Photoshop-Tipps: Jede Woche neu

Störende Neuerungen in Photoshop CC abschalten

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Der Name ist Programm: Mr. Photoshop alias Olaf Giermann greift tief in die Photoshop-Trickkiste und zeigt Ihnen seine liebsten Techniken und Effekte. In interessanten Lektionen und Mini-Tutorials erklärt er besondere Photoshop-Funktionen im Einsatz, zeigt spannende und außergewöhnliche Techniken und hilft Ihnen, gängige Probleme zu verstehen, zu lösen und zu vermeiden.
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In Photoshop CC gibt es eine ganze Menge von Neuerungen und Verbesserungen gegenüber Photoshop CS6 beispielsweise. Aber nicht alle diese Neuerungen sind so wirklich passend für jeden Anwender beziehungsweise sind noch ganz ausgereift oder stören einfach nur. Und ich zeige Ihnen deshalb in diesem Tip der Woche, wie Sie solche Störenfriede einfach loswerden oder mit einem Workaround vermeiden können. Ja und dann möchte ich mit Ihnen einfach mal die Schritte durchgehen, die ich persönlich immer sehr gerne mache nach einer Neuinstallation von Photoshop, und zwar so wie in diesem Fall. Denn einige der Standardeinstellungen finde ich persönlich eher kontraproduktiv also für meine Zwecke, manche lasse ich auch so und viele Neuerungen sind natürlich auch sehr praktisch im Alltag. Manch einer kann damit aber noch nicht so richtig umgehen beziehungsweise ist die Funktionsweise der alten Dialoge besser gewöhnt. Aber wir gehen das mal Schritt für Schritt durch. Was schalte ich persönlich sofort ab beziehungsweise um? Zum Beispiel den Startbildschirm. Der ist an sich sehr praktisch, weil Sie haben hier die zuletzt verwendeten Dateien. Sie haben hier die Dateien, die Sie im CC-Dateien-Ordner auf der Festplatte liegen haben. Sie haben Zugriff direkt auf die Leitung-Fotos hier im Photoshop CC 2018 und an sich ist es eine super Sache. Mich persönlich stört ja aber, dass man diesen Arbeitsbereich nicht anpassen kann. Und auf die ganzen Funktionen hat man auch wirklich nur Zugriff, wenn Sie keine Datei geöffnet haben. Also ist das Ganze mehr oder weniger sinnlos. Denn ich zum Beispiel mache sehr oft Screenshots gerade für die Heftproduktion und da lasse ich diese Screenshots dann direkt über eine Aktion laufen und, um die Aktion hier sehen zu können, also das Aktionpanel, muss ich zunächst mal diesen Startscreen jedes Mal loswerden, wenn ich zu Photoshop wechsle. Und das geht natürlich über die Escape-Taste. Manchmal, jedenfalls in diesem Fall, geht es nicht, weil es eine Neuerung gibt in Adobe Photoshop CC 2018, dass das nur mit Alt und Esc jetzt noch geht. Also das ist noch schlimmer und deshalb ist der Startbildschirm etwas, was ich sofort abschalte. Das Meiste von den Sachen, die ich Ihnen im Folgenden zeige, erreichen Sie über die Voreinstellungen Der Shortcut dafür ist Cmd und K beziehungsweise Strg und K auf Windows. Und ja, da gehe ich jetzt direkt mal rein und hier finden Sie auch schon die meisten Sachen, die Sie hier wieder ausschalten können: Zum Beispiel *Arbeitsbereich "Einstieg" anzeigen, wenn keine Dokumente geöffnet sind*. Und wie gesagt, ich möchte hier gerne meinen normalen Arbeitsbereich sofort sehen, wenn keine Datei geöffnet ist, und dass ich direkt eine Aktion starten kann mit einem Klick und nicht erst hier diesen Startbildschirm wieder loswerden muss. Also das Häckchen nehme ich hier raus. Ebenfalls setze ich ein Häckchen bei Gewohnte Benutzeroberfläche für "Neues Dokument" verwenden. Und hier wird es gemeint , dass wenn ich jetzt eine neue Datei anlege über Datei und Neu, dass sich dann dieser neu Dialog hier öffnet, ja. Und der braucht seine Zeit und das ist wiederum etwas, was stört, wenn man viel mit Screenshots arbeitet. Außerdem ist diese ganze rechte Seite hier etwas falsch