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Hochzeitsfotografie – Grundlagen

Symmetrie

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Symmetrie wirkt harmonisch und beruhigend aufs Auge des Betrachters. Hier sehen Sie ein paar Beispielbilder für diese klassische Variante der Bildgestaltung.

Transkript

Equipment ist natürlich immer eine tolle Sache. Das macht Spaß, das braucht man natürlich als Fotograf und ist ganz wichtig. Aber was ist eigentlich das, was das Bild ausmacht? Wir sagen ja immer so schön gerne: "Equipment ist eine schöne Sache aber das Bild, das entsteht eben hinter der Kamera." Und hier verwenden wir für das Bild, für die Bildgestaltung, klassische Bildgestaltungsmittel. Wir starten mal mit der Symmetrie, die wir hier im Hintergrund haben, weil das einfach so das Allgemeine ist. Wir kennen das tatsächlich von vielen Leuten, die mit der Kleinbildkamera unterwegs sind: Da stellt man sich hin, da nimmt man die Kamera in die Hand und sagt einfach: "Stell dich mal hier in die Mitte," da kommt das Wort auch schon drin vor, und sagt, "Komm, jetzt machen wir ein Bild!" Diese klassischen Symmetrieaufbauten, das wir sagen, zu links und zu rechts der gleiche Abstand-- wir stehen hier auch gerade passenderweise so schön symmetrisch und wir haben ein paar Beispielbilder in den Hintergrund hineingenommen, wo wir das anhand der Bilder auch ganz gut erklären können. Wir starten tatsächlich mit so einem ganz klassischen Bild, wirklich: Braut symmetrisch in der Mitte. Wir wollen weder eine Wertung hineinnehmen, sondern wir wollen einfach sagen, das sind klassische Elemente, die wir überall haben, immer, in der Kunst. Das ist in der Malerei, in der Architektur, da gibt es ganz spezielle Sachen, Grafik. Nicole weiß es hier noch mit am besten, da gibt es ganz klassische Sachen, wie man etwas aufbaut und allen voran die Symmetrie, weil sie für das Auge relativ beruhigend wirkt, wir sofort wissen, wo sitzt der Fokus, nämlich genau in der Mitte. Ich denke mir, deswegen fangen wir mal hier tatsächlich mit unserem mittleren Bild an, wir haben darauf geachtet und wenn wir jetzt ein Kreuz über das Bild schlagen – ich glaube, dann würde man das schon ganz gut sehen. Ich meine, du verwendest es ja innerhalb der Grafik auch sehr stark und in den Bildern sowieso. Ganz bestimmt. Die Symmetrie lebt tatsächlich davon, dass man sie mittig aufbaut. Man kann sie sehr flach aufbauen, wie wir das im mittleren getan haben, also wirklich zweidimensional, förmlich vom Gefühl her, klassisch die Sicht aus deiner Höhe, wie du draufschaust. Man kann natürlich auch hingehen und sagen: "Ich will ein symmetrisch aufgebautes Bild, aber ich verändere meinen eigenen Blickwinkel bzw. den Betrachtungswinkel von dem Bild." In diesem Falle, bei unserer Kirche, sind wir natürlich hingegangen und haben ihn von sehr weit unten, sprich aus der Froschperspektive gewählt. Aber trotz alledem wieder den klassischen Mittelaufbau. Das Bild bekommt eine andere Dynamik dadurch. Ob das besser oder schlechter ist, das ist dem Betrachter dann bitte überlassen, aber das Element mit dem wir gespielt haben, ist die Symmetrie. Gehen wir zu den Schuhen? Kann ich es zu dir hinübergeben? Aa haben wir nicht die Froschperspektive genommen, sondern... Eindeutig, im Grunde genommen könnten wir jetzt hier um das Bild herum einen Kreis schlagen. Dieser Kreis wäre tatsächlich dann von seinem Zentrum her wieder in der Mitte. D.h., Symmetrie bedeutet nicht, dass wir automatisch immer links und rechts exakt das gleiche haben möchten, sondern es geht um diesen sehr zentrierten Aufbau, den wir aber bei all unseren Bildern letztendlich hier haben, die wir als Beispiele gewählt haben. Die Schuhe sind natürlich jetzt nicht exakt symmetrisch, wir sind auch nicht diejenigen, die da hingehen und dann anfangen, das umzuarrangieren. Sondern das ist etwas - gerade jetzt, wenn ich an den Karton hier an der Seite denke - aas ist etwas, das war schon da. Wir haben einfach nur die Bildfokussierung oder den Bildausschnitt so gewählt, dass er symmetrisch ist. Wir hätten ja genauso gut noch Fleisch an der Seite lassen können, das da halt rauskommt, aber finden halt - oder fanden einfach - das unterstreicht diesen Part mehr. Ist also, wie gesagt, in dem Teil der Bildgestaltung jetzt eine ganz klassische Angelegenheit: Die Symmetrie. Wie gesagt: Beißt euch nicht unendlich daran fest, dass ihr sagt, es muss 100 Prozent links und rechts das gleiche sein. Wie auch bei diesen Bildern, ist es ein bisschen abhängig, aber trotz alledem zur Erklärung: ein ganz klar symmetrischer Aufbau.

Hochzeitsfotografie – Grundlagen

Machen Sie sich mit dem emotionalen, erlebnisorientierten Stil der Hochzeitsreportage vertraut und profitieren Sie von den Erfahrungen und Ideen zweier professionellen Fotografen.

5 Std. 51 min (52 Videos)
Marianna B.
Sehr sypmathische Fotografen!
 

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