Project 2013 Grundkurs

Termine berechnen

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Dieses Video erläutert die Vorgehensweise von Project 2013 zur Berechnung von Terminen. Hier kommt bei der automatischen Planung die Methode des kritischen Wegs zum Einsatz.
15:25

Transkript

In Microsoft Project ist die Methode des kritischen Weges CPM "Critical Path Method" eingebaut um die Termine zu berechnen. Ich öffne mal ein leeres Projekt. Hier zeige ich Ihnen wie das geht. Es ist als Hintergrundwissen ganz nützlich, das zu kennen. Auf Deutsch läuft das unter dem Begriff Netzplantechnik. Sie können das studieren, oder sehr mathematische Formeln studieren, die Ihnen die Netzplantechnik erklären, das brauchen wir aber nicht. Wir haben ja heute einen Rechner, der das für uns berechnet. Aber es ist ganz nützlich zu wissen, was der Rechner rechnet. Als erstes muss ich die automatische Planung einstellen, denn der Rechner rechnet ja nur ohne Probleme. Das tue ich im Vorgangsmodus der automatischen Planung. Wir haben zwei Vorgänge, A und B. A soll fünf Tage sein und B soll zehn Tage sein. Die beiden Vorgänge laufen parallel. Wie lange brauchen wir? Drei Tage, fünf Tage, sieben Tage, zehn Tage? Zehn Tage. Bei parallel liegenden Vorgängen braucht man immer so lange, wie der längste dauert. Das ist dann der kritische Vorgang. Das kann man sich anzeigen lassen, es gibt hier im Format die Option für kritische Vorgänge. Es gibt hier im Register "Format" die Option für die Anzeige der kritischen Vorgänge, und Sie sehen, das dieser nun rot wird. Das könnte man natürlich auch über das Kontextmenü machen. Wenn Sie heir das Kontextmenü im Bereich machen, bekommen Sie die Befehle zur Balkenformattierung, und hier Balkenarten anzeigen oder ausblenden. Sie sehen das ist hier die Option für kritische Vorgänge. Ich will mal ausnahmsweise von Hand einen Sammelvorgang einfügen. Zunächst mal einen Vorgang einfügen. Aber das wird dann der Sammelvorgang für das gesamte Projekt. Ich sage "Projekt insgesamt". Und das kann man auch automatisch, aber ich wollte es jetzt manuell machen. Ich markiere die beiden Untervorgänge. Sie sehen es dauert nun zehn Tage. Die nächste Frage, um zu demonstrieren wenn der längste 12 Tage dauert, dann dauert der eben 12 Tage. Oder auch 15, aber ich bleibe bei letztenendes zehn Tagen. Fünf Tage und zehn Tage. Um wieviel tage könnten wir denn den nicht kritischen, blauen Vorgang verlängern oder verschieben, ohne das das Projekt länger brauchen würde? Um die Differenz zum längsten, in dieser parallelen Lage, und das sind fünf Tage. Das ist hier die Pufferzeit. Die kann man sich natürlich auch anzeigen lassen. Unter "Balkenarten" auch wieder hier die Pufferzeit. Jetzt sehen Sie hier die Pufferzeit. "Format", da hätte ich auch das Häkchen setzen können. Es geht immer beides. Ich bevorzuge die rechte Maustaste. Das Kontextmenü geht oft schneller. Wenn ich hier oben in einem anderen Hauptmenüpunkt wäre, dann müsste ich erst wechseln und suchen. Jetzt will ich Ihnen noch dazuschreiben, wieviel diese Pufferzeit ist. Das ist hier "Format", dann die Balkenarten. Hier kann ich nämlich die einzelnen Balkenarten gestalten, ich könnte andere Farben geben, das will ich jetzt nicht und ich denke man soll auch nicht aus Jux und Tollerei hier einfach eigene Farbgebung machen, soweit es nicht nötig ist. Jetzt muss ich mir unter diesen ganzen Balkenarten die Puffer aussuchen. Hier ist er. Ja, man muss ja immer alle Balkenarten markieren, und dann haben Sie unten die Darstellung, Balken, das könnte ich jetzt mit einer anderen Farbe machen, Oder Text. Und Text haben wir fünf Möglichkeiten, Links, rechts, oben, unten, innen. das zu beschriften. ich will den Puffer rechts beschriften, mit der gesamten Pufferzeit. Wenn Sie in diesen unendlich langen Listen etwas suchen, dann geben Sie am Besten die Anfangsbuchstaben ein, hier ganz schnell "GES", dann finden er in der