After Effects CC Grundkurs

Text und Partikel Sand

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Wie mache ich aus einer Textebene Sand? - ein wirklich toller Effekt. Wie Sie das mit Hilfe von Partikelsystemen lösen können, erlernen Sie in diesem Video.

Transkript

Vielleicht haben Sie sich schon mal gefragt, wie man in After Effects Ebenen, wie zum Beispiel Text, zu Staub oder Sand zerfallen lassen kann. Das kann man mit Hilfe des Partikelssystems machen. Wie? - Das möchte ich Ihnen im folgenden Film erklären. Dazu erstellen wir als erstes eine neue Komposition. Ich nenne die mal "SAND_" Und mach sie ein bisschen kleiner. Und in dieser Komposition schreibe ich jetzt mal meinen Text. Und dann editieren wir das noch ein bisschen, so. Um diesen Text jetzt später auch noch verändern zu können, erstellen wir hier draus eine Unterkomposition. Rechtsklick: "Unterkomposition erstellen" Das Ganze benennen wir auch. Die dupliziere ich mir gleich einmal, indem ich sie anklicke und Steuerung bzw. Command + D drücke. Und die untere benenne ich mal um in "wischer", und die obere, die benenne ich in "Text_Partikel". Und Sie ahnen es schon, auf die Ebene "Partikel" wähle ich jetzt den Effekt: "Simulation" - "CC Particle World". Als erstes wähle ich hier die "Birth Rate" und gehe dort mal auf 200. Und unter "Physics" schalte ich die "Gravity" einmal aus. Unter "Particle" wähle ich hier bei "Particle Type" nicht "Line", sondern die "Darken&Faded Sphere" aus. Und die "Opacity Map": Wähle ich bei "Color Map" auf "Origin Constant" aus. Jetzt kann ich hier schon mal schauen. Den "Longevity"-Wert: den stelle ich nochmal auf 10. Und den Wert für "Extra" setze ich auf 0. Hier unter "Particle" wähle ich die "Birth Size" nochmal auf 0,08 aus. Und die "Death Size" setze ich ebenfalls auf 0,08. Die "Size Variation" setze ich auf 0. Und die "Max Opacity" auf 100. Jetzt wähle ich mir hier den "Producer" aus. Und hier kann ich die "Position" bzw. den "Raduis X" und den "Radius Y" einstellen. Das gefällt mir jetzt noch nicht so gut. Ich setze die "Birth Rate" mal auf 400. Und wenn Sie mal das hier ausschalten, also die untere Textebene, dann sehen Sie, dass der Effekt meine obere Textebene als geometrische Grundlagenform benutzt hat. Die "Birth Rate" stelle ich mal das das Doppelte. Jetzt kann man das, glaube ich, ganz gut sehen. Ich schalt das mal wieder ein. Und nun passe ich den "Producer" nochmal an, und zwar so, dass er genauso groß ist wie ein Buchstabe. Und jetzt animiere ich hier den "Producer", indem er einmal so durchs Bild geht. Natürlich möchte ich das auch am Anfang meiner Zeitleiste hier machen bei 0 Sekunden. Und gehe hiermit mal ganz aus dem Bild raus, und setze einen Keyframe. Dann gehe ich zu einem späteren Zeitpunkt, und schiebe den hier aus dem Bild rechts, damit das Ganze hier nicht so schneemäßig unübersichtlich aussieht. Stelle hier mal die "Gravity" auf 1. So rechnet das hier schon ganz gut raus. Ich stell hier die "Velocity" bei "Physics" nochmal auf 0. So sieht das doch viel besser aus. Jetzt finde ich aber, dass meine Buchstaben ganz schön dünn sind. Also, ich meine, das sieht jetzt zwar ganz cool aus, aber ich glaube, ich nehme lieber eine breitere Schrift. Dazu öffne ich hier mal die Komposition. Habe hier kein Arial Black… scheint nicht. Schade. Aha… Und den "wischer" ebenfalls. Jetzt sieht das Ganze ein bisschen besser aus. Ich wähle mir den Effekt nochmal aus. Und möchte