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Logic Pro X Grundkurs

Tonhöhe bearbeiten

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Logic Pro verfügt in der aktuellen Version mit Flex Pitch über eine neue Funktion, welche der nachträglichen Bearbeitung der Tonhöhe von eingespieltem Audiomaterial dient.

Transkript

In diesem Video soll es um eine total neue Funktion in Logic Pro X gehen, nämlich Flex Pitch. Sie haben damit die Möglichkeit, bei eingespieltem Audiomaterial die Tonhöhe nachträglich auszubessern. Uns ist ja bekannt, dass wir mit einem Doppelklick auf eine MIDI-Region auf die einzelnen Noten zugreifen können (spielt einzelne Töne) und diese in ihrer Tonhöhe noch anpassen. Aber bei Audiomaterial handelt es sich ja um eingespielte Wellenformen. Dort erscheint bei einem Doppelklick ganz einfach nur der Wellenform-Editor hier unten. Mittels Flex Time können wir das Timing anhand unseres Rhythmus anpassen. Aber auch Flex Pitch ist eben neu in Logic Pro X eingebaut. Sie können es ebenso über diesen Button hier oben aktivieren. Hören wir uns mal unser Soundbeispiel ein wenig genauer an. ♪ (Pop-Melodie) ♪ Auf den ersten Blick klingt das alles recht stimmig. Ich habe also hier meine GItarre-Spur und den Bass dazu und darunter einige Synthesizer-Sounds sowie einen Apple-Loop. Jetzt wollen wir uns in Kombination nur Gitarre und Bass anhören. Dazu schalte ich diese beiden Spuren hier einfach mal auf Solo. Durch die Definition der Locator-Punkte in der Cycle-Region, also diesen gelben Balken hier, springe ich mit der Null-Taste einfach an den Anfang und mit Enter lasse ich das abspielen. ♪ (Gitarre und Bass isoliert) ♪ Vielleicht ist Ihnen aufgefallen, dass hier, ungefähr um Takt 9 herum, dieser Lauf in der Basslinie eine etwas falsche Note enthält. Vergleichen wir beim Abspielen diesen Anfang und bei Takt 9 die Wiederholung dazu. Vielleicht fällt Ihnen gleich der Unterschied auf. ♪ (Anfangsteil) ♪ ♪ (Bereich um Takt 9) ♪ Genau die zweite Note dieses Bass-Licks wird falsch gespielt. Deswegen können wir jetzt Flex Pitch einsetzen, um dies anzupassen. Ich doppelklicke dazu auf die Audio-Region und bekomme sie hier unten im Editor angezeigt. Den kann ich natürlich entsprechend vergrößern und dann hier oben Flex aktivieren. Möchte ich dies wirklich für die Bass-Spur aktivieren? Ja, das möchte ich, deswegen klicke ich hier drauf. Jetzt kann ich natürlich mit diesen Flex Time-Werkzeugen arbeiten und die zeitliche Zuordnung nach einem der Algorithmen hier in der Liste treffen. Aber ich kann hier auch Flex Pitch auswählen. Wenn ich dies aktiviere, sehen Sie eine intelligente Darstellung innerhalb von Logic Pro X. Es wird nämlich das gesamte Audiomaterial analysiert und ähnlich wie in der Pianorolle, bei MIDI-Daten, bekomme ich eine Zuordnung zu Tonhöhen. Wenn wir hier ein wenig herauszoomen, können Sie das besser erkennen. Das ist also mein Basslauf und hier sehe ich die einzelnen Noten, kann auch darauf klicken, und bekomme hier links die Zuordnung auf meiner Tastatur. ♪ (Bassnote) ♪ Hier kann ich jetzt auch wieder einzelne Noten auswählen und auch Massenveränderungen durchführen. Uns geht es jetzt um den zweiten Ton im Basslauf. Hören wir uns das nochmal von Anfang an. ♪ (Gitarre und Bass) ♪ Hier ist jetzt mein falsch gespielter Ton. Der direkte Vergleich zeigt auch, hier an dieser Stelle haben wir eine Note Dis, und an dieser Stelle ist es nur ein D. Das kann ich jetzt sehr einfach verschieben. Dazu