NAS mit Synology für Profis

Synology DSM: Installation des NAS-Betriebssystems

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Dieses Video bietet die Installation des Diskstation Managers 5.2, die Auswahl des Dateisystems Btrfs sowie eine kurze Erklärung des iSCSI-Standards.
06:58

Transkript

Haben wir unsere Synology DS716+ mit unserem Netzwerk und unserem Internet Router verbunden, tippen wir in der Adresszeile unseres Browsers find.synology.com ein und über das Synology-Netzwerk wird dann auch unser NAS in unserem eigenen Netzwerk gefunden. Das ist deswegen besonders praktisch, weil beim ersten Start unserer DiskStation, kennen wir dessen IP-Adresse noch nicht, die ja per DHCP von unserem Internet Router automatisch vergeben wird, aber später wollen wir die Adresse dann fest einstellen, dass sie sich auch nicht mehr verändern kann. Oben links im Browserfenster sehen wir jetzt auch, dass die Adresse 192.168.0.20 vergeben wurde und das über den Port 5000 darauf zugegriffen wird. Und jetzt werden wir den DiskStation-Manager installieren. Klicken auf Jetzt installieren und jetzt weist uns die Software noch mal darauf hin, dass jetzt auch beide Festplatten, sind zwei Festplatten eingebaut, durch diesen Vorgang gelöscht werden. Den ganzen Prozess habe ich jetzt für Sie natürlich abgekürzt, weil das dauert schon ungefähr eine halbe Stunde, ich habe das jetzt etwas beschleunigt, wenn Sie das selber ausprobieren, werden Sie das sehen, und landen jetzt beim Start-Bildschirm für die weitere Installation. Im nächsten Schritt vergeben jetzt einen Namen für unser NAS-Laufwerk. Und ich nehme da die Bezeichnung DS716+, wird allerdings nicht akzeptiert das Pluszeichen, also lasse ich das weg, gebe den Benutzernamen admin ein und ein starkes Kennwort, das ich nur einmal bestätigen muss und zum Schluss kann ich noch den Haken setzen oder herausnehmen, dass mein Netzwerkstandort für Synology freigegeben wird. Das schalte ich aber aus, weil ich die Adresse, die IP-Adresse später manuell vergeben möchte und fest einstellen möchte. Jetzt möchte ich noch, dass die aktuelle Betriebssystem-Version installiert wird. Jetzt werde ich noch nach der QuickConnect ID gefragt. Damit kann ich mich bei Synology registrieren und dann auch von unterwegs über das Internet auf mein NAS zugreifen. Das möchte ich zum jetzigen Zeitpunkt nicht tun. Und ich möchte auch keine Daten an Synology übermitteln. Und jetzt ist meine Betriebssystem-Oberfläche soweit installiert. Ich bekomme ein paar Hilfen und Hilfefenster angezeigt, die ich aber zukünftig nicht mehr sehen möchte und schalte das aus. Und fahre dann mit der weiteren Installation der DiskStation fort. Im nächsten Schritt muss ich jetzt zunächst meine Festplatten partitionieren, also einrichten für die spätere Nutzung. Dazu gehe ich auf das obige Menü und rufe den Speicher-Manager auf. Mir wird dann eine Übersicht angezeigt, der bisherigen Konjugationen, sind also zwei Festplatten enthalten, aber wie ich unten sehen kann, es ist kein Volume auf Ihrem System vorhanden, das heißt, die Festplatten stecken zwar drin, aber sind noch nicht formatiert und partitioniert. Das erledige ich über das Menü Volume > Erstellen und hier bekomme ich jetzt die Option angeboten Schnell. Das System erstellt ein SHR-Volume, das ist eine eigene Formatierung von Synology, die redundant, also fehlertolerant ist oder Benutzerdefiniert, damit kann ich verschiedene RAID-Systeme einrichten. Da ich aber nur über zwei Festplatten insgesamt verfüge, habe ich eh nur die Wahl zwischen RAID 0, also einer Beschleunigung mit meiner beiden Festplatten, einer gemeinsamen Zusammenfassung dieser beiden Festplatten in eine Partition. Oder RAID 1, das heißt eine