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VMware vSphere 6 und vCenter 6: Performance Tuning

Storage I/O Control nutzen

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Nutzen Sie Storage I/O Control und die Whitepapers von VMware zur Verbesserung der Leistung. Ist diese Funktion aktiviert, bietet eine VM auch bei erhöhtem Input/Output-Aufkommen die gewohnte Leistung.
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Transkript

VMware vSphere erlaubt die dynamische Zuweisung von Storage I/O, wenn der Datenspeicher das unterstützt, beziehungsweise, wenn die auf der VM eingesetzten Betriebssysteme, das ebenfalls unterstützen. Der Vorteil dabei ist im Grunde genommen, dass eine VM auch dann noch ihre gewohnte Leistung bietet, wenn zum Beispiel während der Geschäftszeiten, eine erhöhte Input-Output-Anfrage für den Datenspeicher oder die virtuellen Festplatten stattfindet. Die Einstellungen, die Sie dazu vornehmen, können Sie entweder auf einen einzelnen Datenspeicher vornehmen, dann gelten die Einstellungen für alle Hosts, die diesen Datenspeicher nutzen, oder Sie nehmen die Einstellungen für einen Host vor, dann gelten die Einstellungen für alle Datenspeicher, die wiederum an diesen Host angebunden sind, aber dann auch nur für den jeweiligen Host. Wenn Sie Storage I/O Control, zum Beispiel für einen Datenspeicher aktivieren wollen, hier für den Datenspeicher ESX 1-S1, markieren Sie, zum Beispiel, hier im vSphere-Client den Datenspeicher und wechseln auf die Registerkarte "Konfiguration". Auf der rechten Seite sehen Sie den Host, der gerade diesen Datenspeicher verwendet. Sie können hier natürlich einen Datenspeicher auch mit mehreren Hosts verwenden, das ist abhängig von Ihrer Umgebung. Wenn Sie jetzt die Einstellungen für den Datenspeicher ändern wollen, klicken Sie auf Eigenschaften. Sie sehen jetzt hier im unteren Bereich die Datenspeicherdetails und hier sehen Sie, dass Storage I/O Control nicht aktiviert ist. Über die Eigenschaften kann ich diese Funktion jetzt aktivieren, kann hier über "Erweitern" entsprechende Einstellungen vornehmen; ich habe jetzt hier noch einmal den Hinweis, dass ich natürlich auch die Einstellungen, die ich hier vornehme, negativ auswirken können, nämlich dann, wenn ich unpassende Überlastungsschwellen festlege, also wenn ich Werte festlege, die für meine Umgebung nicht optimal angepasst sind. Bevor Sie also hier Schwellenwerte definieren, ist es sehr empfehlenswert, dass Sie zuvor über entsprechende Tools, entweder mit dem Web-Client oder mit dem vSphere-Client oder mit der Leistungsüberwachung in Windows oder zusätzlichen Tools, die I/O Ihrer virtuellen Server und der Datenspeicher messen lassen. Ich kann jetzt hier den Überlastungsschwellenwert für den Datenspeicher entsprechend festsetzen, standardmäßig ist dieser auf 30 Millisekunden festgelegt. Sie können das Ganze auch auf der Ebene virtueller Server festlegen; ich lasse mir hier zum Beispiel die Einstellungen des virtuellen Servers W2K16 anzeigen. Hier wechsle ich auf die Registerkarte "Ressourcen" und kann jetzt hier über "Festplatte" ebenfalls den Anteilswert definieren. Kann jetzt hier entweder festlegen, dass der Server über niedrige Anteile verfügen soll, über die normale Einstellung, eine hohe Einstellung oder kann hier benutzerdefiniert festlegen, und kann hier eigene Werte konfigurieren, die ich hier nutzen möchte. Das Ganze hängt natürlich davon ab, dass Sie zuvor überprüfen, welche E/A-Vorgänge gibt es überhaupt, auf ihren Servern, auf dem Datenspeicher und wo gibt es bei Ihnen unter Umständen Flaschenhälse, die das System ausbremsen, und durch deren Auflösung Sie zum Beispiel einen Datenspeicher oder den Zugriff auf eine virtuelle Festplatte deutlich beschleunigen können. Im Vorfeld stehen hier also gründliche Messungen und Sie müssen feststellen, liegt es wirklich daran, dass die virtuelle Festplatte nicht über genügend Leistung verfügt oder eben zu viel Leistung abruft. Standardmäßig ist eine VM immer für den Wert unbegrenzt, für die I/O pro Sekunde definiert. Das Ganze können Sie für einzelne VMs natürlich entsprechend abändern oder eben für den einzelnen Datenspeicher. VMware bietet auch ein "Whitepaper" an, mit der Bezeichnung: "Best Practices for Performance Tuning of Latency-Sensitive Workloads in vSphere VMs". Dieses können Sie von dieser Seite herunterladen und können dadurch vor allem bei VMs, die bezüglich des Datenspeichers sehr empfindlich sind, eine Leistungssteigerung erreichen, wie sie idealerweise auf Ihrem vSphere-Host, die Umgebung so konfigurieren, dass diese optimal für die latenzempfindlichen Systeme konfiguriert ist. Zusätzlich sollten Sie sich noch das "Whitepaper": "Performance Best Practices for VMware vSphere 6.0" ebenfalls von dieser Seite herunterladen und ansehen, denn auch hier erhalten Sie sehr spezielle und sehr genaue Informationen für einzelne vSphere-Umgebungen und können genau angepasst auf ihre jeweilige Umgebung, die besten Leistungssteigerungen erzielen, nämlich genau für die Bereiche, die Sie benötigen. Dazu können Sie zum einen überprüfen, ob die Einstellungen so gesetzt sind, wie sie VMware empfiehlt, oder sie passen die Einstellungen gemäß den Empfehlungen von VMware an.

VMware vSphere 6 und vCenter 6: Performance Tuning

Lernen Sie, wie Sie vSphere 6/ESXi 6 verbessern und die Leistung Ihrer Hosts und VMs steigern.

3 Std. 1 min (24 Videos)
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Erscheinungsdatum:29.08.2016

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