Unsere Datenschutzrichtlinie wird in Kürze aktualisiert. Bitte sehen Sie sich die Vorschau an.

Photoshop-Tipps: Jede Woche neu

Superresolution

Testen Sie unsere 2021 Kurse

10 Tage kostenlos!

Jetzt testen Alle Abonnements anzeigen
Der Name ist Programm: Mr. Photoshop alias Olaf Giermann greift tief in die Photoshop-Trickkiste und zeigt Ihnen seine liebsten Techniken und Effekte. In interessanten Lektionen und Mini-Tutorials erklärt er besondere Photoshop-Funktionen im Einsatz, zeigt spannende und außergewöhnliche Techniken und hilft Ihnen, gängige Probleme zu verstehen, zu lösen und zu vermeiden.
14:35
  Lesezeichen setzen

Transkript

In dieser Folge möchte ich Ihnen das Verrechnen einer Bilderserie mit Hilfe von Stapelmodi vorstellen, Dank dieser Funktion können Sie effektiv Rausche vermindern, eine Meeresoberfläche glätten oder sogar Bilder ohne Detailverlust vergrößern. Das sollten Sie unbedingt mal ausprobieren. In diesem Film möchte ich Ihnen zeigen, wie Sie gleich mehrere fotografische Probleme auf einen Streich erledigen können. Und zwar mittels einer Bilderserie und welche Probleme können Sie damit lösen. Das sind die folgenden. Zum einen können Sie eine Langzeitbelichtung simulieren, Und das ist immer dann der Fall, wenn Sie z.B. so eine Meeresoberfläche, wie hier schön glatt haben möchten. Was brauchen Sie? Natürlich ein Stativ. Und wenn Sie dann eine geringe Umgebungshelligkeit haben, wie beispielsweise sehr früh am Morgen oder Nachts oder Abends, dann können Sie einfach die Kamera auf das Stativ stellen und auslösen, natürlich möglichst erschütterungsfrei und dann möglichst lange belichten. Dann erhalten Sie eine schöne, glatte Meeresoberfläche. Tags über brauchen Sie dann noch einen Neutraldichtefilter. Das heißt Sie müssen die Lichtmenge, die in die Kamera gelangt einschränken, weil Sie sonst einfach durch lange Belichtungzeiten eine Überbelichtung erhalten und keine schöne Wasserglättung. Zum anderen können Sie mit der Methode, die Sie gleich sehen werden, auch die Auflösung eines Bildes erhöhen. und das funktioniert, weil und das sehen Sie hier und ich habe hier eine Serie von einzelnen Aufnahmen gemacht, die nicht immer identisch sind und das ist wichtig. Die dürfen nicht von einem Stativ geschossen sein, sondern müssen frei Hand geschossen sein. Die Abweichung muss nicht so groß sein, wie bei diesen Beispielbildern, im Gegenteil. Sie sollte nur im Pixelbereich liegen, also wenn Sie versuchen so ruhig wie möglich die Kamera zu halten. Und dann einfach freihändig auslösen, dann reicht das volkommen aus. Und diese Einzelbelichtung, die werden wir zusammenfassen zu einem Bilderstapel und dann diesen verrechnen, so dass Sie nach einer Vergrößerung ein weicheres Bild erhalten. Natürlich ebenfalls mit einer Wasserglättung, mit einer Glättung der Details, aber das Bild wird keine Details verlieren sondern Details hinzugewinnen. Ja und so können Sie die Auflösung erhöhen und Sie können mit der Methode gleichzeitig das Rauschen loswerden. Also wenn Sie so eine Bildserie, beispielsweise in der Dämmerung oder Nachts mit einem hohen ISO-Wert aufnehmen, dann ist das kein Problem damit das Rauschen in den Griff zu bekommen. Sie haben nur ein Problem und das werden Sie nachher auch gleich sehen. Das wenn wir wie hier Personen im Bild haben, die sich bewegen bzw. die so ziemlich immer an der gleichen Stelle sind, sich aber dann nur ein bisschen hin und her bewegen, dass Sie dann Geisterbilder erhalten, also Bewegung ist das große einschränkende Element an dem Ganzen, wenn Sie Bewegung haben, wie das Wasser was Sie glätten möchten, ist das super. Wenn Sie Plätze freifegen möchten von Personen, dann ist auch super, weil die sich ja durch das Bild bewegen und dann durch diese Verrechnung später verschwinden, wenn Sie aber nur Wenn Sie aber nur so minimale Bewegung haben, beispielsweise Zweige im Bild, die