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Kamerabasiertes 3D-Scannen

Textur auf das gereinigte Modell übertragen

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Auf Basis der Texturkoordinaten können Sie nun sowohl eine Textur als auch einzelne Oberflächendetails auf Ihr 3D-Modell übertragen.
09:27

Transkript

Bevor wir nun die Textur aus unseren Aufnahmen auf unser gereinigtes Modell projizieren können, sollten wir dieses zuerst importieren. Hier dupliziere ich wieder den Chunk und benne diesen anschließend um, und zwar nenne ich diesen "Reimport and Texturing" und wie Sie sehen haben wir hier unser grobes Modell noch drin, das sehen wir besonders hier in diesem Bereich, hinter demm linken Ohr der Statue und was wir jetzt machen wollen ist, wir wollen das 3D-Modell, das sich hier noch innerhalb dieses Chunks befindet tauschen gegen das, das wir extern bereinigt haben. Und Sie haben unter Tools die Möglichkeit verschiedene Sachen zu importieren. Wir können zum Beispiel Kameradaten importieren. Die können Sie beispielsweise in einer FBX-Datei exportieren, speichern, verändern und die eben auch wieder importieren. Genau so können wir auch Masken importieren, Texturen oder eben Modelle. Ich werde jetzt ein Mesh importieren, und zwar habe ich das bei dem Export "model_high_cleaned" genannt und diese Version importiere ich jetzt einmal. Wie Sie sehen steht das Modell jetzt an exakt der selben Stelle und wir haben direkten Blick auf diesen gesäuberten Bereich und sehen jetzt eben, dass dieser nicht mehr die Fehler aufweist, die wir eben vor dem Reimport gesehen haben. Außerdem hatten wir im letzten Schritt auch unsere Masken importiert. Das wird uns jetzt helfen die Texturen eben auf unser Modell zu projizieren. Das ist aber nicht die einzige Möglichkeit, die Ihnen in PhotoScann zur Verfügung stellt, um die Texturqualität auf Ihrem Modell zu verbessern. Sie können Ihre Aufnahmen außerdem auf die Qualität hin beurteilen lassen. Und PhotoScan analysiert dabei, beispielsweise den Schärfebereich, die Anzahl an Feautures, die man sieht, ob genügend Verbindungen zu benachbarten Fotografien bestehen und in wieweit die Bilder eben tatsächlich geeignet sind, um auf das Modell aufgebracht zu werden und Teil der Textur zu sein. Das können Sie ganz einfach machen, indem Sie beispielsweise alle Ihre Aufnahmen auswählen und dann über einen Rechtsklick die Bilder auf ihre Bildqualität hin untersuchen lassen. Dies wird nun ebenfalls ein Moment dauern und Sie werden einen Wert bekommen der zwischen 0 und 1 liegt. PhotoScann empfiehlt Ihnen in der Dokumentation Werte, die weniger als 0,5 betragen von der Berechnung der Textur auszuschließen, das heißt, die 1 entspricht dabei 100% Qualität, das heißt, das Bild ist zu 100% geeignet für die Texturprojektion. Wenn der Wert unter 50% sinkt, sprich 0,5, sollten Sie davon Abstand nehmen, dass diese Kamera Teil der Texturprojektion ist. Um sich nun die Qualitätseinschätzung der Bilder anschauen zu können, können Sie hier untern die Ansicht auf die Detailsansicht ändern und nun erhalten Sie hier eine Spalte mit der Qualität und dann sehen Sie hier einige Bilder unter 5ß% bleiben. So, und diese Bilder könnten wir jetzt ausschließen. Das gesamte Bild wird, wie gesagt, auf den Schärfebereich hin untersucht und wir haben bereits über eine Maske diesen Schärfebereich etwas bearbeitet. Das heißt, Sie sollten sich jetzt erst einmal dazu entscheiden die Bilder tatsächlich für die Texturgenerierung zu verwenden und erst wenn Sie dann trotzdem Bereiche auf der Textur sehen, die verschwommen wirken oder deren Qualität nicht dem restlichen Anspruch gerecht wird, dann können Sie hier dazu übergehen einzelne Bilder auszuwählen, zum Beispiel diese hier und dann mit einem Rechtsklick die Kamera jeweils zu deaktivieren und dann werden diese Kameras, beziehungsweise diese Bilder eben nicht mehr zur Berechnung der Textur oder zu einem anderen Schritt innerhalb des Workflows in PhotoScan herangezogen. Ich werde das jetzt erstmal dabei belassen. Um nun tatsächlich unsere Textur zu projizieren reicht es nachdem wir das Modell importiert haben auf das Menü "Workflow" zu wecheln und dort den Dialog "Biuld Texture" zu öffnen. Sie haben jetzt die Möglichkeit hier verschiedene Einstellungen vorzunehmen. Die erste Einstellung ist die Art und Weise wie die Kameras, die Daten auf das Modell projizieren und