jetzt hier nochmal den "Floor" einstellen. Zum Beispiel, kann ich hier unter "Floor Action" "Bounce" anwählen. Und hier stelle ich die "Boundness" mal auf 50, den "Random Boundn" im Bereich auch 50, und hier die "Bounce Spread" auf 100. Der Sinn der Sache ist, dass jetzt die Teilchen hier auf meinen Boden drauffallen. Und nun (wir sind immer noch nicht fertig) gehe ich hier unten mal auf "Extras", und hier unter "Hold Particle Releas" geb ich mal 4% ein. Und das führt dazu, also "Hold Particle Releas", dass wenn ich hier mal mit dem "Producer" drüberfahre, dann werden die Particle erst noch ein bisschen gehalten, und dann fallen sie erst. Jäh. Okay, jetzt fehlt noch eine Maskenanimation für die darunterliegende Textebene, denn die soll ja mit rausgewischt werden. Also, wähl ich die mal an. Und wähl mir hier das Masken-Werkzeug, und maskiere das einmal. Nun schau ich mir erstmal die Keyframes der oberen Ebene an, indem ich die Ebene anwähle und O drücke. Hier kann ich mich daran orientieren. Dann wähle ich wieder die Ebene "wischer" aus. Und gehe auf "Maske" und setze für "Maskenpfad" mal einen Keyframe. Dann gehe ich mit dem Zeitmarker hier auf den zweiten Keyframe. Mit V habe ich eben wieder das Auswahl- Werkzeug angewählt und jetzt nehm ich hier mal meine "Maskenkante", indem ich einen Doppelklick drauf mache, und schieb sie bei dem Zeitpunkt rüber. Für den "Maskenpfad" haben wir jetzt hier einen zweiten Keyframe gesetzt. Und so sieht das dann aus. Die Maskenkante könnten wir noch ein bisschen weicher machen. Ich geb hier mal 20 an. So. Ja, das sieht auch schon ganz gut aus. Jetzt hübsche ich das Ganze nochmal ein bisschen auf, indem den Hintergrund und Untergrund kreiere. Dazu brauche ich neue Farbebenen. Mit Steuerung oder Command + Y kann ich hier neue Farbflächen generieren. Und die dupliziere ich gleich mal. Mache daraus 3D-Ebenen … schwupp. Und den Ankerpunkt, den verschiebe ich mit dem Ankerpunkt-Werkzeug nach unten. Drehe die Ebene um 90°. Wähle nun beide Ebenen aus, und über "Position" verschiebe ich beide mal in der Tiefe nach hinten. Und skaliere noch etwas. Noch mehr. Und pack' die beiden Ebenen hinten meinen Text. Und zu guter Letzt wäre schön, wenn ich noch ein Licht hätte: über "Ebene" - "Neu" - Licht" So, "Sportlight" ist okay. Und nun noch ein bisschen anpassen. Und als allerletztes passe ich jetzt meine Grundfläche, also meinen Boden, noch einmal ein bisschen dem Fall hier an. Über "Position" gehe ich mal in der "Y-Achse" hoch. So ist das ganz gut, denke ich. Der Effekt ist hiermit fertig, aber ich möchte Ihnen noch zeigen, dass dieser Effekt ein echter 3D-Effekt ist. Und dafür wähl ich mir mal eine Kamera. Und wenn ich jetzt hier die "wischer"- Ebene auch noch zu einer 3D-Ebene mache und das Kamera-Werkzeug anwähle, und hier einmal drehe, dann sehen Sie, dass das Ganze tatsächlich ein 3D-Effekt ist, und Sie das Ganze im 3D-Raum animieren können. So, ich hoffe, ich konnte Ihnen ein bisschen Lust machen auf diesen Effekt, dass Sie das einmal selber ausprobieren. Und wünsche Ihnen viel Spaß dabei.

After Effects CC Grundkurs

Lernen Sie das Funktionsprinzip und die Werkzeuge von After Effects CC von der Pike auf kennen, um anschließend eigene professionell anmutende Videoprojekte realisieren zu können.

10 Std. 7 min (115 Videos)
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Erscheinungsdatum:17.06.2013

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