designet, also auch hier, wenn wir hier mit den Farbprofilen arbeiten, das ist sehr schwierig, aus der Vielzahl der Farbprofile hier schnell das Richtige zu finden. Die Scrollbar, die ist so klein. Wenn Sie jetzt mit einem Stift arbeiten, das erwischt man alles nicht so richtig. und, ja, wie schließt man das Ganze jetzt wieder, ja, gute Frage. Also das ist auch alles noch etwas in den Kinderschuhen, also das wurde mit heißer Nadel gestrickt. Ja, ich muss hier wahrscheinlich sRGB dann anklicken, um das richtige Profil zu erreichen. Ich habe ja auch keine Scrubby-Slider-Funktionalität. Ich kann also nicht den Namen anklicken und hier die Werte ändern. Also das denn gefällt mit überhaupt nicht. Also schließe ich das hier, drücke Cmd und K und setze ein Häckchen bei Gewohnte Benutzeroberfläche für "Neues Dokument" verwenden. Na, drücke hier auf OK. Und wenn ich jetzt Datei neu wähle, da habe ich - Bumm! - sofort meinen neuen Dialog. Ich kann das Ganze hier interaktiv mit der Maus verändern. ich kann dabei die Schift-Taste halten und die Alt-Taste und das genauer oder in größeren Sprüngen machen. Ich habe jetzt Zugriff auf die ganzen Vorgaben, ebenfalls die Farbprofile kann ich einfach wählen durch scrollen und loslassen und dann habe ich sofort das Gewünschte erreicht. Also das ist bewährt, das funktioniert richtig gut. Ich kann mit der Tab-Taste wirklich schnell von Feld zu Feld springen. Aber eine Bildgrößen-Voranzeige, also ich komme damit deutlich besser zurecht, weil, wie gesagt, wenn ich jetzt *Cmd+N" drücke, ist das Ding sofort da. Das ist eine Sache, die ich ebenfalls jedesmal ändere. Eine weitere Änderung, dazu gehe ich mal wieder in die Voreinstellung mit Cmd und K, ist das Interpolationsverfahren. Bikubisch automatisch ist an sich gut gemeint, aber führt dazu, dass Sie beim Verkleinern vor allem oft überschärfte Ergebnisse erhalten. Die Sache ist die, dass Bikubisch automatisch bei einer Verkleinerung beziehungsweise einer Vergrößerung automatisch Bikubisch glatter beziehungweise Bikubisch schärfer wird. Also bei Verkleinerung kommt Bikubisch schärfer zum Einsatz, bei Vergrößerung Bikubisch glatter. Beim Verkleinern wird dann nachgeschärft, beim Vergrößern wird leicht geglättet und das ist in der Regel nicht die Methode der Wahl, weil hier erhalten Sie überchärfte Ergebnisse. Bikubisch glatter sollten Sie bei Vergrößerung auch nicht verwenden, wenn Sie nur transformieren. Wenn Sie das Bild vergrößern, gibt es inzwischen schon bessere Interpolationsverfahren als diese. Und deshalb würde ich Ihnen empfehlen, setzen Sie das hier auf Bikubisch (optimal für einen glatten Verlauf), denn dann sind Sie auf der sicheren Seite. Sie sollten aber daran denken, dass Sie beim Verkleinern für das Internet hinterher noch mal ein wenig nachschärfen können. Und beim diesen Nachschärfen haben Sie den Vorteil, dass Sie die volle Kontrolle haben, wie stark diese Nachschärfung ausfallen soll. Also das ist ebenfalls eine Sache, die ich ändere. Eine weitere Geschichte, die ich persönlich zwar nicht ändere, die ich aber Ihnen einmal empfehlen möchte auszuprobieren, ist diese Option unter Werkzeuge und zwar Alten Reparaturalgorithmus für Reparaturpinsel verwenden. Der aktuelle Reparaturpinsel, der funktioniert ja in Echtzeit und der funktioniert auch richtig gut, muss ich sagen. Aber Sie haben da weitere Parameter zur Verfügung. Ich kann Ihnen die einfach mal zeigen. Ich klicke ja auf OK, erzeuge eine neue Datei. Sie sehen, wie schnell das geht mit dem alten Dialog, und gehe dann hier in den Reparatur-Pinsel hinein. Hier haben Sie jetzt die Option, eine Diffusion zu wählen. Und damit kommen wir hier nicht klar. Weil man muss ja einen für das jeweilige Bild passenden Wert finden. Bei einer Diffusion von 1 erhält man kleinere Details und nicht so weiche