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MCSA: Windows Server 2016 – 70-740 (Teil 5) – Implementieren von Hochverfügbarkeit

Stretch- und standortabhängige Failovercluster implementieren

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Lernen Sie in diesem Video die Unterschiede zwischen stretch- und standortabhängigen Failovercluster kennen und erfahren Sie, wie diese implementiert werden.
04:30

Transkript

In diesem Video unterhalten wir uns über Stretch und Standort-abhängige Failover-Cluster. In unserer Infrastruktur haben wir einen Cluster aufgebaut am gleichen Standort. Es gibt nun selbstverständlich Situationen, wo das nicht immer optimal ist. Stellen wir uns einmal ein großes Land vor. Und auf der Westküste des Landes sind beispielsweise sehr viele Erdbeben zu erwarten. An der Ostküste sind viel Hurricanes oder im Winter sogenannte Blizzards zu erwarten. Das bedeutet also, dass wir, wenn wir ein Failover-Cluster an einem Standort aufbauen, kann es sein, dass der ganze Cluster nicht mehr zur Verfügung steht. Es besteht nun die Möglichkeit, einen Stretch-Cluster aufzubauen. Das bedeutet, wenn wir davon ausgehen, dass vier Nodes darin enthalten sind, sind zwei Nodes an der Westküste und zwei Nodes an der Ostküste. Somit haben wir eine größere Umgebung und können vielleicht sicherstellen, dass in einem schlimmen Szenario, mindestens ein Standort immer noch aktiv ist. Wie gehen wir vor, um eine solche Konfiguration zu tätigen? Dazu habe ich einige PowerShell-Commandlets vorbereitet. Was aber ganz wichtig ist: Sie müssen sich in einer solchen Situation auch Gedanken machen, beispielsweise, wie muss ich die Speicherkonfiguration vorbereiten, damit ich beide Standorte den Speicher auch konfigurieren kann. Fahre ich da mit einem sogenannten freigegebenen Speicherplatz oder repliziere ich mit Storage Replica, einer neuen Funktion von Windows-Server 2016, die Speicherinformationen? Da müssen Sie sich vorgängig wirklich sehr viele Gedanken machen. Es geht dann auch weiter. Beispielsweise, wo platziere ich den Zeugen? Also wir brauchen ja Quorum, wir brauchen Mehrheit, arbeiten wir mit da mit dem Azure-Portal. Das sind sehr viele vorgängige Abklärungen, die Sie treffen müssen, bevor Sie einen Stretch- oder einen Standort-abhängigen Failover-Cluster implementieren. Wenn Sie das konfigurieren wollen, dann starten Sie mit der folgenden Konfiguration. New-ClusterFaultDomain, dann der Name. Jetzt in diesem Fall, ich weiß, es ist nicht gerade sehr kreativ nichtsdestotrotz, der Name ist ein ny, der Type ist Site, die Description ist primary und die Location wäre nun new york. Und dann geht's weiter mit dem zweiten Commandlet. New-ClusterFaultDomain, der Name ist sf Type wiederum die Site, Description ist secondary und die Location wäre san francisco. Und dann kann ich die verschiedenen Knoten einbinden, mit Set-ClusterFaultDomain starte ich mit dem Knoten 1, 2 gehören zu New York, 3 und 4 gehören zu San Francisco. Dann habe ich zusätzliche Parameter die ich konfigurieren kann. Zum Beispiel die Cross Site Delay-Information kann ich konfigurieren und die Cross Site Threshold. Das sind zwei Werte, die wir konfigurieren können. Die Cross Site Delay gibt die Zeitdauer in Millisekunden an zwischen den einzelnen Heartbeats. Und die Cross Site Threshold gibt die Anzahl der verpassten Heartbeats an, die auftreten müssen, bevor ein Knoten an einem anderen Standort als fehlgeschlagen betrachtet wird. Diese Werte kann ich beispielsweise auslesen, wenn ich mich mit einem Clusterknoten verbinde. Mit Enter-PSSession habe ich das bereits gemacht zu CLUSSRV01 und hier habe ich die beiden Werte. Der Standardwert für die Cross Site Delay ist Tausend. Und für die Cross Site Threshold ist 20. Das wären dann zusätzliche Konfigurationen, die Sie noch tätigen können. Sie haben aber gesehen, es gibt verschiedene PowerShell- Commandlets einzusetzen, um einen Stretch-Cluster zu konfigurieren. Was aber noch viel wichtiger ist, dass Sie sämtliche Gedanken zusammenfassen, Vorbereitungen treffen, damit Sie erfolgreich auch einen Stretch-Cluster, wenn Sie mal in dieser Situation sind, implementieren können.

MCSA: Windows Server 2016 – 70-740 (Teil 5) – Implementieren von Hochverfügbarkeit

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4 Std. 29 min (45 Videos)
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Erscheinungsdatum:30.08.2017
Laufzeit:4 Std. 29 min (45 Videos)

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