Muse CC Grundkurs

Systemschriften und Websichere Schriften

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In Adobe Muse können drei "Arten" von Schriften verwendet werden. Webschriften, Systemschriften und websichere Schriften. Lernen Sie was es mit Systemschriften und websicheren Schriften auf sich hat.

Transkript

In diesem Video, möchte ich Ihnen einmal aufzeigen, wie Adobe Muse, mit Schriften umgeht. Und in Adobe Muse gibt es drei unterschiedliche Arten von Schriften, wenn man so will, und ich wähle hier mal, diese Überschrift aus. Und Jetzt kann ich hier, auf diesen Bereich "Text" gehen, und kann jetzt hier, auf meine Auswahl gehen. Ich scroll mal ganz nach oben. Dann haben wir hier, die sogenannten "Webschriften". Wir haben hier die Websicheren Schriften, und wir haben hier, die Systemschriften. Und in diesem Video, soll es einmal um die Websicheren Schriften gehen, und um die Systemschriften. Fangen wir erst mal hier, mit den Systemschriften an. Und wenn ich jetzt hier, eine von diesen Systemschriften auswähle, gehen wir mal ein bisschen weiter nach unten und nehmen wir mal hier, diese Calibri. Das ist eine Schriftart, die man normalerweise hat, wenn man Microsoft-Produkte auf seinem Computer installiert hat. Und wenn ich diese jetzt hier auswähle, klicke jetzt hier auf "Regular", dann wird das hier, in dieser Schriftart gesetzt. Auf der rechten Seite, da sehen Sie dieses kleine T. Das soll gleichzeitig, auch ein Warnhinweis sein. Und hier oben sieht man auch, dieses kleine Symbol. Wenn ich nämlich jetzt hier noch mal, in die Auswahl gehe, dann sehen Sie, was bei den Systemschriften passiert. Das Ganze wird als Bild exportiert. Und das hat einen großen Vorteil, aber wie ich persönlich finde, noch einen viel, viel größeren Nachteil. Der Vorteil bei dieser Technik ist, Sie können jede Schriftart benutzten, die auf Ihrem Rechner installiert ist, und Sie müssen sich keine Sorge darum machen, ob diese Schriftart auf dem anderen Rechner, ebenfalls installiert ist. Sie haben auch keine Lizenzprobleme, wenn es um Schriftarten geht. Jetzt kommt aber der Nachteil. Das ganze wird als Bild exportiert. Also Adobe Muse, macht dann beim Export folgendes. Es nimmt hier diese Schrift, und wandelt diesen kompletten Bereich in ein JPEG-Bild um. Was sich zuerst einmal, nicht so schlimm anhört, ist wenn man genauer darüber nachdenkt, dann doch relativ dramatisch. Nämlich, wenn das Ganze jetzt zu einem Bild wird, dann kann es später, nicht mehr von einem Screenreader vorgelesen werden. Das heißt, eine Person, die Beeinträchtigungen bezogen des Sehvermögens hat, da würde dieser Screenreader das Wort "Anreise" nicht vorlesen. Sondern der Screenreader, würde einfach nur sagen, da ist ein Bild. Nicht nur, dass diese Webseite damit jetzt nicht mehr barrierefrei wäre, auch Suchmaschinen könnten dieses Wort "Anreise" nicht mehr indexieren, weil eine Suchmaschine sieht ja, an dieser Stelle, ebenfalls nur ein Bild. Ich persönlich möchte Ihnen, von dieser Technologie, nämlich Systemschriften und Export als Bild, dringend abraten. Es gibt ein paar ganz, ganz wenige Situationen, wo man vielleicht sagen will, ok, da will ich mir das Ganze zunutze machen, aber grundsätzlich ist davon abzuraten. Gut. Jetzt können wir hier wieder, zu einer anderen Variante wechseln, nämlich den sogenannten Websicheren Schriftarten. Und hier hat man jetzt, nicht ganz so viel Auswahl. Warum hat man nicht ganz so viel Auswahl? Na, ja. Das sind die Schriftarten, bei denen man davon ausgehen kann, dass diese Schriftarten auf dem anderen Computer mit einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit, ebenfalls installiert sind. Man kann sich nicht drauf verlassen, aber die Wahrscheinlichkeit ist schon sehr hoch bzw. dass eine sehr ähnliche Schriftart drauf ist. Zum Beispiel ist auf allen Windows-Rechnern, die Schriftart Arial drauf. Das ist so sicher, wie das Amen in der Kirche. Genauso ist auf allen Macintosh-Rechnern, die Schriftart Helvetica drauf. Da können Sie sich auch drauf verlassen. Wenn jetzt die Webseite auf dem einen System angezeigt wird, bzw. auf dem anderen System, und mal fehlt vielleicht die Helvetica, mal fehlt vielleicht die Arial, dann würde das Betriebssystem jeweils die eine Schrift- durch die andere Schriftart ersetzen. Die Schriften sind wahrlich nicht identisch, aber im Verhalten, bezogen auf die Länge im Text, also wann die Zeilenumbrüche kommen und so weiter und so fort, verhalten sie sich schon, relativ ähnlich. Zu mindestens ähnlicher, als die anderen Schriftarten, die Sie hier sehen. Deswegen sind diese Websicheren Schriftarten, im Alltag, den Systemschriftarten, auf jeden Fall vorzuziehen. Also ich stelle das Ganze deswegen jetzt hier wieder um, und möchte nicht, dass das hier, als Bild exportiert wird, sondern ich gehe wieder zurück, in die Websicheren Schriftarten, und schalte das Ganze, wieder auf die Lucida Sans um. Und dann sehen Sie, dann verschwindet auch hier das kleine Symbol. Und jetzt ist meine Webseite auch wieder perfekt, mit einem Screenreader lesbar, und sie ist jetzt auch wieder Suchmaschinentauglich.

Muse CC Grundkurs

Lernen Sie mit Muse CC Websites zu erstellen, ohne HTML beherrschen zu müssen, und erfahren Sie alle Schritte von der Planung über den ersten Entwurf bis zur Veröffentlichung.

6 Std. 55 min (66 Videos)
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Erscheinungsdatum:23.07.2014
Laufzeit:6 Std. 55 min (66 Videos)

Dieses Training wurde mit dem Release von Muse CC aus dem Jahr 2014 aufgezeichnet.

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