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Scala Grundkurs

Strings

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Die Ausgabe von Strings, also Zeichenketten, ist ein essenzieller Bestandteil einer jeden Programmiersprache. Machen Sie sich daher anhand dieses Videos damit vertraut, welche String-Funktionen Ihnen Scala zur Verfügung stellt.

Transkript

Strings sind ein essenzieller Bestandteil einer jeden Programmiersprache. Schließlich ist es im Regelfall Text, den man dem Nutzer am Ende des Tages präsentieren möchte. Je nachdem, wie gut die Möglichkeiten rund um Strings in einer Programmiersprache implementiert sind, ist das Leben eines Entwicklers entsprechend einfach oder schwierig. Scala bemüht sich hier, die verschiedenen String-Funktionen möglichst einfach abzubilden. Und wie sich das im Einzelnen darstellt, erfahren Sie nun. Ein Text lässt sich innerhalb von Scala relativ einfach definieren, beispielsweise durch eine Zuweisung in eine Konstante, in der ich nun Text definiere. Ähnlich wie in Java kennt Scala eine Unterscheidung von Text und "character". Ein "character" wäre nun, zum Beispiel, durch einfache Hochkommata definiert. Somit kann innerhalb eines "characters" nur ein einziger Buchstabe stehen. Die üblich erwarteten Funktionen von Strings sind auch in Scala, beispielsweise die Möglichkeit, Texte zu kombinieren. Dies ist möglich durch ein einfaches Plus. Anders als in Java hingegen ist es in Scala möglich, einen Text ohne die Equals-Methode zu vergleichen. Beispielsweise bei der Überprüfung, ob der Inhalt meiner Konstante "text" mit dem String "text" übereinstimmt, erhalte ich nun also das Ergebnis, dass beide gleich sind, und die Nutzung der Equals-Funktion. Aber allein das reicht nicht, um das Leben eines Programmierers zu erleichtern. Viel mehr braucht es Funktionen wie beispielsweise sogenannte "multiLine"-Strings. Diese lassen sich innerhalb von Scala mit dreifachen doppelten Hochkommata abbilden. Eine IDE wie IntelliJ IDEA erzeugt hier nun automatisch die passenden Folgehochkommata, um meinen String abzuschließen. Viel mehr als das kann ich nun die Enter-Taste drücken und damit einen "multiLine"-String starten, den ich beliebig definieren kann. Beispielsweise könnte ich nun innerhalb dieses Strings ein Jason-Objekt erstellen. Dank IntelliJ IDEA werden nun automatisch einige Anpassungen in meinem "multiLine"-String gemacht. Zum einen wird dieser automatisch eingerückt, so dass er strukturell gut in meinen Code passt, und des Weiteren wird die Methode "stripMargin" hinzugefügt. Diese sorgt dafür, dass die Einrückung, die IntelliJ IDEA nun vorgenommen hat, automatisch zur Laufzeit entfernt wird. Somit sieht der String innerhalb meines Codes absolut optimal für mich zur Gestaltung aus. Und das ist ohne Weiteres möglich, wie in diesem Beispiel, ein komplexeres Jason-Objekt mit seinen jeweiligen Zeilen abzubilden. Des Weiteren unterstützt Scala von Hause aus String-Interpolation. Ich kann also beispielsweise eine Zahl definieren für einen Alter und dann einen String, indem ich sage, dass die Person Anna 28 Jahre alt ist. Dafür verwende ich nun eine Referenz über Dollar und dann auf meine Konstante "alter". Automatisch sorgt IntelliJ IDEA nun dafür, dass man erkennen kann, dass es sich hierbei um eine String-Interpolation handelt. Durch die besondere farbliche Markierung ist dies sofort zu erkennen. Des Weiteren fügt IntelliJ hier den Buchstaben "s" vor meinen String hinzu. Dieser Buchstabe signalisiert dem Scala-Compiler, dass es sich hierbei um eine String-Interpolation handelt. Würde ich diesen entfernen, so wäre es lediglich ein regulärer String, und keine Interpolation würde stattfinden. Die Interpolation ist allerdings weit mächtiger, als einfach nur eine Variable in einen Text hinzuzufügen. Beispielsweise könnte ich nun auch ein virtuelles Objekt definieren, in dem es ein Attribut "alter" gibt. Um nun den gleichen Text zu erzeugen, muss ich ein solches Objekt referenzieren. Anders als zuvor benötige ich nun zusätzlich geschweifte Klammern. Andernfalls ist es für Scala nicht klar erkennbar, ob nach dem Punkt tatsächlich es sich um ein Attribut von Anna handelt oder ob es sich dabei um einen regulären Text handeln soll. Mit Hilfe der geschweiften Klammern kann ich allerdings auch Logik abbilden, zum Beispiel etwas Mathematik, denn schließlich ist 1+1 nicht so einfach zu berechnen. Dies sollten wir auf jeden Fall der Laufzeit übergeben, so dass sich der Computer darum kümmern kann. Ich kann also auch, innerhalb der Interpolation ganz normalen Code schreiben, wie in meinem Beispiel nun die Rechnung 1+1. Insgesamt bietet Scala nun also einige nützliche String-Funktionen. Dazu gehören vor allem String-Vergleiche, die nicht mehr über die Equals-Funktion abgebildet werden müssen, Multiline-Strings, die dabei helfen, komplexe Textbausteine einfach innerhalb der IDE zusammenzusetzen, und zu guter Letzt die Möglichkeiten der String-Interpolation, mit der komplexe Berechnungen auch innerhalb von Texten stattfinden können und so nicht kompliziert über das Konkatenieren von Strings abgebildet wird, so wie es beispielsweise in der Programmiersprache Java der Fall ist.

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4 Std. 44 min (39 Videos)
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Erscheinungsdatum:12.04.2017

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