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InDesign CC Grundkurs

Text umfließt Grafik

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Sie möchten, dass Ihr Text eine Grafik perfekt umfließt? Dann folgen Sie dem Trainer und erfahren Sie, welche Möglichkeiten InDesign hier bietet und nach welcher Logik Objekte Text verdrängen.

Transkript

Hat man auf einer InDesign-Seite sowohl Text als auch Bilder, dann muss man dafür sorgen, dass diese beiden Elemente sinnvoll miteinander interagieren. In diesem Beispiel ist das sicherlich nicht so, weil Sie sehen, der Text läuft hier einfach über die Grafik drüber. Und man kann hier den Text gar nicht mehr richtig lesen. Wir hätten es hier vielleicht viel lieber, dass der Text sich hier organisch um das Objekt herum schmiegt. Wir haben ja hier so einen Zwei-Spalten-Satz, dass also dieser Text dann in der nächsten Spalte weiter geht und sich hier ebenfalls schön um dieses Objekt herum anschmiegt. Damit das Ganze funktioniert, dafür gibt es ein eigenes Bedienfeld, und dieses Bedienfeld heißt Textumfluss. Das wähle ich nun einmal aus, und nun muss ich dem Grafikobjekt, also meinem Bild, mitteilen, wie es mit dem Text umgehen soll, der quasi da darüber oder da dran liegt. Also die Grafik sorgt dafür, dass der Text verdrängt wird. Damit ich dies bei dieser Grafik einstellen kann, muss ich die Grafik aber zuerst einmal auswählen, markieren. Jetzt ist es allerdings so, dass dieser Textrahmen, dieses Textobjekt, die Grafik verdeckt. Wenn ich also hier drauf klicke, dann werde ich immer den Textrahmen auswählen. Wie komme ich aber jetzt an mein Bild heran, das darunter liegt? Dafür gibt es einen einfachen Trick. Man drückt auf der Tastatur die Command- beziehungsweise die Steuerungstaste, und wenn ich das einmal mache, dann wird nun das da drunter liegende Objekt ausgewählt. Hat man vier, fünf, sechs Objekte, die über- oder untereinander liegen, dann muss man das mehrmals machen. Dann wird ein Objekt nach dem anderen ausgewählt, bis man endlich das Objekt hat, welches man gerne benutzen möchte. Sie sehen, nun ist wirklich hier dieses Bild ausgewählt. Und hier bei dem Punkt "Textumfluss" sehen Sie, dass im Moment die Variante ohne Textumfluss aktiviert ist. Das ist ja nicht das, was ich haben will. Also wechseln wir hier mal zu der nächsten Variante, nämlich "Umfließen der Bounding Box". Die Bounding Box ist nichts anderes als unser Objektrahmen. Sie sehen hier dieses Bild, und der Text umfließt nun dieses Bild. Auch das ist in ganz vielen Fällen ausgesprochen nützlich und genau das, was man möchte. Wenn man genau hinschaut, dann sieht man nun, dass der Text wirklich genau an das Bild heran ragt. Das möchte man allerdings häufig nicht. Deswegen kann man nun noch hier die Abstände definieren: Nach oben, nach unten, nach links, nach rechts. Die Kette ist im Moment geschlossen, das heißt, wenn ich einen dieser Werte verändere, ändern sich die drei anderen automatisch mit. Nehmen wir diesen hier mal, und geben hier einmal zwei, drei Millimeter ein. Sie sehen, was passiert: Hier haben wir nun den Abstand, und der Text hängt nun nicht mehr direkt an meiner Grafik dran. Okay, reduzieren wir das Ganze mal wieder. Das war ja nur, um Ihnen diese Funktion zu zeigen. Ich bin ja immer noch nicht an dem Ziel, nämlich, dass mein Text hier schön drum herum fließt. Hier haben wir die nächste Variante: "Umfließen der Objektform". Das sieht ja hier auf diesem kleinen Piktogramm schon sehr gut aus. Also probieren wir es doch mal aus. Nun habe ich genau diese Variante, die ich vorhin schon mal beschrieben habe. Aber Achtung: Habe ich diese Variante jetzt immer automatisch? Nein. Hier muss man nämlich die Konturenoptionen auswählen. Und da, wenn man das Ganze zum ersten Mal macht, ist mit hoher Wahrscheinlichkeit hier die Variante "Bounding Box" aktiviert. Damit sind wir genauso weit oder genauso wenig weit wie zuvor auch. Dann gibt es hier noch andere Möglichkeiten. Zum Beispiel "Kanten suchen". Dann schaut InDesign, wo ist denn in diesem Bild wohl eine Kante? Das geht über "Kontrastunterschiede", und dann wird diese Kante hier verwendet. Hier sind im Moment ebenfalls diese drei Millimeter eingestellt. Deswegen haben wir hier diesen Abstand. Standardmäßig sind hier nicht drei Millimeter eingestellt. Möglicherweise möchte man aber selber festlegen, wo diese Kante entlang laufen soll. Dann kann man hier auch noch weitere Varianten wählen, zum Beispiel kann man jetzt hier den sogenannten Alpha-Kanal verwenden. Der Alpha-Kanal ergibt nur dann Sinn, wenn