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Photoshop CC für Profis

Tonemapping-Ergebnisse kombinieren

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Kombinieren Sie verschiedene Tonemapping-Ergebnisse und Raw-Entwicklungen, um das Resultat Ihrer Vorstellung zu erhalten.

Transkript

Jetzt haben wir hier ein ziemlich übertriebenes Tonmapping, also wirklich sehr stark und sehr kräftig. Der Himmel, der gefällt mir noch nicht so, er hat hier Säume. Und auch die Wolken, die haben hier noch so dunkle Säume, da könnte man also dran arbeiten. Was Sie wissen müssen ist es, dass Sie sich nicht mit einem einzigen Tonmapping zufrieden geben müssen. Machen Sie einfach für verschiedene Bildteile verschiedene Tonmappings. Also behalten Sie das Original 32-bit HDR, speichern das am besten auf der Festplatte, und dann geben Sie verschiedene Ergebnisse aus, bei dem Sie jeweils den Radius und die Detailstärke für verschiedene Bildstellen optimieren. Z.B. die Mauer hier, die gefällt mir im Bild recht gut, die hat einen guten Durchzeichnungsgrad. Wenn ich da einmal reinzoome, dann sieht das hier recht gut aus, könnte man noch ein bisschen nachschärfen, aber dann sieht man hier genügend Strukturen. Anders sieht es aus, wenn ich mir hier vorne den Busch ankucke, der hat bei einigen Zweigen so unschöne Abflachungen. Hier wäre ein kleinerer Radius angemessen gewesen, ebenso wie hier, bei diesem Gebüsch in der Ecke im Schatten. Deshalb sollten Sie sich die einzelnen Bildstellen genau anschauen, ob dort zum einen Fehler vorliegen oder ob Sie zum anderen die Einstellungen beim HDR-Tonmapping optimieren können für diesen Bereich. Was Sie natürlich auch tun können ist es, dieses Bildergebnis mit dem Original bspw. zu vermischen. Ich gehe einmal in die "Bridge" und nehme mir dort einmal die mittlere Belichtung heraus und platziere die hier in der Datei. Ich halte die Shift-Taste gedrückt, dann landet die in der Mitte, dann kann ich hier noch ein paar RAW-Einstellungen machen. Das lasse ich jetzt einfach einmal so, klicke auf "OK" und dann landet das Bild direkt als Überlagerung hier im Tonmapping-Ergebnis. Das wäre Nachher, das wäre Vorher. Und auch im Original gefällt mir hier unten dieser Bereich eigentlich so schon besser. Also kann ich da doch einfach eine Maske dranhängen, mir das Verlaufswerkzeug mit Schwarz und Weiß nehmen und hier einen kleinen Verlauf reinziehen und so beide Bildbereiche hier ineinander überblenden. So ganz deckungsgleich scheint das jetzt hier nicht geworden zu sein, da gibt es noch einen kleinen Wackler, wahrscheinlich hat er meine Shift-Taste nicht erkannt, der gute Photoshop. So etwas können Sie dann leicht korrigieren, wenn Sie hier den Modus auf "Differenz" stellen, die Maske einmal kurz ausmachen, das Verschieben-Werkzeug nehmen und dann mit den Pfeiltasten das Bild um jeweils einen Pixel verschieben. Jetzt sollte das besser passen, ich stelle hier wieder den Modus auf "Normal" und schauen Sie einmal: Vorher-Nachher. Da wirkt das hier vorne natürlich, geht dann über in diesen übertriebenen Bereich, und ich finde, das passt ganz gut. Dann können Sie natürlich noch die Deckkraft anpassen und beide Ergebnisse halbe-halbe ein wenig mischen. Genau das Gleiche können wir auch für den Himmel machen, z.B. hier mit dieser dunklen Belichtung. Die ziehe ich mir einmal rein in Photoshop, halte die Shift-Taste gedrückt, mal schauen, ob es jetzt klappt. Dann würde ich hier gleich ein bisschen dunkler machen für den Himmel, die "Lichter" ein bisschen heller, die "Tiefen" noch ein bisschen aufhellen, damit der Übergang hier nicht ganz so extrem ist. Dann vielleicht die "Klarheit" etwas erhöhen, damit die Wolken ein bisschen Struktur behalten, aber ohne diese Säume. Das, sehen Sie, das macht die "Klarheit" hier ganz gut. Und ich klicke auf "OK", habe dann das Bild hier drin liegen, klicke auf "OK" und vergleiche noch einmal: Vorher-Nachher. Okay, da gibt es jetzt keinen Versatz, das ist super. Jetzt kann ich hier auch entsprechend die Bildstellen dort reinmalen, wo mir irgendetwas besser gefällt, als im "getonmapten" Ergebnis. Hänge ich also eine Maske dran, nehme mir den Pinsel mit einer großen Pinselspitze, einem geringen Fluss, drücke einmal die Taste "F" und einmal die Taste "Tabulator", um hier viel Platz zu haben und im Bild malen zu können. Und da kann ich hier direkt einmal durch das Bild malen und mir dort das Tonmapping-Ergebnis einmalen, wo es mir gut gefallen hat. Hier würde ich das dann auch so lassen, hier vorne, da können ordentlich Strukturen drauf, das hat mir gut gefallen. So können Sie auch bestimmen, ob das Ergebnis natürlich aussehen soll, oder ob Sie eine ganz unnatürliche Lichtsituation erzeugen möchten. Das könnten Sie einfach machen, indem Sie hier alles dunkel haben, wo eigentlich die Sonne hinscheint und hier den Bereich, wo die Sonne eigentlich nicht scheint, den können Sie dann entsprechend stark aufhellen. Dadurch haben Sie ein sehr unnatürliches Ergebnis, ein surrealistisches Ergebnis, und das ist ein großer Vorteil von HDR, dass Sie selbst bei so prallem Sonnenlicht fotografieren können und dann später die Lichtsituation nach Ihren Vorstellungen verändern können. Das können Sie so mit RAW nicht machen, nicht mit normalen Fotos, da müssten Sie dann entsprechend warten, bis das Licht entsprechend steht. HDR gibt Ihnen da wesentlich mehr Möglichkeiten an die Hand. Also geben Sie sich nicht direkt mit dem Tonmapping-Ergebnis zufrieden, sondern kombinieren Sie verschiedene Tonmapping-Varianten und vermischen Sie das Ergebnis dann ein wenig vielleicht mit dem Original, wenn es dem Bild guttut.

Photoshop CC für Profis

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7 Std. 40 min (73 Videos)
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