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Tipps und Tricks zum Grafiktablett

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Der Name ist Programm: Mr. Photoshop alias Olaf Giermann greift tief in die Photoshop-Trickkiste und zeigt Ihnen seine liebsten Techniken und Effekte. In interessanten Lektionen und Mini-Tutorials erklärt er besondere Photoshop-Funktionen im Einsatz, zeigt spannende und außergewöhnliche Techniken und hilft Ihnen, gängige Probleme zu verstehen, zu lösen und zu vermeiden.
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Transkript

Einsteigern und vor allem Fortgeschrittenen wird immer gern das Verwenden eines Stifttabletts für die Bildbearbeitung empfohlen. Doch diese Frage sieht dann oft, warum und welche Vorteile dieses hat. Und ist dann mal ein Grafiktablett angeschafft, fragen sich viele, wie Sie denn vielen Knöpfe auf dem Tablett oder am Stift am besten konfigurieren können. Genau um diese Fragen geht es in dieser Folge meiner Tipps am Donnerstag. Also dann, wieso, wozu, warum, weshalb, was sind denn die Vorteile eines Grafiktabletts? Genau das sind die Fragen, die man immer wieder hört, und die möchte ich Ihnen jetzt gleich mal erläutern. Das Allererste ist natürlich ein Fakt, dass unser manueller Apparat, also die Hände und die Arme, dass die am feinfühligsten sind zwischen Daumen und Fingerspitzen, genauer gesagt, zwischen Daumen und Zeigefinger. Das macht uns Menschen aus. Das hat uns zu dem gemacht, was wir sind. Und diese Feinmotorik ist wesentlich genauer als das, was Sie beispielsweise mit der Maus machen können, weil bei der Maus arbeiten Sie eher aus dem Handgelenk, während Sie beim Stift sehr feinfühlig mit Zeigefingerspitze und Daumen, beziehungsweise Mittelfinger arbeiten können. Und dadurch können Sie natürlich sehr fein retuschieren, und dazu kommt dann der nächste große Vorteil, und zwar die Druckempfindlichkeit. Und wenn ich das mal hier aktiviere, ich gehe mal in die "Pinselvorgaben" und aktiviere hier den "Zeichenstift-Druck", dann kann ich das hier so einstellen, dass ich kein "Mindestdurchmesser" habe, das heißt, wenn ich jetzt so eine große Pinselspitze habe und hier male im Bild, dann kann ich bei starkem Druck eine große Pinselspitze haben, und bei geringerem Druck wird die immer kleiner. Und hier kann ich gar nicht so fein aufdrücken, das die minimal wird, weil es wirklich sehr, sehr feinfühlig. Und das kann man noch einstellen natürlich im Treiber, und zwar finden Sie den Treiber in den Systemeinstellungen. Und da werden wir gleich noch öfter uns befinden, weil Sie da die wichtigsten Einstellungen treffen. Also, hier Systemeinstellungen Wacom Tablett, und da können Sie für den Stift die Druckempfindlichkeit anpassen, also zwischen "Hart" und "Weich", und dann können Sie hier auf "Anpassen" klicken und auch noch die Übergänge hier einstellen. Und da können Sie hier direkt probieren, wie feinfühlig das Ganze werden soll. Da sehen Sie direkt, wie man hier mit dem Stift arbeiten kann. Ja, und das ist wunderbar. Da kann man das hier einstellen, wie, an welcher Stelle der Druck sich befinden soll. Und so können Sie dann sehr, sehr genau arbeiten, beispielsweise indem Sie die Größe der Pinselspitze hier über den Druck steuern. Andererseits können Sie aber auch den Transfer steuern, das heißt, wie viel Farbe aufgetragen werden soll pro Pinselstrich. Wenn Sie jetzt eine Maus hätten, dann sähe es immer so aus. Sie würden immer die gleiche Farbe auftragen. So ich lösche den Inhalt der Ebene mal wieder. Bei dem Zeichenstift kann ich die "Steuerung" auch einfach hier auf den "Zeichenstift-Druck" legen. Wenn ich jetzt stark aufdrücke, dann habe ich vollen Farbauftrag, drücke ich nur gering