Liste "Gesamte Pufferzeit". Hier steht es, fünf Tage. Ich will mal sehen, ob das Programm richtig rechnet. Wenn das jetzt acht Tage werden, dann werden es noch zwei Tage, werden es zehn Tage, dann sind sie beide kritisch. Udn wenn das zwölf Tage werden, dann ist das der kritische Vorgang. Nämlich bei parallel liegenden Vorgängen der längste, und der wird unkritisch. Ich will wieder zu fünf zurück. Wir machen noch eine zweite Phase. Diesmal will ich einen Meilenstein machen. Einen "M1-Meilenstein". Ein Meilenstein ist ein logischer Punkt, da wird nicht gebaggert nichts entworfen, nicht programmiert, nicht getestet, sondern er ist der logische Punkt, der einen Ablauf im Projektplan besonders hervorhebt. Das soll hier hinten dran liegen. Da machen wir die Vorgänge. Das wäre aber nicht ganz richtig, denn jetzt hatte der keinen Nachfolger. Im Prinzip, wenn ein Meilenstein ein Abschluss einer Phase bildet, muss er jeden Vorgang seiner Phase zum Vorgänger haben. Ich mache einen Doppelklick. Bill Gates persönlich hat sich darum gekümmert, dass Sie nie was wissen müssen, sondern einfach klicken können. Hier haben Sie A und B. Also wenn etwas zur Auswahl steht, dann können Sie immer in diese Felder reinklicken und Sie bekommen das was man zur Auswahl hat. Und sie sehen, jetzt hat der Meilenstein beide zum Vorgänger. Ich mache eine weitere Phase. C und D. Und einen Meilenstein M2. C soll fünf Tage sein und D soll drei Tage sein. Und der Meilenstein ist wieder null Tage. Und wir haben das jetzt hier. Das ist die nächste Phase, also die folgt auf den Meilenstein Eins. Ich verknüpfe, nehme die entsprechenden Verknüpfungen hier vor. Hier mache ich vielleicht gleich Doppelklick und sage, das ist der Vorgang M1. Hier kommt die ganze Auswahl der Vorgänge. Das liegt jetzt auch hinten. Und M2 soll wieder die Phase der Vorgänge C und D abschließen. Ich mache hier einen Doppelklick und sage, C und D. So. Jetzt habe ich mein Beispiel soweit entwickelt, dass wir die Netzplantechnik, die Methode des kritischen Weges erklären können. Als erstes braucht der Rechner, auch die Netzplantechnik, immer den Anfangstermin. Desshalb müssen Sie als erstes hier immer im Projekt, Projektinfo den Anfangstermin eingeben. Wenn Sie heir keinen Anfangstermin eingeben, wird das aktuelle Datum aus dem Computer genommen. Aber das Projekt wird ja selten an dem Tag beginnen, an dem Sie es eingeben. Wir nehmen einfach mal vielleicht wieder, damit wir die gleichen Termine haben, nehmen wir wieder den 13. Januar, ein Montag. Das macht das Ganze übersichtlicher. Das Programm braucht einen Anfangstermin, den wir eben eingegeben haben. Projekt natürlich, Projektinfo und hier haben Sie den Anfangstermin. Jetzt macht es eine Vorwärtsrechnung. In dieser Vorwärtsrechnung addiert es zu diesem Anfangstermin die Vorgangsdauer. Also, null plus fünf ist der fünfte Tag. Es macht das auch terminneutral, also egal ob das im Januar ist, oder im März.Natürlich liegt der Kalender dahinter. Aber es macht es ganz neutral, wenn man es mit Kopf und Hand macht, kann man das auch machen, null plus fünf ist der fünfte Tag, null plus zehn der zehnte. Das kann das Programm dann eben je nach Eingabe das Anfangstermins die konkreten Termine errechnen. Null plus zehn, dann sind wir am zehnten Tag. Mehr parallele Vorgänge gibt es nicht, also sind wir hier am zehnten Tag. Jetzt schaut es nach den Nachfolgern des längsten Vorganges und addiert wieder die Dauer. Zehn plus fünf sind 15, zen plus drei ist 13. Mehr parallele Vorgänge gibt es nicht, deßhalb sind wir hier am fünfzehnten Tag. Wenn das jetzt so weiter ginge, dann 15 plus sieben wären 22, 15 plus fünf wären 20. Dann wären wir am 22. tag. Wenn es hier in der Vorwärtsrechnung vom Anfangstermin ausgehend immer die längsten Vorgangsdauern addiert, hat es, wenn es ganz durch ist, den Endtermin berechnet. Das hier ist jetzt Endtermin ausgehend von diesem Anfangstermin. Dann macht