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Text formatieren

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Die Formatierung von Text bietet in Adobe Muse keine besonderen Schwierigkeiten – sie funktioniert ganz ähnlich wie in den meisten anderen Programmen. Allerdings ist bei der Gestaltung von Texten auf Webseiten doch einiges zu beachten.

Transkript

Nachdem ich nun hier auf der rechten Seite diesen Text eingefügt habe, möchte ich ihn nun ein wenig formatieren. Damit Sie das ein bisschen besser sehen können, werde ich den Text hier mal so ein wenig auf der rechten Seite positionieren und ich werde mich auch hier ein klein wenig hineinzoomen, jetzt hier einmal so auf 150 Prozent. Und wenn ich mit dem Mauszeiger jetzt hier in den Text hineingehe dann kann ich hier oben, so die wichtigsten Dinge des Alltags einstellen. Wenn ich allerdings alles haben möchte, was man rund um Text und Textformatierung und festlegen kann, so braucht man hierfür das Bedienfeld „Text“. Das öffne ich hier einmal und hier haben Sie wirklich alle Dinge, die man rund um Textformatierung innerhalb von Adobe Muse einstellen kann. In Adobe Muse ist es nicht wie beispielsweise in anderen Textverarbeitungen oder Satzsystemen, dass ist hier eine Unterscheidung gibt, zwischen Absatzformaten und Zeichenformaten. Hier ist das alles in ein Bedienfeld reingewürfelt. Beispiel dafür, wenn ich hier mit der Maus hin klicke und jetzt das Ganze zum Beispiel auf „Rechtsbündig“ setze, dann sehen Sie, gilt diese Formatierung rechtsbündig für den kompletten Absatz. Und der Absatz beginnt hier und endet hier rechts unten. Ebenfalls einen Unterschied zu anderen Satzsystemen, wir haben hier keine Möglichkeit, uns diese nichtdruckbaren Sonderzeichen, wie man sie aus Word, aus InDesign oder aber auch aus QuarkXPress kennt, anzeigen zu lassen. Deswegen sieht man nicht, wo wirklich ein Absatz endet. Wo also ein Benutzer die „Enter“-Taste gedrückt hat und wo der automatisierte Zeilenumbruch kommt. Da muss man in der Tat, hier immer so ein wenig aufpassen. Ich klicke hier einmal wieder auf „Linksbündig“, weil ich diesen Text in der Tat, linksbündig haben möchte. Ich denke ein Großteil der Einstellungen, die man hat sind mehr oder weniger selbsterklärend. Schriftart, Schriftgröße, Schriftschnitt, hier hat man noch so ein paar weitere Dinge, die man sicherlich auch aus anderen Textsystemen kennt. Ich kann hier sagen, ich möchte den Text gerne fett, ich möchte den gerne kursiv, ich möchte ihn gerne unterstrichen haben, ich möchte gerne nur Großbuchstaben haben, ich möchte gerne nur Kleinbuchstaben haben. Ich möchte den Text hochstellen oder ich möchte ihn tiefgestellt haben. Des Weiteren, hier hat man noch die sogenannten Laufweite, wenn man die jetzt hier so raufsetzt, dann sehen Sie was passiert. Der Abstand zwischen den Buchstaben wird dadurch vergrößert. Im Alltag gibt es meiner Meinung nach, nur wenige Einsatzzwecke dafür. Zu mindestens nur wenige Einsatzzwecke, wenn es noch gut ausschauen soll, häufig sieht es dann so aus, dass die Buchstaben so zerrupft sind und das macht dann das Lesen meistens ein wenig mühselig. Hier haben wir den Zeilenabstand. Sie sehen, der Zeilenabstand ist auf 120 Prozent gestellt. Demzufolge ist es ein relativer Zeilenabstand und kein absoluter Zeilenabstand. Dieser Zeilenabstand den wir hier haben, bezieht sich hier auf die Schriftgröße. Also die Schrift ist jetzt hier auf 14 gestellt und demzufolge haben wir hier einen 1,2-fachen Zeilenabstand, bezogen auf die 14 Prozent. Dann haben wir hier noch den linken Rand, den kann man ja einstellen und Sie sehen, auch der linke Rand gilt immer für den kompletten Absatz. Und hier