Panoramafotografie: Virtuelle Touren mit Panotour Pro

Tipps für die Tour-Produktion

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Der Arbeits- und Zeitaufwand bei der Produktion einer virtuellen Tour lässt sich reduzieren: Achten Sie auf Schatten von Stativ und Fotograf, auf Spiegelungen und den "richtigen" Standpunkt für die spätere Bodenretusche. Außerdem gibt‘s ein paar Tipps zum Trennen von Bildserien.

Transkript

Am Schluss dieses Kapitels möchte ich noch ein paar Tipps und Tricks einflechten, vor allen Dingen in die Richtung Arbeitserleichterung und Vereinfachung des Workflows und ein paar nützliche kleine Hilferlein und Tricks. denn wir haben, dadurch, dass wir relativ viele Panoramen aufnehmen und nicht nur eines, immer die Gefahr, dass sich der Aufwand, den wir für ein Panorama treiben, bei solchen Geschichten relativ schnell multipliziert. Und da sollte man einfach auf ein paar Dinge achten, um zum Beispiel im Nachbearbeitungsaufwand einiges zu sparen. Dazu gehört zum Beispiel der Schatten von Stativ und von mir selbst als Fotograf. Das sollte man einfach immer im Auge behalten, um da den Aufwand an Retusche gering zu halten. Der ist sicher gegeben, wenn ich draußen bin und die Sonne scheint, dann habe ich irgendwo Schatten. Und da ist es zum Beispiel relativ nützlich, immer den ersten Shoot direkt in die Sonne zu machen, Und dann gibt es natürlich irgendwann mal den gegenüberliegenden Shot, wo man eigener Schatten drauf ist und von diesem, von dieser Aufnahme macht man eine Aufnahme, wo man links neben dem Stativ steht, das heißt, mein Schatten fällt links vom Stativ auf den Boden und dann geht man, macht man eine zweite Aufnahme, eine Reserveaufnahme, wo man auf die andere Seite vom Stativ geht, kann man gegengleich ausmaskieren in PTGui. Das geht relativ schnell. Man braucht kein Photoshop dazu. Es bleibt dann nur der Stativschatten übrig, den man dann retuschieren muss, weil da kann man natürlich nicht bewegen. Das ist zum Beispiel ein Trick, um zum Beispiel einfach durch eine Aufnahme mehr schon zumindest einen Teil des Retuscheaufwands zu sparen. Gerade bei Indoor-Aufnahmen gibt es dann die Gefahr, dass man sich selbst mit seinem Equipment oder auch wenn man die Gelegenheit hat, mit Funk zu arbeiten, Funkauslöser zu arbeiten, zumindest dass das Equipment sich in irgendwelchen Fensterscheiben, Türen, Spiegeln oder ähnlichen Dingen reflektiert. Das heißt, haben wir natürlich das Problem ganz besonders bei mobilen Aufnahmen, Indoor-Aufnahmen wo man immer irgendwelche Spiegelung hat, und dann ist es oft nicht so ganz einfachen, richtigen Standpunkt zu finden, wo sich das Equipment einfach nicht spiegelt. Ultimative Herausforderungen sind natürlich Badezimmer mit Spiegeln und Dusche. In solchen Geschichten das geht meistens nicht ohne heftige Retusche ab. Da muss man ein bisschen drauf achten. Da kann man oft mit dieser Sache nicht auskommen. Aber gerade so zum Beispiel in einer Hotellobby gibt es oft dann eben Platz, wo sich genau nichts spiegelt oder wenn man solche Flügeltüren hat, dann stellt man sie so, dass man genau in der Mitte ist und dann geht es meistens so, dass man genau nichts sieht. Und da gibt es halt immer wieder so schöne Beispiele, die man anschauen kann, wo man dann doch etwas sieht und die Leute versuchen, den Boden perfekt zu retuschieren. Aber da sehe ich dann groß im Spiegel das Equipment. Das ist natürlich dann ein bisschen unterproduktiv und wirkt zumindest dann mal. bei gehoben Ansprüchen wirkt das dann leicht unprofessionell. Also das ist mal zum Thema "Spiegelungen". Dann gibt es das Thema "Wo stelle ich mich hin?", "Wie schaut der Boden aus?" Da muss man jetzt mal zwei Unterscheidungen treffen: Ist eine, ich kann generell darauf verzichten, den Boden zu retuschieren, und ich lasse im Boden einfach das Loch vom Stativ stehen und setze dort meine Copyright-Plakette oder den Firmennamen des Auftraggebers oder whatever, auf jeden Fall irgendein dekoratives Element, was dieses Loch im Boden, wo das Stativ gestanden ist, abdeckt. Das kann ich machen, wenn ich das pauschal mache. Ist es relativ wenig Arbeit. Dann bleibt letzten Endes nur noch in Situationen, wo ich Lichtgroße, Lichtquelle habe, Schatten zu retuschieren, das heißt, der Aufwand ist relativ überschauber. Indoor kommt dann meistens