VMware vSphere 6 Grundkurs

Systemeinstellung durchführen

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Der ordnungsgemäße Betrieb eines ESXi-Servers erfordert die Durchführung verschiedener Systemeinstellungen, die Hardware betreffend, im BIOS auf dem zu installierenden Server.
04:32

Transkript

Damit ein ESXi Server ordnungsgemäß funktionieren kann, müssen auf dem Server worauf er installiert wird, erforderliche System Einstellungen im BIOS vorgenommen werden. Ich habe mich dazu bereits mit der ILO Schnittstelle eines meiner ESXi Server verbunden und diesen Server eingeschaltet und die Konsole gestartet und den Server ins BIOS hochgefahren. Sie sehen hier die Einstellungsmöglichkeiten im BIOS HP ProLiant DL380 G7 Servers, folgende Einstellungen sind nun erforderlich. In den Systemoptionen wählen wir erst einmal den Punkt Embedded NICs und schauen uns an, welche interne Netzwerkkarten angeschlossen sind, in unserem Fall ist die erste Netzwerkkarte für den Netzwerk gut vorbereitet, die anderen sind deaktiviert. Das lassen wir unverändert, wenn das Server nicht per PXE rebooten soll, kann die Option auf Disabled gesetzt werden, dadurch bootet Server etwas schneller. Unter USB Options stellen Sie sicher, dass USB control eingeschaltet ist, natürlich ist es sinnvoll alle unnötigen Geräte zu deaktivieren, aber in dem Fall würde aber auch die Tastatur am Server nicht mehr funktionieren, wenn Sie USB control global deaktivieren würden. Wir drücken auf Escape, navigieren wir zum übergeordneten Menü. Nun zum Punkt Power Management Options, in diesem Fall ist es wichtig, dass geeignete Profil auszuwählen, mit dem drücken auf Enter navigieren wir in das Untermenü, in unserem Fall wählen wir das Profil Custom, mit dieser Einstellung ist es möglich, dass HP Power Profile aus dem vSphere Client heraus anpassen können und auch lässt sich sofort feststellen, mit welchem HP Power Profil der ESXi Server läuft, wenn wir einmal unter Power Profile Custom eingestellt haben, wird unter HP Power Regulator, wieder drücken auf Enter, die Einstellung US control Mode gewählt, dies wird mit Enter bestätigt. So stellen Sie sicher, dass vSphere das Powermanagement übernimmt und nicht mehr das Server selbst. Weiterhin unter Powermanagement gehen wir nun auf die Einstellungen von Redundant Power Supply Mode, hier wählen Sie balanced Mode, diese Einstellung verbraucht zwar etwas mehr Strom als die anderen, aber in diesem Fall ist es wichtig, dass die angeschlossenen Netzteile gleichmäßig belastet werden und bei Bedarf das eine oder andere sofort den Betrieb übernehmen kann. Unter Advanced Power Management Options ist es nun wichtig den Wert für minimum Prozessor Idle Power Core State einzustellen, hier gibt es verschiedene Möglichkeiten, Sie wählen in diesem Fall C3 State, der Wert muss für vSphere Dynamic Voltage and Frequency Scaling, also DVFS auf C3 stehen, so kann vSphere dynamisch je nach Auslastung CPU Core aus oder dazuschalten. Zurück im Hauptmenü navigieren wir zu PCI Device enable/disable. Hier kann es durchaus sinnvoll sein, alles zu deaktivieren, was nicht für den Betrieb notwendig ist. Im Punkt Server availability wird der ASA Status auf Disabled gesetzt und unter Advanced Options im Unterpunkt Advanced System Rom options wird unter virtual Install Disk die Einstellung Disabled gewählt. Die virtual Disk enthält Installation Treiber für Windows 2003 und kann daher deaktiviert werden, wenn wir alle erforderlichen Einstellungen vorgenommen haben, quittieren wir das Ganze mit der Taste Escape. Durch Drücken der Taste F10 werden die Einstellungen übernommen und das Server startet neu.

VMware vSphere 6 Grundkurs

Lernen Sie VMware vSphere 6 kennen und erfahren Sie, wie Sie damit eine virtuelle Infrastruktur aufbauen, konfigurieren und verwalten.

3 Std. 54 min (55 Videos)
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Erscheinungsdatum:29.03.2016

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