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MCSA: Windows Server 2016 – 70-740 (Teil 5) – Implementieren von Hochverfügbarkeit

Szenarioanforderungen für die Implementierung von direkten Speicherplätzen bestimmen

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Lernen Sie, wie ein Serverszenario aussehen muss, um die sogenannten direkten Speicherplätze in Windows Server 2016 implementieren zu können.
15:08

Transkript

Szenario-Anforderungen für die Implementierung von direkte Speicherplätze bestimmen, ist der Fokus in diesem Video. Was sind direkte Speicherplätze? Lassen Sie mich es so formulieren. Direkte Speicherplätze werden aufgebaut, indem verschiedene Server zusammengefasst werden. Diese verschiedenen Server haben Festplatten eingebaut. Und dann besteht die Möglichkeit über alle diese Server den Speicherplatz zusammenzufassen und so höhere Verfügbarkeit zu generieren. Starten wir einmal Schritt für Schritt. Zuerst einmal zeige ich Ihnen zwei-drei TechNet-Artikel, anschließend den Blick hinter die Kulissen, was ich alles vorbereitet habe, um direkte Speicherplätze zu konfigurieren Zuerst aber einmal einige Hinweise zu diesen direkten Speicherplätzen im TechNet. Zuerst einmal gibt es zwei unterschiedliche Arten von direkten Speicherplätzen. Es gibt Hyper-converged und es gibt den sogenannten Disaggregated direkten Speicherplatz. Beide werden hier in diesen Artikeln, also Hyper-converged and Disaggregated, diese beiden Funktionen werden in den Artikeln erklärt. Zudem habe ich Ihnen einen weiteren Artikel herausgesucht. Darin wird beschrieben, wie Sie die Volumes planen müssen. Warum das? Wenn wir direkte Speicherplätze einsetzen, haben wir die Möglichkeit ein Layout auszuwählen, beispielsweise einen Spiegel. Den kennen Sie bereits von den normalen Speicherplätzen. Wir haben die Möglichkeit einen Spiegel einzurichten. Somit erhalten wir höhere Verfügbarkeit. Wir können aber auch einen sogenannten Zweiwege-Spiegel einsetzen. Dafür braucht es aber dann mehrere Server und auch mehrere Festplatten. Und genau das wird in diesem Artikel beschrieben. Wie möchten Sie also die Hochverfügbarkeit aufbauen? Da wird beschrieben, was können Sie mit zwei Server umsetzen, mit drei Server umsetzen, oder mit vier und mehr Servern. Nun habe ich Ihnen einige TechNet-Artikel gezeigt, wo Sie sich informieren können, oder weitere Informationen herausholen können über direkte Speicherplätze. Was habe ich aber nun vorbereitet? Dazu einmal ein Blick wiederum hinter die Kulissen. Ich habe vier neue Systeme vorbereitet. Diese Systeme zeige ich Ihnen. Die heißen S2DSRV01, 02, 03 und 04. S2D ist so eine Art Abkürzung für Storage Spaces Direct. Diese vier Systeme habe ich normal installiert mit Windows Server 2016, Datacenter Edition. Anschließend habe ich eine zweite Netzwerk-Karte eingebaut, und zwar die Netzwerk-Karte für den Speicher-Datenverkehr, also auf das Netzwerk Nummer 5. Und wir sehen auch hier die IP-Adressen. S2DSRV01 hat de IP-Adresse 192.168.1.34 und die zweite Netzwerk-Karte hat die Adresse 192.168.5.34. Das Netzwerk 5 ist das Speicher-Netzwerk. Und das habe ich bei allen Servern umgesetzt. Anschließend habe ich einige Rollen installiert. Ich werde wieder zum Fullscreen wechseln, damit ich Ihnen zeigen kann, mit welchen PowerShell Commandlets ich die Rollen installiert habe. Und wechsle dann nachher nochmals