nicht mehr zum Tragen. Und wenn man dann eine Plakette auf den Boden gibt, dann hat man im Prinzip eigentlich keine größeren Probleme mehr. Wenn man allerdings wirklich ein perfektes, sphärisches Panorama als Bestandteil einer solchen virtuellen Tour haben möchte, dann ist es natürlich schon wichtig, dass man auch wirklich gut macht und dort kann man sehr, sehr viel Arbeit sparen, wenn man den Punkt, auf dem man steht, wenn man den gut wählt, das heißt, wo fallen die wenigsten Schatten bei Indoor-Situationen, wo ist das Muster so regelmäßig, dass ich es völlig locker von der Seite einkopieren kann im Photoshop und wo ist es eben nach Möglichkeit nicht besonders kompliziert, das heißt, hier sollte man schon an Location wirklich den möglichen Nachbearbeitungsaufwand gleich mitdenken und das kann viele, viele Stundenarbeit ersparen, wenn man das richtig macht und da also wirklich gleich abschätzt, okay, kann ich das leicht retuschieren, wo ich da jetzt gerade stehe. Also das ist eine der massiveren Zeitfaktoren, die man dort hat gerade, wenn man viele Sachen mit PTGui zum Beispiel dort weitgehend automatisieren kann, mit Vorlagen arbeiten kann. Bei diesen Sachen ist das natürlich nicht der Fall. Da ist wirklich Handarbeit fällig. Also erstens so ein paar Tipps, wo es um die Wahl der Standpunkte geht. Natürlich kann man nicht immer frei entscheiden. Es gibt natürlich auch einfach zwingende Standpunkte, die man braucht, um logische Sichtverbindungen zwischen Panoramen herzustellen. Also zum Beispiel wenn ich längere Türfluchten durchschaue, dann muss ich natürlich wirklich gucken, was ist da am anderen Ende, will ich dahin, muss ich das sehen, wenn ich -- kann ich mich ein bisschen auf die Seite bewegen, weil es günstiger ist. Also das muss man an Location abchecken. Also da ist die Wahl des Standpunktes einfach in mehrfacher Hinsicht. Das ist einmal, was die spätere Nachbearbeitung angeht, wichtig, als auch zum Beispiel logische Sichtverbindungen, einfach die Navigationen, die der Besucher in der Tour dann wirklich erfahren soll. Dann ist noch ein ganz praktisches Helferlein, was man hat, was man gut gebrauchen kann, wenn man eben wirklich eine Maße an Bildern produziert. Dann landen einfach schnell mal hunderte oder gar tausende Bilder nach so einem Shooting-Tag auf der Festplatte und müssen dann im Lightroom katalogisiert werden und einfach in Sammlungen einsortiert werden und je nachdem, welches Ordnungsprinzip man für solche Dinge veranschlagt. Da ist es also ganz gut, wenn man immer am Beginn einer Panoramarunde einfach kurz die Hand davor hält und einmal auslöst bei HDR-Aufnahmen, natürlich dann eben auch fünfmal die Hand, aber das ist dann in dem Dall egal. Und eine Möglichkeit ist eben, wie gesagt, einfach die Hand davor zu halten als Trainer, so dass das eigentlich [unverständlich] Bilderflut immer wirklich gut zu erkennen ist. Die andere Möglichkeit ist dann einfach hier, den Color Checker für die Kamera zu halten. Und dann hat man gleichzeitig hier, zum Beispiel die graue Leiste, die Möglichkeit, relativ zuverlässigen Weißabgleich zu machen, wobei man das dann immer ein bisschen schauen muss, wo guckt die Kamera gerade hin, wenn ich mich schlicht habe, es ist vielleicht ganz gut, das so hinzuhalten, dass man sowohl die eine, als auch die andersfarbige Lichtquelle erwischt. Die andere Möglichkeit, die man hat, das verwende ich ganz gerne. Es ist einfach ein iPad und da steht dann zum Beispiel auch gerade die Location drauf. Man hat zusätzlich mal die genaue Uhrzeit, und man kann dort einfach direkt vor optional hinschreiben, wo bin ich gerade, in welchem Raum. Das finde ich ganz praktisch vor allen Dingen, wenn man so größere Projekte hat, die --, wo man einfach viele Panoramen shootet, und dann später zum Beispiel nachher nicht mehr genau weiß, welches Zimmer war es das eigentlich, und dann kann man das einfach dort notieren und hat das praktisch dann im Bildmaterial, vor allem lässt sich immer einfach schön als Trainer im Lightroom in solchen Katalogserien verwenden.

Panoramafotografie: Virtuelle Touren mit Panotour Pro

Lernen Sie, wie Sie aus einzelnen Panoramen eine interaktive, klickbare Besichtigungs-Tour für die Präsentation im Web erstellen.

8 Std. 49 min (75 Videos)
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