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Umbraco 7 Grundkurs

Struktur der Dokumenttypen

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Dokumenttypen bilden in Umbraco eigene Vererbungshierarchien. Bei der Erstellung dieser Hierarchien sollte bereits darauf geachtet werden, dass diese das System trotz späterer Erweiterung und Vergrößerung instand halten können.

Transkript

Bevor man an die Implementierung einer konkreten Webapplikation geht, definiert man Dokumenttypen. Diese lassen sich strukturieren und es ist empfehlenswert, sich diese Struktur gut zu überlegen, weil man sie später, wenn Dokumente schon existieren, nicht so leicht ändern kann. Aus meiner Erfahrung mit unzähligen für Kunden erstellten Websites hat sich eine gewisse Grundordnung herauskristallisiert, die ich an dieser Stelle beschreiben möchte. Dabei sei gesagt, dass ich diese Ordnung kürzlich durch einige sehr interessante Änderungen im Umbraco-Backend etwas geändert habe. Diese Dinge sind immer wieder in Bewegung, aber hier ist der gegenwärtige Stand der Dinge. Ich habe hier eine frische Umbraco-Installation, in der noch keine Dokumenttypen eingerichtet sind. Ich fange also von Null an und lege erst einmal ein Dokumenttyp ohne Template an. Das nenne ich "Navigierbare" "Dokumenttypen". Das ist ein Dokumenttyp, der selbst nie als Dokument instanziiert wird. Aber es ist ein Container, in dem ich navigierbare Dokumenttypen unterbringen kann. Das ist seine erste Funktion und zweitens wird er Tabs und Properties definieren, die wir von diesem Dokumenttyp an die unter ihm angeordneten Dokumenttypen vererben können. Unsere tatsächlich navigierbaren Dokumenttypen, von denen wir jetzt zwei Stück anlegen, wird einmal "Home" und eine normale "Text Page" sein. Meistens ist es ja so, dass die "Home"-Seite einer Webpräsenz anders aussieht, als die normalen Text Pages. weil auf der Homepage irgendwelche Teaser oder Slideshows zu sehen sind. Irgendetwas, das stark ins Auge fällt, während Text Pages tatsächlich so eine Art Artikel beinhalten. Gut, dann gibt es Elemente, die auf jeder Seite gleich sind. Diese Elemente würde ich "seitenunabhängige Elemente" nennen. Hier in den Dokumenttypen kann ich jetzt einen Ordner einrichten, den ich genauso nenne. In diesem Ordner kann ich nun Dokumenttypen anlegen, die dann diese seitenunabhängigen Elemente abbilden. Dazu brauche ich dann auch kein Template, weil sie nicht direkt gerendert werden. Das Rendern entsteht dann aus den tatsächlichen Templates für die darstellbaren Dokumenttypen. Das Erste, was ich hier habe, ist der "Header". Das Zweite, was ich einzurichten habe, ist der Footer. Im Augenblick müssen wir gar nichts daran machen, sondern richten einfach nur diese Struktur ein. Das Nächste, was wir brauchen, sind Ordner. Ich möchte das anhand einer bereits vorhandenen Webseite zeigen. Hier haben wir ein paar darstellbare Dokumente, in denen Ordner mit anderen Dingen darin sind. Auch hier bei den seitenunabhängigen Elementen liegen dann schon Header, Footer und andere Dinge darin, die eben von allen Seiten verwendet werden können. Kehren wir zurück in unser neues Projekt und jetzt können wir erst einmal einen Dokumenttyp anlegen, den wir "Ordner nennen". Dann brauchen wir gleich noch einen weiteren Ordner, der die seitenunabhängigen Elemente enthalten soll. Dann haben wir diesen. Es gibt noch etwas, nämlich Dokumenttypen, die nur Properties für andere Dokumenttypen zur Verfügung stellen, die man dann hineinmischen kann. Dafür erstelle ich mir einen Ordner "Mix-Ins". Somit habe ich die grundsätzliche Struktur meiner Dokumenttypen und kann jetzt anhand dieser überlegen, wie ich meine Dokumente strukturieren möchte.

Umbraco 7 Grundkurs

Lernen Sie das mächtige Content Management System zu bedienen und steigen Sie in die Entwicklung dafür ein.

3 Std. 16 min (32 Videos)
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Umbraco Umbraco 7
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Erscheinungsdatum:07.09.2016

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