Prüfungsangst überwinden

To-do-Listen erstellen

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To-do-Listen sind eine gute Methode, um sich einen Überblick zu verschaffen, einen Plan zu erstellen und eine Grundlage für die Priorisierung von Aufgaben zu haben.

Transkript

Aus dem Zeitmanagement kommt ein Hilfsmittel, das nach meiner Erfahrung viel zu selten für die Prüfungsvorbereitung eingesetzt wird, die To-Do-Liste. Wie soll ich einschätzen können, was ich alles lernen muss, wenn ich keinen Überblick habe? Wie soll ich die unterschiedlichen Schritte beim Lernen beurteilen können? Nun gibt es natürlich ganz unterschiedliche Ansätze für To-Do-Listen. Ich möchte Ihnen ein paar Tipps geben, was auf eine gute To-Do-Liste für die Prüfungsvorbereitung gehört. Erstens: Notieren Sie zu jeder Aufgabe unbedingt das Datum, bis wann die Aufgabe fertig sein muss. Zweitens: Setzen Sie Prioritäten. Vergeben Sie mindestens Rang A und B nach Wichtigkeit. Möglicherweise reichen zwei Kategorien nicht aus. Da nehmen Sie C und D hinzu. Drittens: Verplanen Sie nicht Ihre komplette Zeit. Sie können noch so gut geplant haben. Manchmal gehen Dinge einfach schief, Aufgaben dauern länger als geschätzt oder Sie haben unerwartet einen Tag Grippe und können nicht lernen. Wenn dann Ihre Planung schon vollständig ausgereizt ist, geraten Sie leicht in Panik. Deshalb sollten Sie auf die Regel aus dem Zeitmanagement zurückgreifen und maximal 60 Prozent Ihrer Zeit verplanen. Ich weiß, das klingt nach sehr wenig. Tatsächlich ist das aber ein sehr hilfreicher Ansatz. Um ein besseres Gefühl dafür zu bekommen, was das für Ihre Zeitplanung bedeutet, habe ich noch einen Tipp für Sie. Notieren Sie an jeder Aufgabe ein paar Tage lang, wie lange Sie für die Aufgabe eingeplant haben. Verfolgen Sie hinterher, wie lange Sie tatsächlich dafür gebraucht haben. Schreiben Sie auch die Zeit auf, die Sie für Aufgaben verwendet haben, die am Anfang nicht auf Ihrer Liste waren. Sie werden sehen, die 40 Prozent sind eine sinnvolle Größe. Viertens: Gruppieren Sie die Aufgaben, Recherche, Korrektur, was auch immer. Aufgaben in bestimmte Bereiche einzuteilen, hat einen entscheidenden Vorteil. Sie können das Abarbeiten der Aufgaben so in Ihren Tagesplan einarbeiten, wie es Ihrer Leistungskurve am besten entspricht. Ein Beispiel. Wenn Sie sich morgens am besten konzentrieren können, sollten Sie lernintensive Aufgaben auf den Vormittag packen. Administration, Recherche, alle Aufgaben, die weniger Konzentration erfordern, waren dann auf den Nachmittag. Das können Sie jedoch nur auf Ihrer Liste erkennen, wenn Sie eine Einteilung vorgenommen haben. Überlegen Sie sich vorab, welche Gruppierung für Ihre Aufgaben und Ihre Prüfungsvorbereitung am besten passt. Fünftens: Kompexe Aufgaben zerlegen. Wenn man einmal genau hinschaut, bestehen komplexe Aufgaben häufig aus einzelnen kleineren Aufgaben. Statt sich also eine große Aufgabe auf die Liste zu setzen, zerlegen Sie sie lieger in Teilaufgaben. Das hat zwei Vorteile. Zum Einen wird die Aufgabe selbt übersichtlicher. Zum zweiten können Sie die Teilaufgaben leichter in die Gruppen einteilen, die ich gerade beschrieben habe. Sechstens und letzens schließlich: Kontrollieren und aktualisieren Sie Ihre To-Do-Liste regelmäßig. Je nach Aufgabenstellung können Sie das täglich oder wöchentlich erledigen. Streichen Sie erledigte Aufgaben gut sichtbar durch oder setzen Sie einen Haken dahinter. Das gibt Ihnen gleichzeitig ein kleines Erfolgsergebnis. Mein ganz persönlicher Tipp: Ich führe tatsächlich handschriftliche Listen und streiche mit einem dicken Stift die Aufgaben durch. Auf diese Weise sehe ich, wie die Liste kleiner wird. Würde ich das am Computer machen und die Aufgaben auf der Liste löschen, würde mir dieser Effekt fehlen.

Prüfungsangst überwinden

Lernen Sie Strategien für eine entspannte Prüfungssituation kennen und bekommen Sie so Ihre Prüfungsangst in den Griff.

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Erscheinungsdatum:30.05.2016

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