leicht im Wind sich wiegen, dann erhalten Sie nicht so schöne Ergebnisse. Gut aber lange Rede kurzer Sinn, Sie werden gleich sehen, wie das Ganze funktioniert und zwar müssen Sie zunächst einmal diese ganzen Bilder in eine einzelne Datei zusammenführen und das machen Sie am einfachsten hier aus der Bridge heraus, indem Sie das erste Bild der Fotoserie markieren mit gehaltener Shift Taste. Das letzte Bild und dann gehen Sie in Werkzeuge Photoshop und hier wählen Sie den zweiten Befehl Datein in Photoshop Ebenen laden. So das geht recht fix. Die Dateien werden also als Ebene mit dem Dateinamen hier eingefügt und übereinander platziert. Und wenn ich jetzt hier mal durchgehe , dann sehen Sie die einzelnen Bilder, die weichen voneinander ab. So und im Prinzip können Sie jetzt schon diese ganzen Bilder in ein Smartobjekt packen, wenn Sie nicht die Auflösung erhöhen möchten, aber genau darum soll es uns jetzt mal gehen. Ich möchte nicht einfach und ich schaue mal, wie groß das Bild ist, ich möchte nicht einfach hier eine Bildgröße von 800 Pixeln haben, sondern ich möchte eine vierfach größere Bildmenge haben, also eine vierfach größere Pixelmenge. Und dazu muss ich die Bildgröße vergrößern und das können Sie machen in einem Bereich, na ich würde es nicht übertreiben, aber bis zum doppelten der langen Kante, in diesem Fall 1600 Pixel. 2000 Pixel würden vielleicht auch noch gehen, aber wenn Sie es dann zu sehr übertreiben, dann gehen Sie später keine Details hinzu und ich würde Ihnen empfehlen, nehmen Sie hier einfach zu 200 Prozent, also das Doppelte, in dem Fall 1600 und so können Sie z.B. aus einem 30 Megapixelbild, schon mal ganz locker das Vierfache, weil wir vergrößern das ja in der Breite und in der Höhe. Sie erhalten also vier mal so viele Pixel aus einem 30 Megapixel Bild. Würde so theoretisch ein 120 Megapixel Bild resultieren. Aber das müssen Sie auch wissen, dass belastet natürlich ihren Arbeitsspeicher. Also davon sollten Sie genug in Ihrem Computer haben und Sie sollten sich auch auf längere Wartezeiten einstellen, wenn diese einzelnen Aufnhamen später miteinander verrechnet werden. Und genau deshalb habe ich hier einfach mal so eine kleinere Dateigröße gewählt. Und ich zeige Ihnen das jetzt mal. Also wir vergrößern das Ganze von 800 Pixeln auf der langen Kante auf 1600 Pixel auf der langen Kante. Und hier ist es wichtig, dass Sie die richtige Methode wählen, denn wir haben hier eine ganze Menge davon. Details erhalten würde die Pixel miteinander verrechnen und deren Erscheinungsbild verädern. Die kubisch gallter, die kubisch schärfer, die kubsich, die machen alle das gleiche, was wir aber möchten ist es wirklich diese Bilder so zu vergrößern, dass wir mehr Pixel erhalten. Aber diese Pixel, die sollten nicht miteinenader verrechnet werden. Und genau deshalb vergrößern Sie für diese Anwendung mit der Methode Pixelwiederholung harte Kanten. Denn dadurch wird ein Pixel einfach auf vier weitere Pixel vergrößert und dadurch sieht das Ganze so aus wie hier, wenn ich da mal reinklicke, dann sehen Sie das ist die schnellste Methode, um ein Bild zu vergrößern, aber das Ergebnis wird auch sehr pixelig, das stört aber nicht, weil alle dieser Bilder im einzelnen pixelig sind. Nach der Verrechnung aber ein sehr glattes Ergebnis bewirken. So ich klicke hier also auf ok, vergrößere also das Bild durch die Pixelwiederholung und jetzt muss ich natürlich, das sehen Sie hier, die einzelnen Bilder haben einen Versatz, die muss ich an einander ausrichten. Dazu markiere ich alle Ebenen mit Command Alt und A, bzw. Steuerung Alt und A. Ao und dann gehe ich auf bearbeiten Ebenen automatisch ausrichten. So und hier kann ich im Prinzip alles so lassen wie es ist. Ich brauche keine Vignitierungsentfernung, keine geometrische Verzerrung und auto funktioniert in der Regel auch gut. Also ich habe da noch keinen Fall gehabt, wo ich hätte