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Grundlagen der guten Gestaltung

Tipps für die Ideensammlung

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Die erste Idee startet mit einer groben Skizze. Erhalten Sie Tipps für die Ideensammlung und wie man am besten startet, um produktiv und kreativ zu sein.

Transkript

Wenn man das erste Kundengespräch hatte, dann wird es Zeit, die Ideen zu sammeln - das sogenannte Brainstorming zu starten. Und in diesem Film habe ich Ihnen ein paar hilfreiche Tipps mit zusammengefasst, wie ein solcher Prozess ausschauen kann, und was man sich unbedingt vornehmen sollte, um produktiv und vor allem kreativ zu sein. Wie startet man also? Das ist immer so das Schwierigste - der erste Schritt. Und dabei ist es ganz wichtig, so einfach wie möglich zu starten. Einfach los zu legen - ein weißes Blatt Papier zu nehmen und ganz grob zu skizzieren. In meinem Fall mache ich das oft so, dass ich vielleicht nicht gleich eine Skizze anlege, sondern mir erst einmal noch mal ein weißes Blatt Papier nehme, und handschriftlich die wichtigsten Merkmale oder Kriterien aufschreibe, die der Kunde sich wünscht. Wenn es zum Beispiel um eine Logogestaltung geht - was möchte der Kunde damit ausdrücken, was ist ihm wichtig, welche Farben, welche Formen. Und das notiere ich handschriftlich und fange dann an, das auch ganz grob mal in Form zu bringen - dabei wirklich stilisiert bleiben. Das ist wichtig für den Designprozess, für den Gestaltungsprozess, denn nur dadurch entstehen Ideen und reifen Ideen - deswegen sind Skizzen wichtig. Und Skizzen geben auch der Idee erst einmal eine Form. Und sobald man etwas aufs Blatt Papier bekommt, entstehen schon wieder neue Ideen und erzeugen eben mehr Ideen, als würde ich mich sofort vor den Computer setzen. Denn wenn ich am Computer sitze und eine Idee ausarbeite, dann investiere ich da viel zu viel Zeit in eine Idee, denn es soll ja gleich gut ausschauen. Ich bekomme einen Tunnelblick, schau nicht rechts noch links - wenn ich dann aber einen Tag später drauf schaue, entdecke ich vielleicht, das war doch nicht das Richtige, jetzt habe ich aber schon so viel Zeit investiert, dass ich mich jetzt nicht von dieser Idee loslösen möchte. Deswegen wirklich nur ganz grobe Skizzen und man bekommt dadurch gleich mehr Ideen und verhindert vor allem den Tunnelblick. Zusätzlich vergrößert man sein eigenes Ideenportfolio - Gerade wenn man einen Kunden hat, für den man vielleicht längere Zeit etwas gestaltet, hat man immer ein kleines Sortiment an Ideen, was man vielleicht nach einem Jahr wieder aufgreifen kann, oder auch nach ein paar Wochen wieder aufgreifen kann. Das würde ich mir auf jeden Fall aufheben, abheften oder digitalisieren, damit ich immer wieder darauf zurückgreifen kann. Für die Skizzen empfehle ich immer ein Notizbuch - das kann man überall mit dabei haben - man kann also überall kreativ sein - man ist nicht ortsgebunden und ich habe alles zusammengefasst. Das kann analog sein, dass ich wirklich hier mit Papier und Stift arbeite, dass kann auch digital sein, wie zum Beispiel mit einem iPad oder einem Tablet, wo ich ja auch mit Apps arbeiten kann, wo ich skizzieren kann - und das hat man dann gleich digitalisiert. Manchmal nehme ich selber auch loses Papier, das ist dann meistens Schmierpapier, was ich einfach umdrehe, weil ich das Bedruckte nicht mehr brauche, und dann kann ich auch das natürlich verwenden. Wer genauso, nur mit einem losen Papier arbeiten möchte, der kann sich auch eine Vorlage erstellen. Damit tut man sich vielleicht gerade am Anfang etwas einfacher - und diese Ideenvorlage steht Ihnen auch zur Verfügung - die liegt in den Projektdateien - und dort ist eigentlich alles Wichtige zusammengefasst. Man hat viel Platz für viele Ideen - und zusätzlich noch ein wenig Platz für Notizen - genauso wie für den Kundennamen, den Projektnamen oder das Datum. Denn der Start ist immer das Schwerste - einfach loszulegen Und dafür habe ich noch zuletzt ein paar Tipps für Sie zusammengelegt - das man wirklich startet und für eine Skizze nur ein bis zwei Minuten braucht - das soll einfach nur eine grobe Skizze sein. Man darf nicht zu viel Zeit für diese Skizzen verwenden und investieren. Details interessieren am Anfang nicht. Und - man kann sich durchaus natürlich auch handschriftliche Notizen machen, wenn man vielleicht merkt, man wiederholt sich mit den Elementen, mit den Formen, dann einfach mal zurücklehnen, kurz Gedanken machen, die wichtigsten Punkte noch einmal zusammenfassen, handschriftlich notieren, und dann weiter ansetzen. Und das Wichtigste - die ganze Seite füllen, damit man am Ende des Tages auch sagen kann, man hat viele Ideen gehabt, man hat viel weiter entwickelt und man ist viel zufriedener, wenn man am Ende des Tages auch voll geschriebene oder skizzierte Blätter hat. So schwer ist das gar nicht. Das Wichtigste ist einfach nur direkt loslegen, nicht so viel überlegen, und sofort einen Stift und ein Papier in die Hand nehmen.

Grundlagen der guten Gestaltung

Holen Sie sich einen Überblick über das, was das Grafikdesign ausmacht: Typografie, Layout und Farbe sowie den Umgang mit Kunden.

2 Std. 48 min (30 Videos)
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