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Grundlagen der guten Gestaltung

Tipps zur Dateistruktur und Dateibenennung

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Um zeitsparend zu arbeiten, ist es ratsam, eine geeignete Ordnerstruktur anzulegen. Die Trainerin zeigt hier, wie Sie eine passende Ordnerstruktur angelegen und gibt Ihnen Tipps für die Benennung der Dateien.

Transkript

Wer kennt das nicht, der Schreibtisch ist mal wieder nicht aufgeräumt. Ob das jetzt der Schreibtisch bei Ihnen daheim ist, oder der digitale, ich hab mich natürlich jetzt hier bemüht und schön aufgeräumt, aber ich ertappe mich tatsächlich immer wieder, dass wenn es schnell gehen muss, dass ich viele Dateien einfach auf den Schreibtisch speichere, und danach sehr viel Zeit investiere, um das ordentlich aufzuräumen. Oftmals vergesse ich dann auch einfach Dateien, oder ich finde Dateien nicht mehr. Um dem Ganzen aus dem Weg zu gehen, und richtig zu starten, möchte ich Ihnen in diesem Film meine Ordnerstruktur zeigen, mit der ich effektiv arbeite, und wie ich Dateien benenne, damit ich auch ganz genau weiß, das ist eine finale Datei. Wenn ich mal hier in den Ordner hineinschaue, der Projekte heißt, dann liegen dort all meine Kunden. Diese Ordner sind also nach den Kunden benannt, nach der Firma, und da sehe ich bereits eine farbige Markierung. Die hilft mir, ein wenig mehr Struktur in diese Ordnerstruktur hinein zu bekommen. damit ich nämlich gleich visuell sehe, lila heißt für mich bei einem Kunden, da ist momentan noch ein Projekt aktiv. Wenn ich dort gleich einmal reinschaue, seh ich noch weitere farbige Markierungen und wenn man am Mac arbeitet, kann ich das wirklich nur empfehlen, weil einem das unglaublich viel hilft, in dem Wust an Dateien, die man dort dann zu sehen bekommt. Lila gilt wieder dem Kunden, grün heißt für mich wie bei der Ampel, ich kann fahren, da hab ich also das "Go" bekommen, das ist fertig. Orange heißt, das ist noch nicht ganz fertig, da warte ich vielleicht gerade noch auf das Abnicken des Kunden, das läuft momentan noch. Das kann ich einfach markieren, indem ich das anklicke, und zwar mit gedrückter Control-Taste, und dann sehe ich hier die unterschiedlichen farblichen Markierungen. Das Schöne und Praktische daran ist auch, dass ich da wirklich nur nach diesen Farben sortieren kann, und das habe ich nämlich hier im Finder auf der linken Seite unter Text, da hab ich diese ganzen farblichen Markierungen. Schauen wir aber mal direkt ganz nach oben, zu dem wichtigen Bereich, dem Kunden. Ich habe immer in der ersten Hierarchie meines Kundenordners noch einmal einen Ordner, wo alle Daten an den Kunden herausgehen, das heißt, hier sind die grundsätzlichen Daten, die ich dem Kunden schicke. Das sind also die Präsentationen meiner Entwürfe. und dort sehe ich das Briefing, ich sehe meine Einleitungsfolie, dann habe ich hier meine Logos etc. Zusätzlich habe ich dort den Ordner, wo ich diese Ausgangsdateien liegen habe, denn dieses PDF habe ich ja erstellt, und zwar in InDesign, und dort liegen auch meine wichtigen Schriften in einem Ordner, alle Dokumente, die zu diesem InDesign-Dokument gehören. Das gilt also dem Kunden, in der ersten Hierarchie habe ich trotzdem immer noch einmal das "Briefing" abgelegt, das ist wirklich nur die eine Seite "Briefing", damit ich dort immer sehr schnell Zugriff habe, und dann geht es in die einzelnen Bereiche, wie die Logo-Gestaltung, Visitenkarten-Gestaltung, Briefbogen, Postkarte, etc. Und auch bei den unterschiedlichen Bereichen, kann ich durchaus nochmal Ordner für den Kunden anlegen, das nutze ich ab und zu, wenn man zum Beispiel sehr viel mit dem Kunden kommuniziert, und Dateien hin und her schickt, dann speichere ich mir die zu dem jeweiligen Bereich ab, wie in dem Fall eben zur Logo-Gestaltung, wenn also da sehr viele Korrekturen vom Kunden kommen würden, dann würde ich das in diesen Ordner speichern, da sieht man also, da gibt mir der Kunde etwas, und hier sind alle Dateien, die wieder an den Kunden gehen. Dann habe ich natürlich einen Entwurfsordner, dort liegen alle meine kreativen Entwürfe, angefangen mit der Ideensammlung. Also das ist jetzt meine erste kleine Zeichnung, ich mache das mal ein bisschen größer, und man sieht auch auf der rechten Seite, die Vorlage und man sieht eine Dateibezeichnung, die ich sehr häufig verwende, die mir zeigt, das ist also die finale Datei. Ideensammlung_final, wenn ich jetzt da mehrere Dateien liegen hätte, dann würde da zum Beispiel 01 stehen, dann setze ich immer eine Index dahinter, und dann sehe ich, wenn das eben von 01 bis 05 geht, hab ich ganz unterschiedliche Ideen. Wenn es die finale Idee ist, dann gebe ich