Übergänge. Bei einem höheren Wert erhält man weiche Übergänge, vermatscht aber das eine oder andere Detail. Also das kann bei Bildern sehr unterschiedlich funktionieren. In der Regel können Sie hier mit einem Wert von 2 arbeiten, um ähnliche Ergebnisse wie den alten Algorithmus zu erhalten. Aber viele Leute kommen damit nicht klar. Und falls es bei Inen auch so sein sollte, ja, da gehen Sie hier rein mit Cmd K in die Voreinstellungen, wählen Werkzeuge und setzen hier ein Häckchen bei Alten Reparaturalgorithmus für Reparaturpinsel verwenden. Dasmal nur am Rande, das ist keine Option, die ich persönlich häufig benutze. Es sei denn, es geht um sehr spezielle Retuschen, bei denen der alte Algorithmus wirklich mal besser funktioniert. Eine weitere Sache, die mich persönlich stört, sind diese riesigen Tabulatoren hier. Also die sind richtig groß geworden, in Photoshop CC 2015 war das, glaube ich, und zwar im Zuge der Optimierung von Photoshop für Touch-Geräte. Aber da andere Bedienelemente nicht unbedingt größer geworden sind wie zum Beispiel hier, wenn Sie so ein Element verschieben möchten, in dem zwei Paletten ikoniesiert gruppiert sind, und ich möchte die jetzt beide gemeinsam verschieben und möchte jetzt hier den Mittelpunkt erwischen, dann ist das sehr hakelig. Selbst hier mit der Maus, Sie sehen das, ich kann das nicht erreichen. In diesem Fall kann ich ja einfach diese Anfassenleiste nehmen, weil beide Paletten in einer gemeinsamen Gruppe liegen. Auch wenn beispielsweise so was hier der Fall ist, dass sich unten ein weiteres Element angedockt habe, dann muss ich hier diesen kleinen Bereich erwischen und das funktioniert so wirklich nur mit viel Fummelei, also auf keinen Fall mit dem Finger. Und deshalb finde ich, dass diese großen Tabulatortasten hier einfach zu viel Bildschirmplatz kosten. Schauen Sie mal allein diese Leiste an, was da an Pixeln verschwendet wird, oder hier bei jeder Palette. Und das muss glücklicherweise nicht so sein. Sie kennen den Shortcut: Cmd und K. Dann gehen Sie hier in den Arbeitsbereich und hier können Sie die Checkbox bei Große Registerkarten einfach mal deaktivieren und sofort wird das Ganze hier klein und fein dargestellt und spart deutlich Platz auf dem Bildschirm. Ja, eine weitere Neuerung in Photoshop CC 2018 ist eigentlich sehr praktisch für Anfänger, brauchen Sie als Vorgeschrittene aber überhaupt nicht. Und das sind die Rich-Tool-Tips beziehungsweise, wie Adobe sie genannt hat, die Rich-Text-Quickinfos, was sehr kompliziert auszusprechen ist. Und Sie sehen, es ist hier nicht bei allen Werkzeugen gegeben. Aber bei einigen haben Sie hier die Vorschau der Werkzeugaktion, also was können Sie mit einem Werkzeug tun. Also die Pipette nimmt Farben auf und Sie sehen gleichzeitig so eine kleine Animation oder Sie sehen, wie die Farben aufnehmen. Andere Werkzeuge haben das ebenfalls. Also was macht zum Beispiel das Abwedler-Werkzeug: Es hellt Bildbereiche auf. Und Sie sehen da in dieser kleinen Animation, wie Bereiche aufgehellt werden sollen. Brauchen Sie als Vorgeschrittene eher nicht, stört eher. Also Cmd K, dann gehen Sie in den Werkzeugbereich und wählen hier die Checkbox Rich-Text-Quickinfos verwenden ab. So, hätten wir das auch erledigt. Was gibt es noch? Ja, eine weitere sehr praktische Neuerung finden Sie bei den Pinseln und zwar die Glättung. Die Glättung kann man jetzt hier stufenlos zwischen 0%, also keine Glättung, und 100% einstellen. Und wenn man dann hier malt, dann hat man die Möglichkeit hier so eine Art Leine angezeigt zu bekommen, die einem genau zeigt, wie der Pinselstrich geglättet wird. Ja, und ich finde diese Leine wirklich sehr sehr hilfreich. Aber, wenn Sie zum Beispiel mit kleineren Werten arbeiten, sagen wir mal mit einer 3%-en Glättung, und dann malen Sie hier im Bild. Dann kann den