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Netzwerkgrundlagen

Switches und Router

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Anschließend müssen entsprechende Switches den Netzwerkschränken sowie ein Router hinzugefügt werden. Hierbei reichen Layer-2-Switches mit einer bestimmten Anzahl an Anschlüssen vollkommen aus.

Transkript

Was gibt es nun zu den Switches und dem Router zu sagen? Ich denke, wir sind uns einig, wir benötigen 3 Switches, einen im Serverraum, einen im Obergeschoss und einen im Lager. Man könnte jetzt auch hingehen, und den Switch im Serverraum redundant, also doppelt auslegen. und im besten Fall mit einem Stack-Kabel zu einer logischen Einheit zusammenzufassen. Aber ich denke, das ist hier definitv übertrieben. Was für Daten muss denn nun dieser Switch für den Serverraum haben? Ich denke, es reicht vollkommen aus, wenn wir einen Layer-2-Switch nehmen. Wir wollen ja nichts routen, und haben auch nicht geplant, VLANs einzusetzen. Falls Sie doch VLANs einsetzen möchten, dann können Sie auch einen kleinen Layer-3-Switch nehmen. Im SOHO, also dem Small-Office-Home-Office-Bereich, gibt es einige günstige, die nicht viel mehr als ein Layer-2-Switch kosten. Meiner Meinung nach sollte der Layer-2-Swich definitiv verwaltbar sein, der Layer-3-Switch ist es sowieso. Wenn es Probleme gibt, oder spezielle Einstellungen gefordert werden, kann ich damit direkt eingreifen. Nun zu den Anschlüssen, wie viele brauchen wir eigentlich? Im Erdgeschoss gibt es 8 Arbeitsplätze, 1 Kopierer, 3 Drucker, 1 Router, 1 WLAN Acces Point, vielleicht hat die USV auch noch einen Anschluss, oder die vorhandene Telefonanlage. Und je nach Server sind da auch schon einmal 1-6 Anschlüsse dran, macht also mindestens mal 22. Jetzt nehmen wir noch 2 Anschlüsse als Puffer, und brauchen somit mindestens 24 Anschlüsse mit 10, 100, 1000 MBit/s. Puh, gar nicht so wenig, und nicht viel Spielraum nach oben für Erweiterung. Da müssen wir schon genau schauen, gerade weil wir mindestens noch 2 LWL-Ports brauchen. Meistens haben die LC-Anschlüsse, aber hatten wir nicht SC-Anschlüsse am Patchpanel? Ja, aber dafür gibt es passende LWL-Patchkabel, von SC auf LC. Achten Sie darauf, ob die LWL-Anschlüsse geshared, also mit den anderen Anschlüssen geteilt werden müssen, oder eigenständige Anschlüsse mit einer eigenen Anschlussnummer sind. Das kann sonst Ihre Planung durcheinanderwerfen, wenn Sie nachher zu wenig Anschlüsse haben. Okay, nun zum Switch im Obergeschoss. Definitiv Schicht 2, mehr brauchen wir nicht. Ich persönlich würde hier auch einen verwaltbaren Switch holen. Jetzt kommen wieder die Anschlüsse, 10 Arbeitsplätze, 3 Drucker, 1 Kopierer macht 14, plus etwas Puffer, sagen wir, er sollte mindestens 16 Anschlüsse haben. Achten Sie darauf, dass es 10, 100, 1000 MBit/s-Anschlüsse sind, und nicht zum Beispiel reine Gigabit-Switches. Denn es haben nicht alle Geräte Gigabit, oft haben noch die Drucker und Kopierer nur 100 Mbit/s. Um den Switch an den Backbone-Switch, also den Switch im Serverraum anzuschließen, brauchen wir noch einen LWL-Anschluss. Im Lager brauchen wir nun einen kleinen Switch, Schicht 2 und verwaltbar, wir haben 2 Arbeitsplätze, 1 Drucker, 1 Kopierer und einen WLAN Access Point, macht 5 plus Puffer, sagen wir 7, und den einen LWL-Port für den Anschluss an den Backbone-Switch. Wie sieht es denn mit dem Router aus? Den Internet-Router bekommen wir oft vom Telekommunikations-Anbieter zusammen mit der Internet-Leitung gestellt. Grundsätzlich reicht dieser vollkommen aus. Sollte dieser Router aber keine Firewall-Funktionalität besitzen, und Sie vielleicht noch spezielle Anforderungen haben, wie zum Beispiel, dass Sie bestimmt TCP/UDP-Ports sperren wollen, oder zum Beispiel eine Port-Weiterleitung vom WAN (also dem Internet) zum LAN einrichten wollen, dann können Sie auch eine kleine Firewall noch dahin stellen. Das muss nichts Grosses sein, und kann zum Beispiel auch eine vorgefertigte Linux-Installation wie die M0n0wall sein. Moment, habe ich gerade Port-Weiterleitung vom WAN, also dem Internet, gesagt? Ich dachte, das Internet wäre ein GAN? Ja, richtig, aber in der Praxis und auch in fast allen Software-Produkten werden Sie immer wieder finden, dass der Weg zum unsicheren Netzwerk, also auch der zum Internet, als WAN bezeichnet wird. Da wir hier so eine Firewall nicht brauchen, reicht uns der Router, den wir ja gestellt bekommen, vollkommen aus. Was sollten wir bezüglich WLAN beachten? Wir brauchen keine teuren WLAN Access Points, und auch keinen WLAN-Controller, da wir keine Überschneidung der Empfangsbereiche haben, und auch keine Anforderung bezügiich mehreren WLAN SSID's. Fakt ist: Nehmen Sie nur WPA2, nichts anderes, und dazu noch ein Passwort, so mindestens 15-20 Stellen lang, Jezt werden einige sagen, Uff! Wirklich so ein langes Passwort? Aber überlegen Sie mal, wie oft Sie dieses in der Firma angeben müssen. Sehr selten, und da ist mir die Sicherheit, gerade in einer Firma, wesentlich wichtiger. Wie verbinden wir das alles nun? Wir haben als erstes den Backbone Switch im Serverraum des Erdgeschosses. Daran, mit LWL angebunden, den Switch im Obergeschoss und den im Lager. Am Switch im Lager wird der WLAN Access Point angeschlossen, und im Serverraum auch der WLAN Access Point. Zusätzlich der Server und der Internet-Router. Unsere Netzwerk-Infrastruktur sollte nun schon mal grundsätzlich stehen.

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