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Panoramafotografie: Virtuelle Touren mit Panotour Pro

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Nicht nur das Berechnen der Panoramen kann man einer Stapelverarbeitung überlassen – auch das Erzeugen der PTGui-Projekte selbst lässt sich unter Umständen automatisieren. Bekommen Sie in diesem Video einen ersten, weiterführenden Eindruck vom "Batch Builder" und dem zugehörigen Tab "Projects".

Transkript

Aufbauend auf der Stapelverarbeitung für Panoramen mit PTGui, dem "PTGui Batch Stitcher", möchte ich jetzt noch einen Ausblick geben auf ein sehr fortgeschrittenes Tool, was das Prinzip, was dahinter steckt noch ein bisschen weiter treibt. Und zwar in die Richtung, dass man PTGui eigentlich nur noch einen rießen Haufen Bilder vorsetzt, der eine bestimmte Struktur hat und PTGui generiert selbst die Projekte, also die PTS-Files mit denen wir jetzt sozusagen ein einzelnes Panorama montieren. Selbstständig baut das alles zusammen, rendert das und so weiter und so fort. Das findet man unter "ToolsBatch Builder". Das ist sozusagen die nächste Eskalationsstufe nach dem "Batch Stitcher" und da gibt es verschiedene Möglichkeiten, die man da anwenden kann. Man sieht jetzt hier schon oben einmal ist einfach eine Liste und wir haben hier "Generate new projects" und man kann auch sagen "New project from source images". Bei "Generate new projects" kann man sagen, er soll einfach eine Gruppe aus einem Ordner von Bildern raussuchen und dort drin Panoramen selber erkennen. Zum Beispiel "Group Images taken around the same time". Zum Beispiel, wenn ich jetzt einfach mal 30 Bilder habe, die mit einem kleinen Abstand sind, dann ist vielleicht ein größerer Zeitabstand, dann kommen die nächsten 30 Bilder, dann wieder ein großer Zeitabstand. Dann sucht PTGui anhand der Zeitunterschiede Bildpakete zusammen und geht davon aus, okay, dieser Haufen ist das erste Panorama, dieser Haufen ist das zweite Panorama. Dann gibt man hier nur einen Ordner an, wo die Bilder liegen. Dann kann auch das noch eingegrenzt werden auf bestimmte Bilder, Bildtypen, auf eine bestimmte Anzahl von Bildern von Panorama. Dann die Anzahl der Zeit zwischen den Shots. Dann auch zum Beispiel, wenn Bilder mit unterschiedlicher Brennweite gemacht sind, dann kann man das eingrenzen nur auf Fischaugenbilder, wenn da noch irgendwelches anderes Zeug drin ist. Und hier kann es noch verschiedene Aus- und Einschlusskriterien angegeben werden. Dann haben wir hier ein Panorama pro Ordner. Das ist eine Möglichkeit, dann können wir sagen, es gibt mehrere Panoramen in einem Ordner mit einer fixen Nummer von Bildern. Das könnten wir zum Beispiel hier machen, indem wir nur die 27 Kernbilder eines Panoramas in einen Ordner reinschmeißen. Das ist eine Möglichkeit, die wir haben. Und die andere Möglichkeit ist "New project from source images". Und das könnten wir jetzt hier zum Beispiel schon mit dem machen, was wir haben. Ich sage mal hier "Panoramen01_eingang" und ich nehme mir jetzt mal nur die ersten 27 hier. Da sage ich mal einfach, die Nummer sehe und gehe mal hier bis 27. Das sollten die sein. Sage mal einfach "Open", dann sage ich "New project from source images", dann gibt es das nächste [inaudiable]. Und dann sage ich hier die ersten 27 Bilder. Also man muss das natürlich alles total regelmäßig machen. Das heißt, solche Sachen, wie Zusatzbilder und Retuschebilder, die muss man da bei der Geschichte einfach außen vor lassen. Und wenn ich jetzt sage "Use template", dann kann man auf diese Geschichten einfach eine Vorlage anwenden. So würde er jetzt im Prinzip versuchen das Ganze sozusagen von sich aus rauszukriegen, was das jetzt alles ist. Würde in diesem Fall auch funktionieren. Aber man kann natürlich jetzt hier genau diese Vorlage, die ich schon erstellt habe, die kann man jetzt hier verwenden und er würde jetzt hier, praktisch aus diesen 27 Bildern das erste Projekt machen und daraus das zweite Projekt. Und was dann jeweils passiert, also hier würde ich jetzt nur sagen "Generate projects", das ist aber noch nicht alles. Ich mache