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Azure: Basiswissen für Administratoren

Templating

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Alle Ressourcen im Azure-Portal unterliegen demselben Objektmodell und können daher als JSON-Objekt exportiert und mittels PowerShell oder CLI erneut bereitgestellt werden.
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Transkript

Das sogenannte Templating wird Sie als Administrator oder IT-Profi vielleicht im ersten Moment abschrecken, aber es lohnt sich, sich damit zu beschäftigen. Der Hintergrund ist folgender. Wir haben die Möglichkeit, auf der Ebene einer einzelnen Instanz wie zum Beispiel auf der Ebene einer VM auf ein sogenanntes Automatisierungsskript zuzugreifen. Auf diese Art und Weise könnten wir in diese VM mit allem, was dort dran hängt, beispielsweise die Public IP-address etcetera, vervielfältigen, um auf diese Art und Weise eine größere oder komplexere Infrastruktur aufzubauen. Das können wir allerdings auch machen auf der Ebene der Ressourcengruppe, um komplette Ressourcengruppen zu klonen beziehungsweise zu vervielfältigen. Wenn wir uns hier die Ressourcengruppe 2 anschauen, sehen wir hier zwei Dienstinstanzen, nämlich ein virtuelles Netzwerk und einen Storage Account. Und auch hier gibt es die Möglichkeit, auf das Automatisierungsskript zuzugreifen, welches aus einer sogenannten JSON-basierten Vorlage besteht. Das heißt, wir haben hier eine JavaScript-basierte Object notation, die deklarativ beschreibt, was in dieser Ressourcengruppe rg2 enthalten ist. Das JSON-Objekt selber ist jetzt folgendermaßen aufgebaut. Als Erstes haben wir die Definition, wo das Schema lokalisiert ist. Dann haben wir eine Content Version. Das wird von Azure selbst gar nicht verwendet, sondern ist einfach nur eine Information für Ihr Source Control System, falls Sie eins verwenden wie zum Beispiel Team Foundation Server oder Visual Studio Team Services. Und hier haben wir dann die Parameter für die eigentliche benutzerdefinierte Bereitstellung von Ressourcen. Dieses Bereitstellungsprinzip kann Ihnen jetzt helfen, das Abbilden von Instanzabhängigkeit bei der Generierung deutlich einfacher umzusetzen und auch mehrere Instanzen auf einmal zu generieren, ohne darauf warten zu müssen, dass andere Instanzen bereits erstellt worden sind. Das heißt, wenn ich zehn VMs erstellen möchte, kann ich über ein solches Script zehn VMs erstellen, und ich muss nicht darauf warten, bis eine bestimmte Instanz fertig gestellt worden ist, bis die nächste ausgerollt wird. Wenn Sie sich mit diesem Thema auseinander setzen möchten, was ich Ihnen sehr ans Herz legen kann, empfehle ich Ihnen folgende Dokumentation, nämlich das Erstellen Ihrer ersten Azure Resource Manager Vorlage. Hier ist dieser Aufbau noch einmal entsprechend dargestellt. Erst einmal empfiehlt Ihnen Microsoft, ein kleines Tool herunterzuladen, um JavaScript Object Notation Code besser lesen und bearbeiten zu können. Empfohlen wird hier in dem Fall Visual Studio Code, was Sie hier kostenlos herunterladen und benutzen können. Hier wird dann weiter beschrieben, wie so eine leere Vorlage grundsätzlich ausschaut. Das sollte Ihnen bereits bekannt vorkommen. Und hier wird dann exemplarisch beschrieben, wie ein Speicherkonto in die Deklaration hinzugefügt wird, um dies abschließend bereitzustellen. Grundsätzlich kann ich Ihnen jedoch empfehlen, erst einmal mit dem zu arbeiten, was die grafische Nutzeroberfläche bietet, das heißt, wir erstellen händisch ein Speicherkonto über die grafische Nutzeroberfläche. Und natürlich gibt es dann auch hier die Möglichkeit, auf das dafür vorgesehene Bereitstellungs- oder Automatisierungsskript zuzugreifen, um dann sozusagen rückwirkend sehen zu können, wie sich das auf die Parameter und auf die Ressourcen des Automatisierungsskriptes auswirkt. Glücklicherweise gibt es eine Sammlung von sogenannten Schnellstartvorlagen, die uns ebenfalls helfen kann und helfen wird, in dieses Thema hineinzufinden, das heißt, hier gibt es aus dem Umfeld von Microsoft-Mitarbeitern und auch Microsoft Partnern eine lebendige Sammlung aus unterschiedlichsten Vorlagen für Ressourcen innerhalb des Azure-Portals zum testen und ausrollen. in der Hoffnung auf qualifiziertes Feedback bereitgestellt wie beispielsweise die Vorlage für das Bereitstellen einer Azure VM mit einem AD Forest, weil nämlich eine Azure VM standardmäßig als sogenannter Workgroup Computer ausgerollt wird, der nicht zu einer Domain gehört. Genau das wird in diesem Skript abgedeckt, und ich kann, wenn ich das möchte, das, was in dem Skript drinsteht, direkt in mein Azure-Portal einspeisen beziehungsweise dort bereitstellen. Wenn man jetzt genau hinschaut, dann bemerkt man, dass zwischendurch das GitHub als Code Repository im URL zu sehen war. Dort sind nämlich diese Skripte eigentlich bereitgestellt im Rahmen des Code Repositories. So und was ich jetzt hier tun muss, ist die entsprechenden Parameter entgegenzubringen, das heißt, ich muss einen Admin User Name, ein Admin Password, einen Domain-Namen und ein DNS-Prefix eingeben. Und dann wird das entsprechend hier ausgerollt innerhalb meiner Azure Subscription. Natürlich können wir uns die Vorlage noch einmal anschauen, indem wir sie bearbeiten, das heißt, hier sehen wir grundsätzlich wieder den gleichen Aufbau, den ich jetzt hier in dem Fall verwerfe. Darüber hinaus gibt es auch noch die Möglichkeit, auf das ursprüngliche Code Repository zurückzugreifen und das, was in dieser Vorlage drin ist, zu visualisieren. Und hier sehen wir dann unsere AD-basierte VM innerhalb einer Domain und auf welcher Dienstinstanzen diese zurückgreift, um einen Überblick über die Dienstinstanzen und die entsprechenden Abhängigkeiten zu bekommen. Lassen Sie sich bitte von dem Kaufen-Button, der kurz zu sehen war, nicht verwirren. Sie Zahlen natürlich nicht für die Verwendung dieser Vorlage, sondern Sie zahlen nur für die Consumption, die innerhalb Ihrer Subscription entsteht. In diesem Video haben wir also einen Überblick darüber bekommen, welche Möglichkeiten es gibt, Dienstinstanzen und ganze Ressourcengruppen über JSON-basierte Vorlagen zu standardisieren und zu vervielfältigen.

Azure: Basiswissen für Administratoren

Lernen Sie das Wichtigste, was Sie als IT-Adminstrator über die Möglichkeiten von Azure wissen müssen.

4 Std. 2 min (31 Videos)
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Erscheinungsdatum:07.09.2017

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