zu den einzelnen Register, damit ich Ihnen noch mehr zeigen kann. Also, wieder zurück zum Fullscreen, dann navigiere ich zur ISE und hier zeige ich Ihnen die PowerShell Commandlets, die ich eingesetzt habe. Zuerst einmal habe ich das Commandlet eingesetzt Invoke-Command, dann ComputerName. Und ich habe die vier Knoten angegeben. Und dann im Skript-Block habe ich festgelegt Install-WindowsFeature -Name File-Services, Failover Clustering, dann auch hyper-v -IncludeAllSubFeature -IncludeManagementTools und dann ein Neustart. Das habe ich bereits umgesetzt. Warum habe ich das schon bereits umgesetzt? Weil es dauert dann einige Zeit, bis der Neustart über alle vier Systeme durchgeführt worden ist. Und darum habe ich das bereits vorbereitet. Was ich auch vorbereitet habe: ich habe den einzelnen Knoten virtuelle Festplatten hinzugefügt. Und das werde ich Ihnen wiederum zeigen, was Sie genau umsetzen müssen, falls Sie mit der Konfiguration folgen wollen. Ich zeige Ihnen das am Beispiel von S2DSRV01. Dieses System hat mehrere Festplatten. Und Sie sehen, ich habe hier 6 SATA Hard Disk-Platten hinzugefügt mit einer Größe von 1 Terabyte. Ich habe das gemacht, damit wir später mit diesen Speicherplätzen etwas arbeiten können. Was ganz wichtig ist, das ist aber eine Eigenschaft von VMware Workstation. Wenn Sie die Disk hinzugefügt haben, müssen Sie anschließend auf Advanced klicken. Und hier habe ich jetzt für die erste Maschine den SATA 0:0 Bus ausgewählt und dann einfach weiter durchnummeriert. Sie sehen hier: SATA 0:0 und dann die nächste Platte hat SATA 0:1 Und dann für den zweiten Server habe ich einen weiteren Bus ausgewählt. Ich zeige Ihnen das am Beispiel von S2DSRV02. Wiederum in die Eigenschaften, dann ebenfalls wieder diese Disks und dann wähle ich wieder Advanced. Und hier sehen Sie, habe ich den S Autobus 1:0 ausgewählt. Und dann für die zweite Platte 1:1 und das geht so weiter. Warum das? Die direkten Speicherplätze suchen nach Festplatten, die eine unterschiedliche Bus-Nummerierung haben. Ich muss das so auswählen, weil sonst bei dieser Konfiguration würde immer für alle Server bei den Festplatten der gleiche Bus hinterlegt. Ich zeige Ihnen gleich, wie ich das meine. Also, das ist eine weitere Vorbereitung, die ich getroffen habe. Ist ein wenig Handarbeit, aber es ist nun mal so, wir kommen da nicht drum herum. Darum habe ich Ihnen gezeigt, was ich bereits vorbereitet habe. Nun wechsle ich wieder zurück zu Client 0:1 wieder in den Fullscreen mode. Gut, nun haben wir also diese Features installiert, die Server sind neu gestartet. Jetzt möchte ich prüfen, sind denn diese Disks auch tatsächlich vorhanden. Mit Invoke-Command -ComputerName und hier die vier Knoten im Skript-Block gebe ich an Get-Disk. Und ich lenke das Resultat um in eine formatierte Tabelle. Der Cursor ist jetzt an der richtigen Stelle, auf der Zeile 11, und ich führe dieses Kommando aus. Und nun erhalte ich die Informationen, dass diese Disks tatsächlich vorhanden sind, und zwar für alle Systeme. Wir sehen hier die vier verschiedenen Systeme. Und jetzt sehen Sie auch den Grund, warum ich diese Bus-Konfigurierung getätigt habe. Weil hier wird eine Serial Number aufgelistet. Und diese Seriennummer entspricht genau der SATA-Konfiguration für das erste System. Sie sehen hier 0000 bis schlussendlich 1 oder 01, 02, 03. Dann für das nächste System ist 