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Composing mit Photoshop: Asphaltsegler

Strukturierung der Szene durch Schatten

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Die tief stehende Sonne erfordert lange Schatten. Diese dunkeln den Vordergrund ab, erhöhen so die Perspektivwirkung des Motivs und strukturieren die Szene recht schön.
06:48

Transkript

Wir beginnen mit dem Schatten, dem Schatten, den diese Baumgruppe hier auf der rechten Seite eigentlich werfen m�sste. Und einen Schatten erzeugt man, entweder mit einer grauen Ebene, die man im Modus "Multiplizieren" verrechnet, oder durch eine Tonwertkorrektur, die man einfach hier anlegt. In der Tonwertkorrektur selbst sollten Sie nicht die obere Skala bedienen, sondern die untere, denn da geht es nur darum, die Lichter weg zu schneiden. Die kann man theoretisch bis auf Null schneiden, dann hat man ein reines Schwarz. Das braucht man aber nat�rlich nicht. Wir brauchen ungef�hr sowas hier, also einen Wert zwischen 130 und 150 ist warscheinlich in Ordnung. Warscheinlich hei�t, dass Sie vielleicht Ihren Schatten sp�ter ein wenig heller, oder dunkler machen wollen, aber bleiben Sie ruhig irgendwo hier. Ich bin jetzt bei 150, also ein schon fast etwas hellerer Schatten, ist aber OK. Wenn er mir nicht gef�llt, �ndere ich den. Und dann muss ich nur noch daf�r sorgen, dass ich das Ganze Unkehre, weil ich m�chte ja nicht alles schattig haben, sondern ich m�chte den Schatten selber malen. �ber die Ebenenmaske. Ich gehe hier also auf Command+"E" oder Steuerung+"E", und kehre damit meine Ebenenmaske komplett um. So und jetzt kann ich beginnen, den Schatten zu malen. Ich schnapp mir also den Pinsel, unbedingt eine Kantensch�rfe von Null Prozent sollten Sie da einstellen. Wir k�nnen es uns auch noch mal hier anschauenm H�rte Null Prozent. Und damit kann ich jetzt anfangen zu malen, indem ich mit weisser Farbe in die Ebenenmaske male, und ich fange mal dort hinten mit ungef�hr dieser Gr��e hier an. Die Deckkraft 100 Prozent. Ich m�chte ja keine Striche in meinem Schatten sehen, ich m�chte diesen Schatten wirklich einmal gleich konsistent malen. So, im Moment fangen wir mit diesen 100 Prozent an, um den inneren Bereich des Schattens zu malen. Und nun male ich den einfach hier so �ber den Gehweg dr�ber. Ich schlie�e ihn ganz vorsichtig hier an dieses Gr�n an. Und auch wenn es nicht besonders exakt ist ich glaube es passt trotzdem ganz gut. Dann m�ssen wir hier weiter r�ber gehen, zu diesem Fahrzeug, so. Und jetzt ist es eben so, je weiter ich diesen Schatten in Richtung des Betrachters male, also in diese Richtung, desto unsch�rfer muss der nat�rlich werden. Denn die Baumkante, die Sie hier sehen, die ja sowieso nicht scharf ist, sondern ziemlich durchl�chert ist, und einzelne Bl�tter zeigt, man kann Zweige erkennen, die kann auf diese lange Entfernung bis hier runter auf keinen Fall einen wirklich scharfen Schatten werfen. Das funktioniert physikalisch nicht. Deswegen m�ssen wir hier eine Unsch�rfe einzeichnen. Also das sind sch�tzungsweise 30 - 40 Meter bis hier runter. Wir werden also einen eher unscharfen Schatten hier unten vermuten d�rfen. Und das bedeutet, je weiter ich jetzt hier diese Schattenkante nach vorne male, desto unsch�rfer sollte der Schatten werden, und jetzt sehen Sie auch, warum es notwendig ist, dass man an dieser Stelle hier �ber ein Tastenk�rzel die Pinselgr��e ver�ndert. Weil man damit einfach deutlich intuitiver malt. So, nach weiter hinten, nach, in diese Richtung, m�sste der Schatten nat�rlich wieder etwas sch�rfer werden. Also hier m�sste ich meinen Schatten so langsam kleiner machen. Kleiner, immer noch komplett unscharf meine Pinselspitze, und dort hinten am Fahrzeug, habe ich fast sowas �hnliches wie einen wirklich scharfen Schatten. Gehen wir ruhig mal etwas dichter ran. Dann k�nnen wir das Fahrzeug selber nat�rlich auch noch schattieren, weil so hell wie der mich da gerade