einen oder den anderen sicherlich diese kleine pinke Vorschau etwas stören, aber die können Sie glücklicherweise auch abschalten, wenn Sie es möchten. Es geht leider nicht hier im Zahnrädchenmenü, sondern dazu müssen Sie wiederum in die Voreinstellung gehen. Sie kennen das, Cmd und K beziehungsweise Strg und K, und da müssen wir mal schauen, wo wir das finden: Unter Werkzeuge nicht, unter Zeigerdarstellung genau. Und hier ist es auch schon. Hier können Sie das Häckchen abwählen: Pinselleine bei Glättung anzeigen. Und wenn Sie das machen und hier auf OK klicken, dann wird diese Linie nicht mehr angezeigt. Sie müssen aber auch aufpassen und dazu werde ich hier mal die Fläche wieder mit Weiß füllen. Wenn Sie so einen hohen Wert nehmen, dann scheint es so, als wenn Sie hier einen Pinselversatz haben. Und das ist natürlich die Leine, die Sie jetzt nicht sehen. Also, da müssen Sie mal daran denken. Ich persönlich lasse diese Leine eigentlich immer angezeigt, weil es eine sehr praktische Neuerung ist. Ich muss also hier mal wieder rein gehen in die Zeigerdarstellung, setze das Häckchen wieder, weil ich das, wie gesagt, praktisch finde. Eine Sache gibt es noch und zwar, wenn Sie eine Auswahl vorgenommen haben. Beispielsweise wenn ich jetzt hier mal eine Luminanz-Auswahl dieser schwarzen Bereiche nehme, diese Auswahl umkehre. Da habe ich hier das Schwarz ausgewählt. Also was ich jetzt gemacht habe ist eigentlich Cmd,Alt und 2 zu drücken, um die weißen Bereiche auszuwählen. Und dann habe ich die Auswahl umgekehrt mit diesem Befehl Auswahl umkehren, also Schift, Cmd und I, und habe damit nur das Schwarz ausgewählt. Und wenn ich die Auswahl jetzt verbessern möchte, dann habe ich in den aktuellen Photoshop-Versionen diesen Dialog zur Verfügung: Auswählen und maskieren. Ja, und der hat einen neuen Algorithmus, der spielt hier bei diesen klaren Kanten überhaupt keine Rolle. Aber wenn Sie Haare freistellen, wenn Sie einzelne Elemente beispielsweise vor einer Farbkorrektur separieren möchten, dann funktioniert diese ganze Kantenoptimierung in diesem Dialog nicht so schön wie der alte Dialog, der sich Kante verbessern nannte. Mit diesem Dialog insgesamt sind sehr sehr viele Anwender sehr unzufrieden und deshalb zeige ich Ihnen hier mal den Workaround, wie Sie wieder zum alten Dialog kommen. Und zwar geht das leider nicht wie hier in diesem Fall, wenn Sie zum Beispiel das Lasso aktiv haben und Sie diese Schaltfläche wählen. Da kommen Sie nicht in den Kante verbessern-Dialog, sondern da gibt es nur einen einzigen Weg. Sie müssen die Schift-Taste gedrückt halten und in das Auswahlmenü hochgehen und dann hier Auswählen und maskieren wählen. Und wenn Sie das machen, erhalten Sie den alten bewährten Dialog mit den bewähreten Verbesserungsalgorithmen. Also, wenn Sie mit Kante verbessern zufrieden waren und mit Auswählen und maskieren eher nicht zufrieden sind, dann kennen Sie jetzt den Workaround. Halten Sie die Schift-Taste gedrückt bei aktiver Auswahl beziehungsweise, wenn Sie sich in einer Maske befinden, und gehen Sie dann bei gehaltener Shift-Taste in den Auswahl-Menübereich und wählen hier Auswählen und maskieren. Und dann öffnet sich Kannte verbessern. Und das war im Großen und Ganzen alles. Eine Empfehlung möchte ich Ihnen noch geben und zwar, wenn Sie dann etwas für Web speichern möchten, dann haben Sie ja in Photoshop die modernen Möglichkeiten in Anführungsstrichen Schnell-Export als JPG und Exportieren als…. Sie können ja auch hier in den Export-Voreinstellungen einiges einstellen und zwar welches Format Sie möchten: PNG, JPG, welche Qualität, wo das Ganze gespeichert werden soll. Und an sich ist das möglich, eine sehr sehr praktische Geschichte. Denn Sie könnten mit einem einzigen Klick ein Bild ins Internet schicken beziehungwsweise auf der