3, dann wieder 1 und dann die 2. Es müssen eindeutige Seriennummern vorhanden sein, damit das funktioniert. Darum musste ich das manuell bei VMware Workstation durchführen. Bei einem anderen Hypervisor muss das vielleicht nicht unbedingt der Fall sein, dass Sie da die SATA-Bus-Konfiguration tätigen müssen. In VMware Workstation ist es leider so. Gut, die Disks sind also vorhanden. Und jetzt habe ich die Möglichkeit einen Cluster zu erstellen für Storage Space Direct zum Verifizieren, dass es auch tatsächlich funktioniert. Verwende ich das Commandlet Test-Cluster -Node, dann gebe ich die vier Knoten an, dann -Include "Storage Spaces Direct", dann möchte ich das Inventory prüfen, das Netzwerk und die System-Konfiguration. Und da ein Hinweis. Wenn Sie die Konfiguration beziehungsweise dieses Commandlet, also einen TechNet-Artikel kopieren, dann steht hier Storage Spaces Direct, hier steht Inventory, aber hier steht Network und hier steht System Configuration, also mit Abstand und dann mit einem C geschrieben. Das funktioniert nicht, auch wenn hier Network steht, würde das auch nicht funktionieren. Sie müssen die deutschen Begriffe angeben. Wie können Sie diese herausfinden? Auch da möchte ich Ihnen diesen Trick zeigen, indem Sie zum Failover Cluster Manager navigieren. Und dann haben Sie die Möglichkeit dort den Cluster zu überprüfen. Und bei der Überprüfung wählen Sie in diesem Assistenten Weiter und dann die ausgewählten Test-Optionen aus, führen hier nur ausgewählte, wählen Weiter. Und da erhalten Sie die deutschen Namen. Wir sehen hier Clusterkonfiguration, wir sehen hier Netzwerk, Storage Spaces Direct, das passt. Inventar hat ebenfalls gepasst, das hat keine Rolle gespielt. Aber Sie sehen hier die deutschen Namen. Und genau diese Namen habe ich ausgelesen, um sie dann hier in der PowerShell einzufügen. Nachdem der Test durchgeführt worden ist, habe ich auch einen entsprechenden Bericht erhalten, damit ich einsehen kann, ob die Konfiguration ausgeführt werden kann. Dieser Bericht wurde im Temp-Verzeichnis abgelegt. Das habe ich ebenfalls bereits ausgeführt. Warum habe ich das gemacht? Weil auch dieser Test sehr lange dauert, darum habe ich das vorgängig bereits vorbereitet. Ist dann der Test abgeschlossen, dann haben wir die Möglichkeit einen neuen Cluster zu erstellen. Mit dem Commandlet New-Cluster -Name und dann gebe ich den Namen des Clusters an. Dieses soll heißen S2DCluster, dann -Node. Und hier gebe ich die Knoten an, die in diesem Cluster vorhanden sein sollen und dann die wichtige Option -NoStorage. Unbedingt keine Speicher-Informationen hinzufügen. Das machen wir später manuell. Und dann gebe ich diesem Cluster-Objekt, das ist das Objekt, gebe ich diese statische IP-Adresse 192.168.1.250 Und das habe ich ebenfalls bereits durchgeführt, weil auch da braucht es eine gewisse Zeit, bis der Cluster erstellt wurde. Dann erhalten Sie eine Warnung, und zwar es geht wieder darum, dass die Quorum-Konfiguration nicht umgesetzt werden konnte, weil wir haben ja keinen Speicher hinzugefügt. Und das können wir ebenfalls ändern. Ich habe das Commandlet eingesetzt Set-ClusterQuorum -Cluster und das ist der Name S2DCluster, den haben wir hier bestimmt. Und dann gebe ich in diesem Fall einmal eine FileShareWitness an, also ich spezifiziere nicht eine explizite Festplatte. Nein, ich lege die Quorum-Information in einer