eine andere Methode wählen müssen, also für diese Anwendung und deshalb klicke ich hier auf ok, dann werden diese einzelnen Ebenen an einander ausgerichtet und das dauert einen Moment. In diesem Fall geht es recht schnell, weil ich eine eher geringe Bildgröße habe. Wie gesagt, wenn Sie da jetzt wirklich mit einer 36 Megapixel Kamera und die Bilder in voller Größe, hier eine Bildserie geschossen haben und die so verrechnen, dann dauert das natürlich entsprechend länger. So und Sie sehen hier schon, aha das war ein ziemlich großer Verstaz, wenn ich mal jetzt aber mal durchgehe, dann hat Potoshop das wirklich hier super gemacht, also das scheint alles in Ordnung zu sein. So und diese Bilder, die sind ja nach wie vor markiert. Die packe Sie jetzt in ein Smartobjekt. und das machen Sie mit einem Rechtsklick in Smartobjekt konvertieren. Das geht auch recht fix. Ja und jetzt möchte ich diese Bilder natürlich noch miteinander verrechnen und da gibt es in den Extended Versionen vor Photoshop CC, die sogenannte Funktion der Stapelmodi. Die haben Sie in der Creative Cloud in jeder Photoshop Version, weil es gibt keine normale Photshop Version, keien extendes Photoshop Version mehr, sondern diese Funktion finden Sie jetzt immer in Photoshop und de finden Sie unter Ebene Smartobjekte und Stapelmodus und nur hier können Sie diesen Stapelmodus umstellen, auch wenn der an der Ebene angezeigt wird, da könnten nichts doppel klicken, Sie können keinen Rechtsklick machen. Sie müssen immer wieder in dieses Menu gehen, um etwa den Stapelmodus auszuschalten, indem Sie hier On wählen, oder indsem Sie für diese Methode die geeigneten Stapelmodi wählen, Arikmetische Mittel, bzw. Median. Die unterscheiden sich ein wenig in den Details und dann müssen Sie einfach ausprobieren, was für ihr Motiv besser aussieht. In diesem Fall entscheide ich mich mal für Median. So, dann denkt Photoshop kurz nach und dabei passiert folgendes, dass diese Bilder sozusagen mit absteigender Reihenfolge und geringer Deckkraft übereinander gelegt werden, also eine Art Durschnitt gebildet wird. Der Median ist nicht genau das gleiche, wie der Durchschnitt. Das wäre das Aretmetische Mittel, sondern Median nimmt jeweils den mittleren Tonwert aus all diesen Einzelbildern an einer entsprechenden Pixelposition. So und Sie haben gesehen, ich habe das hier aufgeklappt. Da sehen Sie auch den Stapelmodus, aber da können Sie Doppelklick drauf machen oder hier ein Doppelklick drauf machen. Das können Sie so nicht ändern. Aber ich kann jetzt mal auf 100 Prozent zoomen und da sehen Sie hier schön, wie glatt die Details geworden sind. Also hier ist auch das Meer geglättet. Wir haben hier die harten Pixel an diesem Kabel verloren und damit Sie das noch besser sehen können, gehe ich mal in die andere Datei, wo ich das schon mal ausprobiert hatte. Und hier habe ich jetzt die Methode Aretmetisches Mittel und wenn ich diese beiden Dateien mal nebeneinander stelle über Ansicht, bzw. Fenster anordnen, zwei nebeneinander, dann können wir gleich mal vergleichen, wie sich diese beiden Stapelmodi unteschiedlich auswirken und das sehen Sie hier sehr schön. Auf der linken Seite haben wir Arekmetisches Mittel und hier haben wir Median. Bei Arekmetisches Mittel habe Sie in der Regel etwas mehr Details, aber auch etwas mehr Geisterbilder. Das sehen Sie hier, wo die Personen sich lang bewegt haben. Da haben wir diese ja Geister, diese dunkleren Stellen, während es bei Median etwas gefälliger ausfällt, dafür aber die störenden Stellen eben noch mehr stören. Also hier, dass sind die Stellen, die hier zu sehr überlagert wurden. Die fallen hier etwas weicher aus bei Arekmetisches Mittel. Bei Median sind diese an der Stelle, dann doch etwas ausgeprägter, aber in diesem Fall lassen sich diese hier leichter entfernen und deshalb würde ich mich hier für die Methode Median entscheiden und dann hier