zoome ich einfach ein wenig herein. Genau so wie bei MIDI-Noten fasse ich diesen Balken an und schiebe ihn einfach mal nach oben. ♪ (Bassnote) ♪ Damit passe ich jetzt die Tonhöhe an. Logic unterstützt mich dabei, dieses Sample jetzt im Loop abzuspielen und mir damit eine Idee von der Tonhöhe zu geben. Sie können diese Teilbereiche auch noch mit den zahlreichen Werkzeugen bearbeiten, zum Beispiel mit dem Scherenwerkzeug auseinanderschneiden und vieles mehr. In diesem Fall wurden auch zwei Teile erkannt. Deswegen kann ich diesen ersten auch direkt wegwerfen und passe jetzt nur diesen zweiten an. Die Tonhöhe selbst haben wir jetzt schon angepasst. Wenn ich nochmal herauszoome und wir uns das Ganze von Anfang an anhören, dann achten Sie jetzt bitte wieder auf diesen zweiten Ton im Basslauf. Der sollte jetzt bei beiden durchgehend gleich klingen. ♪ (Gitarre und Bass) ♪ Das haben wir also geschafft, ohne dass wir einen zu starken Eingriff ins Audiomaterial vorgenommen hätten. Sie können so nicht nur einen Bass, sondern auch eine Stimme anpassen. Wenn ich wieder etwas hineinzoome, gibt es viele Regel-Möglichkeiten. Bei entsprechender Zoomstufe sehen Sie nämlich nicht nur diesen Balken und können ihn mit der Verschiebehand in der Tonhöhe anpassen, entsprechend Ihrer Klaviatur hier links, sondern Sie können auch Detailanpassungen machen. Zum Beispiel den Anfang und das Ende dieses Tons in seinem Einstieg noch weiter anpassen. Denken Sie an Sänger, die zum Beispiel einen fließenden Übergang zwischen zwei Noten schaffen wollen, dann kann man das hier vorne nach unten oder nach oben ziehen. Das Gleiche gilt auch hier mit diesem Punkt für das Ende. Ich kann auch Detailanpassungen machen, das nennt sich Fine Pitch, (über Bassnote) und damit diesen Ton leicht nach oben schieben. Sie sehen, ab einem bestimmten Punkt erfolgt dann die Zuordnung zur nächsten Note. Mit den unteren Anfassern kann ich zum Beispiel noch das Vibrato einstellen. Das heißt, diesen Ton ein wenig flattern lassen. Ich kann von hier aus sogar die Formanten verschieben, also eine wirklich sehr detaillierte Anpassung, sowie die Lautstärke selbst. Das hat nicht unbedingt mit dem Pitch, also der Tonhöhe, zu tun, aber es ist sehr praktisch. Sie sehen auch direkt die Auswirkungen der Wellenform. Wenn ich das hier nach oben ziehe, sehen Sie, wie die Amplitude wächst, oder nach unten, dann gestalte ich das Ganze leiser. So können Sie also Stimmen und anderes Automaterial, das Sie mit Instrumenten einspielen, auch nachträglich noch anpassen, wenn es zum Beispiel keine Möglichkeit gibt, dies neu einzuspielen. Natürlich bleibt es Ihrem Geschmack und einer bestimmten Grenze überlassen, wie weit man hier eingreifen kann. Aber für solche kleinen Veränderungen die auch nur eine ganz kurze Zeit hier erscheinen, ist dieses Werkzeug wirklich revolutionär und als neues Feature innerhalb von Logic Pro verfügbar. Flex wird dann für die gesamte Spur aktiviert, in dem Sie es hier etwal in den Regionen sehen. Hier ist der Haken gesetzt für Flex und das bedeutet, ich kann jetzt eben solche Veränderungen vornehmen. Mit einem weiteren Klick auf diesen Button beende ich diesen Editiermodus.

Logic Pro X Grundkurs

Nutzen Sie die Digital Audio Workstation (DAW) Logic Pro von Apple und lernen Sie, wie Sie Ihre Musikproduktion von der Aufnahme bis zur fertig abgemischten Audiodatei umsetzen.

4 Std. 57 min (40 Videos)
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