auf, dann ist er auch gering, weil ich jetzt eine harte Pinselspitze habe. Sehen Sie hier die einzelnen Pinselabdrücke. Ich mache mal eine weiche Pinselspitze aktiv, dann sehen Sie das dann nicht mehr so. So, und dann hängt es natürlich davon ab, wie groß ist hier der Pinselabstand. Und da kann man wirklich sehr, sehr fein arbeiten. Und auch hier macht es sich dann bezahlt, wenn Sie die Druckempfindlichkeit im Treiber so einstellen, dass Sie das auch spüren, also wenn Sie dann sehr stark aufdrücken müssen, damit Sie da einen Effekt sehen, dann sollten Sie die Empfindlichkeit senken. Und wenn Ihnen das zu fein ist, wenn Sie also hier drauf drücken und mit jedem Pinseldruck quasi die volle Stärke haben, dann sollten Sie die Pinselspitzen-Weichheit hier in den Treiber-Einstellungen wieder etwas zurückfahren. Also, "Weich", das wäre ein sehr feinfühliger Pinsel, sehen Sie hier, ich drücke auf, und bin sofort bei maximalem Druck. Ich lege den Stift jetzt mal nur aufs Tablett, dann bin ich schon beim maximalen Druck fast. Aber wenn ich das auf "Hart" stelle, dann muss ich schon fast mit beiden Händen hier auf den Stift drücken, damit ich das Maximum erreiche. Also, hier in der Mitte, irgendwo in dem Bereich, da, denke ich mal, finden sich die meisten von uns zurecht. Also, erster Vorteil, die Feinmotorik, wir können viel genauer arbeiten. Zweiter Vorteil, die Druckempfindlichkeit hilft auch dabei genauer zu arbeiten, aber vor allem spart es auch, ständig hier die Einstellung ändern zu müssen, und zwar für die Größe oder den Transfer, beziehungsweise andere Eigenschaften, die Sie hier in der Pinselpalette haben. Und der dritte große Vorteil ist, dass Sie viel, viel schneller mit dem Grafiktablett sind. Und das liegt an der Projektion, denn anders als mit der Maus schieben Sie bei einem Grafiktablett nicht den Cursor quasi immer ein Stück weiter und weiter, und bis Sie an der bestimmten Stelle sind, sondern Sie klicken direkt dort, wo Sie hinmöchten. Also, ich kann jetzt mal zeigen. Hier, das ist der Bildschirmbereich, und der wird quasi projiziert auf diese Tablettfläche. Wenn es jetzt im Bildschirm wäre, dann wäre dieses Bild auch hier zu sehen. Und das funktioniert dann quasi so, dass wenn Sie hier oben links in die Ecke klicken, dass der Cursor dann auch links oben in der Ecke ist. Gehen Sie nach rechts! Da ist sofort der Cursor auch dort, das heißt, egal wie schnell Sie sich hier bewegen, der Cursor ist sofort an der Stelle, und das ist auch der Grund, weshalb ich meine meisten Videotrainings mit einer Maus aufzeichne, weil so Bewegungen einfach viel zu schnell sind. Das wirkt dann wie ein hektischer Mauszeiger, ja, wenn ich hier so herumwackle oder wenn ich hier wirklich von Ebene zu Ebene springe, da können Sie dann gar nicht mehr folgen als Zuschauer. Mit der Maus ist es dann ein wenig behebiger und ruhiger. Also, so können Sie wesentlich schneller arbeiten und vor allem, wenn Sie sich ein bisschen daran gewöhnt haben an diese Projektion, dann klicken Sie einfach direkt die Schaltfäche an, da muss man gar nicht unbedingt hingucken, weil Sie wissen ja, wo diese Schaltflächen sind. Und da springen Sie einfach hin mit dem Stift und sind sofort an der richtigen Stelle. Also, damit wird man besonders schnell und besonders treffsicher. Kommen wir jetzt mal zur Konfiguration. Die Vorteile kennen Sie jetzt. Aber, was stellt man an mit diesen Tasten auf dem Tablett, beziehungsweise diesem Wheel, was man hier hat. Ja, da kann man einiges einstellen. Und die Standardbelegung, die kann ich Ihnen gerne nochmal zeigen, dazu müssen Sie hier auf das "Tablett" klicken. Und ich habe die Funktion hier deaktiviert, damit diese nicht unwillkürlich ausgelöst werden, während