Photoshop CC für Profis

Surreales Tonemapping

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Soll es etwas mehr sein, dann kombinieren Sie das Tonemapping von Camera Raw mit HDR-Tonung - für surrealistische bzw. übertriebene Ergebnisse.

Transkript

Hier befinde ich mich noch mitten im Tonemapping über Camera Raw für ein recht natürliches Ergebnis. Aber lassen Sie uns jetzt mal einen anderen Weg gehen, um völlig übertriebene, surrealistische Ergebnisse zu erzielen. Und darum breche ich hier ab, gehe nochmal in die "Voreinstellungen" unter "Dateihandhabung" und deaktiviere hier "Adobe Camera Raw zur Umwandlung von Dokumenten von 32 Bit in 16 bzw. 8 Bit verwenden". Das deaktiviere ich und klicke auf "OK". Und wenn ich jetzt wechsle in eine andere Bit-Tiefe, dann mache ich das nicht mit "Camera Raw", sondern mit "HDR-Tonung". Zunächst einmal könnte ich versuchen, bei dem hier bereits zuvor getonemappten Ergebnis mit Camera Raw nochmal Camera Raw anzuwenden, um zu sehen, ob ich damit weiterkomme, hin zu einem surrealen Ergebnis. Schauen wir mal. Also: Wir wenden noch einen zweiten Camera Raw Filter an, und da fangen wir gleich ganz extrem an, nämlich, indem wir die "Klarheit" nach rechts ziehen. Das passt schon ganz gut - wir haben hier extrem viele Strukturen, aber manches wird auch sehr dunkel. Und dem kann man ja entgegenwirken, indem man z.B. die "Tiefen" wieder aufhellt und die "Lichter" wieder abdunkelt. Dann könnte ich die "Belichtung" gleichzeitig ein bisschen nach unten korrigieren, und ich könnte dann mit dem "Weißton" entweder den Kontrast hier etwas verstärken, oder mir noch mehr Spielraum schaffen, indem ich die "Lichter" einfachnach links ziehe. Genau das Gleiche kann ich mit "Schwarz" machen in der Gegenrichtung. Und damit habe ich dann ein richtig flaches Ergebnis, das ich dann noch weiter bearbeiten kann. Ich könnte z.B. hier mit der Kurve dann weiter fortfahren und die zuvor aufgehellten "Tiefen" hier wieder schneiden, wenn ich es möchte. Das Gleiche kann ich machen mit den "Lichtern". Und ich kann hier den "Kontrast" entsprechend anpassen, die Kurve also steil stellen, und so sehr schnell extreme Kontraste schaffen. Aber im Detail macht das nicht das, was ich möchte. So komme ich nicht weiter, also werde ich zunächst mal hier auf "Abbrechen" klicken, und mit "HDR-Tonung" weitermachen. Zunächst einmal würde ich Ihnen empfehlen, hier auf die "Hintergrundebene" zu reduzieren, denn damit sparen Sie sich einige Warnhinweise, die Sie dann erst noch wegklicken müssen. Und dann gehe ich über "Bild", "Modus" zu "16 Bit pro Kanal". Jetzt komme ich den "HDR-Tonung"-Dialog, und da kann ich einiges anstellen. Wenn Sie jetzt wollten, dass Sie z.B. in 16 Bit genau das gleiche Ergebnis sehen, das Sie vorher gesehen haben, dann müssen Sie hier einfach "Belichtung" und "Gamma" benutzen, und hier nichts verändern. Sie sehen, wenn ich Vorher und Nachher ein- und ausblende, dass das identisch ist. Aber wir wollen ja ein extremes, surreales Ergebnis haben. Und was brauchen wir? Ganz klar: "Details". Und deshalb ziehe ich den "Details"-Regler nach rechts. Und was kriegen wir? Genau: Details. Also das funktioniert super. Ich habe aber hier oben in den Lichtern ausgefressene Bereiche, und die kann ich zurückziehen, indem ich das Gamma komprimiere. Und das mache ich, indem ich hier den "Gamma"-Regler vorsichtig nach rechts ziehe. Und Sie sehen: das Bild flacht ab, und ich erhalte viele Details überall, auch in den Lichtern. Das sind im Prinzip die zwei wichtigsten Stellschrauben. Also wir haben hier einmal die "Details", und dann den "Gamma"-Regler. Sie können den Kontrast damit erhöhen, indem Sie den nach links ziehen. Und wenn Sie "Gamma" nach rechts ziehen, dann reduzieren Sie damit den Kontrast, und sorgen damit für eine gleichmäßige Durchzeichnung im gesamten Bild. Und wie genau das Ergebnis ausfällt - auch an die Kanten - das können Sie hier oben bestimmen mit den "Leuchtkonturen". Da haben wir jetzt einen Radius von 69. Je kleiner der ist, umso kleiner sind die Details, die hier verstärkt werden. Sie könnten jetzt auch verschiedene Tonemapping-Ergebnisse aus diesem HDR herausspeichern, indem Sie einfach vorher diese HDR-Datei duplizieren, und z.B. die feinen Details mit einem kleinen Radius ausgeben, dann die nächstgrößeren Details mit einem etwas größeren Radius - und wenn der Radius zu groß wird, dann haben wir diese typischen HDR-Lichtflecken. Und da müssen Sie schauen, dass Sie den richtigen Radius erwischen. Das hängt dann ab von der Kamera, die Sie verwenden, oder vor allem von der Bildgröße. Ein zu großer Radius bringt dem Bild nicht so viel, ein zu kleiner Radius schadet dem Bild. Und da gilt es jetzt, den Richtigen zu finden. Ich glaube, 69 war ein sehr detailreicher Radius, aber ich würde es gerne ein wenig höher gestalten, sodass das Ergebnis hier etwas weicher aussieht. Mit "Gamma" können Sie dann noch nachkorrigieren, damit die Wolken hier ihre Zeichnung behalten. Das hier unten müssen Sie gar nicht anfassen; damit kann man die "Tiefen" nochmal öffnen, die werden dann aber sehr schnell sehr unschön hell. Also das würde ich später machen - in Photoshop mit 16 Bit haben Sie dann auch die entsprechenden Reserven. Hier gibt es noch eine Kurve, die Sie aufklappen können. Die kriegen wir jetzt hier in den Dialog nicht ganz rein, da müssten wir dann zunächst hier noch andere Sachen schließen. Da können Sie natürlich auch noch dran herumfeilen und hier Bereiche aufhellen und abdunkeln. Sie können sogar mit Eck-Optionen arbeiten, also wirklich einzelne Bereiche hier optimieren. Da können Sie so einen Knick in die Kurve machen. In 8 oder 16 Bit wäre das tödlich. Das können Sie so sinnvoll nur in einem HDR-Bild machen. Also hier können Sie z.B. einen ganzen Tonwertbereich runterziehen, und Sie haben hier keine Tonwertabrisse. Und das geht nur, weil wir hier diese Fließkommaoperation haben. Ich würde sagen, das lasse ich so. Wir schauen noch mal: Vorher - Nachher. Das wäre also mein extrem getonemapptes Ergebnis. Und deshalb klicke ich hier auf "OK", und dann wird das angewendet und wir wechseln hier zu 16 Bit.

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7 Std. 40 min (73 Videos)
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