hat man eben nun diesen Abstand hierzu. Nicht nur, dass es einen linken Rand gibt, es gibt auch noch einen rechten Rand. Da wird man jetzt hier zuerst mal nichts sehen, weil der rechte Rand ist ja so eine imaginäre Linie, die wir jetzt hier nicht sehen können und hier weiter sie nach links rückt, desto früher beginnen dann die Zeilenumbrüche und wenn ich das jetzt hier noch ein bisschen weiter raufschiebe, dann sehen Sie, da wird quasi die Möglichkeit hier, immer geringer, weil wir hier eben diesen Abstand haben. Beides möchte ich nicht haben, deswegen stelle ich das hier wieder auf 0 und das hier stelle ich ebenfalls wieder auf 0. Dann haben wir noch den Abstand davor, auch das bezieht sich auf den Absatz. Und Sie sehen, ich habe jetzt hier unten einen Cursor stehen, ich bin jetzt hier in der Markierung und dieser Abstand von 7 Pixel oder jetzt von 10 Pixel, bezieht sich auf den Abstand zwischen diesem Absatz und dem vorherigen Absatz. Und innerhalb von Adobe Muse gibt es bezüglich des Abstands, in der Tat einen großen Unterschied. Wenn man es beispielsweise mit Word, InDesign oder QuarkXPress vergleicht. Dort wäre es so, dass wenn man hier, den Abstand davor, bei dem ersten Absatz in einem Textrahmen setzt, dass er dann quasi nicht angewandt wird, sondern immer nur zwischen den Absätzen und das ist hier, eben in Adobe Muse nicht der Fall. Wenn wir hier einen Abstand davor haben, dann gilt das bereits für den ersten Absatz, den wir hier in unserem Textrahmen haben. Jetzt habe ich die wichtigsten Dinge hier beschrieben, jetzt will ich das Ganze auch einmal anwenden. Ich klicke jetzt hier in den Textrahmen hinein und mit „Strg+A“, beziehungsweise „cmd+A“ kann ich jetzt alles markieren. Ich möchte diese Schriftart fürs erste, einmal umstellen und zwar auf „Lucinda Sans“, dann möchte ich die Schriftgröße ein wenig reduzieren und zwar hier einmal auf 13 Punkt. Und damit wir hier ein bisschen Abstand zwischen den einzelnen Absätzen bekommen, möchte ich hier einen Abstand davor einstellen und das stelle ich hier einmal auf 11 Pixel ein, damit wir da wirklich so ein bisschen Raum haben, aber eben nicht bei dem ersten. Deswegen gehe ich jetzt hier noch mal in den ersten Absatz hinein, der war ja gerade mit markiert und trage hier wirklich 0 Pixel ein und jetzt haben wir diesen Text so formatiert. Wenn ich nun hier ein wenig nach unten scrolle, dann sehen Sie, jetzt passt der Text auch hier genau in diesem Textrahmen rein, aber bedenken Sie in Adobe Muse bitte immer, Textrahmen wachsen von alleine. Es ist hier in Adobe Muse eben nicht so, wie beispielsweise in InDesign oder in QuarkXPress, dass wenn wir mehr Text haben als in den Textrahmen hineinpasst, dass wir dann Übersatztext bekommen, sondern hier ist es wirklich so, wenn Sie mehr Text haben, wächst auch der Textrahmen. Man kann dann immer hier, an so einer gestrichelten Linie sehen, wie groß Sie ursprünglich mal den Textrahmen gestaltet haben, aber Sie sehen, Adobe Muse ist das letztendlich egal wie groß Sie den Text Rahmen mal gestaltet haben. Hier wird der Text einfach weitergeführt und der Textrahmen wächst , dann und es gibt viele Fälle, wo das natürlich sehr, sehr praktisch ist, aber manchmal führt es eben auch dazu, dass wenn man vom Design her, sich vorgenommen hat, da darf nicht mehr Text als drinstehen, und der Raum wirklich begrenzt ist, dann muss man sich auch wirklich pedantisch genau da dran halten, dass man nicht mehr Text in diesem Textrahmen reinschreibt, als wirklich vom Design für dieses Objekt auch vorgesehen war.

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Erscheinungsdatum:16.03.2018

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