LaTeX für Studierende und Wissenschaftler

Texteingabe

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Die Texteingabe unterscheidet sich in LaTeX von herkömmlichen Textverarbeitungsprogrammen. Dabei passt das System die Leerräume automatisch an und führt einen Zeilenumbruch selbstständig durch.

Transkript

Texteingabe in LaTeX. Wir beginnen mit einem Dokument, sowie wir es aus dem ersten Kapitel auch gesehen haben, aber noch ohne Text. Ganz wichtig zu wissen in LaTeX, egal, ob ein oder viele Leerzeichen, Leerzeichen: Der Leerraum ist immer passend, und dazu kommt auch noch, und Zeilen werden selbst umbrochen. Wie sieht das Ganze aus. Egal, ob ein oder viele Leerzeichen: Der Leerraum ist immer passend, und Zeilen werden selbst umbrochen. LaTeX ignoriert also Ihre vielen Leerzeichen, was einfach den Vorteil hat, selbst wenn Sie Mal 2 Leerzeichen aus Versehen eingeben und schauen Sie in Ihre Word- oder Texverarbeitungsdateien, das passiert oft und sieht dann nicht schön aus, LaTeX macht’s hier besser und ignoriert Ihre vielen Leerzeichen, ignoriert auch Ihre Zeilenumbrüche, Ihre manuellen. Wenn Sie einen neuen Absatz einfügen wollen, lassen Sie einfach ein oder mehrere Leerzeilen. Ein neuer Absatz mit ein oder mehr Leerzeilen. Wir schauen uns wieder an wie das aussieht, und haben einen neuen Absatz. Wenn Sie möchten, dass ein bestimmter Text nicht ausgegeben wird, machen Sie einen Kommentar daraus, mit Prozent. Alles was nach dem Prozentzeichen kommt, wird nicht mehr ausgegeben. Sie sehen es auch im Editor, alles rechts ist rot und wird nicht ausgegeben. Hier dann umbrochen, hier dann umbrochen, das selbst wird nicht ausgegeben. Für wörtliche Reden, können Sie wunderschöne Anführungszeichen einbringen. Eine schöne Wörtliche Rede, und die werden wir mal gleich noch zweimal haben. Wenn Sie jetzt klassisch einfach hier Anführungszeichen hinschreiben, ist das nicht wirklich korrekt. Was wir wirklich machen wollen ist, zum Beispiel die deutschen Anführungszeichen, mit doppelter Anführungszeichen, und dann ein Akzent, und zwar der von links oben nach rechts unten, und am Ende der wörtlichen Rede, die doppelten Anführungszeichen und ein Apostroph. Das macht diese wörtliche Rede, oder Sie wollen es vielleicht mit den Chevrons, den sogenannten Guillemets angeben, mit den schweizer beziehungsweise französischen Anführungszeichen, die französischen bekommen Sie mit doppelten Anführungszeichen, größer Zeichen, doppelten Anführungszeichen, kleiner Zeichen, oder natürlich auch andersrum. Wenn Sie die schweizer Version wollen, dann schreiben Sie es einfach andersrum. Wenn Sie englisch schreiben: A great speech, dann geben Sie zwei Akzente und zwei Apostrophe dahinter. Wir schauen uns an wie das aussieht, und machen die Ausgabe etwas größer, damit wir auch gut reinschauen können. Sie sehen, wunderschöne Anführungszeichen unten und oben hier, französische Anführungszeichen, schweizer Anführungszeichen und korrekte englische Anführungszeichen. Alles was mit einem Backslash beginnt und noch einige weitere Zeichen sind Sonderzeichen. Diese Sonderzeichen sind die Folgenden, und zwar, das Und-Zeichen, das Prozentzeichen, das haben wir schon gesehen, das Dollarzeichen, es leitet nämlich den Mathematikmodus ein, die Raute, Hash oder Gartenzaun oder wie auch immer Sie dazu sagen, der Unterstrich und die geschweiften Klammern. Wollen Sie diese Zeichen dennoch im Text unterbringen, müssen Sie sie maskieren beziehungsweise mit einem Backslash davor LaTeX mitteilen, dass Sie jetzt wirklich das Zeichen ausgeben wollen. Sie sehen, auch der Editor erkennt hier, aha, ich möchte das Zeichen ausgeben. Setzen mal ein Backslash davor und das Ganze setzen, und dann erscheinen die Zeichen. Wozu brauche ich die geschweiften Klammern noch, um Gruppen anzugeben. Das ist eine Gruppe, das ist danach und das ist davor. Das hat zunächst noch keine Auswirkung, aber was Sie jetzt machen können mit der Gruppe ist, Sie können vor dieser Gruppe einen Befehl schreiben, zum Beispiel empf für Emphasize. Und dann erscheint dieser Text nämlich in kursiver Schrift. Möchten Sie in einem Text einen manuellen Zeilenvorschub, keinen Absatz, sondern einen Zeilenvorschub generieren, dann verwenden Sie den Doppelbackslash. Zu diesem Zweck fügen wir hier noch etwas Text hinzu, damit es auch schön umbricht, und zwar nehmen wir den hier, und zwar zweimal und den hier auch zweimal, und schauen jetzt, was ist der Unterschied zwischen einem Absatzumbruch und einem Zeilenumbruch. Schauen wir uns zunächst beides Mal an, und lassen Sie uns umbrechen nach - das ist danach. Zum einen ein Absatzumbruch, also mindestens eine Leerzeile und hier einen doppelten Backslash, für eine neue Zeile. Der Unterschied ist, hier beginnt ein neuer Absatz. Absätze werden in LaTex standardmäßig immer eingerückt, das hat den Vorteil, dass Sie immer genau wissen, was ein neuer Absatz ist und was zufälligerweise nur eine neue Zeile ist. Hier haben wir einen Zeilenumbruch geschrieben, und das ist im selben Absatz noch, ist also nicht eingerückt. Zeilenumbrüche sollten Sie in der Regel nicht brauchen. Verwenden Sie sie bitte nicht. Befehle, wie vorher schon gesagt, haben die Möglichkeit kein Argument zu haben, zum Beispiel der Befehl, LaTeX hat kein Argument, sondern gibt einfach den Schriftzug zu LaTeX aus. Der Befehl emph für Emphasize, der jedoch braucht ein Argument, weil irgendetwas müssen Sie ja hervorheben, immer in geschweiften Klammern. Und der Befehl usepackage, der hat ein verpflichtendes Argument, in geschweiften Klammern, und ein optionales Argument, in eckigen Klammern. Mit diesen Grundsätzen der Eingabe von LaTeX Dokumenten kommen Sie schon ziemlich weit.

LaTeX für Studierende und Wissenschaftler

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5 Std. 29 min (54 Videos)
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Erscheinungsdatum:25.02.2015
Aktualisiert am:23.03.2017

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