VMware vSphere 5.5 Grundkurs

Templates verwenden

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Templates stellen vorgefertigte Vorlagen für das Anlegen von virtuellen Maschinen bereit. Vor deren Verwendung muss zunächst eine virtuelle Maschine inklusive dem erforderlichen Betriebssystem angelegt werden.
09:40

Transkript

Ich habe in die zuvor angelegte Virtuelle Maschine mittlerweile ein Windows Server 2012 R2 Betriebssystem installiert, sowie diese vor allem umbenannt. Diese soll als Template dienen. Templates, d.h. Vorlagen, sind Blaupausen für die Installationen. Von diesen Vorlagen ausgehend werden Virtuelle Maschinen schnell bereitgestellt. Templates sind immer ausgeschaltete VMs, die durch die Kennzeichnung „Template“ daran gehindert werden, dass man sie versehentlich startet. Bevor Sie ein Template verwenden können, müssen Sie vorher eine VM erzeugt haben, worin Sie das erforderliche Betriebssystem ganz normal installieren, wie Sie das auch sonst tun. Unsere VM ist jetzt fertig und wird nun in ein Template umgewandelt. Das ist relativ einfach – mit Rechtsklick auf unsere virtuelle Maschine und unter „All vCenter Actions“ navigieren Sie zu dem Punkt „Convert to Template“. Sie sehen aus der Ansicht „Virtual Machines“ ist diese Maschine verschwunden. Aber sie erscheint jetzt in der Ansicht „Templates“. Sie erkennen, auch das Icon hat sich geändert. Diese Virtuelle Maschine kann jetzt zum Installieren, d.h. für das Deployment, verwendet werden. Das werden wir jetzt tun. Ich starte den Assistenten für die Installation einer virtuellen Maschine durch dieses Template. Hier oben geben Sie den Namen der Virtuellen Maschine an. Eins ist zu beachten, dieser Name ist nur der Name der Virtuellen Maschine VM vCenter oder vSphere Client erscheint. Den tatsächlichen Host-Namen der VM müssen Sie natürlich in der VM konfigurieren und gegebenfalls ändern. Wir wählen unseren Testcluster als Ort, wo die Maschine später gehostet sein soll. Der Kompatibilitätscheck sagt: „Alles in Ordnung“. Jetzt nur noch einen Speicherort auswählen. Ich wähle in diesem Fall unseren Storage DRS-Cluster, klicke auf Nächst und kann hier hier weitere Einstellungen vornehmen. Wenn ich nichts tue, wird die Maschine lediglich geklont. Aber ich möchte, dass diese Maschine mit einer neuen Identität startet. Denn diese Maschine soll einen neuen Hostnamen und eine neue IP-Adresse erhalten. Vor allem ist das wichtig, wenn diese Maschine später in eine Active Directory Domäne aufgenommen werden soll. Da wir noch keine Spezifikation angelegt haben, werden wir es jetzt hier nachholen. In diesen Spezifikationen geben Sie an, was mit der Virtuellen Maschine passiert, wenn sie ausgerollt worden ist. Hier legen Sie fest, welche Identität diese VM später bekommen soll. Hier legen Sie auch fest, welche Parameter immer gelten, sei es eine Netzwerkmaske, ein Standardgateway, DNS-Server u.s.w. Und das, was sich immer ändert. Bei Rechnern ändert sich in der Regel der Rechnername, die IP-Adresse. Wir geben dieser Spezifikation einen sinnvollen Namen, drücken auf Nächst, und tragen hier noch irgendwelche Registrierungen ein. Das können wir aber in diesem Fall auch frei lassen. So, hier müssen wir den tatsächlichen Rechnernamen der VM, die wie installieren wollen, eintragen. Wir wählen einen sinnvollen Namen für das System und drücken auf Nächst. Falls vorhanden, geben Sie jetzt hier Ihren Product-Key ein und ansonsten bestätigen Sie es hier mit Nächst. Hier wählen Sie das Administrator-Kennwort Ihrer VM. Wir wählen noch die geeignete Zeitzone, bestätigen das Ganze durch Nächst, können hier gegebenenfalls noch andere Befehle eintragen, die einmal ausgeführt werden, die Einrichtungen zu verfeinern – das lassen wir in diesem Fall frei. Und hiermit kommen wir zur Netztwerkkonfiguration. Jetzt bestehen verschiedene Möglichkeiten. Voreingestellt ist, dass das System eine DHCP-Server-Konfiguration erhält. Handelt es sich um einen Server, es ist sinnvoll, IP-Adressen statisch zu vergeben. Deswegen klicken wir hier auf dieses Feld. In unserem Fall hat unsere VM eine Netztwerkkarte, die per DHCP konfiguriert wird. Das werden wir jetzt hiermit ändern. Da für Server, sei es Virtuelle Maschinen oder physikalische Systeme, oder sei es Windows oder Linux oder sonst noch, was es an Systemen gibt, die IP-Adresse nur ein einziges mal in einem Unternehmensnetzwerk vorkommen darf, es ist in diesem Fall sinnvoll, folgende Einstellung zu wählen. „Prommt the user for an address when the specification is used“. D.h. in diesem Fall, es erscheint eine Dialogbox, wo Sie aufgefordert werden, die erforderliche IP-Adresse einzugeben. Sie erkennen das hier an, dass das IP-Adresse-Feld ausgegraut ist. Aber ich kann Subnetzmaske, Gateway und ein alternatives Gateway eintragen. Mit klicken auf OK kommen wir ins nächste Fenster, und Sie sehen, unsere Netzwerkkonfiguration ist nach Promt User gewechselt. Durch klicken auf Nächst gelangen wir zum nächsten Konfigurationsschritt. Hier haben wir die Möglichkeit zu sagen, ob unsere VM in einer Workgroup oder in einer Server Domain Mitglied werden soll. Mit klicken auf Nächst kommen wir zum nächsten Schritt. Und hier sehen Sie: Generate New Security ID. Dies ist absolut wichtig für Virtuelle Maschinen, die zu einer Microsoft Active Directory gehören. Lassen Sie bitte diesen Hacken gesetzt. Wir klicken wieder auf nächst, und gelangen zu unserer Zusammenfassung. Unser Template ist nun bereit, dass es ausgerollt werden kann. Und Sie sehen hier die passenden Parameter dafür. Mit Finish starten wir den Vorgang. Wir wählen noch unsere Spezifikation explizit aus, betätigen die Taste Nächst, und tragen hier unsere IP-Adresse ein, die uns die Netzwerkverwaltung zugewiesen hat. Jetzt sind wir bereit für das Deployment. Mit klicken auf Finish beginnt der Vorgang. Hier rechts erkennen Sie den Task, der schon zu 39% abgeschlossen ist. Mit klicken auf More Tasks sehen Sie eine übersichtlichere Darstellung über diesen Verlauf der Installation. Fertig! Die Virtuelle Maschine ist somit grundinstalliert. Wie lange hat das Ganze gedauert? Werfen wir einen Blick in den vSphere Client. Sie sehen hier unsere neu angelegte Maschine. Diese wurde noch nicht gestartet. Denn der Nächste Einrichtungssritt ist das Starten der Virtuellen Maschine. Wir öffnen die Console dieses Systems und verfolgen somit die Einrichtungen dieses Servers. Hier sehen Sie eine entsprechende Empfelung des DRS-Clusters, wo uns gesagt wird, auf welchem Host dieser Server registriert werden soll. Diese Empfehlung übernehmen wir. Ich melde mich in diesem Fall mit dem lokalen Password an, weil ich nicht gesagt habe – er soll sich automatisch anmelden. Jetzt müssen wir nur warten. Achten Sie bitte auf die IP-Adresse und auf den DNS-Namen. Sie sehen, es hat ein Bisschen gedauert, bis die Konfigurationen auch in vSphere Client angekommen sind. Sie erkennen hier die zugewiesene IP-Adresse und den Rechnernamen, den wir im Einrichtungsassistenten hinterlegt haben. Unser Server ist hiermit betriebsbereit und einsatzbereit.

VMware vSphere 5.5 Grundkurs

Lernen Sie, eine VMware vSphere-Infrastruktur aufzubauen und die zahlreichen Komponenten (z.B. ESXi-Server, vCenter, Storage) zu installieren, zu konfigurieren und zu betreiben.

4 Std. 5 min (51 Videos)
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Erscheinungsdatum:12.02.2015

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