ich hier aufzeichne. Also, ich gehe dann mal hier auf "Standard", und dann sehen Sie, ich kann hier das Touch ein- und ausschalten, ich komme direkt in die Einstellung, also wenn ich jetzt mal diese zweite Taste drücke. Dann sehe ich direkt hier eingebledet bei dem Wacom Intous 5, was ich hier habe, was auf welcher Taste liegt. Ich kann direkt auch hier in die Voreinstellung für den Stift oder für das Tablett, oder für den Touch-Eingabe springen. Okay. Wenn ich dann daneben klicke, bin ich wieder weg. Ich habe einen Präzisionsmodus, der ist auch sehr spannend, denn, nehmen wir mal an, Sie müssen sehr genau malen und haben aber nur ein sehr kleines Tablett, aber einen sehr großen Bildschirm. Dann ist ein Problem, weil diese Projektion ist, ja, wie gesagt, direkt, wenn ich hier oben links in der Ecke bin, dann ist es sowohl auf dem Bildschirm, als auch auf dem Tablett. Und wenn jetzt ein 30 Zoll Monitor habe, aber nur ein A5-Tablett, dann sind das natürlich sehr große Sprünge. Wenn ich jetzt aber den Präzisionsmodus aktiviere, dann wir quasi eine Art Getriebe eingeschaltet, die dafür sorgt, dass die Stiftbewegung übersetzt wird, also die ist dann wesentlich langsamer die Bewegung auf dem Bildschirm, als ich Sie auf dem Tablett ausführe. Und dadurch können Sie wesentlich genauer arbeiten. Das braucht auch ein bisschen Gewöhnung, aber es ist ein sehr praktisches Feature. Ja, dann haben wir noch eine "Displaywechsel"-Funktion, und, ja, mit der können Sie, wenn Sie mehrere Monitor angeschlossen haben, jeweils zwischen diesen hin und her springen. Das ist besser aus meinen Augen, als wenn Sie hier wirklich beide Tabletts auf einen Stift projizieren. Also, das sehen Sie hier unter dem Stift, die "Projektion", dass ich hier zwar zwei Bildschirme dran habe an meinem System, aber nur einen Bildschirm auf das Tablett projiziere. Und dadurch weiß ich genau, wo ich mich gerade befinde. Wenn jetzt hier beide drauf sind, dann sinkt zum einen die Auflösung des Tabletts, weil Sie ja beide Bildschirme auf die kleine Fläche projizieren. Und Sie haben eine Art Verzerrung, mit der man auch erstmal klar kommen muss. Aber das ist Geschmacksache, und im Zweifel können Sie auch hier beide Bildschirme, also vollständig den Bildschirmbereich, einblenden lassen. Ich mag es lieber, wenn nur ein Bildschirm so korrekt projiziert wird. Ja, und hier unten haben Sie noch die ganzen "Zusatztasten", also für Scrollen die Alt-Taste, die Befehlstaste und die Shift-Taste können Sie nutzen, müssen Sie aber nicht, denn die Tastatur liegt ja eigentlich immer in der Nähe und drückt sich eigentlich auch oft besser als diese Tasten. Die würde ich dann doch eher dafür benutzen, dass sich häufig benötigte Funktionen darauf legen, beispielsweise Schritt zurück, Schritt vor oder Pinsel größer und kleiner, oder Ebenen zusammenfassen. Und das geht ganz einfach. Nehmen wir an, Sie möchten eine zusammengefasste Ebene erzeugen. Sie kennen das. Ich bin jetzt hier auf der obersten Ebene, habe darunter einige andere Ebenen, und möchte jetzt eine neue Ebene, die alle darunter liegenden beinhaltet. Und das geht ganz einfach mit "Shift+Alt+Command", beziehungsweise "Strg+E". So, dann habe ich hier oben meine neue Ebene erzeugt. Und ja, das ist natürlich Monster-Shortcut. Ja, also ich kann mittlerweile mit einer Hand drücken auf dem Mac zumindest, auf einer Mac-Tastatur, um genau zu sein, aber das ist natürlich trotzdem ein kleiner Fingerverbieger, und deshalb würde ich Ihnen empfehlen, das auf eine Tablet-Taste zu legen. Beispielsweise hier auf die oberste, Alt+Shift brauche ich nicht. Und das machen Sie, indem Sie hier reingehen und dort "Tastenanschlag" wählen. Da können Sie jetzt einfach den Shortcut