das mal zu und zeige noch eine weitere Zutat zu diesem Rezept, mit dem man dann die Panoramen sozusagen wirklich dann in Reihe fertigkochen kann. Das ist hier das Projektfenster. Ich öffne mal eines von meinen letzten Projekten. Das ist jetzt einfach mal ganz egal welches. Und innerhalb der Tabs, das habe ich jetzt einfach mal stillschweigend übergangen, weil man das im normalen Betrieb gar nicht braucht dieses Tab. Das ist das Tab "Project Settings" und hier steht auch oben schon dran, was alles passieren soll, wenn ein solches Projekt in den "Batch Stitcher" geladen ist. Das macht nämlich der "Batch Builder". Wenn der fertig ist mit seinem Job, schiebt er die Panoramaprojekte, die PTS-Files an den "Batch Stitcher" weiter. Und hier kann ich ganz genau festlegen, was alles passieren soll, wenn ein Projekt fertig ist, was damit passieren soll, wo die hinkommen, was alles von wo kopiert werden soll wenn eine Vorlage verwendet wird. Das Ganze ist relativ komplex. Das muss man auch sorgfältig ausprobieren, bis das funktioniert. Man kann dort aber auch Sachen machen, zum Beispiel wenn ich sage, ich will gar keine Kontrollpunkte generieren, weil ich zum Beispiel Panoramen habe, die absolut deckungsgleich sind. Das ist zum Beispiel dann, wenn man das mit einem Panoramaroboter macht. Die sind so genau die Dinger, dass die pixelgenau unterwegs sind und dort kann ich dann zum Beispiel einfach verschiedene Features hier einfach schon abdrehen, weil ich die gar nicht brauche. Und ich kann den "Batch Builder" zusammen mit dem "Batch Stitcher" benutzen und zum Beispiel einfach wirklich reihenweise Fotos mit Blind Stitches fertigzumachen. Das ist zum Beispiel im Immobilienbereich nicht ganz uninteressant, weil dort nimmt man einfach, wenn man eine absolut konstante Anzahl von Bildern pro Panorama hat, man rechnet die im Lightroom raus in einen einzigen Ordner. Hunderte von Bildern, sagt einfach, alle 30 Bilder kommt ein neues Panorama, macht die Projekte draus, rendert die fertig. Und man braucht die Bilder eigentlich bis sie fertig sind überhaupt nicht anzugreifen. Und das ist eine relativ spannende Geschichte. Wie gesagt, das kann ich jetzt hier nicht im Detail alles erklären. Erstmal braucht man dafür relativ viele Panoramen, um das durchexerzieren und das ist also jetzt nur mal ein Hinweis, wo es noch eine Möglichkeit gibt die Arbeit mit Projekten, die sehr viele Panoramen haben. Also wie gesagt, für 14 Stück schmeiße ich das jetzt nicht an. Aber wenn man jetzt wirklich so größere Projekte hat, wo es um 50, oder sogar 100, oder mehr Panoramen geht, da lohnt sich das sehr sich mit diesen "Projects Settings" im Zusammenspiel mit dem "Batch Stitcher", beziehungsweise "Batch Builder" auseinanderzusetzen. Und wenn man das einmal am Laufen hat und einmal diese Vorlagen alle hat, mit denen das funktioniert, dann kann man da wirklich die Bilder reinwerfen und einen Kaffee trinken gehen, oder es über Nacht laufen lassen und am nächsten Morgen sind die Sachen schon soweit, dass man sich eigentlich nur noch um die Retusche kümmern braucht. Das ist eine extrem mächtige Angelegenheit, die einfach hunderte von Bildern verarbeiten kann, ohne dass man irgendwas dran tun muss. Also hochautomatisierbar die Geschichte und trotzdem sehr fein einstellbar, was so Details angeht. Da kann ich auch einfach nur dann auf die Hilfedatei, also die man hier unter dem Help-Button findet, dort einfach mal reingucken, wie diese ganzen einzelnen Parameterreihen zu stellen sind und was da zu machen ist. Ist wenigstens ein relativ fortgeschrittenes Feature, aber ich möchte es hier auf jeden Fall mal erwähnen, um zu zeigen, dass gerade für solche größeren virtuellen Tour-Projekte dort noch ordentlich Luft nach oben ist und mit denen man sich dann wirklich die Arbeit vereinfachen und auch effizienter gestalten kann.

Panoramafotografie: Virtuelle Touren mit Panotour Pro

Lernen Sie, wie Sie aus einzelnen Panoramen eine interaktive, klickbare Besichtigungs-Tour für die Präsentation im Web erstellen.

8 Std. 49 min (75 Videos)
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