Festplatten in diesem Format, in dem voreingestellten Format speichern. Aber beim Schnell-Export können Sie kein Farbraum einbetten. Sie können es zwar hier in sRGB konvertieren lassen, Sie erhalten aber eine unprofilierte Datei. Und damit ist es schon mal für die Druckvorstufe oder für eine farbverbindliche Ansicht völlig untauglich. Zum Glück geht das aber, wenn ich jetzt zum Beispiel hier mal Rechtsklick darauf mache, und dann Exportieren als… wähle. Da kann ich hier diesen sich langsam öffnenden Dialog, der auch zu groß ist für diese Anzeigefläche, mal hineinziehen in die Anzeigefläche und dann hier einige Einstellungen vornehmen. Aber, wenn Sie das mal vergleichen mit den Möglichkeiten, die Sie früher in Speichern für Web hatten, dann ist das hier wirklich sehr kümmerlich. Sie haben gesehen, das hat sich bei diesem Kleinbild schon sehr gemächlich aufgebaut das Ganze. Dann können Sie hier die Breite, die Höhe einstellen. Sie können das Ganze Scallieren und auch hier die Neu berechnen-Methode wählen, die Sie möchten. Sie sehen, die richtet sich hier gar nicht danach, was Sie eingestellt haben in den Voreinstellungen, sondern hier ist irgendwas eingestellt. Dann können Sie hier entscheiden, welche Metadaten eingebettet werden sollen. Und hier haben Sie nur die Möglichkeit, gar keine Metadaten einzubetten, oder die Copyright- und Kontaktinformation. Sie können also nicht sagen, dass die Exif-Dateien, die Ihre Kamera beispielsweise in ein Foto geschrieben hat, bitte drin bleiben sollen. Ja, geht halt nicht. Also hier haben Sie keine Auswahlmöglichkeit. Sie können dann hier zwar in sRWG konvertieren und auch das Farbprofil einbetten. Das ist soweit ganz gut. Also, wenn es um die Farbverbindlichkeit geht, können Sie diesen Dialog ruhig benutzen. Aber ansonsten bittet der nicht zu viele Möglichkeiten wie die alte und viel bessere Alternative, die Sie nach wie vor meiner Empfehlung nach benutzen sollten. Und zwar ist das Datei, Exportieren, Für Web speichern. Und hier steht jetzt Legacy dahinter, was für veraltet steht, das alte Erbe, alte Photoshop-Version. Aber letzendlich ist dieser Dialog immer noch "State of the Art", also moderner als diese anderen Dialoge hier. Und wenn ich darauf klicke, dann ist der Dialog sofort da. Das haben Sie gesehen, ich kann jetzt hier verschiedene Presets direkt auswählen, also JPEG mit hoher, niedriger, mittlerer Kompression. Da nehme ich mal JPEG mit hoher Kompression. Ich habe die Möglichkeit, mir das hier farbverbindlich anzeigen zu lassen, also das Dokumentprofil zu verwenden. Ich kann das hier ebenfalls in sRWG konvertieren lassen, ich kann das Farbprofil einbetten lassen. Ich habe hier sogar eine Vorschau verschiedener Kompressionsstufen, also richtig super. Ich kann hier sogar Slices ausgeben, obwohl das auch eine veraltete Technologie ist. Hier wird sogar die Qualität berücksichtig. Ich möchte das in Bikubisch sowie in den Voreinstellungen scalliert wissen, das ist hier voreingestellt. Und Sie haben die Möglichkeit, bei den Metadaten mehrere Entscheidungen zu treffen, wer hätte das gedacht. Sie können das Copyright allein eintragen lassen, Sie können die Copyright- und Kontaktinformationen einbetten lassen. Sie können Alle außer der Kamera-Info einbetten lassen, falls Sie ein Geheimnis daraus machen möchten, welche Kamera Sie verwenden oder welche Einstellungen Sie verwendet haben. Ja, dann können Sie diesen Punkt wählen. Oder Sie können eben alle Metadaten im Bild lassen. Und das ist schon deutslich praktischer als das, was Sie in den neuen Exportdialogen finden. Also bis das repariert wird, meine Empfehlung ist: Nutzen Sie Für Web speichern. Ja und damit bin ich am Ende dieses Tips der Woche. Ich hoffe, für Sie ist etwas dabei, was hilfreich ist, Ihren Alltag etwas zu verbessern mit Adobe Photoshop CC.