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Rede, Vortrag, Präsentation: Die Bühnen-Basics

Ton und Mikrofon

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Wann sollten Sie ein Mikrofon verwenden? Welche Arten von Mikros gibt es? Worauf kommt es beim Einsatz der einzelnen Typen an? Dieser Film gibt die Antworten.

Transkript

Eine der größten Ängste von Menschen ist es öffentlich vor anderen Menschen zu sprechen. Und je größer das Publikum, umso größer wird die Angst. Aber 30 Jahre Bühnenerfahrung haben mir gezeigt, dass es fast immer viel leichter ist, vor vielen Menschen zu reden, als vor wenigen. Die vielen verschmelzen viel leichter zu einer Masse und sind dann viel leichter zu lenken, als eine kleine überschaubare Gruppe. Und mit Sicherheit haben Sie schon öfters vor kleineren Gruppen gesprochen. Also, was soll noch passieren? Der einzige Unterschied ist nur der der Einsatz von Technik. Insbesondere der richtige Einsatz von Mikrofonen. Wann nehme ich ein Mikro? Also mein persönlicher Richtwert liegt etwa bei 25 Personen. Ab da sollte man je nach Raum über den Einsatz nachdenken. Nicht mit einem Mikro zu arbeiten macht erst einmal allen das Leben erheblich leichter. Denn man muss sich weder an einem Gegenstand festhalten noch ihn richtig anpassen, geschweige denn mit einem Techniker kommunizieren. Sobald man jedoch mit einem Mikrofon arbeitet, sollte man zumindest die wesentlichen Unterschiede kennen. Pultmikrofone, also die, die an einem Rednerpult angebracht sind, sind Richtmikrofone, die sehr empfindlich sind. Sie müssen in Richtung Ihres Mundes gerichtet sein, aber Sie müssen sich nicht, - was man gerne macht - sich ständig zu ihnen niederbeugen. Handmikrofone müssen immer nahe an den Mund gehalten werden. Also nicht so. So ist schon besser. Ziel sollte es sein, immer einen leichten Kontakt mit dem Kinn zu halten. Hand-Mikros haben den großen Vorteil, dass man sie auch mal weglegen, oder schnell Interviews führen kann. Ein weiterer Vorteil ist, Sie müssen sich weniger Gedanken machen, was Sie mit einer Ihrer Hände machen. Sie halten ja ein Mikrofon. Aber Sinn macht es nur, wenn es sich um kabellose Funk-Mikros handelt. Ein normales Mikro mit Kabel macht eigentlich nur für Musiker Sinn, da es zwar einen noch besseren Ton garantiert, aber das Kabel im wahrsten Sinne des Wortes eine Stolperfalle bietet. Headsets sind empfindlicher und benötigen immer einen Techniker und meistens einen Soundcheck. Der Vorteil ist jedoch, dass man die Hände frei hat und leichter mit Karten, Texten und sonstigen Hilfsmitteln operieren kann. Aber Sie haben das Headset halt auch immer im Gesicht. Und das kann gerade bei alten Modellen mit großen Mikrofonkapseln schon etwas spacig aussehen. Und lassen Sie es sich so lange anpassen, bis es richtig sitzt. Es gibt nichts Schlimmeres, als ein Mikro, das ständig rutscht oder nicht fest ansitzt. Anstecker, die Kleinen, sind die schwierigsten Mikros. Sie fallen zwar am wenigsten auf, aber Ihre Stimme klingt erheblich schwächer und dünner. Grundsätzlich kann man mit allen Mikros arbeiten. Die größte Freiheit und den schönsten Ton haben Sie aber immer mit einem Handmikrofon. Viele Präsentationen funktionieren jedoch nicht, ohne ein Head-Set. Aber dann brauchen Sie immer einen Techniker. Anstecker werden eigentlich nur für Fernseh- und Videoaufzeichnungen verwendet. Und klären Sie immer, wer es anschaltet und fragen Sie auch immer mal freundlich nach, ob die Batterien voll sind. Aber neben dem richtigen Mikro gibt es oft auch Diskussionen zum guten Ton. Häufig steht man auf der Bühne und erklärt dem Techniker "Also der Ton sei ganz schlecht". Daraufhin erwidert der Techniker: "Das stimmt nicht. Ton ist top." Was dann oft zu langen, unnötigen Diskussionen führt. Der Grund ist eigentlich einfach. Es gibt nämlich zwei Tonlinien mit zwei unterschiedlichen Lautsprecheranlagen. Also erstens der Saalton. Das, was die Zuhörer hören. Und um den kümmert sich der Techniker vorrangig. Und zweitens der Ton der Monitore, also kleine Boxen, die in der Regel vor Ihnen auf der Bühne stehen. Der ton, den Sie auf der Bühne hören. Leider klingen beide häufig sehr unterschiedlich, was sich aus der Platzierung und der Größe der Boxen ergibt. Wichtig ist nur, dass Sie schon einmal von diesem Unterschied gehört haben. Fragen Sie, wenn Sie sich schlecht hören nach einem besseren Monitorsound. Sie werden merken, dass die Techniker Sie sofort mit mehr Respekt anschauen. Und wenn Sie ein Funkmikro haben, - Hand oder Head-Set - gehen Sie mal beim Soundcheck in den Saal. Dann werden Sie hören, wie es dort klingt. Außerdem muss man wissen, dass gerade größere Säle komplett anders klingen, je nachdem ob sie leer oder voll besetzt sind. Deswegen muss man dem Techniker auch einfach mal vertrauen.

Rede, Vortrag, Präsentation: Die Bühnen-Basics

Jeder muss irgendwann vor anderen Menschen reden oder präsentieren. Erfahren Sie, wie Sie die Rahmenbedingungen wie Aufgang, Licht oder Ton schnell in den Griff bekommen.

44 min (10 Videos)
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