anstrahlt, kann es an der Stelle eigentlich nicht sein. Abgesehen davon haben wir ja mal irgendwann ein Verkehrszeichen wegretouchiert. Und dabei haben xwir den Schriftzug hier so ein bischen zerst�ckelt. Also wir m�ssen nicht auch noch die Aufmerksamkeit auf diesen, diesen, die hintere Ansicht von diesem Transporter legen, sondern k�nnen da einfach mit einem Schatten dr�ber malen. Und hier, direkt am Reifen, genau da, schauen Sie mal hier, da brauche ich wirklich einen scharfen Schatten. So muss der ungef�hr aussehen. Der wird dann schnell unscharf, aber die Sch�rfe, die wir jetzt hier gerade reingemalt haben, und dieses langsame in die Unsch�rfe gehen, genau das ist es, was den Schatten dann doch recht realistisch aussehen l�sst. Und deswegen ist es so notwendig, dass Sie hier vorsichtig mit der kleineren Werkzeugspitze malen und eben in der Lage sind, intuitiv und schnell die Pinselspitze zu vergr��ern. Schauen wir und die hintere Kante noch an. Die ist fast schon ein bischen ja, beinahe schon zu hart. Also zu stark im Focus. Das hei�t, ich vergr�ssere meine Pinselspitze wieder, Und male jetzt mit 30 Prozent Deckkraft vorsichtig hier noch so ein bischen Schattenzauber drauf. Das es noch ein bischen unsch�rfer aussieht. So, und damit kann ich erst mal leben Wo wir gerade dabei sind. Auch das hier, hier vorne, auch hier diesen zebrastreifen, den h�tte ich auch gerne noch ein bischen dunkler. Nicht in erster Linie deswegen, weil hier irgendein Schatten drauf f�llt. Wo soll der her kommen? Kann gar nicht sein! Aber, wir haben ja einen Lichtverlauf. Wir haben eine Strasse, die ist dort hinten relativ hell, wird heir langsam dunkler, und jetzt bleibt sie von da, bis dort vornem bleibt sie genau gleich hell, oder gleich dunkel. Und ich w�rde den Blick des Betrachters lieber vom Dunklen ins Hellef�hren, und deswegen, nur deswegen, aus rein gestalterischen Gr�nden, mache ich ganz vorsichtig hier vorne wieder mit 30 Prozent Deckkraft, ein wenig meine Strasse dunkler. Das hier reicht mir eigentlich. Jetzt schauen Sie sich das mal an. Jetzt leuchtet dieser Zebrastreifen nicht mehr ganz so brutal, mich an. Und schauen Sie sich an, wenn Sie sich an dieses Bild gew�hnt haben, wie das ohne, und mit dieser Schattenebene aussieht. Und ich glaube, dass die Schattenebene dem Bild eine Menge an Tiefe zuf�gt. Rein theoretisch m�ssten wir nat�rlich auf dieser Seite hier auch Schatten haben. Hier ... aber wenn ich mir diese Mauer mal anschaue, dann m�sste eigentlich, die f�hrt ja auf dieses Geb�ude hier zu, am Geb�ude entlang, das hei�t, diese Mauer die Sie hier sehen, diese kleine M�uerchen, das l�uft ja nun wirklich direkt auf diese Kante zu. Alles was wir an Schatten von dem Geb�ude erwarten d�rfen, liegt also jenseits der Mauer, und das bedeutet f�r uns, in dieser sehr flachen Aufsicht, dieser Schatten findet nur statt, zwischen der Oberkante der Mauer und diesen B�umen hier. Das sind, das kann man sogar in Pixeln z�hlen. Das sind vielleicht zehn Pixel. Hmmm, also ich m�sste jetzt nicht unbedingt an der Stelle hier noch einen Schatten rein malen, weil ich nicht glaube, dass der in irgendeiner Art und Weise auch nur, bildrelevant w�re. Was man gerne tun w�rde, n�mlich hier vorne, da einen Schatten rein malen, der hat nun wirklich gar keine physikalische Begr�ndung. Der hier an dieser Stelle. Deswegen, der einzige sinnvolle Schatten, der da wirklich stattfinden k�nnte, vom Geb�ude, der w�re nur an der Stelle sichtbar, und die paar Pixel, da verzichte ich drauf. Schaue ich mir nochmal an, bin da eigentlich ganz einverstanden mit meinem Bild, und finde, dass wir einen coolen Schatten eingezeichnet haben.

Composing mit Photoshop: Asphaltsegler

Lernen Sie, wie eine surreale Szene mit Photoshop hyperrealistisch umgesetzt wird. Neben Retusche, Maltechniken und Farbanpassungen kommt auch der Versetzen-Filter zum Einsatz.

3 Std. 0 min (33 Videos)
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