eingeben, auf "OK" klicken. Und wenn Sie jetzt die Taste drücken auf dem Tablett, dann wird dieser Shortcut ausgelöst und wird sofort hier auch durchgeführt. Also das ist jetzt nur eine Taste, statt sich hier die Finger mit 4 Tasten gleichzeitig zu brechen. Okay, dann lösche ich diese Ebenen mal wieder. So, und zeige Ihnen noch eine Möglichkeit, zum Beispiel, dass Sie eine Einstellungsebene anlegen. Und dazu müssen Sie natürlich zunächst einmal einen eigenen Shortcut haben. Das gilt für viele Befehle aus Photoshop, dass Sie nicht direkt die Befehle eingeben können im Treiber, sondern nur die Tastaturkürzel. Beispielsweise habe ich für verschiedene Filter hier Tastaturkürzel vergeben, nehmen wir doch mal bei den "Scharfzeichungsfiltern", da habe hier für "Unscharf maskieren", Ctrl+Alt+Command+U, und den kann ich jetzt auch ändern natürlich, beziehungsweise neu vergeben, indem ich hier auf Bearbeiten Tastaturbefehle gehe. Und hier können Sie für jeden Befehl aus der Filterliste oder aus anderen Menüs, ja, Tastaturkürzel vergeben, zum Beispiel für "Helligkeit interpolieren". Kann ich jetzt einfach hier reinklicken, gebe da meinen Shortcut ein, und das Schwierige ist, da müssen Sie einen freien finden, damit Sie einen anderen nicht eventuell überschreiben. Und dann klicken Sie den hier rein, wie gesagt, indem Sie die einfach auf der Tastatur drücken, und klicken dann auf "Akzeptieren". So, und dann können Sie direkt in den "Treiber" gehen, und hier zum Beispiel auf die zweite Taste, sich eine Funktion legen. Ich nehme jetzt da mal den Shortcut, den ich für "Unscharf maskieren" vergeben habe, klicke auf "OK", und kann jetzt hier direkt mit der Zweit-Taste diese Funktion aufrufen, und hier mein Bild etwas schärfen oder im Kontrast steigern. Okay. Aber Sie müssen aufpassen, denn diese Funktionen, die Sie hier vergeben, die gelten zunächst für alle Anwendungen. Das heißt, wenn Sie nur für Photoshop bestimmte Einstellungen machen möchten, dann sollten Sie hier auf dieses kleine Pluszeichen klicken, und dann hier "Photoshop" wählen, also Ihre Photoshop-Version. Dann klicken Sie auf "OK". Die ist dann aktiv. Wenn sie nicht gerade unerwartet beendet wird, wir öffnen sie mal erneut, und probieren das nochmal. Aber hat anscheinend geklappt. Hier ist jetzt Photoshop, und da kann ich jetzt nur für Photoshop bestimmte Einstellungen treffen. Und das ist vor allem spannend, wenn wir hier jetzt nochmal den Stift verändern. Sie sehen, das ist getrennt für die Tablettfunktion und die Stiftfunktion, also muss ich hier nochmal "Photoshop" hinzufügen für den Stift, klicke auf "OK". Okay, dann wird wieder ein Absturz gemeldet, entweder ist der Treiber nicht aktuell, oder aber hier mit Yosemite gibt es Probleme, also der aktuellen Mac-Version, die gerade erschienen ist, und ja, wir müssen jetzt hier den Stift konfigurieren. Also, wir probieren es nochmal, da ist Photoshop auch schon. Und der Vorteil ist, dass wir in Photoshop keine dritte Maustaste benötigen, das heißt, eine Stift-Taste ist frei. Jetzt könnten Sie sich fragen, wofür Sie diese benutzen könnten. Und ich würde Ihnen empfehlen einige Shortcuts, die recht drückintensiv sind, also die viele Finger auf der Tastatur benötigen, dass Sie die etwas vereinfachen. Und die möchte ich Ihnen einfach mal zeigen. So, und ich blende die mal ein, denn Sie können in Photoshop die Pinselgröße, die Deckkraft, oder die Kantenschärfe interaktiv verändern, und Sie können einen Farbwähler einblenden. Und das geht auf Windows mit Alt+Rechtsklick bei aktiven Pinseln, und auf dem Mac mit Ctrl+Alt+Linksklick. Wenn Sie das drücken, also wenn ich jetzt mal "Ctrl+Alt" drücke und ins Bild klicke, dann kann ich ziehen nach rechts, um den Pinsel