Content Management Systeme Grundkurs

Themes und Templates

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Dieses Video erläutert die Begriffe Themes und Templates in Verbindung mit Content-Management-Systemen. Der Einsatz der Begriffe variiert hierbei abhängig von dem verwendeten System.

Transkript

Themes und Templates sind zwar Begriffe, die für jedes Content-Management-System eingesetzt werden. Wie sie allerdings eingesetzt werden, das variiert vom Content-Management-System zum Content-Management-System. Es gibt eine prinzipielle Definition, was aber nicht heißt, dass sich alle an diese Definition halten. Im Allgemeinen kann man sagen, dass dann um ein Template die Rede ist, wenn es sich um eine einzelne Datei handelt, in der die Inhalte erzeugt und generiert und dargestellt werden. Und bei einem Thema handelt es sich um mehrere Templates, die aber eine gemeinsame Überschrift haben und wo es bestimmte Präsentationsvorgaben gibt, die eben das Aussehen kontrollieren. So viel zu Theorie. Viel interessanter ist, dass wir uns jetzt das prinzipielle Zusammenstellen von Inhalten anschauen, wie es von unterschiedlichen Systemen gehandhabt wird. Was allen Systemen gemeinsam ist, ist das, dass sie auf einer Seite bestimmte Elemente definiert haben, und Orte definieren, wo diese Elemente zum Liegen oder zum Tragen kommen. Diese Elemente haben normalerweise ähnlich klingelnde Namen, das heißt es gibt zum Beispiel eben den Header, der im Headerbereich „wohnt“. Oft meist gibt es die Möglichkeit einen Sektionstitel zu wählen, Navigation, Sidebars links und/oder rechts und einen so genannten Hauptinhaltsbereich. Das bieten alle Systeme. Die Frage ist jetzt nur, wie gehen sie genau damit um. Eine Möglichkeit des Umganges besteht darin, dass es unterschiedliche Templates gibt, die unterschiedliche Bedingungen erfüllen. Die haben dann jeweils einen eigenen Namen und wenn ich jetzt eine Seite erstelle, wähle ich eines dieser Templates, um damit die Inhalte darzustellen. Ich nehme also jetzt hier dieses Template und fülle es mit meinen Inhalten. Das kann ich immer und wieder tun, je nach dem welche Seite ich neu erzeuge, suche ich mir das passende Template dazu. Daraus ergibt sich insgesamt eine gewisse Struktur und diese wird dann als Thema bezeichnet. Drupal ist ein sehr gutes Beispiel für diese Art des Vorgehens. Es ist aber nicht die einzige Art mit Inhalten umzugehen. Es gibt genauso einen Ansatz, der mit modularen Teilen arbeitet. Das heißt ich habe die Vorstellung einer Seite und jetzt kann ich sie mit unterschiedlichen Headern, mit unterschiedlichen Sidebars und Footers befüllen, je nach dem, was ich für die einzelne Seite gerade wähle. Das ist ein Vorgehen, wie es zum Beispiel in Wordpress gewählt wird, wo Sie Einzelteile haben, die erst beim Erstellen der Seite quasi im Lifezustand zusammengebaut werden. Wie auch immer die Variationen von Themes und Templates aussehen, sie sind eben vom Content-Management-System zu Content-Management-System sehr unterschiedlich. Wichtig ist, dass Sie herausfinden, wie Ihr gewünschtes Content-Management-System „tickt“. Und versichern Sie sich, noch bevor Sie endgültig entscheiden, dass Sie eine 100 Prozentige Kontrolle über diese Templates und Themes Spiel haben, bevor Sie sich für ein Content-Management-System entscheiden. Denn nichts ist mühsamer, als wenn Sie dann mit dem Einsatz des ersten Plug-Ins darauf kommen, dass Sie leider überhaupt keine Ahnung haben, wo bei einem Plug-In dann an welchem Rädchen gedreht werden muss, um das Aussehen an die Restseite anzupassen. Bedenken Sie auch, dass es auch im Falle von Themes und Templates so ist, dass Ihre Profession abhängig ist von der Art und Weise, wie Sie auf dem Template schauen. Wenn Sie ein Designer sind, dann haben Sie einen anderen Anspruch, als ein Entwickler oder als jemand, der aber eine Seite braucht und mit den technischen Aspekten wenig zu tun haben möchte. Sie müssen sich anschauen, wer hat dann welche Wünsche, wer möchte etwas wie verändern können und passen diese Themes und Templates dann in diese Ansprüche hinein oder auch nicht. Das ist eine Entscheidung, die Sie schon im Vorfeld versuchen müssen zu klären und eins von den Dingen, wo Sie ganz intensiv darauf arbeiten müssen, bevor Sie es zum Einsatz bringen bzw. bevor Sie es Ihren Kunden vorstellen.

Content Management Systeme Grundkurs

Erfahren Sie, was Content Management Systeme (CMS) sind, welche Vertreter es auf dem Markt gibt und was Sie bei der Auswahl beachten müssen.

3 Std. 6 min (37 Videos)
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