es eine Rückwärtsrechnung. Die Rückwärtsrechnung geht von dem in der Vorwärtsrechnung errechneten Endtermin aus und subtrahiert die Dauern. Also es zieht die Dauern ab. 15 minus 5 ist zehn, minus zehn ist null. Für die kritischen Vorgänge kann es natürlich keinen Unterschied geben, die bilden ja die Differenz zwischen Anfang und Ende. Aber für die nicht-kritischen Vorgänge, denn in der Rückwärtsrechnung hier minus die Dauer, sind drei, in der Rückwärtsrechnung endet der hier. Die Ergebnisse der Rückwärtsrechnung, ist eben die späteste Lage. Das kann man sich hier anzeigen lassen, im Register "Erweitert", Sie haben schon gesehen, so früh wie möglich und so spät wie möglich. Das ist jetzt die späteste Lage. Die beiden sind keine Einschränkung, sondern sind einfach Rechenarten. Die anderen sind Einschränkungen auf bestimmte Termine, das ist einfach die späteste oder die früheste Lage. Das kann im Prinzip mit allen Vorgängen machen. Auch hier, man kann es mit allen, aber es macht natürlich nur Sinn, für die nicht-kritischen Vorgänge, so Spät wie möglich, jetzt liegen die hier. Das kann man pro Vorgang machen, so früh und so spät wie möglich. Man kann natürlich auch einfach rückwärts rechnen lassen. "Projekt", "Projekt Info", hier sehen Sie Berechnung vom Anfangstermin. Da kann ich den Endtermin eingeben. Jetzt ist der Anfangstermin blind, den Endtermin kann ich eingeben. Jetzt kann ich mal rückwärts rechnen lassen. 31. März, ok. Und jetzt sehen Sie, dass ist jetzt rückwärts gerechnet worden. Es gibt viele Menschen, die sagen wir haben einfach immer vorgegebene Endtermine, also Rückwärtsterminierung. Ich glaube nicht, dass das zum Ziel führt. Ersten mal, schauen Sie - "Projekt", "Projekt Info", wenn ich hier in der Rückwärtsrechnung, der Rechnung vom Endtermin Virgänge eingebe, dann liegen die von vornherein in der spätesten Lage. Alle Vorgänge beginnen so spät wie möglich. Ich glaube nicht, dasss man ein Projekt so zusagen rückwärts denken und aufbauen kann, also vom Ende her und dann die Vorgänge immer immer nach vorne ... Nein. Man soll normal mit dem Anfangstermin beginnen. Sie sehen, wenn ich sage Projektberechnung vom Anfangstermin, wird wieder der Anfangstermin aktiv, den kann ich ändern. Ich gehe wieder auf den 13. Februar. Und der Endtermin ist blind, der wird eben berechnet über die Vorgänge, Vorgangsdauer und so weiter. Was diese Menschen meinen ist, sie brauchen natürlich einen Abgabetermin. Einen festen Meilenstein, an dem sie abgegen. Dann sehen Sie auch in der Vorwärtsrechnung natürlich ob Sie zu diesem Termin hinkommen oder nicht. Das wird uns die Übung zeigen, die heir im Video noch weiter entwickelt wird. Ok. Ich lege wieder den Anfangstermin, ich lasse wieder von dort rechnen. Und hier ändere ich den Anfangstermin auf den 13. Januar. Und ich sage "alles wieder so früh wie möglich". Ich markiere alle Vorgänge und lasse mir die Projektinformationengeben. Ich will wieder vom Anfang rechnen lassen. Also "Projekt", "Projekt Information" hier "Berechnung vom Anfangstermin". Und nun gebe ich den Anfangstermin 13.01. ein. Obwohl das ja jetzt hier keine konkrete Terminberechnung ist, sondern das Beispiel für die Rechnung der Netzplantechnik, für die Methode. Jetzt sehe ich, dass hier alle rot sind, die sind offensichtlich noch in spätester Lage, aber das kann ich hier individuell ändern. Alles so früh wie möglich, das ist der Standart. Ich kann aber auch alle markieren und kann sagen, hier im Register "Vorgang", hier die Information, wenn Sie mehrere Vorgänge markieren, mehrere Objekte, können auch Ressourcen sein, heir mehrere Vorgänge, im Register "Erweitert", "Einschränkungsart", im Standart wird eben "Alle Termine so früh wie möglich". Das ist jetzt hier wieder der Ausgangszustand.

Project 2013 Grundkurs

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7 Std. 31 min (61 Videos)
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