zu vergrößern, nach links, um den Pinsel zu verkleinern. Und ich kann nach oben ziehen, um die Härte weicher zu machen, also die Kantenhärte zu verringern, und nach unten, um die Kante schärfer zu machen. Wenn Sie das jetzt nicht möchten, also diese Funktion in der vertikalen Richtung zu ziehen, nicht die Härte einstellen möchten, sondern die Deckkraft, dann gibt es eine schöne Option in den Voreinstellungen, die einen lustigen Namen hat. Und zwar gehen Sie da mal in die Voreinstellungen Benutzeroberfläche, hier müsste das sein oder "Allgemein", es ist "Allgemein". Also unter "Allgemein" finden Sie hier die Option "Härte des runden Pinsels anhand der vertikalen HUD-Bewegung variieren". Also gemeint ist hier, dass der runde Pinsel bei vertikaler HUD-Bewegung in der Härte verändert wird, also eine Kantenschärfe. Wenn ich die Option rausnehme, dann kann ich jetzt vertikal ziehen, und damit die Deckkraft bestimmen, und nicht die Härte. Also, da müssen Sie mal schauen, was Sie häufiger benötigen. Ich mache das mal wieder hier auf die Härte des runden Pinsels, OK, und kann jetzt hier so interaktiv das verändern. Aber Sie sehen, hier braucht man die Alt-Taste und einen Rechtsklick. Auf Mac braucht man Ctrl+Alt und Linksklick. Das können Sie auch einfacher haben. Und deshalb gehen Sie doch einfach in die "Voreinstellung", und wählen hier oben "Zusatztaste" beziehungsweise "Tastenanschlag". Auf Windows würde ich Ihnen raten, hier "Tastenanschlag" zu nehmen, und dann Alt+Rechtsklick zu drücken, denn dann haben Sie die Möglichkeit, durch einfaches Rechtsklicken und Ziehen, also durch dieses Klicken der dritten Maustaste, horizontal zu ziehen, um die Pinselspitze zu vergrößern, vertikal zu ziehen, um die Härte oder die Deckkraft zu ändern. Und Sie können dann auch ins Bild klicken und die Farbe direkt aufnehmen, also das ist dann wirklich multifunktional, auf dem Mac geht das so nicht ganz. Da würde ich Ihnen empfehlen, hier Ctrl+Alt drauf zu liegen. Und das geht dann, indem Sie nicht "Tastenanschlag" nehmen, sondern "Zusatztaste". Und da aktivieren Sie dann einmal "Steuerung" und "Option", also "Steurung" für Ctrl, und "Option" für "Alt". Und dann können Sie hier "OK" klicken, und dann brauchen Sie nur ins Bild klicken mit der gehaltenen oberen Stift-Taste, und können damit hier ebenfalls das Ganze vergrößern und verkleinern. So, und da haben Sie die Möglichkeit, natürlich auch sich dieses Color HUD einzublenden, und mit Ctrl+Alt und Command auf dem Mac, blenden Sie dieses ein. Und dann gibt es noch dieses Farbrad, das Sie sich einblenden können, indem Sie zusätzlich zum oben genannten Shortcut, also Alt+Rechtklick+Shift auf Windows beziehungsweise Mac zusätzlich die Command-Taste. Das können Sie sich dann einblenden lassen, indem Sie die Taste drücken, die Sie konfiguriert haben an Ihrem Stift, und dann ins Bild klicken, also zusätzlich die Command-Taste halten, dann haben Sie das Farbrad, zusätzlich die Shift-Taste halten auf Windows, und dann haben Sie das ebenfalls. Also, Sie haben dann maximal mit einer Zusatztaste, die Sie drücken müssen, auf dem Tablett diese Funktion aktiviert. Hier oben brauchen Sie nur die Stift-Taste drücken, und hier unten noch zusätzlich diese Taste. Und falls Sie jetzt nicht dieses Farbrad möchten, sondern ein anderes, dann können Sie in die "Voreinstellungen" gehen, unter "Allgemein", da können Sie umstellen, ob Sie ein Farbtonrad möchten, und in welcher Größe Sie das möchten, oder ob Sie ein Farbtonstreifen in einer bestimmten Größe möchten. Okay, das wären meine Tipps rund um die Konfiguration des Grafiktabletts. Ich wünsche Ihnen viel Spaß und Erfolg beim Einsatz ihres Stifttablets. Und legen Sie los, machen Sie coole Bilder!