Freigabe ab. Und die Freigabe habe ich erstellt auf meinem FILESRV01, der Ordner heißt Quorum und die Freigabe heißt ebenfalls Quorum. Und dann setzen Sie den Cursor auf diese Linie und führen das Commandlet aus. Und dann ist das Quorum konfiguriert. Das können wir ebenfalls verifizieren, ob das funktioniert hat, indem wir diesen Share kurz aufrufen, \\FILESRV01, dann \Quorum und da muss die Quorum-Information abgelegt sein. Und in der Tat, hier haben wir die Quorum-Information für unseren neuen Cluster. Und wenn das dann alles funktioniert hat, dann haben Sie die Möglichkeit auch den Failover Cluster Manager selbstverständlich einzusetzen. Und dann verbinden Sie sich mit dem Cluster, Sie wählen hier Verbindung mit Cluster herstellen, geben den Namen ein: S2DCluster. Und wir können unseren Cluster mit dem grafischen Tool, mit dem Failover Cluster Manager einsehen. Ich habe Ihnen sehr viel jetzt in der PowerShell gezeigt, weil den letzten Cluster haben wir mehrheitlich mit der grafischen Oberfläche aufgesetzt. So haben Sie nun beide Seiten einmal gesehen. Und nun navigieren wir da ein wenig durch, Rollen - da ist noch nichts vorhanden. In den Knoten müssen unsere vier Knoten vorhanden sein. In der Tat, diese sind da. Unter Datenträger ist noch nichts vorhanden. Da haben wir mit dem Schalter -NoStorage angegeben, dass wir keine Datenträger-Konfiguration durchführen wollen. Wir haben auch keine Pools und auch keine Gehäuse im Einsatz. Was wir aber haben, wir haben Netzwerke. Und wir haben wiederum zwei Netzwerke Clusternetzwerk 1 und Clusternetzwerk 2. Ich klicke auf dieses Netzwerk und ich sehe aufgrund des Subnetzes, das ist unser Management Netzwerk. Und darum werde ich das gleich hier wieder umbenennen Management. Genau. Und nun das nächste Netzwerk, eben noch Clusternetzwerk mit dem Subnetz 5, das ist unser Storage. Eigenschaften und auch hier diesen Namen ändern durch Storage. Dann sind diese Namen ebenfalls angepasst. Selbstverständlich würde das auch mit der PowerShell funktionieren, indem Sie zuerst ganz einfach die Cluster-Netzwerke auslesen mit Get-ClusterNetwork -Cluster und S2DCluster, das ist der Name des Clusters, führen das Commandlet aus. Hier sehen wir bereits die neuen Namen: Management und Storage. Und wenn hier noch die Standardnamen stehen würden, dann könnten Sie diese kopieren und dann hier in die Anführungszeichen einfügen. Und mit dem fast gleichen Commandlet Get-Cluster, -Cluster, dann mit Angabe des Clusters als solches. Das muss ich hier noch ändern, das ist S2DCluster. Geben Sie hier den Namen an, den Sie hier auslesen und umbenennen möchten. Und dann alles noch in die Klammer setzen. Und dann geben Sie den neuen Namen an. Somit haben Sie die Möglichkeit in der PowerShell ebenfalls die Cluster-Netzwerke umzubenennen. Ich habe Ihnen in diesem Video einige Vorbereitungen gezeigt, die es braucht, um direkte Speicherplätze zu implementieren und ich habe Ihnen einige TechNet-Artikel gezeigt, wo Sie detailliert nachlesen können, um was es denn eigentlich geht bei den direkten Speicherplätzen.

MCSA: Windows Server 2016 – 70-740 (Teil 5) – Implementieren von Hochverfügbarkeit

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4 Std. 29 min (45 Videos)
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Erscheinungsdatum:30.08.2017

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