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Eine Datenbank mit Access 2013 richtig entwickeln

Tabelle USysRibbon anlegen

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Die Beschreibung des Menübands wird in einer vorgegebenen Tabelle "USysRibbon" abgelegt. Dort können und werden mehrere Menübänder gespeichert sein.

Transkript

Wenn Sie ein Ribbon, ein Menüband, erstellen wollen, ist es eigentlich fast egal, wo Sie anfangen. Sie müssen an mehreren Enden gleichzeitig arbeiten. Auf jeden Fall werden Sie eine Tabelle brauchen. Diese Tabelle "USysRibbons" hat mehrere Besonderheiten. Erstens ist sie nicht da. Zweitens, selbst wenn sie da wäre, würden Sie sie nicht sehen. Und drittens, wenn es Ihnen gelingt, sie dann überhaupt auf den Bildschirm zu kriegen, dann hat sie ein paar Vorschriften über Feldnamen und Datentypen. Fangen wir vielleicht an mit dem ersten Punkt: Sie ist nicht da. Wegen des Namens, USys, User- System wäre sie ausgeblendet. Wie diese MSys-Tabellen, die Sie vielleicht schonmal gesehen haben. Das ist sozusagen die verschärfte Version. USys ist ein bisschen harmloser. Ich habe hier oben einen Rechtsklick gemacht, damit ich bei den Navigationsoptionen erstmal einstellen kann, dass die sogenannten Systemobjekte überhaupt sichtbar werden. Nach dem "OK" entdecken Sie dort vor allem die ganzen MSys-Tabellen. Das ist ja die interne Verwaltung einer Access-Datenbank. Um die geht es hier nicht. Aber hier würde jetzt eine USysRibbon auftauchen, wenn sie denn da wäre. Gut, sie ist nicht da. Das überrascht mich jetzt nicht, weil das eine frische Datenbank ist. Also kann ich sie neu erstellen, ganz normal, wie Sie es gewöhnt sind, im Tabellenentwurf. Allerdings sind sowohl die Feldnamen als auch die Felddatentypen vorgeschrieben. Wenn Sie eine andere Datenbank haben, wo die schon enthalten ist, können Sie die auch importieren. Das erste Feld muss den Namen "lngID" tragen und ein Auto-Wert sein. Und der Primärschlüssel. Das ist soweit nicht besonders überraschend. Das passt auch zu dem, was ich in meinen Tabellen mache. Das zweite Feld heißt "RibbonName" und ist ein kurzer Text. Dort steht der eindeutige Name des Ribbons drin. Und das dritte Feld ist "RibbonXml" und ein langer Text, denn dort muss der gesamte XML-Text hinein. Das kann schon einiges an Zeilen zusammenbringen. Das war es schon. Mehr Felder braucht es nicht, und das wird gespeichert unter "USysRibbons", und alleine diese Vorsilbe, sage ich mal, "USys", sorgt dafür, dass es nachher als Systemtabelle behandelt wird. Also, nach dem "OK" sehen Sie sie jetzt hier. Sie ist nicht wie die anderen in grau, aber trotzdem würde sie weggeblendet, wenn ich bei den Navigationsoptionen jetzt die Systemobjekte wieder wegschalte. Dann ist auch die Tabelle unsichtbar. Das ist manchmal sehr irritierend. Wenn Sie die natürlich für die Benutzer unsichtbar machen und selber daran weiterentwickeln, dann ist die Tabelle erstmal weg. Denken Sie also daran, per Rechtsklick auf die Navigationsoptionen, und die Systemobjekte sichtbar machen, und dann ist sie auch wieder da. Soweit dieser Teil. Die Tabelle ist im Moment leer. Das macht aber noch nichts, denn da kommt noch Einiges hinein. Wir können sie schonmal ein bisschen größer machen. Vor allem werden Sie gleich sehen, auch in der Richtung größer, damit Sie überhaupt ansatzweise etwas lesen können. Aber bis da die eigentlichen Inhalte drin sind, wird es noch ein klein wenig dauern. Das war die erste Vorbereitung. Diese Layout-Änderung möchte ich natürlich mit speichern. Die zweite Anpassung, ohne die es nicht geht, heißt, wenn ein Fehler in diesem XML ist, und ich kann Ihnen garantieren, am Anfang sind da reichlich Fehler drin, wenn da also ein Fehler drin ist, dann möchten Sie bitte auch Bescheid bekommen. Das ist die nächste Besonderheit. Access liest diese Tabelle aus, findet einen Fehler, ignoriert ihn und macht weiter. Ganz anders, als Sie es von VBA gewöhnt sind. Das ist durchaus eine Sicherheitsmaßnahme, damit nicht jedes defekte Ribbon sofort Ihre Datenbank zum Erliegen bringt. Es wird einfach ignoriert, und das hilft Ihnen natürlich bei der Entwicklung nicht. Also müssen Sie unter den Dateioptionen, nämlich bei den Client-Einstellungen, ganz weit hinten, hier nämlich unter "Allgemein", die "Fehler des Benutzeroberflächen- Add-Ins anzeigen" lassen. Sehr hübsch formuliert, das "Benutzeroberflächen-Add-In" ist Ihr Ribbon, auch wenn Sie gar kein Add-In schreiben. Und jetzt erst, nach dem "OK", ist das soweit vorbereitet, dass, wenn Sie XML hineinschreiben und da ein Fehler drin ist, Sie es überhaupt merken würden.

Eine Datenbank mit Access 2013 richtig entwickeln

Sehen Sie einem erfahrenen Datenbankentwickler über die Schulter und lernen Sie dabei, wie Sie in Access 2013 optimale und perfekt skalierbare Datenbank anlegen und pflegen.

5 Std. 18 min (53 Videos)
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