Plattenspiegelung, des heißt, es steht mir nur eine einzige Festplatte später für die Datenspeicherung zur Verfügung, die andere wird dann ständig gespiegelt. Ich entscheide mich im Folgenden für die Synology-Formatierung, die ist ebenfalls fehlertolerant wie RAID-Systeme auch und kostet mich ebenfalls ein wenig Speicherplatz meiner beiden Festplatten und fahre dann mit der weiteren Einrichtung fort. Wähle hier die zwei Datenträger aus, bestätige, dass die Daten dort gelöscht werden, falls dort welche vorhanden sind. Und bestätige ebenfalls, dass noch eine Festplattenüberprüfung durchgeführt werden soll vor der Formatierung. Dabei werden fehlerhafte Sektoren erkannt, und kommen nun zur Auswahl des Dateisystems. Und das ist jetzt eine wichtige Entscheidung, die Sie hier treffen müssen. Normalerweise werden die meisten NAS-Laufwerke mit dem ext4 oder ext3-Dateisystemen formatiert. Das hat den Vorteil, dass auch frühere Versionen des DiskStation-Managers diese Versionen erkennen und damit kompatibel sind. Aber die neue DS716 + bietet jetzt ein alternatives Dateisystem an mit dem schönen Namen Btrfs. Btrfs ist nicht nur für Unternehmen, sondern auch für private Anwender interessant, denn es bietet umfangreiche Reparaturoptionen und Korruptions-Erkennungsmöglichkeiten. Wenn fehlerhafte Daten erkannt werden, werden diese entsprechend versucht durch Prüfsummen zu verifizieren und die Dateien automatisch zu reparieren und das Ganze wird dann auch protokolliert. Eine Schnappschuss genannte Funktion sorgt dafür, dass Kopien eines gesamten Ordners hergestellt werden. Und wenn ich später einzelne Dateien aus Versehen zerstöre oder sie aus anderen Gründen gelöscht werden, kann ich wieder zu diesem früheren Zeitpunkt zurückkehren und die Dateien wiederherstellen. Da die Verwendung von Btrfs nur ganz wenig zusätzlichen Speicherplatz kostet und auch die Systemleistung nicht beeinflussen soll, wähle ich dieses neue Dateisystem aus für die weitere Formatierung meines NAS-Laufwerks. Dann klicke ich unten rechts auf Weiter und sehe hier noch mal alle Einstellungen, die ich bisher getätigt habe. Datenträgerüberprüfung möchte ich haben, das Dateisystem ist Btrfs. Diese Einstellungen werden jetzt gespeichert und das Volume wird jetzt erstellt. Und dieser Vorgang kann einige Stunden dauern, je nach Größe der Festplatten, aber sie läuft, wie ich hier sehen kann, im Hintergrund ab. Ich kann jetzt weitere Konfigurationen vornehmen. Und das NAS meldet mir dann, wenn es mit der Erstellung des Dateisystems und dem RAID-System, in diesem Fall dieses Hybrid-RAID-Systems von Synology fertig ist. Ich habe hier auch eine Anzeige, wie viel Prozent der Datenbereinigung in diesem Fall bereits durchgeführt worden sind. Und wie man sehen kann, geht das echt langsam. Dafür habe ich aber hinterher auch eine Festplatte, die physikalisch vollkommen in Ordnung ist und die dann hoffentlich auch keine Probleme bereitet. In der Zwischenzeit kann ich jetzt mit den weiteren Einstellungen fortfahren. Und eine Technologie ist vielleicht für Sie besonders interessant, die nennt sich iSCSI, iSCSI LUN und iSCSI Target. Und diese Technologie funktioniert so, dass Sie auf anderen Systemen, die diese Technologie ebenfalls beherrschen, Festplatten so an Ihr eigenes System, an Ihr eigenes NAS einbinden können, als wären diese Laufwerke direkt in das NAS eingebaut. Diese Technologie sorgt also dafür, transparent andere Festplatten in Ihr System einzubinden. Das funktioniert natürlich beidseitig, und damit können Sie praktisch unbegrenzt Ihre Speicherkapazität über das Netzwerk erweitern.

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1 Std. 49 min (16 Videos)
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