Photoshop CS6: Retusche & Restaurierung

Tonwerte untersuchen

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Mit einem Überblick über die Tonwerte Ihres Fotos lernen Sie schnell, was Sie daran noch optimieren können. Eine Unterscheidung von Low-, Mid- und Highkey.
03:32

Transkript

Mit einem Überblick über die Tonwerte Ihres Fotos lernen Sie sehr schnell, was Sie daran noch optimieren können oder müssen. Ich habe hier drei Fotos geöffnet; die sehen Sie oben in dieser Reiterdarstellung - zum einen High-key, Low-key und Mid-key. Ich zeige Ihnen die einmal kurz. Das ist das Modell hier. Das Mid-key wäre diese extrem farbenfrohe Landschaft und das High-key ist dieses neblige Foto. Wollen wir uns zunächst die Tonwerte dieser drei Fotos anschauen. Das geht am einfachsten über die Funktion "Fenster" - "Histogramm". Dann wird das Histogramm hier eingeblendet und nun sehen Sie dieses Diagramm, dieses Histogramm, wo die Tonwerte im einzelnen liegen. Von links nach rechts wären das die Bereiche der Tiefen, dann hier in der Mitte die Mitten und am Ende sind die Lichter des Fotos dargestellt. Jetzt schauen Sie sich einfach mal an, wie das hier momentan aufgebaut ist. Ich habe so gut wie keine Tiefen; hier am Beginn dieses Histogramms, da liegen keine Tonwerte vor, d.h. ich habe hier keinen absoluten Schwarzpunkt. Das sieht man eigentlich auch ganz gut im Foto - ich habe hier viele Graustufen, ich habe hier den Nebel, ich habe hier grün. Aber so eine richtig sattschwarze Stelle, die kommt eigentlich nicht vor. Darum beginnen die Tonwerte erst hier, erst bei relativ dunklem Grau, hier vielleicht in den Bäumen oder hier im dunklen Gras - das werden wohl diese Tonwerte sein. Der Bereich der Mitten ist etwas flacher als in den Tiefen, da steckt wahrscheinlich die meiste Information in der Wiese drin. Da habe ich einen sehr großen Tonwertumfang im Bereich der Lichter, das ist dieser massive Block. Das ist diese helle, neblige Fläche. Der Bildanteil, der überwiegt - in dem Fall hier ganz klar die hellen Bildanteile - der ist ausschlaggebend für die Namensgebung. Man unterscheidet hier von einem High-key, von einem Low-key und von einem Mid-key. Das High-key hat entsprechend die Tonwerte hauptsächlich in den Lichtern, das Low-key-- ich gehe mal hier zum nächsten. Wenn man sich dieses Histogramm anschaut, im Vergleich dazu, ist es komplett anders aufgebaut, im Low-key habe ich also sehr viel Information in den Tiefen. Der Hintergrund ist dunkel, das Kleid des Models ist dunkel, die Haare sind dunkel, die Augen sind dunkel - hier überwiegt eindeutig der dunkle Bildanteil. In den Mitten habe ich etwas Zeichnung, das dürfte wohl die Haut hier sein. Und in den Lichtern, da habe ich so gut wie gar nichts drin, da sind vielleicht diese einzelnen Glitzersteinchen auf dem Kleid, vielleicht noch das Augenweiß oder ein paar kleine Reflexe hier auf den Lippen, aber da passiert gar nichts. Das wäre das klassische Low-key. Das Mid-key, das sieht dementsprechend wieder anders aus. Ich habe hier ein bisschen Zeichnung in den Tiefen, das dürfte der Waldsaum sein; ich habe hier einen enorm großen Berg in den Mitten, d.h. hier habe ich überall ganz gut Zeichnung, auf dem gesamten Bild fast. Ich habe hier keine extremen Spitzlichter, aber ich habe sehr wohl hier in den Lichtern auch noch Bildinformationen, das dürfte hier hinten dieser helle Bereich am Horizont sein. Diese drei Bereiche werden hier unterschieden: Mid-key - ein Berg in der Mitte der Tonwerte. Low-key - ein Berg in den Tiefen der Tonwerte und High-key - ein Berg in den Lichtern der Tonwerte.

Photoshop CS6: Retusche & Restaurierung

Lernen Sie vielfältige Korrekturmöglichkeiten kennen und verschaffen Sie sich das notwendige Know-how, um Ihre Bilder mit Photoshop perfekt zu retuschieren oder zu restaurieren.

5 Std. 3 min (47 Videos)
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