dort "final" ein. Dadurch, dass ich das selber entscheide, funktioniert das wunderbar. Wenn ich aber zu den Entwürfen gehe, und dem Kunden diese Entwürfe zeige, dann kann ich ja sagen, das finde ich jetzt, das ist das finale, aber wenn der Kunde etwas dran ändert, dann muss ich das wieder umbenennen. Und deswegen habe ich mir bei solchen Dateien, die immer mal wieder eine Korrektur bekommen, angewöhnt, dass ich mit dem Datum arbeite, das heißt, wenn ich das Ganze mal weiter nach rechts ziehe, ich sehe hier immer das Datum, an dem diese Datei entstanden ist. Das ist auch anders gekennzeichnet, das heißt, ich hab hier immer die Abkürzung des Kundennamens, also das steht für M für Mein und T für Tee, dann hab ich den Bereich, also da geht es um die Logo-Gestaltung, es ist ein Entwurf, und der ist entstanden an diesem Datum. So speichere ich mir das ab, und dann weiß ich, um was es hier geht. Wenn ich dann einen Tag später wieder etwas geändert habe, dann speichere ich mir eine separate Datei ab, damit ich auch diese Fortschritte weiterhin habe. Deswegen würde das dann heißen: 2014, im April (04), am 23. Die grundsätzlichen ersten Entwürfe, die ich mir in Illustrator anlege, die bezeichne ich ähnlich, das heißt, ich hab hier auch immer den Kundennamen, abgekürzt Logo_Entwurf, und dann gehe ich aber ganz grob, was habe ich denn hier entworfen, da ist das Logo mit der Tasse, da ist das Logo mit den Kreisen und hier habe ich das Logo mit dem Blatt. Das sind wirklich so ganz grobe, erst wenn es ein bisschen spezifischer geht, gehe ich in diese Bezeichnungen, dann weiß ich, das sind so die finalen Dateien. Sie werden sich jetzt wundern und sagen, na ja, ich hab vielleicht nur eine Datei, aber dadurch dass man doch viel überarbeitet, so geht's mir auf jeden Fall, dass ich an einem Tag ein bisschen was verändere, am nächsten Tag schau ich mir das an und sag, nein, das funktioniert nicht, ich hab eine bessere Idee, und so entstehen einfach viele Dateien, ich überschreibe keine Dateien, denn ich möchte die Entwürfe ja nicht überschreiben, vielleicht ist es in einem Jahr doch wieder anders, und ich find den Entwurf von vor einem Jahr besser, deswegen lege ich dort ganz viel ab, in den ganz groben, und wenn's konkreter geht, lege ich wirklich Tag für Tag, oder eben Woche für Woche ab. Damit habe ich eigentlich sehr gute Erfahrungen gemacht. Was man natürlich zusätzlich noch in der Sortierung nutzen kann, ist dass, wenn man die Möglichkeit hat, die hab ich hier am Mac über diesen zweiten Bereich, dass ich nach dem Änderungsdatum sortieren kann, so sehe ich, was hab ich zuletzt verändert und kann auch da eben die finale Datei ausfindig machen. Ich geh nochmal zurück in die Spaltenansicht, und dann hab ich hier zum Beispiel in dem Logo-Ordner auch einen Ordner für die Farb-Infos, also wenn ich jetzt Farbschemen abspeichere, sogenannte .ase-Dateien, dann lege ich mir die ebenfalls da mit rein, da kann ich immer wieder drauf zugreifen, und dann habe ich mir das da separat nochmal gespeichert. Dann habe ich zusätzlich noch meinen Postkartenordner, dort liegen wieder InDesign-Dateien, und immer wenn ich mit InDesign-Dateien arbeite, hab ich wieder einen verpackten Ordner, da ist also alles drinnen, was ich in dem InDesign Dokument verwendet habe, inklusive der Bilder, und zusätzlich lege ich mir automatisch schon immer in diese erste Ebene des Bereichs auch einen Link-Ordner. In diesen Link-Ordner lege ich gleich von vorneherein, meine Bilder, die ich verwenden möchte, denn ich sammle ja vorher, Bilder, wie zum Beispiel Stock-Fotos, oder vielleicht hab ich eben Bilder vom Kunden bekommen, dann packe ich mir den automatisch schon in meinen Links-Ordner, also das ist die Bezeichnung, die man automatisch beim Verpacken von InDesign-Dokumenten bekommt, das sind also immer die verlinkten Objekte, deswegen heißen die Links, das hab ich mir so angeeignet, deswegen kann man da natürlich auch "Bilder" dazu sagen, je nachdem, wie Sie selber das dann bezeichnen möchten. Aber dort liegen alle Bilder, PDF's, die ich eben in dieser Postkarte verwenden möchte. Da kann ich schon mal nichts verlieren, da kann ich schon mal nichts aus Versehen löschen, wenn ich eben diesen Ordner angelegt habe. Und so lege ich mir das wirklich für jeden Kunden separat ab, wenn man sich einmal eine ordentliche Ordnerstruktur angelegt hat, dann ist man im Nachhinein viel schneller, und man findet vor allem wieder alle Dateien.

Grundlagen der guten Gestaltung

Holen Sie sich einen Überblick über das, was das Grafikdesign ausmacht: Typografie, Layout und Farbe sowie den Umgang mit Kunden.

2 Std. 48 min (30 Videos)
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