man ganz deutlich, das ist so das untere Drittel der Wiese hier im Bild, die wird dann einfach abgedunkelt, bzw. wird auch schwarz in dem Fall. Ich ziehe das jetzt hier mal wieder zurück. Das möchte ich jetzt nur so in einem kleinen Ansatz hier reinschieben, und jetzt bekomme ich hier auf der Wiese auch mehr Kontrast. Dasselbe Spielchen kann ich hier auch in den Lichtern machen. Wenn ich das hier extrem in diesen Berg reinsetze, dann sehen Sie schon, hier reißt eigentlich das komplette Bild ab. Also so weit darf ich die Lichte nicht aufhellen, das würde das Bild kaputt machen. Aber was ich sehr wohl tun kann, ist, weil hier ja keine Bild-Information vorliegt in den Ton-Werten, dass ich das ganz sanft, hier nur ein kleines Stückchen hieran schiebe und jetzt sitzen die Lichter auch wirklich da, wo Bild-Information beginnt und jetzt hab ich hier so das relativ neutrale, gute Ergebnis rausgeholt. Mit den Mitten, da kann ich jetzt noch beeinflussen, will ich das ganze Bild etwas abdunkeln oder will ich das ganze Bild noch zusätzlich etwas aufhellen, um diesen High-Key-Charakter noch zu betonen. Mir gefällt das so eigentlich ganz gut, ich lasse es jetzt so in etwa auf der Mittelstellung. Ich mag gern diesen Kontrast hier auf der Wiese und wenn ich mir das Vorher-Nachher jetzt anschaue, dann sehen Sie gleich: Das Ganze wirkt um einiges spannender. Ich hab hier oben die Sonne, die ein bisschen durchkommt, die hab ich hervorgeholt, indem ich die Lichter einfach an die richtige Stelle geschoben habe und hier unten hab ich auch etwas mehr Kontrast von  der Wiese herbekommen. Auch die Bäume hier, im Nebel, die wirken etwas kontrastreicher. Schauen wir uns als nächstes hier das low key an. Hier sieht man ganz deutlich, dass die Tonwerte sich hier im Bereich der Tiefen hauptsächlich befinden, in den Mitten ist noch etwas da, in den Lichtern fast gar nichts. Also schauen wir uns wieder hier die Einstellungsebene Tonwertkorrektur an. Wenn ich jetzt hier den Schwarzpunkt noch mehr hier in diesen Berg verschiebe, dann säuft das Bild natürlich gleich komplett ab. Was ich aber sehr wohl tun kann, ist - ich habe ja hier in den Mitten zwar ein bisschen Bildinformation vorhanden, aber erst in diesem Bereich hier, da denk ich mal wird sich vor allem die Bildinformation der Haut hier des Models befinden, da tut sich was. Und wenn ich hier den Regler für die Mitten hier reinschiebe, dann sehen Sie schon: Das ganze Bild bekommt Zeichnung, das Model wirkt jetzt auch richtig belichtet, weil hier auch Bildinformation vorliegt. Jetzt kann ich noch versuchen, die Lichter hier etwas anzuheben, dann bekommt sie noch etwas mehr Glanz und sehr viel weiter als hierher würde ich nicht gehen. Hier ist so die erste - auch wenn nur ganz, ganz kleine - Bildinformation, hier in den Lichtern vorhanden. Wenn ich das Ganze noch etwas kontrastreicher haben möchte, dann kann ich jetzt noch ein ganz klein wenig bei den Tiefen mit hinzugeben. Und so wäre das Foto schon optimiert. So sah das vorher aus, eigentlich viel, viel zu dunkel - und so sieht es nachher aus. Man sieht auch die Tonwerte, die werden hier zur Mitte hin gespreizt und dann habe ich hier eine korrekte Belichtung eingestellt. Ganz anders verhält sich das Ganze hier natürlich beim mid key. Hier habe ich eigentlich durchgängig Zeichnungen, Foto. Ich habe hier Tiefen, ich habe hier einen Riesenberg an Mitten, an Bildinformationen, und ich habe auch noch 1, 2 Ausreißer hier in den Lichtern. Das dürfte hier hinten der helle Horizont sein. Dann schauen wir uns hier auch wieder die Tonwertkorrektur an. Sie sehen, ich habe eigentlich Zeichnungen von vorne bis hinten in den Tonwerten, nur hier in den Extremlichtern, da fehlt es noch etwas. Da kann ich jetzt hier einfach noch die Lichter hier auf diesen kleinen Berg schieben. Das macht das Ganze hier noch etwas leuchtender, noch etwas dynamischer. Ich kann die Tiefen minimal abdunkeln. Und weil die Hauptinformation hier jetzt in den Mitten vorliegt, da habe ich jetzt einen sehr sehr großen Spielraum. Aus dem Foto kann ich eigentlich alles machen. Ich kann das hier extrem abdunkeln und es sieht immer noch gut aus. Also hier reißen mir keine Tonwerte ab. Das sieht jetzt eher so nach einer abendlichen Stimmung aus oder ich kann das auch ins Gegenteil setzen, ich kann das auch so richtig ganz grell, neongrün, hellblau ziehen. Das sieht immer noch gut aus, weil ich habe hier immer noch Zeichnungen, ch habe hier Bildinformationen vorliegen, die ich beeinflussen kann. Also mit so einem mid key, beziehungsweise mit einem Foto, wo Sie von vorne bis hinten komplett Zeichnungen haben, da haben Sie eigentlich den größten Spielraum, da können Sie am meisten verändern durch eine Optimierung der Tonwerte, durch eine Tonwertkorrektur. Zeigen wir uns einmal das Vorher-Nachher, also das Ganze strahlt jetzt so richtig, und man sieht auch deutlich, dass jetzt hier in den Lichtern auch noch Bildinformationen vorliegen, dass der Berg nicht mehr ganz so groß in den Mitten ist, weil wir die Tonwerte etwas gespreizt haben. Schauen Sie sich also die Tonwerte Ihres Fotos ganz gezielt an. Schauen Sie, ob Sie von vorne bis hinten Zeichnungen haben, schauen Sie, ob Sie Lücken schließen können, indem Sie entweder die Lichter oder die Tiefen etwas zusammenschieben, die Tonwerte etwas komprimieren, um ein besseres Erscheinungsbild zu erhalten.

Photoshop CS6: Retusche & Restaurierung

Lernen Sie vielfältige Korrekturmöglichkeiten kennen und verschaffen Sie sich das notwendige Know-how, um Ihre Bilder mit Photoshop perfekt zu retuschieren oder zu restaurieren.

5 Std. 3 min (47 Videos)
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