der Alpha-Kanal in dem Bild abgespeichert worden ist, und das kann beispielsweise eine TIFF-Datei sein oder eine Photoshop-Datei. Um Ihnen das hier an diesem Beispiel mal zu zeigen, wechsle ich mal in mein Photoshop. Hier sehen Sie im Moment mein Bild, und wenn ich nun in den Bereich "Kanäle" wechsle, dann sehen Sie, dass hier zwei Alpha-Kanäle angelegt worden sind. Und zwar einer hier "für Textwrap"; das ist dieser Bereich hier, also alles, was jetzt hier rot ist. Dort würde später dann Text hinlaufen. Alles, was hier nicht rot ist, da würde später kein Text hinlaufen. Dann sehen Sie, hier ist dieser Bereich mit eingeschlossen. Das kann ja durchaus in dem einen oder anderen Fall spannend sein, dass der Text vielleicht trotzdem mit in das Bild hineinläuft. Es gibt ja noch einen weiteren Alpha-Kanal, nämlich diesen hier, Alpha 1. Und der, sehen Sie, der ist jetzt wirklich exakt hier oben entlang. Das kann ich mir, wie vorhin schon gesehen, hier innerhalb von InDesign zunutze machen, so dass ich zum Beispiel sagen kann: "Kante suchen" und dann wähle ich hier den Alpha-Kanal aus. Und hier habe ich nun die Wahl, welchen dieser Alpha-Kanäle ich benutzen will. Hier gibt es sogar einen, der heißt Transparenz. Das ist nichts anderes als eine Maske, die ich auf eine meiner Ebenen gelegt habe. Also wähle ich hier mal Alpha 1. Und auch das ist möglich. Es gibt noch weitere Varianten, zum Beispiel einen Photoshop-Pfad. Wenn Sie also in Photoshop einen Pfad angelegt haben, dann handelt es sich hierbei um ein Vektorenobjekt. Dann kann man das ebenfalls verwenden. So, damit haben wir eigentlich das Ganze so eingestellt, wie wir das haben wollen. Der Vollständigkeit halber schauen wir uns mal noch diese beiden Varianten an. Und zwar hier den Punkt "Objekt überspringen", dann sieht das hier so aus, und man könnte denken: Naja, das ist ja so ähnlich wie Umfließen der Bounding Box. Aber wenn Sie genau hinschauen - nein, hier fließt der Text nun nicht hinein. Und wenn ich nun einmal hingehe und meinen Textrahmen vergrößere, das Objekt nehme ich mal zur Seite, dann sehen Sie, dass das Ganze nun hier unten weiterläuft. Auch das ist eine Variante, die man häufig haben möchte, dass ein Objekt wirklich den Text verdrängt, und zwar komplett über die Spalten hinweg. Und das ist das, was hier passiert. Es gibt noch eine weitere Variante. Dazu markiere ich hier zuerst wieder meine Grafik. Diese Variante findet man jetzt hier: "In nächste Spalte springen". Und wenn ich diese auswähle, dann sorgt sie dafür, dass der Text nur bis hierhin läuft, aber dann im Textrahmen nicht weiterläuft, sondern erst im verknüpften Textrahmen, also in der Regel erst auf einer zweiten Seite weiterläuft. Okay, schalten wir das Ganze hier wieder zurück. "Umfließen der Objektform" - genau das ist es ja, was ich haben wollte. So, jetzt wird das hier wieder reduziert. Und nun sieht das Ganze so aus, wie es sein soll. Jetzt haben wir allerdings noch ein weiteres Problem. Ich habe hier diesen Text "TOP-Urlaubsziel". Und dieser Text soll jetzt hier auf die Grafik platziert werden. Zur Erinnerung - die Grafik jedoch hat die Eigenschaft: "Wenn da ein Textobjekt kommt, dann verdränge dieses Textobjekt bitte." Also, was passiert, wenn ich nun diesen Textrahmen hier drauf ziehe... Sie sehen: Der Text wird jetzt als Übersatztext gewertet, weil der Textrahmen so klein ist, dass das Objekt den Text zwar verdrängt, aber im Textrahmen selber ja kein Platz ist. Nun gut, jetzt ist Holland in Not. Was sollen wir jetzt machen? Dafür können wir jetzt hier wieder in unsere Textrahmenoptionen hineingehen. Dort gibt es eine ganz wichtige Funktion. Nämlich die Funktion "Textumfluss ignorieren". Wenn ich diese hier aktiviere, und nun auf OK klicke, dann wird dieser Textrahmen von der Eigenschaft ausgespart, die dieses Objekt bezüglich des Textumflusses hat. Also dieses Objekt schert sich jetzt nicht mehr darum, was hier für Textumfluss-Eigenschaften diesem Bild zugewiesen sind. In diesem Video haben Sie gesehen, wie innerhalb von InDesign Text und Bilder interagieren, wie Sie dafür sorgen können, dass Bilder so in Ihrem Dokument sind, dass sie den Text verdrängen, und dass der Textumfluss genau so ist, wie Sie es gerne haben wollen. Und wenn es einmal nicht gewünscht ist, wie Sie diese Funktion für ein einzelnes Textobjekt auch ausschalten können.

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ISBN-Nummer:978-3-99032-051-8
Erscheinungsdatum:03.07.2013
Laufzeit:12 Std. 58 min (102 Videos)

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