lieber kurz stempeln, als hier diese unschönen Geisterbilder zu entfernen. So und jetzt sehen Sie hier, ich hab hier einmal eine Ebene darüber, bei der ich das vergrößerte Ergebnis einmal ohne diesen Stapelmodus anzeigen lassen kann. Und das sieht dann so aus, also das ist das Foto, ein einzelnes Foto dieser Bilderserie, dass vergrößert wurde auf das Doppelte und jetzt schauen Sie mal, achten Sie mal hier auf dieses Schild auf [unaudiable], dass können Sie hier kaum lesen, vergleichen Sie das mal hier mit der Stelle und ich werde hier mal zoomen auf die gleiche Stelle, dann sehen Sie es ein bisschen deutlicher. also hier muss ich auch noch natürlich dahin zoomen, wie sich dieser Median auswirkt. Mann kann es hier schon fast lesen. Natürlich ist es noch ziemlich weich, aber hier vergleichen Sie das mal mit diesem verpixelten Ergebnis. Und das ist natürlich jetzt diese Pixelwiederholung, also mit der Imterpullationsmethode Pixelwiederholung vergrößert. Das heißt, dass ist nicht das optimale, aber ich kann Ihnen verraten, auch wenn Sie mit Details bewaren, also mit der eigentlich besten Vergrößerungsmethode in Photoshop hier vergrößern, dann kommen Sie nicht an dieses Ergebnis heran. Ja also das ist der Vorteil, bei dieser Verrechnung. Sie haben auch gleichzeitig das Rauschen verloren wie gesagt, aber in diesem Fall vorallem darum, dass Sie mehr Auflösung aus dem Bild herrausholen konnten. Und weil das alles so schön Glatt ist und weil das alles so schön rauschfrei ist usw., können Sie dieses Ergebnis noch kräftig nachschärfen. Das heißt hier könnten Sie da z.B. mit dem Scharfzeichnungsfilter selektive Scharfzeichner nochmal ordentlich herrangehen. Sie sehen ich habe hier 500 Prozent gewählt und dann nehmen wir mal ein Radius von 0,4, dann blende ich hier die Lichter etwas aus, damit ich hier keine hellen Säume entstehen. Also keine all zu hellen Säume. Erhöhe hier die Tonbreite mal ein bisschen und dann kann ich hier ebenfalls mit dem Rauschreduzierenregler verhindern, dass die Kanten zu sehr pixelig werden. Das sehen Sie hier, wenn ich mal vergleiche. Das ist vorher und das ist nacher. Ich weiß nicht, ob Sie das jetzt hier den Rauschreduzierenregler ein wenig erhöhen, dann wird das Ganze schon deutlich besser. Ja und so haben Sie jetzt quasi aus diesem Bild und ich zeige Ihnen das nochmal, ich zoome hier nochmal rein So aus diesem verpixelten Bild dieses glatte Bild gemacht. Wie gesagt so etwas funktioniert ganz herrvoragend, wenn Sie es z.B Stilleben fotografieren, wenn Sie unbewegte Architekturszenen fotografieren usw.. Das funktioniert nicht so gut, wenn Sie bewegte Flächen haben, wie beispielsweise Zweige oder überhaupt Vegetation, die sich im Wind bewegt, wenn Sie genügend Einzelfotos haben, dann sieht es vielleicht ganz cool aus, dass Sie auch ebenfalls so eine Grasfläche, wie dieses Meer, was sie hier haben zu der Fläche des Grases ebenfalls genau so weicher gestallten können, wie hier das Meer. Also es funktioniert schon und wenn Sie nur ein Zweig haben, der sich ein bisschen hin und her bewegt, dann wirkt das in der Regel nicht so schön. Also das ist die Stapelmodusmethode, bei der Sie eine Bilderserie miteinander verrechnen können und damit erreichen Sie, dass das Bild rauschfreier wird, dass das Bild geglättet wird. Das Sie also eine Art Langzeitbelichtung simulieren und wenn Sie das vor der Anwendung des Stapelmodus vergrößern das Bild und dann erst in ein Smartobjekt stecken und dann den Stapelmodus anwenden, dann haben Sie ebenfalls eine effektive Auflösungserhöhung. Das werden Sie im Internet auch finden, unter dem Namen Cyber Resolution und ja, wenn Sie sich da mal näher mit beschäftigen möchten, dann tun Sie das. Dann googeln Sie danach. Es ist eine auf jeden Fall interssante Geschichte mit der Sie viele viele Vorteile aus kleinen und feinen und auch nicht so feinen Kameras herausholen können.