Moodle 3-Administration Grundkurs

Theme-Auswahl

LinkedIn Learning kostenlos und unverbindlich testen!

Jetzt testen Alle Abonnements anzeigen
Moodle liefert zunächst zwei Themes mit. Diese bieten eine Handvoll Anpassungsoptionen. Weitere Themes können als Plugins installiert werden.

Transkript

Wenn ein Moodlesystem neu installiert ist, kommt es mit einer sehr neutralen Oberfläche daher. Das ist in manchen Fällen gewünscht und Absicht, manchmal wünscht man sich jedoch auch, Dinge grafisch anzupassen oder ganz andere, frischere Designs zu benutzen. An welcher Stelle kann man so etwas gestalten, beziehungsweise wo findet man hierfür Optionen? Gehen wir in der "Website-Administration" auf den Punkt "Darstellung" und "Designs". Unter Designs finden sich die Themes oder Designs, die für die Plattform bereits installiert sind. Wir sehen hier, dass gerade das Theme "More", eines der beiden Standardthemes, aktiviert ist. Unter "Design wechseln" bekomme ich eine Übersicht über die Oberflächen, die hinterlegt sind. "Clean", eine Option, "More", eine zweite Option. Hier gibt es noch ein weiteres Theme, "Essential", das insbesondere mit einer Vielzahl von Gestaltungsmöglichkeiten für die Startseite auftrumpft. Es gibt in der Plugin-Datenbank auf moodle.org eine Fülle von weiteren Oberflächen. Hierbei muss man darauf achten, dass diese Oberflächen für die aktuelle, selbst genutzte Moodle- plattform geeignet ist, andererseits auch regelmäßig weiter gepflegt wird. Viele Institutionen geben jedoch die Anpassung an Ihr Corporate Design oder die Anpassung an die Gestaltung der eigenen Website in Auftrag. Hiermit kann man Moodle wirklich nachher sehr genau anpassen. Ich möchte Ihnen am Beispiel "More" zeigen, welche Optionen hier bestehen, bereits im Standard bestimmte Dinge anzupassen. Im Wesentlichen handelt es sich dabei um Farbanpassungen. Sie finden hier für verschiedene Funktionen wie Textfarbe, Linkfarbe, Hintergrundfarbe Möglichkeiten, das Aussehen anzupassen. Ein Hintergrundbild kann als Grafik hinterlegt werden und so weiter und so fort. Es gibt eine Fülle von Einstelloptionen, die bereits hier gegeben sind, mit denen man etwas mehr Farbe ins Spiel bringt. Aber seien Sie vorsichtig dabei: Denn es kommt nicht unbedingt darauf an, dass es möglichst bunt wie ein Papagei aussieht, sondern der Nutzer soll klar gelenkt werden, auf die wesentlichen Teile und das sind nicht die Farben, das sind die Inhalte, und sollte nicht von irgendwelchen Sachen abgelenkt werden. Insbesondere knallige Farben lenken die Aufmerksamkeit mehr auf die Farbe als auf den Inhalt. Alle Oberflächen, die heute für Moodle bereitgestellt werden, sind gleichzeitig geeignet für die mobilen Endgeräte. In der Konsequenz heißt das, wenn ein Nutzer mit einem Endgerät kommt, das schmalere Bildschirmdarstellungen hat, ändert sich an irgendeinem Punkt die Darstellung. In der Regel ist es so, dass die Blöcke, wenn es zu schmal wird, einfach nach unten wandern. Alle Funktionen bleiben weiter verfügbar. Dadurch ist es möglich, mit einem Browser auch auf einem Smartphone oder auf jedem Tablet das Moodlesystem aufzurufen. Als alternative Option gibt es auch noch die Möglichkeit, eine App aus den App-Shops herunterzuladen und diese mit dem Moodlesystem zu verbinden. Alle Moodlesysteme sind heute auch bereits so vorkonfiguriert, dass sie den Datentransfer auf die Moodle-App unterstützen. Das Design der Moodle-App muss jedoch gesondert angepasst werden. Aufmerksam möchte ich Sie besonders noch einmal auf einige Einstelloptionen unter "Designs". In den meisten Fällen wird man festlegen, dass nur ein einziges Design für die Plattform benutzt wird. Manche erlauben jedoch auch, dass die Nutzer selber in ihrem Profil entscheiden können, welches Design sie haben wollen. Dazu