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Blender 2.7 Grundkurs

Textur-Atlas exportieren

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Bestehende Texturen können durch den Export eines Textur-Atlas in einem externen Programm zusätzlich bearbeitet und anschließend auf ein Objekt übertragen werden.
03:59

Transkript

Zum Weiterbearbeiten von Texturen können wir einen sogenannten Textur-Atlas exportieren, das Bild in einem externen Programm bearbeiten und als Textur auf unser Objekt legen. Ich habe die Datei Textur_atlas.blend vorbereitet. Hier sehen wir einen Cube. Ich habe die Seams vorbereitet. Die Seams sind so angeordnet, dass jeweils zwei Flächen extra liegen, und die restlichen vier Flächen zusammenhängen. Ich markiere alle Flächen mit A, U für unwrap und unwrap. Wir sehen: die Flächen werden hier angeordnet. Nun kann ich hier – im UV-Map-Editor– diese Flächen so legen, und vergrößern und verkleinern, dass sie – abhängig von der Wichtigkeit – mehr oder weniger Platz beanspruchen, oder sich gerade gut ergänzen. Dazu stehen mir viele der Techniken aus dem 3D-Film zur Verfügung. Ich kann mit L zusammenhängende Bereich markieren, ich kann mit G markierte Flächen bewegen, mit R rotieren ich kann auch hier den Winkel eingeben. 90 ich kann sie skalieren, es gelten dieselben Möglichkeiten für Snapping, für Pivot-Points und ich kann proportional Editing verwenden. Ich richte jetzt meine Teile ein. Wenn ich mit meinem Atlas zufrieden bin, kann ich dieses Bild exportieren: Ich exportiere dieses Bild als Textur_atlas.png und öffne diese Datei in Photoshop. Dies ist nun diese Datei in Photoshop. Wir sehen: Blender hat die Textur-Koordinaten aufgezeichnet, und nun kann ich hier malen. Ich werde die Kanten nachdunkeln. Nun exportiere ich diese Datei wieder, indem ich sie speichere, und wechsle wieder zurück zu Blender. Um diese Textur jetzt auf mein Objekt zu legen, reicht es nicht, sie hier, im Viewport sichtbar zu machen, denn das ist nur eine Vorschau. Ich muss diese Textur wirklich als Textur im Material angeben. Zu diesem Zweck wechsle ich jetzt in den Material Writer, achte darauf, dass das Material selektiert ist, wechsle in den Texturen Writer, und gebe hier an: New Image or Movie Nun kann ich – im Rendered View– diese Textur sichtbar machen. Allerdings stimmen die Textur-Koordinaten noch nicht. Denn, normalerweise werden immer die generated Mapping Coordinates verwendet. Hier schalte ich jetzt um auf unsere, selbst generierten, Koordinaten – mit UV. Nun sehen wir, dass die Textur wirklich richtig angeordnet ist, und das Bild, dass ich in Photoshop gemalt habe, angewendet wurde. Mithilfe dieser Technik können wir die Texturen in externen Programmen bearbeiten und genau auf unserem Objekt platzieren.

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5 Std. 28 min (91 Videos)
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