da haben wir einmal die generische Methode, das heißt, je senkrechter die Kamera zu einer Fläche steht desto mehr Anteil hat das Bild der Kamera an dieser Stelle des Modells auf die Textur. Orthophoto bedeutet, dass Teile der Textur, wie gesagt orthografisch, das heißt, auch senkrecht darauf projiziert werden. Bei der gererischen Methode wird zusätzlich geschaut, ob es Überschneidungen zwischen benachbarten Fotos gibt, ob diese sauber projiziert werden können. Bei Orthophoto ist es mir ab und zu passiert, dass Fotoinhalte einer Kamera auf der gegenüberliegenden Seite des Modells ebenfalls zu sehen waren. Neben diesen Projektionsmethoden haben Sie außerdem die Möglichkeit einzustellen wie PhotoScan die einzelnen Bilde, die dann Anteil haben an der Berechnun der Textur miteinander verblendet. Der Standardmodus ist hierbei "Mosaic", das heißt, dass PhotoScan den optimalen Weg sucht, um Texturen miteinander oder die Bilder miteinander zu verblenden. Dieser Mosaicmodus ist besonders stark bei der Behebung von Ränder, das heißt, sollten Sie einmal eine Textur projizieren und Ihnen fallen dann anschließend in der Textur hellere oder sehr auffallende Ränder auf, dann sind es typische Fehler im Bereich der Verblendung zweier Grafiken oder Fotos, die halt dazu benutze worden den Bereich dieses Modells mit der Textur zu versehen. Und Mosaic ist als Modus dort sehr stark bei der Behebung dieser Ränder. Der Modus "Average" steht für die gewichtete Verblendung, das heißt, je nachdem welcher Bereich des beteiligten Fotos mehr Einfluss auf die Stelle des Modells hat, dieser wird eben bevorzugt innerhalb der Verblendung zur Textur hinzugerechnet. Weiterhin haben Sie die Modi "Max- und Min intensity". Diese stehet einfach für die Bevorzugung des jeweiligen Fotos, das mehr Einfluss hat und dann wird eben dieses Foto zur Berechnung der Textur herangezogen. Außerdem haben Sie die Möglichkeit die Verblendung der einzelnen Fotos ganz zu deaktivieren. Ich belasse diese in der Regel auf dem Mosaicmodus. Das wichtigste Setting, das Sie hier in diesem Dialog ändern können ist die Texturgröße und die sollten Sie so groß wählen wie es Ihnen möglich ist und je nach dem wie star Ihr Rechner ist können Sie dann eben hier eine höhere Zahl eintragen oder müssen sich mit einer niedrigeren zufrieden geben. Ich habe das Ganze jetzt auf eine 32 Megapixeltextur eingestellt. Sie haben außerdem die Mögöichkeit, beispielsweise eine Texturgröße von 8 Megapixel zu wählen, das Ganze aber auf mehrere dieser 8 Megapixel großen Texturen zu verteilen, das ist durchaus eine Möglichkeit. Bei dieser Verteilung auf mehreren Texturen ist es immer schwierig dann diese Texturen weiter zu verarbeiten, weil man eben tatsächlich Separate Dateien jeweils bearbeiten muss und das dann auch einheitlich ausschauen zu lassen, das ist dann schon etwas schwieriger. In meinem Fall kann ich hier, wie gesagt, 32 Megapixel einstellen, das ist durchaus viel. Eine Farbkorrektur möchte ich nicht aktivieren, das heißt, ich wäre damit mit den Einstellungen am Ende und könnte die Textur generieren und das wird tatsächlich einige Zeit in Anspruch nehmen. Ich werde Ihnen dann gleich, wenn dieser Prozess abgeschlossen ist, das Ergebnis auf dem Modell präsentieren. Nachdem wir die Textur auf das Modell projiziert haben, können wir uns dieses anschauen, indem wir innerhalb der Werkzeugleiste die Textur einblenden. Dies kann gerade bei großen Modellen einige Sekunden dauern. Prüfen Sie nun die Qualität der Textur, gegebenenfalls können Sie diese über die Masken oder das Herausfiltern einzelner Kameras anpassen. Sind Sie mit dem Ergebnis zufrieden können wir nun das Modell gemeinsam mit der Textur exportieren. Hierzu gehen Sie im Menü "File" auf den Punkt "Export Model", entscheiden sich für einen Namen, beispielsweise "model_textured" und exportieren anschließend zusätzlich die Textur als JPEG-, PNG-, TIFF-, ERX- Datei. Auch dieser Schritt dauert nun einige Minuten und anschließend können wir uns darum kümmern, wie wir die Textur auf das niedrig aufgelöste Modell übertragen.

Kamerabasiertes 3D-Scannen

Scannen Sie Objekte mithilfe Ihrer Digitalkamera und der Software Agisoft PhotoScan und erstellen Sie daraus dreidimensionale Modelle.

2 Std. 25 min (30 Videos)
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Erscheinungsdatum:01.08.2016

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