Teams aufbauen, entwickeln und zum Erfolg führen

Team oder Gruppe?

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Ein Team lässt sich anhand verschiedener Kriterien von einer Gruppe unterscheiden.

Transkript

Stellen Sie sich einmal vor, Sie säßen im Wartezimmer Ihres Arztes. Neben Ihnen sitzen dort noch zehn andere Menschen, die ebenso wie Sie, einen Termin mit dem Arzt vereinbart haben. Sind Sie und diese zehn Menschen ein Team? Sicherlich nicht. Denn außer dem Arzt, mit dem Sie und die zehn anderen Menschen sprechen wollen, gibt es nichts, was Sie mit diesen zehn anderen verbindet. Sie sind noch nicht einmal eine Gruppe, sondern nur eine zufällige Menge einzelner Menschen an ein und demselben Ort. Doch wie könnte eine Ansammlung von Menschen zu einer Gruppe werden. Am Beispiel der Arztpraxis merken Sie schon, es braucht ein verbindendes Element, damit Menschen zu einer Gruppe werden. Bei diesem Element kann es sich um ein gleiches Interesse oder ein gleiches Ziel handeln. Nehmen wir einmal an, Sie die säßen zwei Stunden nach Ihrer Ankunft noch immer im Wartezimmer und mit Ihnen gemeinsam die besagten zehn anderen Menschen. Sie tauschen sich untereinander aus und beschließen die Arzthelferin zu fragen, warum es nicht vorwärts geht. Mit diesem gemeinsamen Interesse der Klärung haben Sie eine Gruppe geschaffen. Klar ist auch, wenn Ihre Mitpatienten einer nach dem anderen aufgerufen werden, dann löst sich die Gruppe genauso schnell wieder auf, wie sie entstanden ist. Im beruflichen Kontext erleben wir solche Konstellationen oft in Form von Arbeitsgruppen. In einer Besprechung taucht ein Problem auf. Es ist zu komplex oder zu umfangreich, um von einem einzelnen Mitarbeiter gelöst zu werden und kann noch nicht direkt in der Besprechung gelöst werden. Also setzte Geschäftsleitung einer Arbeitsgruppe ein. Mitarbeiter aus verschiedenen Bereichen werden zusammen gezogen und erhalten eine Aufgabenbeschreibung. Die Mitarbeiter lösen die Aufgabe und widmet sich dann wieder ihren gewohnten Tätigkeiten. Vielleicht sagen Sie jetzt spontan: "Also, das ist doch schon ein Team". Im Prinzip haben Sie damit auch recht. Denn ein Team ist eine Gruppe von Menschen, die zusammenarbeiten. Wir verbinden mit dem Team, aber ein deutlich positiveres Bild als mit dem Begriff "Arbeitsgruppe". Hinter einem Team vermuten wir eine funktionierende Zusammenarbeit und eine enge Bindung all seine Mitglieder, an ein gemeinsames Ziel, Für unseren Zweck ist eine tiefergehende Unterscheidung zwischen Teams und Arbeitsgruppen nicht wichtig. Konzentrieren wir uns also auf Teams und fragen wir uns, welche Kriterien erfüllt sein müssen, damit wir von einem Team sprechen können. Fünf Aspekte sind wichtig. Erstens Ziele. Ein Team ist durch ein gemeinsames Ziel miteinander verbunden. Dieses Ziel kann entweder auf Zeit oder unbefristet angelegt sein, je nach seiner Art und der aus ihnen abgeleiteten Aufgabenstellung. Zweitens: Rollen. Im Team sind die Aufgaben und Rollen klar verteilt und jeder in Team kennt die Verteilung. Drittens: Verbindlichkeit. Im Gegensatz zum Zufälligen nebeneinander im Wartezimmer der Arztpraxis herrscht in einem Team Verbindlichkeit. Verbindlichkeit im Hinblick auf die Arbeitsabläufe und die Ergebnisse der gemeinsamen Arbeit. Die Teammitglieder sind arbeitstechnisch voneinander abhängig. Viertens: Aktivität. Während die Gruppe je nach Geduld der einzelnen Personen, durchaus eine ganze Weile im Wartezimmer sitzen kann, ohne dass etwas passiert, ist im Teamaktivität gefordert. Jedes Teammitglied muss seinen aktiven Beitrag leisten, damit das gemeinsame Ziel erreicht werden kann. Fünftens und letztens schließlich: Verantwortung. Teamarbeit bedeutet auch, dass alle Teammitglieder außenstehenden gegenüber die Verantwortung für das Ergebnis tragen. Das gilt im Erfolgsfall genauso, wie für den Fall, dass das Projekten misslingt. Ich sehe jetzt förmlich vor mir, wie einige von Ihnen sagen, das ist aber ziemlich banal. Ist doch klar, ohne die Kriterien kann doch ein Team funktionieren. Stimmt. Leider sieht die Realität oft anders aus. Oft werden Teams zusammengesetzt, ohne dass alle oder zumindest mehrere der fünf genannten Kriterien erfüllt sind. Die Folge: Das Team kann seine Ziele nicht erreichen oder seine Mitglieder geraten untereinander in Streit. Aber mit den richtigen Methoden und Werkzeugen lässt sich das glücklicherweise verhindern.

Teams aufbauen, entwickeln und zum Erfolg führen

Lernen Sie die Rahmenbedingungen für erfolgreiche Teams kennen und erfahren Sie, wie Sie solche Teams im beruflichen Alltag entwickeln.

1 Std. 14 min (22 Videos)
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Erscheinungsdatum:01.02.2017

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