muss diese Option aktiviert werden. Eine zweite Option würde ermöglichen, dass in jedem Kurs zwischen den verschiedenen, hinterlegten Designs ausgewählt werden kann. Dann kann das der Trainer in den Einstellungen des Kurses machen. Eine dritte Möglichkeit ergibt sich, dass ich so etwas auf Ebene des Kursbereiches festlege. Das hätte zur Konsequenz, dass jeder Kurs in einem spezifischen Kursbereich genau dieses ausgewählte Theme hat. Solche Dinge macht man zum Beispiel dann, wenn man verschiedene Unternehmensabteilungen hat oder Produktgruppen, die mit einem völlig anderen Design am Markt sind und dann hätte ich die Möglichkeit, entsprechende Kurse, die zu diesen Abteilungen oder Produktgruppen gehören, in einem anderen Design erscheinen zu lassen. Die jeweils anderen Designs muss ich natürlich auch hinterlegen. Ein wichtiger Teil könnte es für Administratoren sein, dass Sie über Ergänzung des Domain-Namens auch das Theme wechseln. Damit können Sie an der Stelle, während die Teilnehmer auf der Plattform tätig sind und das Standardtheme sind, ein anderes Theme sich anschauen, an dem zur Zeit noch gearbeitet wird und dieses gegebenenfalls begutachten oder dafür Einstellungen vornehmen. Es gibt weitere Einstellungen, die in diesem Bereich gemacht werden, die auch auf die Gestaltung Einfluss haben. Zwei davon betreffen die Blöcke. Die Blöcke haben im Normalzustand hier oben zwei Icons. Das eine Icon erlaubt es, den Block zu minimieren. Das heißt, der Block wird eingeklappt. Das zweite Icon erlaubt es, einen Block in die Docks an die Seite zu schieben. Hier in diesen Bereich. Dadurch wird mehr Platz auf der Seite frei. Beide Einstellungen sind nutzerspezifisch, sodass der Nutzer selber entscheidet, wie er etwas dargestellt haben möchte. Es ist nicht immer gewünscht, dass diese Freiheit für die Nutzer gegeben wird. Aus diesem Grunde besteht die Möglichkeit, in diesem Bereich diese beiden Funktionen auch zu deaktivieren. In dem Moment würden diese Icons verschwinden und der Block würde immer so da stehen und wäre nicht veränderbar. Eine weiter Option ist ein zusätzliches Menü. Wir sehen hier oben im Kopf ein Menü und genau diese Menüeinträge sind nicht programmiert, sondern werden über diese Menüeinstellungen festgelegt. Die können Sie daher jederzeit anpassen. Eine weitere Option hinsichtlich der Gestaltung ist das Nutzermenü. Das Nutzermenü ist das, was in den neueren Versionen von Moodle hier oben zur Verfügung steht. Welche Punkte hier aufgelistet werden und in welcher Reihenfolge, legen Sie an dieser Stelle fest. Hiermit haben Sie also die Möglichkeit, grundsätzlich hier weitere Unterpunkte einzufügen oder aber Punkte wegfallen zu lassen. Die Erläuterung hier unten gibt Informationen darüber, wie diese Einträge zu machen sind.

Moodle 3-Administration Grundkurs

Lernen Sie als Systemadministrator, Manager oder Kursersteller die Verwaltungsmöglichkeiten der Lernplattform kennen.

3 Std. 6 min (41 Videos)
Derzeit sind keine Feedbacks vorhanden...
Hersteller:
Software:
Exklusiv für Abo-Kunden
Erscheinungsdatum:19.10.2016

Dieser Online-Kurs ist als Download und als Streaming-Video verfügbar. Die gute Nachricht: Sie müssen sich nicht entscheiden - sobald Sie das Training erwerben, erhalten Sie Zugang zu beiden Optionen!

Der Download ermöglicht Ihnen die Offline-Nutzung des Trainings und bietet die Vorteile einer benutzerfreundlichen Abspielumgebung. Wenn Sie an verschiedenen Computern arbeiten, oder nicht den ganzen Kurs auf einmal herunterladen möchten, loggen Sie sich auf dieser Seite ein, um alle Videos des Trainings als Streaming-Video anzusehen.

Wir hoffen, dass Sie viel Freude und Erfolg mit diesem Video-Training haben werden. Falls Sie irgendwelche Fragen haben, zögern Sie nicht uns zu kontaktieren!